DE62841C - Längsschneide-Vorrichtung an Papiermaschinen - Google Patents

Längsschneide-Vorrichtung an Papiermaschinen

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Publication number
DE62841C
DE62841C DENDAT62841D DE62841DA DE62841C DE 62841 C DE62841 C DE 62841C DE NDAT62841 D DENDAT62841 D DE NDAT62841D DE 62841D A DE62841D A DE 62841DA DE 62841 C DE62841 C DE 62841C
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DE
Germany
Prior art keywords
knife
knives
main patent
shaft
slitting device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62841D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. koegel in Holyoke, Massach., V. St. A
Publication of DE62841C publication Critical patent/DE62841C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2614Means for mounting the cutting member
    • B26D7/2621Means for mounting the cutting member for circular cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Haupt-Patent geschützte Anordnung, »Messer über einander liegend«, hat den Uebelstand, dafs während des Betriebes das Einstellen der einzeln gelagerten (oberen) Messer, sowie das Schmieren ihrer Zapfen bezw. Naben nicht oder nur auf sehr umständliche Weise erfolgen kann, und dafs das möglicherweise abtropfende OeI oder Fett stets auf das Papier oder das sonstige zu bearbeitende Material fällt. Ein weiterer Uebelstand besteht darin, dafs Verschiebung und die winklige Einstellung der "einzeln gelagerten Messer nicht unabhängig von einander ausgeführt werden kann, indem durch Lösen der Flügelmutter r bei der im Haupt-Patent dargestellten Construction sowohl das Klemmstück h, als der Messerhalter d lose werden und dadurch zu befürchten ist, dafe, sobald dem einen Theil eine Bewegung ertheilt wird, der andere in unbeabsichtigter Weise seine Lage verändert.
Alle diese Uebelstände sollen durch die auf beiliegender Zeichnung veranschaulichte Anordnung vollkommen beseitigt werden.
Die Messer e und f, neben einander gelegt, bedingen eine Papierführung, welche das Einstellen der Messer und das Schmieren während des Betriebes in bequemster Weise gestattet, dabei verhindernd, dafs das möglicherweise von den Naben der einzeln gelagerten Messer abtropfende OeI oder Fett auf das Papier oder das andere Material fällt.
Die im Haupt-Patent durch die besondere Art der Befestigung der Messerhalter d der einzeln gelagerten oberen Messer e in dem mit Flügelmutter r versehenen Klemmstück h gleichzeitig ermöglichte verticale und horizontale Einstellbarkeit der oberen - Messer e zu den unteren und die seitliche Verschiebbarkeit der oberen Messer in den Schienen c wird bei der vorliegenden Anordnung der .Messer neben einander dadurch erreicht, dafs die einzeln gelagerten Messer e an Messerträgern y angeordnet, welche, um Bolzen \ drehbar, an dem unteren Ende eines gebogenen Armes χ befestigt sind. Diese drehbare Anordnung der Messerträger y ermöglicht die zur winkligen Einstellung der Kanten der Messer e zu den Kanten der entsprechenden gegenüberliegenden Messer f nöthige Drehbarkeit der Messer e um ihre horizontale Achse.
Der gebogene Arm χ ist mit seinem oberen Ende auf der die Schiene c des Haupt-Patentes ersetzenden Welle c1 sowohl seitlich verschiebbar, als drehbar gelagert und kann vermittelst der Stellschraube r auf der Welle c1 festgestellt werden. Die drehbare Anordnung des oberen Endes des Armes x. um die Welle c1 ermöglicht das Annähern und Entfernen der Messer e zu den Messern f und ersetzt dadurch die verticale Verschiebbarkeit der Messerhalter d des Haupt-Patentes.
Durch die drehbare Anordnung der Messerträger y um das untere Ende der Arme χ können die Messer e zur Aenderung der
winkligen Einstellung zu den Messern f durch Lösen der auf den Bolzen ζ sitzenden Muttern τ-2 unabhängig bethätigt werden, während zur Verschiebung der Messer e sowohl in der Längsrichtung der Welle c1, als in einer hierauf senkrechten Ebene nur das Lösen der Stellschraube r1 nöthig ist, diese letzteren Bewegungen also vollständig unabhängig von der winkligen Einstellung erfolgen können.
Um das Uebereinandergreifen der Messer e . und f unabhängig von allen anderen Bewegungen der Messerhalter vornehmen zu können, werden vortheilhaft an dem Arm χ Augen a angegossen, in welchen sich Stellschrauben β befinden, deren vorderes Ende sich gegen eine an der Hinterseite des Einführungslineals γ angeordnete, mit der Einführungsfläche des Einführungslineals γ genau parallele Leiste d stützt.
Durch Anwendung dieser Stellschraube β läfst sich das Uebereinandergreifen der Messer haargenau einstellen, und ist diese Einstellung erfolgt, so kann sie bei einmal bestehenden Messerdurchmessern unverändert bleiben und durch ein seitliches Verschieben' der Messerhalter χy oder ein Schwingen der letzteren um die Welle cl behufs Aufserbetriebsetzung eines Messers e nie gestört werden.
Bei der. vorgeschriebenen Anordnung der Messer neben einander sind also die verschiedenen Handhabungen zur Veränderung des Uebereinandergreifens. der Messer zur veränderlichen winkligen Einstellung und zum Verschieben der Messerhalter vollständig unabhängig von einander auszuführen; trotzdem besteht aber doch die grofse Annehmlichkeit, dafs, wenn winklige Einstellung und Uebereinandergreifen der Messer einmal festgestellt sind, zur Bestimmung des Formats nur die ohne Schraubenschlüssel zu lösende Stellschraube r' zur Anwendung zu kommen braucht, da die Aenderung der winkligen Einstellung und das Uebereinandergreifen der Messer nur nach sehr langer und gewöhnlich auch zu einer solchen Zeit erforderlich ist, während welcher die Messer bereits auf das Format eingestellt und im Betriebe sind.
Sowohl die im Haupt- als die im Zusatz-Patent gekennzeichnete Anordnung der veränderlich winklig einstellbaren Messer in senkrechter, waagrechter oder auch schräger Lage neben oder über einander kann selbstverständlich aufser auf Längsschneidemaschinen auch auf Quer- oder Schrägschneidemaschinen u. s. w. übertragen werden, und zwar nicht nur auf die betreffenden Hülfsmaschinen der Papierfabrikation , sondern auch, wie eingangs des Haupt - Patentes .bemerkt wurde, auf die betreffenden Hülfsmaschinen der Leder-, Tuch- und aller sonstigen Industrien, bei welchen eben Schneidemaschinen überhaupt in Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Ersatz der horizontal und vertical verstellbaren Messerhalter (d) des Haupt-Patentes durch gebogene Arme (x) und Messerträger (yj, welch erstere durch ihre drehbare. Anordnung um die Welle (c1), die verticale Verschiebbarkeit der Messerhalter (d) des Haupt-Patentes und durch ihre seitliche Verschiebbarkeit auf der Welle (c1) die horizontale Bewegung der Messerhalter (d) in den Schienen (c) des HaUpt-Patentes ersetzen, während die Messerträger (y) durch ihre drehbare Anordnung an den Armen (x) die Drehbarkeit der Messer (e) um ihre horizontale Achse ermöglichen.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DENDAT62841D Längsschneide-Vorrichtung an Papiermaschinen Expired - Lifetime DE62841C (de)

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