DE33958C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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Publication number
DE33958C
DE33958C DENDAT33958D DE33958DA DE33958C DE 33958 C DE33958 C DE 33958C DE NDAT33958 D DENDAT33958 D DE NDAT33958D DE 33958D A DE33958D A DE 33958DA DE 33958 C DE33958 C DE 33958C
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DE
Germany
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axis
sheet
arm
music
sheet music
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33958D
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English (en)
Original Assignee
A. FOUGEA-DOIRE in Paris
Publication of DE33958C publication Critical patent/DE33958C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

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  • Toys (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
AUGUSTE FOUGEADOIRE in PARIS. Notenblattwender.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. März 1885 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Notenblattwender kann an jedem Musikpult angebracht werden. Er besteht aus einer Reihe von über und hinter einander angeordneten, um eine Verticalachse drehbaren Armen, deren jeder mit einem Blatt des Notenheftes verbunden ist und von welchen jeder einzelne durch die Spannung einer Feder um die genannte Verticalachse herumgedreht wird, sobald der den Arm zurückhaltende Riegel sich dreht. Diese Drehung wird durch das Knie des Spielenden bewirkt; die Art und Weise, wie dies geschieht, bildet den Gegenstand der Erfindung.
Fig. ι stellt den Notenblattwender im Aufrifs von vorn gesehen und
Fig. 2 den Mechanismus für die Drehung der Arme im Grundrifs dar;
Fig. 3 zeigt den unter dem Boden des Pianos oder Musikpultes angebrachten Mechanismus im Aufrils, vermittelst dessen die Bewegung des Knies auf die zum Auslösen dienende Achse übertragen wird;
Fig. 4 zeigt die Ansicht des Musikpultes von oben gesehen und
Fig. 5 einen Theil des in Fig. 3 dargestellten Mechanismus von der Seite gesehen;
Fig. 6 zeigt die zum Auslösen dienende Drehachse mit Riegel von der Seite,
Fig. 7 dieselbe von vorn und
Fig. 8 dieselbe von oben gesehen. '
Das Notenheft wird so auf das Musikpult P gelegt, dafs jedes einzelne Blatt zwischen einem Schenkel eines Armes y und dessen Feder eingeklemmt ist. Diese Arme sind an der Platte e drehbar um die Achse h gelagert. Wie Fig. 2 zeigt, wird die federnde Kraft des Armes y durch eine flach aufgerollte Spiralfeder ν hervorgerufen, welche an ihrem Ende { vermittelst einer kleinen gebogenen Stange χ mit dem einen Ende des Armes y verbunden ist. Sobald der Arm y um die Achse h nach rechts gedreht wird, bewirkt die Stange χ eine Spannung der Feder v.
In ihrem gespannten Zustände werden die Arme y auf der rechten Seite des Pultes P durch den aus der horizontalen Drehachse a b vorstehenden Riegel m und Stift ρ gehalten, Fig. 6, 7 und 8. Der Riegel m ist drehbar in der Achse α b befestigt, und dadurch, dafs sich die letztere um 90 ° hin- und zurückdreht, wird ein Arm y nach dem anderen mit dem daran geklemmten Notenblatt freigelassen, der nächstfolgende Arm aber stets durch den Riegel m oder den Stift ρ zurückgehalten.
Da der Riegel m auf einer Feder ruht und in den Schlitz der Achse zurückweicht, so lassen sich alle Armey bequem mit den daran befestigten Blättern über den zurückweichenden Riegel nach rechts umdrehen und werden in dieser Stellung durch denselben gehalten.
Durch die an der Platte e und der Achse a b befestigte und um letztere gewundene Schraubenfeder r wird die Achse α b wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht, nachdem sie durch einen in der Richtung des Pfeiles, Fig. 7, auf den an ihr befestigten Hebelarm c d ausgeübten Zug um 900 gedreht wurde. An dem genannten Hebelarm ist nämlich eine kleine Kette B, Fig. 1, befestigt, welche durch das Notenpult hindurch nach einer am oberen Theile desselben befestigten Platte c geht, Fig. 1
und 4, auf welcher zwei kleine Rollen angebracht sind, über welche die Kette, geschlungen" ist.
Die Kette geht alsdann längs der vorderen Wand des Deckels im Innern des Klaviers, herab und durch ein kleines Loch zwischen zwei Tasten und den Boden des Klaviers nach dem Hebelarm M, welcher auf der horizontalen Achse / sitzt und mit einer Nase K versehen ist, auf welche die am Boden des Klaviers befestigte Feder L prefst. An der Achse / sitzt aber auch gleichzeitig der Arm J, Fig. 5, so dafs, wenn derselbe durch eine Bewegung des Knies nach seitwärts gedrückt wird, die Achse / sich dreht, die Kette B einerseits herabgezogen wird, wie der Pfeil, Fig. 3, zeigt, während dieselbe andererseits nach aufwärts gezogen wird. Hierdurch erhalten auch der Hebelarm c d und die Achse α b eine Vierteldrehung, und ein Notenblatt dreht sich mit seinem Arm y von rechts nach links.
Wenn der Arm y nicht gebraucht wird, so kann derselbe aufgeklappt und durch einen an dem Boden des Klaviers angebrachten Vorreiber festgehalten werden, so dafs derselbe nicht; zu sehen ist.
Eine kleine federnde Gabel A7 Fig. 1 und 4, kann so gedreht werden,, dafs die Gabel mit einem auf dem letzten Arm y sitzenden Daumen in Eingriff kommt, wodurch alle Arme zusammen festgehalten werden, wenn man die Blätter des Notenheftes ordnet. Ein plötzliches Zurückschnellen durch die Spannkraft der Federn ν wird vermittelst dieser drehbaren Gabel verhindert.
Sobald der letzte Arm zurechtgelegt ist, wird die genannte Gabel durch eine am Drehpunkt· derselben angebrachte Feder wieder in die Stellung Fig. ι und 4 zurückgeführt.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Der in den Fig. 1 bis 8 dargestellte Notenblattwender mit über und hinter einander angeordneten federnden, drehbaren Armen, welcher charakterisirt ist:
1. durch die Auslösung der die Notenblätter haltenden Armey durch die sich hin- und herdrehende, mit dem Riegel m und Stift ρ besetzte Achse ab, in Combination mit dem unter dem Boden des Klaviers befindlichen drehbaren Arm J, der Achse / und Kette B, so dafs durch den seitlichen Druck des Knies das Blatt gewendet wird;
2. durch die die Notenblätter haltenden, um die Achse h drehbaren Arme y, in Verbindung mit den Gelenkstangen χ und den am Ende \ dieser Stangen befestigten Spiralfedern v, Fig. 2.
Hierzu, ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33958D Notenblattwender Expired - Lifetime DE33958C (de)

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