DE147879C - - Google Patents
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- DE147879C DE147879C DENDAT147879D DE147879DA DE147879C DE 147879 C DE147879 C DE 147879C DE NDAT147879 D DENDAT147879 D DE NDAT147879D DE 147879D A DE147879D A DE 147879DA DE 147879 C DE147879 C DE 147879C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/46—Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
- B65H3/54—Pressing or holding devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
&\acviti\iwi bet,
i/uqsKUi-t be-t S
Qivt«pc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Bogenanleger, dessen hauptsächliche Teile oberhalb
eines auf dem Maschinentisch liegenden Papierstoßes angebracht sind. Die Vorrichtung hat
den Zweck, einen Bogen nach dem anderen unter Trennung von zwei aufeinander liegenden
Bögen vorzuschieben, wobei derjenige Teil der Vorrichtung, welcher beim Vorschieben
die Trennung bewirkt, gleichzeitig
ίο zum Festhalten aller Bögen des Stoßes, außer
dem obersten, dienen soll, welch letzterer für sich vom Stoße abgezogen werden soll.
Eine derartige Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι und 2 in Seitenansicht
in zwei verschiedenen Stellungen und in Fig. 3 im Grundriß dargestellt. Fig. 4 zeigt
eine abgeänderte Vorrichtung.
Das anzulegende Papier liegt auf dem Maschinentisch 1, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich.
Am hinteren Teil des Tisches ist eine Welle 2 gelagert, die an einer geeigneten Stelle mit einer Stufenscheibe oder dergl.
versehen ist, mit deren Hilfe die Welle in Umdrehung versetzt wird. Ungefähr in der
Mitte des Tisches geht die Welle 2 durch den einen Zapfen eines drehbaren Rahmenstückes
3, welches von einem Lagerbock 4 getragen wird und an welchem zwei nach
vorn gerichtete Stangen 5 und 6 befestigt sind, an deren vorderen Enden ein Reibungsrad
7 gelagert ist., welches zum Vorschieben des Papiers bestimmt ist. Innerhalb
des Rahmenstückes ist auf dem Ende der Welle 2 eine Seil- oder Riemscheibe 8 befestigt,
für welche eine entsprechende Scheibe 9 auf der Welle des Rades 7 vorhanden ist,
welche Welle nebst dem genannten Rade hierdurch in Umdrehung versetzt werden kann. Damit der Druck des Rades 7 gegen
das darunterliegende, vorzuschiebende Papier und somit auch die Vorschiebungsgeschwindigkeit
geregelt werden kann, ist das Gewicht des Rades und der dazugehörenden Teile
mittels eines verstellbaren Gegengewichts 10 (oder einer verstellbaren Feder) nahezu ausgeglichen.
Dieses Gewicht ist auf einer Stange 11 angebracht, die mit dem Rahmenstück
drehbar verbunden ist und auf einem Ansatz 12 desselben ruht (Fig. 3).
Die Welle des Rades 7 trägt zwei Arme .13 und 14, deren Nabe auf der Welle lose drehbar
ist. Mit dem Ende des Armes 13 ist eine Stange 15 drehbar verbunden, deren
anderes Ende mit einem vom Lagerbock 4 vorspringenden festen Arm 16 drehbar verbunden
ist und deren Länge gleich der Länge der Stange'5 ist, während die Arme 13 und
16 untereinander gleichlang sind, so daß diese Arme und Stangen zusammen ein Parallelogramm
bilden. Vom Ende des Armes 14 geht eine nach hinten gerichtete Schiene 17
aus, die ungefähr parallel zum Maschinentisch liegt und deren hinteres Ende von einer
mit dem Arm 13 verbundenen Stange 18 getragen wird. Auf der Schiene 17 ist ein
kleines Gestell 19 verschiebbar befestigt,. wel-
ry
ches eingestellt und an geeigneter Stelle der Schiene befestigt werden kann. In diesem
ist eine Stange 20 mit Druckfuß 21 verschiebbar angebracht, welch letzterer von einer
Feder 22 gegen das Papier gepreßt wird. Das Gestell 19 trägt außerdem einen mit
ihm drehbar verbundenen Winkelhebel 23, dessen einer Arm mit der Stange 20 in Eingriff
steht, während der andere Arm mit einem Arm 24 verstellbar verbunden ist, der auf einer am hinteren Teile der Maschine
gelagerten Welle 25 befestigt ist. Diese Welle 25 steht ihrerseits mittels eines Armes
26 und einer Stange 27 (s. FJg1 3) in
Verbindung mit einer zum weiteren Hervorschieben des Papiers gehörenden Einrichtung,
die" derart beschaffen ist, daß ein gewisser Teil freigegeben oder verstellt wird, wenn
die Vorderkante des vorgeschobenen Bogens eine gewisse Lage erreicht hat. Falls somit
die hier fragliche Vorrichtung während des Ganges der Maschine die in Fig. 1 gezeigte
Stellung hat, d. h. falls das Rad 7 auf dem Papier liegt und der Druckfuß 21 mit Hilfe
des Winkelhebels 23 gehoben ist, wobei der oberste Bogen vorgeschoben wird, die Feder
22 gespannt und die Vorrichtung in geschlossener Stellung ist, so dauert diese Vorschiebung
so lange fort, bis die Vorderkante des obersten Bogens die soeben genannte Lage zur Umstellung der Vorrichtung erreicht
hat. Sobald aber diese Umstellung stattfindet, hört infolge der Verbindung der
Stange 27 mit der genannten Vorrichtung-SS derjenige Widerstand auf, durch welchen die
Feder 22 gespannt gehalten worden ist, so daß infolge dessen der Druckfuß 21 von der
Feder gegen das Papier niedergepreßt wird. Da indessen das Rad 7 mit den dazugehören-
4P den Teilen vom Gegengewicht 10 angenähert
im Gleichgewicht gehalten wird, so daß das Rad nur mit einem geringen Drucke auf dem
Papier ruht, und da die Feder außerdem hinreichend stark ist, diesen Druck aufzuheben,
wird das .Rad beim Niedergehen des Druckfußes vom Papier abgehoben und außer
Berührung mit diesem gebracht. Da ferner alle Bögen des auf dem Tisch liegenden Papierstoßes von derselben Länge sind und
die Vorderkante jedes Bogens und somit die Hinterkante des Bogens sich stets an einem
gewissen Punkte bei der Umstellung der Vorrichtung befindet und da weiterhin das Gestell
19 an der Schiene \y an geeigneter Stelle befestigt werden kann, ist es selbstverständlich,
daß das Gestell derart eingestellt werden kann, daß der Druckfuß 21 nach der
Herabbewegung gegen das Papier sich stets unmittelbar hinter der Hinterkante des obersten
Bogens befinden wird. In Fig. 1 wird die Lage der Teile unmittelbar vor der Umstellung
und in Fig. 2 nach der Umstellung dargestellt. Aus der letztgenannten Figur ist die freie Lage des obersten Bogens klar
ersichtlich, während der zweite Bogen und die darunterliegenden Bögen von dem Druckfuß
festgehalten werden.
Die Maschine arbeitet in der Weise, daß das sich stets umdrehende Vorschieberad sich
gegen den obersten Bogen legt und ihn vorschiebt, bis seine Hinterkante vor dem
Druckfuß angekommen ist, wobei der oberste Bogen die Vorrichtung umstellt, und daß der
Druckfuß, wenn er infolge dieser Umstellung auf den zweiten Bogen niedergeht, das Vorschieberad
so viel hebt, daß dasselbe, während es sich fortwährend dreht, außer Berührung mit dem obersten Bogen gehalten
wird. Andrerseits ist das Rad außer Berührung mit dem obersten Bogen, bis der Druck des Fußes gegen das Papier auf ge- .
hoben wird; sobald dies aber geschieht, fällt der Bogenvorschieber infolge seines eigenen
Gewichts auf das Papier nieder und fängt sofort wieder an, den Bogen vorzuschieben,
weil die Drehung des Bogenvorschiebers niemals unterbrochen worden ist. Die Wechselwirkung,
die bei dieser Maschine erreicht wird, wird somit durch das eine derjenigen
zwei Organe bewirkt, zwischen welchen Wechselwirkung stattfinden soll und von welchen das eine vom anderen getragen wird.
Da die ganze Vorschiebevorrichtung nur von dem im Lagerbock 4 drehbar angebrachten
Rahmenstück 3 getragen wird, kann sie in die in Fig. I mit strichpunktierten Linien gezeigte. Lage aufgeklappt werden,
wenn neues Papier auf den Maschinentisch gelegt werden soll. Damit das Gegengewicht
bei diesem Aufklappen kein Hindernis bietet, ist dessen Stange 11, wie oben angegeben,
mit dem Rahmenstück drehbar verbunden, so daß das Gegengewicht beim Aufklappen an
der dabei erforderlichen Drehung um die Welle des Rahmenstückes nicht teilzunehmen
braucht. Nachdem das Rad 7 beim Aufklappen um einen gewissen Betrag gehoben worden ist, trifft das Gegengewicht gegen
eine unter demselben befindliche Stütze 28 und ruht während des fortgesetzten Hebens
der Vorrichtung auf dieser, wie aus Fig. 1 klar zu sehen ist. In aufgeklappter Lage
wird die Vorrichtung von einem am Lagerbock 4 befindlichen Ansatz 29 (s. Fig. 1
und 2) verhindert, in andere Richtung überzugehen. Da diejenigen Stangen und Arme,
welche die Schiene 17 in ihrer Stellungträgen und halten, in der Form eines Parallelogrammes,
dessen Seite bezw. Arm 16 fest ist, angeordnet sind, ist es selbstverständlieh,
daß die Schiene während der Umstellung bezw. Drehung um die Achse 2 der Vor-
richtung sich parallel zu sich selbst bewegt, was den großen Vorteil herbeiführt, daß die
Schiene während des Vorschiebens des Papiers bis auf den letzten Bogen zu derjenigen
Stellung parallel ist, welche sie beim Beginn des Vorschiebens besaß.
Das Rad 7 ist dazu bestimmt, beim Vorschieben gerade auf die Mittellinie des Papiers
zu wirken und kann deshalb auf seiner Welle verstellbar angebracht sein. Im Falle,
daß ein Bogen dessenungeachtet Neigung hat, sich während des Vorschiebens schräg
zu legen, ist auf jeder Seite des Papierstoßes ein auf dem Tische verstellbares Lineal 30
vorhanden, welches gegen die entsprechende Seite des Stoßes eingestellt wird und eine
Führung für den Bogen während des Vorschiebens bildet. Es ist selbstverständlich,
daß mehrere Vorschiebeapparate über dem Papier, symmetrisch angebracht, gleichzeitig
verwendet werden können.
Bezüglich der Festhaltungsvorrichtung ist leicht einzusehen, daß die auf- und niederbewegliche Stange mit ihrem Druckfuß 21
fortgelassen werden kann, falls der Drehpunkt des Winkelhebels 23 hinreichend nahe
an das Papier gebracht und der nach vorwärts gerichtete Arm an seinem Ende mit einem geeigneten Anschlag versehen wird
(s. Fig. 4), um beim Niedergehen gegen das Papier zu drücken. In diesem Falle ist die
Feder selbstverständlich so angeordnet, daß sie direkt auf den Winkelhebel wirkt; ein
Stift 31 wird im Gestell an geeigneter Stelle zum Begrenzen der Bewegung des AVinkelhebels
23 befestigt.
Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung kann auch so ausgeführt sein, daß die an dem
Winkelhebel 23 angreifende Feder fortgelassen wird, während die mit dem oberen Ende des Winkelhebels durch ein Gelenk verbundene
Stange frei in demselben verschiebbar ist. Der untere Arm des Winkelhebels wird sich in diesem Falle beständig mit leisem
Drucke gegen das Papier legen. Wenn die Vorrichtung aber ausgelöst wird, wird die
Stange von einer auf dieselbe wirkenden Feder vorgeschoben, wobei sich ein an der
Stange angebrachter Ansatz so gegen den oberen Arm des Winkelhebels legt, daß er
diesem die erforderliche Drehung erteilt, um den obersten Bogen festzuklemmen und das
Vorschieberad zu heben.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Abheben der Bogen vom Papierstapel bei Bogenanlegern durch
Vorschieben des jeweilig obersten Bogens und Festhalten des darunter befindlichen
Bogenstapel, gekennzeichnet durch einen den Bogenvorschieber und den Halter
tragenden, in einem Gestell hinter dem Papierstapel drehbar gelagerten Rahmen, der so eingerichtet ist, daß, nachdem der
oberste Bogen von dem ständig sich drehenden Bogenvorschieber ein gewisses Stück vorgeschoben worden ist, ein vom
Halter getragener Druckfuß auf den nächstobersten Bogen hinter die Hinterkante des obersten Bögens herabgeht bezw.
sich auf den nächstobersten Bogen legt und dabei den Bogenvorschieber hebt,
wodurch der oberste Bogen frei wird und die übrigen Bogen festgehalten werden, bis der freie Bogen entfernt worden ist,
worauf der Druckfuß gehoben wird bezw. der Druck des Druckfußes auf den vorher nächstobersten (jetzt obersten) Bogen
aufhört und somit dem Bogenvorschieber gestattet wird, durch sein eigenes Gewicht
sich gegen die Bogen herabzubewegen.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, v gekennzeichnet
durch die Anordnung einer am Rahmen zur Vorschiebungseinrichtung des Papiers parallel angeordnete Schiene (17), an welcher
der Halter (19) für den Druckfuß (20, 21) verstellbar angebracht ist, zum
Zwecke, denselben je nach der Größe der aufgestapelten Papierbogen in die gewünschte
Lage einstellen zu können.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß von dem Rahmenlager (4) des Gestelles ein fester Arm (16)
ausgeht, der parallel zu dem zum Tragen der Schiene (17) dienenden, am Rahmen
befindlichen Arme (13) angeordnet ist und dieselbe Länge wie dieser hat, wobei die
am Rahmen angeordneten Arme (16 und 13) mittels einer Stange (15) gelenkig miteinander
verbunden sind, zum Zwecke, die Schiene (17) bei ihrer Bewegung gegen den Tisch während des Vorschiebens
der Papierbogen sich parallel zu sich selbst senken zu lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147879C true DE147879C (de) |
Family
ID=415016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147879D Active DE147879C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0825141A3 (de) * | 1996-08-22 | 1998-12-23 | Pitney Bowes Inc. | Vorrichtung zum Trennen und zum Zuführen von Blättern |
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- DE DENDAT147879D patent/DE147879C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0825141A3 (de) * | 1996-08-22 | 1998-12-23 | Pitney Bowes Inc. | Vorrichtung zum Trennen und zum Zuführen von Blättern |
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