DE6228C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

Info

Publication number
DE6228C
DE6228C DENDAT6228D DE6228DA DE6228C DE 6228 C DE6228 C DE 6228C DE NDAT6228 D DENDAT6228 D DE NDAT6228D DE 6228D A DE6228D A DE 6228DA DE 6228 C DE6228 C DE 6228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
essentially
barrel
turner
sheet
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6228D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. SAUVALLE in Paris
Publication of DE6228C publication Critical patent/DE6228C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/082Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand

Landscapes

  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

1879.
MAURICE SAUVALLE in PARIS. Notenblattwender.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1879 ab.
Der Notenblattwender ist in den Fig. 1, 2, 3 und 4 in Vorderansicht, Seitenansicht, oberer Ansicht und Hinteransicht dargestellt.
α ist eine Unterlagplatte von beliebiger passender Form. Dieselbe ist hinten mit einer Zahnstange b versehen, welche mit Hülfe des Schlüssels c zwischen den Führungen d auf- und abgeschoben werden kann. Diese Zahnstange trägt eine kleine Scheibe e und diese einen senkrechten Zapfen/, um welchen sich die aus Holz, Knochen, Elfenbein oder dergleichen gemachten dünnen Leisten g drehen. An dem einen Ende einer jeden dieser Leisten sitzt eine Klammer h, welche das Notenblatt fafst. Zwischen diesem Ende und dem Zapfen / sitzt auf der Leiste ein kleiner Mitnehmer i, der eine solche Dicke hat, dafs er, wenn die Leiste, der er angehört, sich dreht, gegen die unmittelbar darunter liegende Leiste anschlägt, welche sich infolge dessen schief stellt derart, dafs ihr hinteres Ende nothwendig in den Bereich der Mitnehmerstange ni kommt.
Die Platte a, welche die Leisten trägt,. ist in irgend einer Weise an dem oberen Theil j einer Platte a1 befestigt. Letztere dient dazu, den Apparat an das Klavier zu befestigen. Sie trägt aufserdem die Welle / eines Federhauses k und auf diesem ist die Stange m befestigt, welche nach einer Richtung hin sich in der Mitte umbiegen läfst; zu dem Zweck besteht dieselbe aus zwei Theilen, welche durch eine sehr schwache Feder η mit einander verbunden sind. Auf der entgegengesetzten Seite ist das Federhaus mit einem Haken ο versehen, an welchem das eine Ende einer Schnur befestigt ist. Diese Schnur wird auf Rollen bis zu einem unter dem Instrument angebrachten Pedal geleitet. Ein an der Platte a' sitzender Anschlag p begrenzt die Rückwärtsbewegung des Federhauses.
Der Apparat functionirt folgendermafsen: Man befestigt ihn mit Hülfe einer Klemmschraube an dem vorderen Rand des Instrumentes und bringt mit Hülfe der Zahnstange die Leisten über den oberen Rand des Notenheftes, dessen Mitte vor dem Zapfen f liegen mufs. Die Notenblätter werden in die Klammern h der Reihe nach eingesteckt und zwar das erste Blatt in die oberste Klammer. Die erste Leiste wird etwas schief gestellt, damit ihr hinteres Ende in den Bereich der Mitnehmerstange m kommt. Alsdann genügt es, das Pedal niederzudrücken, um das Federhaus ~eine Schwingung machen zu lassen, was alsdann zur Folge hat, dafs die auf dem Federhaus sitzende Stange m einen Kreisbogen von links nach rechts beschreibt und dabei das vorstehende hintere Ende der obersten Leiste g mitnimmt. Diese dreht sich infolge dessen von rechts nach links und nimmt das mit ihr verbundene Notenblatt mit sich herum, stöfst aber gleichzeitig mit ihrem Ansatz i das hintere Ende der unmittelbar darunter liegenden Leiste etwas nach hinten in den Bereich der Mitnehmerstange m. Wenn der Druck auf das Pedal aufhört, so geht das Federhaus zurück und mit ihm die Stange m. Wenn letztere auf ihrem Rückweg mit dem vorgeschobenen hinteren Ende der folgenden Leiste in Berührung kommt, so weicht sie derselben durch Umbiegen aus.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine Modification des soeben beschriebenen Apparates dargestellt. Dieselbe betrifft im wesentlichen den Mitnehmermechanismus.
Bei der vorbeschriebenen Vorrichtung war die Mitnehmerstange fest mit dem Federhaus verbunden, bei dieser Modification sind beide unabhängig von einander und bewegen sich nur dann gemeinschaftlich, wenn das Federhaus von dem Pedal vorwärts gedreht wird; alsdann dreht das Federhaus auch die Mitnehmerstange vorwärts, bringt sie aber nicht wieder mit sich zurück, wenn es selbst in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt. Hieraus folgt, daft die Mitnehmerstange starr sein kann, anstatt, wie vorher beschrieben, aus zwei nach einer Richtung hin drehenden Theilen zusammengesetzt. Aufserdem ist hier nicht eine einzige Mitnehmerstange angebracht, sondern deren mehrere, e e . ., welche als radiale Arme fest an einer Scheibe d sitzen, die sich lose um die Axe des Federhauses α drehen läfst. Die Entfernung dieser Arme von einander und der Weg, welchen sie unter der Einwirkung des Federhauses bei jeder Bewegung des Pedals zurückzulegen haben, sind derart berechnet, dafs sich der Arm e, welcher dem gerade zur Wirkung gelangten folgt, sobald der Druck auf das Pedal aufhört, genau gegen das gerade vorstehende hintere Leistenende anlegt. Diese Einrichtung
hat den Vortheil, dafs das Leistenende, welches gerade vorgeschoben wurde, nicht Gefahr läuft, von der Mitnehmerstange auf dem Rückweg wieder hineingeschoben zu werden. Da aufser-: dem der jeweilige Mitnehmerarm dicht an dem Leistenende anliegt, so schiebt er die betreffende Leiste im gegebenen Augenblick ohne Stofs und Geräusch herum.
Die Scheibe d wird mit Hülfe eines auf dem Umfang des Federhauses α sitzenden Daumens b bewegt, welcher sich bei der Bewegung des Federhauses durch das Pedal gegen kleine auf der Scheibe sitzende Stifte / legt und mit Hülfe dieser die Scheibe entsprechend weit mitführt. Der Daumen b ist nach einer Richtung hin im Gelenk drehbar, so dafs er bei der Rückwärtsbewegung des Federhauses dem nächstfolgenden Stift / ausweicht und sich alsdann für die nächste Drehung dicht hinter denselben anlegt. Damit sich das Federhaus und mit ihm die Scheibe d mit den Mitnehmerarmen e nicht weiter drehe, als durchaus nothwendig, so ist zwischen dem Federhaus und der Mitnehmerscheibe eine zweite Scheibe h' angebracht, welche auf der Axe des Federhauses festsitzt und mit zwei Anschlägen h und h" versehen ist, gegen welche der Daumen b anstöfst. g ist der Haken, welcher an dem Federhaus festsitzt und an welchem das eine Ende der mit dem Pedal verbundenen Schnur befestigt ist. i sind die Leisten, welche die Notenblätter umwenden; j ist die obere Platte, welche den Drehzapfen der Leisten i trägt, k ein Schieber, welcher die Platte j und die Axe des Federhauses trägt und sich in den Führungen / verschieben läfst, m eine Längsrinne, welche am Boden der Führung / angebracht ist und der Axe des Federhauses gestattet, sich auf- und abzubewegen; η ist die hintere Platte des Instrumentes, welche alle Theile des Mechanismus trägt, q eine Klemmschraube, mittelst welcher man den Apparat auf jeder Platte befestigen kann, welche dünner ist, als die Entfernung der Platten / und η beträgt, r ist eine Führungsrolle für die Schnur, welche nach dem Pedal führt.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Die Leisten, von welchen jede mit einem Notenblatt verbunden ist und die sich in einer horizontalen Ebene bewegen, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
2. Die Mitnehmervorrichtung, welche sich in einer verticalen Ebene bewegt und dabei nach einander die verschiedenen Leisten anstöfst und mit sich herumführt, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
3. Die Vorrichtung, mit Hülfe deren man den Apparat in verticaler Richtung verschieben und die Leisten in die Höhe des oberen Randes des Notenheftes bringen kann, im wesentlichen wie beschrieben.
4. Die Vorrichtung, mit Hülfe deren das hintere Ende der jeweilig folgenden Leiste in den Bereich des Mitnehmerarmes geschoben wird, im wesentlichen wie beschrieben.
5. Die Bewegung des Mitnehmermechanismus durch ein Pedal einerseits und durch eine Feder andererseits, so zwar, dafs er die Leisten nur nach der einen betreffenden Richtung hin bewegt, im wesentlichen wie beschrieben.
6. Die Anordnung des Apparates in Verbindung mit einer Klemmschraube, mit Hülfe deren man den Apparat an das Instrument befestigen kann, ohne dafs in dieses zu dem Zweck Löcher oder Einschnitte gemacht werden müssen, im wesentlichen wie beschrieben.
7. Der oben beschriebene Notenwender in seiner ganzen durch die Fig. 1 bis 4 dargestellten Zusammensetzung.
8. Die oben beschriebene und durch die Fig. 5, 6 und 7 erläuterte Modification des Notenwenders.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT6228D Notenblattwender Active DE6228C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6228C true DE6228C (de)

Family

ID=284440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6228D Active DE6228C (de) Notenblattwender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6228C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE6228C (de) Notenblattwender
DE1129332B (de) Druckeinrichtung
DE223701C (de)
DE222197C (de)
DE55356C (de) Notenblattwender
AT22129B (de) Bogenanleger für Schablonendruckpressen.
DE288710C (de)
DE194296C (de)
DE605718C (de) Vorrichtung zum Vorfuehren von Tapetenmusterblaettern
DE234876C (de)
DE509608C (de) Papierfuehrung fuer Schreibmaschinen mit vorderem Anschlag
DE244903C (de)
DE97348C (de)
DE30307C (de) Notenblattwender
DE161238C (de)
DE155470C (de)
DE121946C (de)
DE238305C (de)
DE152755C (de)
DE33958C (de) Notenblattwender
DE194612C (de)
DE142762C (de)
DE114452C (de)
DE89412C (de)
DE1921932C (de) Schnelldrucker