DE288710C - - Google Patents

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DE288710C
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Germany
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bracket
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M7/00Devices for opening envelopes
    • B43M7/008Devices for opening envelopes with a cylindrical cutter

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum öffnen von Briefumschlägen, bei der eine drehbare Schneidwalze und ein lose angeordneter Auflägetisch mit Schneidkante derart zur Verwendung kommen, daß diese Kante durch Federdruck gegen die Schneidwalze angedrückt wird.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen hat sich durch die Erfahrungen feststellen lassen,
ίο daß, wenn den Schneidkanten Briefumschläge aus schwer schneidbarem oder dickem Papier entgegengehalten werden, die Spannung der Federn überwunden und der Auflagetisch nach rückwärts gedrückt wird, wodurch die Schneidkanten des Auflagetisches und die drehbare Schneidwalze auseinandergestellt werden und der Briefumschlag mangelhaft aufgeschnitten wird. .
Die Erfindung hat den Zweck, diese Schwierigkeit zu beheben. Zu diesem Zweck ist ein Anschlag vorgesehen, der ein unerwünschtes Auseinandergehen der Schneidkanten verhindern soll, wenn den Messern dicke Briefumschläge dargeboten oder die Messer selbst abgenutzt werden. Dabei sind Mittel zur Einstellung genannten Anschlages sowie ein Auflager für das Messer und Mittel zur nachstellbaren Verbindung des Anschlages mit diesem Messer vorgesehen. Außerdem sind auf dem Anschlag seitliche, über das vordere Ende des Auflagers hinweggreifende Flanschen sowie eine die Kippbewegung des Anschlages veranlassende und durch das Messerauflager hindurchgeführte Schraube angeordnet.
Die neue Vorrichtung zum öffnen von Brief-Umschlägen ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Seiten-,
Fig. 3 eine Stirnansicht nebst Schnitt nach A-A in Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt nach B-B in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt nach C-C in Fig. 2, und
Fig. 6 schaubildlich den nachstellbaren Anhalter.
Das Grundbett 1 trägt die mit ihm aus einem Stück gegossenen beiden Böcke 2. Die Schneidwalze 3 mit der Schneidkante 7 ist mit ihrer Welle 4 in den Böcken 2 gelagert. Auf der Welle 4 sitzt lose der Antriebhebel 5 zum Drehen der Schneidwalze 3. Bei der Drehung der Schneidwalze 3 wird der Rand des auf den Auflagetisch 8 aufgelegten Briefumschlages in einer Linie längs der Schneidkante des Auflagetisches 8 abgeschnitten. Der in Richtung zur Walze 3 verschiebbare Auflagetisch 8 ruht mit seinen Enden auf den beiden Bökken 9 und in seiner Mitte auf dem Ständer 10. Eine an einem jeden Bock 9 befestigte Führungsplatte 11 verhindert eine seitliche Verschiebung des Auflagetisches 8. Jede Führungsplatte 11 hat einen nach aufwärts gebogenen Lappen 12, die die Führungswalze 13 tragen. An den beiden Kopfenden der Vorrichtung sitzen Zugfedern 14, die je mit ihrem einen Ende an dem Bock 9 und mit ihrem
anderen Ende an dem Auflagetisch 8 angehängt sind. Diese Zugfedern suchen die Schneidkante des Auflagetisches 8 gegen die Schneidwalze 3 heranzuziehen.
Soll ein Briefumschlag aus schwer schneidbarem Leinenstoff oder dickem Papier geöffnet werden, so schiebt sich der Auflagetisch 8 leicht von der Schneidwalze 3 weg nach rückwärts, was einen fehlerhaften Schnitt zur Folge
hat. Zur Behebung dieses Übelstandes ist gemäß der Erfindung ein einstellbarer Anhalter 15 mit einer Nut 18 für den vorderen Rand des Auflagetisches 8 vorgesehen. Der Anhalter hat ferner nach einwärts gebogene seitliche Flanschen 16, die das vordere Ende des mittleren Bockes 10 umfassen, an dem der Anhalter 15 mittels einer Schraube 17 festgehalten wird. Das Loch für die Schraube 17 im Anhalter 15 ist von einem etwas größeren Durchmesser, als der Durchmesser der Schraube beträgt, und die innere Fläche des Anhalters 15 läuft von der äußeren Mündung des Loches bis unter die Quernut 18 verjüngt zu. Auf diese Weise kann der obere Teil des Anhalters 15 nach dem Auflagetisch 8 hin etwas gekippt werden, wenn die Schraube 17 in dem Loch des Bockes 10 etwas gelockert ist. Diese Kippbewegung des Anhalters 15 erfolgt durch die Schraube ig, die sich in einem mit Innengewinde versehenen Loch 20 des Bockes 10 befindet und sich parallel zur Schraube 17 und in einer etwas tiefer gelegenen Ebene durch den gesamten Bock hindurch erstreckt. Bei der normalen Einstellung dieser Teile wird die Schraube 17 fest angezogen, wodurch beim Aufschneiden von Briefumschlägen aus dickem Papier die Rückverschiebung des in der Quernut des Anhalters 15 liegenden Auflagetisches 8 wirksam verhindert wird. Bei einer etwaigen Abnutzung der Schneidkanten am Auflagetisch 8 oder an der Walze 3 ist nur nötig, die Schraube 17 ein wenig zu lockern und dann die Schraube 19 nach vorwärts zu drehen, bis durch das Kippen des Anhalters 15 die richtige Entfernung zwischen den Messern 3 und 8 wieder hergestellt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Öffnen von Briefumschlagen mit Hilfe eines Auf lage tisches mit Schneidkante und einer mit Schneidkante versehenen, sich drehenden Schneidwalze, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstellbarer Anhalter (15) die vordere Kante des Auflagetisches (8) umfaßt.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhalter (15) mit einem den Auflagetisch (8) in der Mitte unterstützenden Bock (10) durch eine Stellschraube (17) einstellbar verbunden ist und durch eine nachzustellende Schraube (19) eine Kippbewegung erhalten kann.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhalter (15) mit nach einwärts gebogenen seitlichen Flanschen (16) versehen ist, die das vordere Ende des mittleren Bockes (10) umgreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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