DE90540C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C13/00—Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
- D06C13/08—Cutting pile loops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das mechanische Aufschneiden der Schufsflottungen von verschiedenen Geweben mittelst
einer Maschine ist insofern mit Schwierigkeiten verknüpft, als die das Aufschneiden besorgenden
Messer entsprechend den bei den verschiedenen Geweben wechselnden .Entfernungen
der neben einander liegenden Fadenschläuche genau eingestellt werden müssen. Da aber
auch die auf der Längsrichtung des Gewebes gebildeten Fadenschläuche stets Unregelmäfsigkeiten
in ihrem geraden Verlaufe zeigen, so mufs ferner dahin gewirkt werden, dafs die Messer
sämmtliche Flottüngen genau in der Mitte aufschneiden.
Diese Schwierigkeiten sollen nach der vorliegenden Erfindung dadurch gehoben werden,
dafs die Träger, an welchen die Messer befestigt sind, auf einer nicht nur eine Parallelverschiebung,
sondern auch eine Drehung gestattenden Brücke angeordnet werden, und zwar derartig leicht beweglich in der Breitenrichtung
des Gewebes, dafs sie durch die Fadenschläuche selbst, in welchen die Spitzen ihrer Messer sich
beständig befinden, geführt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung wird die diesen Zwecken dienende Vorrichtung durch die
Fig. ι bis 7 zur Anschauung gebracht, von welchen
Fig. ι die eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 die andere Seitenansicht und
Fig. 3 einen theilweisen Grundrifs derselben zeigen;
Fig. 4 bis 7 stellen Einzelheiten dar.
Das Gewebe t (Fig. 1 und 2) wird durch die Spannriegel und durch den Spannapparat Z/1
zu zwei Tischen, zwischen welchen seine Schufsflottungen durch die Messer m aufgeschnitten
werden sollen, geführt und gelangt dann zu der durch die Welle χ angetriebenen Abzugswalze ρ, die es an die Aufwickelwalze q abgiebt.
Die hinter einander angeordneten Träger a, an deren unterem Ende die Messer m befestigt sind, haben an ihren oberen Enden einstellbare
konische Spitzen dl (Fig. 4 und 5) erhalten, mit welchen sie in Vertiefungen έ2
der Bügel b1 einer horizontal auf dem Maschinengestell
gelagerten Brücke b ruhen. Jeder Träger α besitzt einen Stellring e mit
einem Loche e\ in welches ein an einer Stütze r2
drehbar befestigter Haken f greift (Fig. 1 und 2). Die Stützen r2 befinden sich auf einer Schiene r1,
welche an der Brücke b durch mit Gelenken versehene Stangen r3 aufgehängt und aufserdem
mit einem Arm b2 der letzteren- durch
einen Hebel r gelenkig verbunden ist.
Infolge dieser Anordnung vermögen die Messer. dem in der Pfeilrichtung bewegten
Gewebe t Stand zu halten, sowie auch in einem horizontalen Kreisbogen zu schwingen und
seitlich zu pendeln, um allen Abweichungen der Fadenschläuche von der geraden Linie
willig zu folgen und so die Schufsflottungen immer in der Mitte aufzuschneiden.
Durch Löcher an den Enden der Brücke b erstrecken sich Zapfen b3 (Fig. 3, 6 und 7)
von Muttern c, welche durch Drehung von Schraubenspindeln c1 in Schlitten c2 verschoben
werden. Die Drehung der Schraubenspindeln c1 erfolgt von einem Handrade c3 (Fig. 1 und 2)
aus.. Zu diesem Zweck ist jede Schraubenspindel c1 mit einem Kegelrade c5 versehen,
Claims (2)
1. Maschine zum Aufschneiden der Schufsflottungen von Geweben behufs Herstellung
von Florgeweben, bei welcher die der Entfernung der aufzuschneidenden Fadenschläuche
entsprechende Einstellung der Messer dadurch ermöglicht wird, dafs die Messerträger fa), hinter einander lothrecht
hängend, auf einer in Zapfen fbs) gelagerten Brücke (b) angeordnet sind, welcher aufser
der zum Zwecke des Versetzens der Messer erforderlichen Parallelverschiebung auch eine
Drehbewegung ertheilt werden kann.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Maschine, bei welcher die
. Messer an einer Bewegung in der Bewegungsrichtung des zu bearbeitenden Gewebes
durch Anschliefsen ihrer Träger an eine mit der Brücke (b) gelenkig verbundene
Schiene fr 1J verhindert, dagegen durch Lagerung ihrer Träger vermittelst
konischer Spitzen auf der Brücke (b) derartig beweglich in der Breitenrichtung des
Gewebes gemacht sind, dafs sie den Abweichungen der längs des Gewebes . verlaufenden
Fadenschläuche von der geraden Linie willig, folgen können und dadurch
die Schufsflottungen . immer in der Mitte aufschneiden. , . .;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90540C true DE90540C (de) |
Family
ID=362248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90540D Active DE90540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90540C (de) |
-
0
- DE DENDAT90540D patent/DE90540C/de active Active
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