DE29466C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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DE29466C
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DE
Germany
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arms
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armature
plate
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Active
Application number
DENDAT29466D
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G. AjELLO in Camden Town, London
Publication of DE29466C publication Critical patent/DE29466C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische . Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1884 ab.
Der vorliegende Notenblattwender kann an jedem Notenpult angebracht werden.
Er besteht im wesentlichen aus einer Anzahl hinter einander angeordneter elastischer Arme, deren eines Ende an einem gemeinschaftlichen Zapfen befestigt, deren anderes, frei bewegliches Ende dagegen mit je einem Notenblatt verbunden ist.
Diese Arme, welche sich in ihrer normalen Lage auf der linken Seite des Zapfens befinden, lassen sich vermöge ihrer Elasticität um denselben herumbiegen, so dafs sie sich alsdann nach der rechten Seite hin erstrecken und in dieser Lage durch einen Anker gehalten werden. Sobald dieser Anker eine Schwingung macht, läfst er je einen Arm los, welcher sich mit dem damit verbundenen Blatt nach der linken Seite umdreht.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die vordere Ansicht des Notenwenders, Fig. 2 derselbe von der Seite gesehen,
Fig. 3 derselbe von oben gesehen mit dem darauf befestigten und aufgeschlagenen Notenheft;
Fig. 4 zeigt den Notenwender aufser Gebrauch in zusammengelegtem Zustand;
Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen die Ankerhemmung in zwei verschiedenen Stellungen in Grund- und Aufrifs.
Die Arme sind mit α1«2 α3 β4, u. s. w. bis a7 bezeichnet. Sie sind alle mit dem einen Ende an der Rückseite eines Zapfens α befestigt, welcher in der den Mechanismus tragenden Platte B festgeschraubt ist. Die Arme sind hinter einander angeordnet, so dafs ihre flachen Seiten auf einander liegen. Dieselben sind auf einer Länge von ungefähr 50 mm vom Befestigungspunkte an aus Federstahl gemacht, während der übrige Theil jedes Armes steif ist. Hierdurch . ist es möglich, dafs die Arme so zur rechten Seite hin gebogen werden können, wie die Arme as und a7 in Fig. 3. An dem freien Ende eines jeden Armes ist eine federnde Klammer c drehbar befestigt, welche zum Festhalten je eines Notenblattes A dient.
An den Enden der Tragplatte B sind die Führungen b b' befestigt, unter welchen die Arme a1 bis a7 sich hinbewegen und durch welche die richtige Lage der Notenblätter auf einander herbeigeführt wird.
Auf der rechten Seite der Tragplatte B ist die Ankerhemmung montirt, durch welche die Arme a1 bis a7 in ihrer nach rechts gedrehten Stellung gehalten werden.
e ist der um den Zapfen el unter der Tragplatte B drehbare Anker, welcher wechselweise mit seinen beiden Zähnen ex e2 durch Schlitze in der genannten Platte hindurchgreift, sobald er eine Schwingung um die Achse ei macht.
In der Stellung Fig. 1 und 5 wird der Anker durch die Feder / gehalten. Derselbe ist mit einem Griff .£ versehen, welcher, sobald er von rechts nach links angestofsen wird, eine Schwingung des Ankers verursacht. Bei dieser Schwingung geht der Zahn e2 nach abwärts und läfst den Arm aß frei, während der aus dem anderen Schlitz heraustretende Zahn el sich vor den nächstfolgenden Arm α7 legt und denselben zurückhält. Damit diese Hemmung stattfinden kann, müssen die Zähne e' e"2 in verschiedenen

Claims (1)

  1. Verticalebenen liegen, wie aus Fig. 5, 6,7 und 8 deutlich zu sehen ist.
    Fig. 7 zeigt den Anker mit dem Griff E in der äufsersten Stellung links, welche er durch den Stofs annimmt, bei dem die Feder / momentan zusammengedrückt wird. Sofort dreht sich dann auch der Arm α6 nach vorn, wie Fig. 8 zeigt, so dafs im nächsten Moment beim Zurückschwingen des Ankers durch die Kraft der Feder sich der Zahn e2 vor den nächstfolgenden Arm aJ legt, welcher vorher durch den Zahn e1 gehemmt wurde, während dieser letztere nun hinter den Arm α7 zu stehen kommt.
    Fig. s und 6 zeigen die Ruhestellung des Ankers, in welcher er durch die Feder/ gehalten wird, und aus welcher Stellung er durch Anstofsen des Griffes gebracht wird, um sofort wieder in dieselbe zurückzuschwingen.
    Das Notenheft wird durch die Federn h an eine aufrecht stehende Stange g angeprefst, wie Fig. 2 zeigt. Stange und Federn sitzen auf einer Platte i, welche im Winkel gebogen ist, damit die Arme a1 bis a1 sich unterhalb derselben drehen können.
    Mit ihrem unteren Ende z'1 ist die Winkelplatte i vermittelst eines Gelenkes an der Tragplatte B befestigt, damit man die Stange g in die Stellung Fig. 4 umklappen kann.
    Die Platte i erstreckt sich nach links über den Verticalzapfen α Tiinweg, an welchem die Arme al bis a1 befestigt sind, wie Fig. 3 zeigt. Vermittelst des Gelenkhakens k, Fig. 2, wird die Winkelplatte i in ihrer richtigen Stellung beim Gebrauch des Notenwenders festgehalten.
    Der Griff E ist durch Schraube und Gelenk e3 mit dem Anker e verbunden, so dafs man den Apparat beim Nichtgebrauch in den möglich kleinsten Raum zusammenklappen kann, wenn man den Griff in die Stellung Fig. 4 dreht.
    Die Führung b' ist drehbar an der Tragplatte befestigt, so dafs dieselbe zum Halten der Stange g und der Federn h in der um-. geklappten Stellung Fig. 4 dient.
    Der ganze Apparat kann vermittelst der Klammern //an den Enden der Tragplatte B oder auf irgend eine andere passende Weise schnell an irgend einem der üblichen Musikpulte befestigt werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte zusammenlegbare Notenblattwender, bestehend aus hinter einander angeordneten und um einen Verticalzapfen α federnden Armen a' . . . αΊ in Verbindung mit dem drehbaren und durch eine Feder f gespannten Anker e, durch dessen Zähne e1 und <?2 die um den Zapfen α gewundenen federnden Arme «' bis a7 abwechselnd ausgelöst und zurückgehalten werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29466D Notenblattwender Active DE29466C (de)

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