DE22414C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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Publication number
DE22414C
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DE
Germany
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axis
gripper
wheel
spring
attached
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Active
Application number
DENDAT22414D
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English (en)
Original Assignee
F. bladt in Sonderburg
Publication of DE22414C publication Critical patent/DE22414C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/088Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
FREDERIK BLADT in SONDERBURG. Notenblattwender.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. August 1882 ab.
Das vorliegende mechanische Notenpult ist mit einem Mechanismus versehen, durch welchen erreicht wird, dafs der Apparat während des Spielens, wenn der Spielende mit dem Finger auf einen Knopf drückt, das Notenblatt wendet.
Der Apparat kann auch doppeltwirkend hergestellt werden, so dafs er das Notenblatt nicht nur von rechts nach links, sondern auch umgekehrt umwendet.
Fig. ι stellt den Apparat von vorn gesehen dar, so wie er auf dem Piano oder auf einem anderen Instrument angebracht wird.
O bezeichnet einen Theil des Notenpultes, A das Gehäuse, welches das Triebwerk umgiebt. B ist eine verticale Achse, welche oben über das Gehäuse hinausreicht und deren oberes Ende in einem Querstück C, welches von den auf der oberen Decke des Gehäuses stehenden Stützen D getragen wird, gelagert ist' Auf dieser Achse sind die Wendearme angebracht, welche aus je einem Ring a mit daran sitzendem Winkel b bestehen. Das äufsere Ende der Winkel bildet ein Kopf d, in welchem die Feder c befestigt ist.
Wenn der Apparat doppeltwirkend ist, werden an jedem Kopf zwei Federn, zwischen welchen das Notenblatt angebracht wird·, befestigt. Ein solcher Wendearm ist in Fig. 2 mit einem Stück der Achse B für sich dargestellt.
Durch einen leichten Druck auf den Knopf F kommt der Mechanismus in Bewegung und bewirkt, dafs einer der Arme sich von rechts nach links dreht, das über der Feder liegende Notenblatt mitnehmend. Wird dagegen, wenn der Apparat doppeltwirkend ist, auf den Knopf F1 gedrückt, so wird das Notenblatt von links nach rechts bewegt werden.
Vor dem Anfange des Spieles werden alle Arme b nach rechts umgelegt, so dafs je eine Feder unter jedem Notenblatt des Musikstückes sich befindet.
Der Mechanismus, welcher die Arme b von der einen zur anderen Seite führt, ist durch Fig. 3 und 4 für sich dargestellt und besteht aus einer Platte G, welche auf der verticalen Achse B aufserhalb des Gehäuses, wie in Fig. 1 dargestellt, befestigt wird, jedoch nicht auf der Achse selbst, sondern an einem auf derselben frei drehbar angebrachten kürzeren Rohrstück g.
An der Platte G ist ein Greifer h befestigt, welcher an seinem äufsersten Ende mit einem kleinen Haken versehen ist. Das andere Ende des Greifers ist mittelst eines Zapfens in der Platte so befestigt, dafs der Greifer sich mit seinem äufsersten Ende auf- oder abwärts bewegen kann.
In Fig. 3 ist er in derselben Ebene mit der Platte liegend dargestellt; Fig. 4 zeigt ihn dagegen aufgerichtet, welche Stellung durch eine an dem Rand der Platte angebrachte Feder i, die den Greifer, sobald er freigemacht wird, emporhebt, hervorgerufen wird.
. In Fig. ι liegt der Greifer in der Ebene der Platte G und wird hier durch den schlangenförmigen Arm H, welcher hinter den Bügeln b zwischen den Stützen D befestigt ist, niedergehalten; dieser Arm H ist für sich in Fig. 5 dargestellt, welche Figur ungefähr die Stellung des Greifers wie in Fig. 1 zeigt. Sobald der Knopf F niedergedrückt wird und der Mecha-

Claims (1)

  1. nismus in Bewegung kommt, wird die Platte G einmal um die Achse B herumgedreht, wodurch die Spitze des Greifers, welche in Fig. ι zur linken Seite der Achse B zu sehen ist, nach rechts hinten um die Achse B herumgeführt wird; hierdurch wird sie vom unteren Theil des Armes H freigemacht; die Feder Γ hebt dann den Greifer empor (s. Fig. 4) und, indem er rechts die Achse B passirt, ergreift sein Haken den untersten der Arme b und führt ihn mit dem Notenblatt nach links hinüber. Die Form des Blattes / an dem Arm H bewirkt, dafs der Greifer dann vom Bügel b losgemacht wird, worauf er wieder die in Fig. 1 dargestellte Stellung, unter den Arm _£Γ niedergedrückt, einnimmt. Ein neuer Druck auf den Knopf bewirkt dieselbe Bewegung und, weil der von dem Arm H freigemachte Greifer von der Feder i immer aufwärts gedrückt wird, wird er immer den untersten der Bügel b, auch wenn es zugleich der oberste und letzte ist, ergreifen.
    Das Auslösen des Triebwerkes durch einen Druck auf den Knopf F geschieht auf folgende Weise: Der Knopf ist auf einem vertical stehenden Stift L zwischen der Ober- und Unterplatte M und N des Triebwerkes angebracht und wird von einer den Stift umgebenden Schraubenfeder aufwärts gedrückt.
    Der Stift trägt oben einen horizontalen Arm P, an dessen äufserem Ende ein kleiner Zapfen sitzt, welcher, wenn der Knopf emporgehoben ist, in ein Loch des Zahnrades Q hineingreift und dadurch die Bewegung des Triebwerkes hemmt. Drückt man den Knopf nieder, so geht der Zapfen aus dem Loch hinaus und das Triebwerk kommt in Bewegung.
    Die Bewegung geht von der im Federgehäuse' R angebrachten Feder aus, welche durch Aufziehen mit dem Schlüssel K gespannt wird. Das Zahnrad 5 oben auf dem Federgehäuse bewegt das kleine Rad r auf dem oben erwähnten Rohrstück g, wodurch die auf derselben Röhre sitzende Scheibe G in Bewegung kommt, jedoch nach einer Umdrehung gehemmt wird, indem der Stopfer dann wieder in das Rad hineingreift.
    An dem" unteren Rande des Federgehäuses ist ein Zahnrad S1, welches in das kleinere, auf der Achse B sitzende Rad rl hineingreift, angebracht; dieses setzt demnach die Achse B in Bewegung, und am oberen Ende dieser Achse ist eine der Platte G entsprechende Platte (?', mit einem Greifer versehen, angebracht. Dieser Greifer macht ganz dieselbe Bewegung wie der oben besprochene, er arbeitet aber oberhalb des Armes H und führt die Arme b von links nach rechts, folglich die Notenblätter zurück.
    Am unteren Ende der Achse B ist ein Zahnrad t angebracht, welches in Eingriff mit einem kleineren Rade u auf der Spindel ν ist, auf welcher das Zahnrad w sitzt, k, Fig. 6, bezeichnet den Regulator, auf dessen Achse ein kleines Rad, in Eingriff mit w, angebracht ist. Ein Regulator mit entsprechender Auswechselung steht im oberen Theil des Gehäuses mit dem Rad .S in Verbindung.
    Die Feder im Federgehäuse ist, wie gewöhnlich, mit dem einen Ende an dem Schlüsselzapfen und mit dem entgegengesetzten Ende an dem Federgehäuse befestigt; sie kann demnach nach beiden Seiten wirken, je nachdem das Zähnrad S oder 61' freigemacht wird. Der Knopf F1 ist wie F angebracht und wirkt auf dieselbe Weise mittelst eines ■ entsprechenden Stopfers, welcher das Rad t hemmt oder freimacht.
    Fig. 6 zeigt einen Theil des Triebwerkes von oben gesehen,
    Fig. 7 das Gestell oben auf dem Gehäuse von hinten gesehen und
    Fig. 8 dasselbe Gestell von oben gesehen.
    In allen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Theile.
    Pateνt-AnSpruch:
    Ein Notenblattwender, bei welchem die vermittelst eines Uhrwerkes gedrehte Scheibe G einen Greifer h trägt, welcher die Wendearme b um i8o° dreht, und bei welchem ferner durch einen Druck auf die Auslösevorrichtung des Uhrwerkes, bestehend aus Stange L, horizontalem Arm P und i?ad Q1 die genannte Scheibe G jedesmal zu einer ganzen Umdrehung veranlafst wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22414D Notenblattwender Active DE22414C (de)

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