DE33226C - Thürbuffer - Google Patents

Thürbuffer

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Publication number
DE33226C
DE33226C DENDAT33226D DE33226DA DE33226C DE 33226 C DE33226 C DE 33226C DE NDAT33226 D DENDAT33226 D DE NDAT33226D DE 33226D A DE33226D A DE 33226DA DE 33226 C DE33226 C DE 33226C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
buffer
balancer
pendulum
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT33226D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. F. W. REINHARDT in Berlin SW., Barutherstr. 15
Publication of DE33226C publication Critical patent/DE33226C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Fig. ι zeigt den Apparat, halb von; der Seite gesehen, an einer Hausthür und deren Kämpfer angebracht.
K ist der Kämpfer, T die Thür. Am Kämpfer ist der Buffer Pu und die Schiene S befestigt, Fig. 4 bis 7. . Auf dieser Schiene befindet sich der verstellbare Winkel W mit dem Pendel P, Fig. 8. Die Stütze St, Fig. 9, mit der Klaue, welche auch verstellbar sein kann, ist an der Thür befestigt. In dieser Klaue befindet sich leicht beweglich der Balancier B, lind zwar so, dafs er in der Ruhe waagrecht liegt, in der Thätigkeit hingegen vor den Buffer Pu zu stehen kommt, Fig. 1, 2 und 3.
Wird die Thür geöffnet, so stöfst das eine Ende des Balanciere gegen den Pendel P, der in der Ruhe lothrecht herunterhängt, Fig. 1 ]ind 4, drückt diesen nach vorn und streift frei unter ihn vorbei, Fig. 5.
Beim Schliefsen der Thür wird der Pendel nach dem Kämpfer zu gedrückt und von einem Anschlagstift gehalten, Fig. 6. Der Pendel drückt infolge dieser Stellung den an ihn entlang gleitenden Arm des Balanciere herunter j wodurch der entgegengesetzte Arm hochgehoben wird, so dafs dieser gerade vor den Buffer Pu zu stehen kommt. Hat er diese Stellung erreicht, so gleitet der andere Arm vom Pendel P ab und wird frei. Da das Gewicht der Arme zweckentsprechend vertheilt ist, hat der Balancier nun das Bestreben, wieder in waagrechte Lage zu gelangen; er sinkt demnach herab, bis er unter den Buffer kommt, so dafs nun die Thür geschlossen werden kann.
Wird die Thür heftig zugeworfen, so hat der Balancier, nachdem er, wie .gezeigt,. vor:
den Buffer ; gebracht worden, nicht Zeit genug,: diese Stellung zu verlassen: er wird gegen den Buffer geprefst. Hierdurch vermindert sich die Heftigkeit des Schlages und dadurch das sonst erfolgende dröhnende Geräusch; nachdem die Kraft der Ubermäfsig schnell bewegten Thür gebrochen, sinkt der Balancier herab bis unter den Buffer. Die Thür kann nunmehr vollständig geschlossen werden.
Fig. 7 zeigt die Schiene 5 von oben gesehen; hier ist auch der Schlitz, in dem der Winkel W verstellbar befestigt werden kann, ersichtlich.
Fig. 10 zeigt eine andere Ausführungsform des Thürbuffers. Der Balancier B mit dem Buffer Pu dreht sich auf einem Zapfen einer Platte, die am Kämpfer angeschraubt ist. Auf der Schiene, hier der Stab S, ist der Winkel W mit Pendel P verstellbar befestigt.
Beim Offnen stöfst der Winkel wx, der auch, wie Fig. ι 5 in Seiten- und Vorderansicht zeigt, mit einer Rolle versehen sein kann, gegen den Pendel P, dieser weicht, wie zuvor, aus, und die Thür geht frei auf. Beim Schliefsen hingegen wird durch das Entlanggleiten des Winkels n>x am Pendel P diese Seite des Balanciere hoch-, die andere mit dem Buffer heruntergedrückt, und so, wie zuvor, das heftige Zuschlagen der Thür vermieden, indem der Winkel w1 durch seinen Druck gegen den Buffer Pu den Schlag mildert.
Fig. 11 zeigt den Arm in Ruhe, Fig. 12 in Thätigkeit. Fig. 13 zeigt einen Balancier, bei dem der Buffer auf einer Feder- angeordnet ist. Fig. 14 ist die Vorder- und Seitenansicht des
Winkels W\ an demselben ist der Pendel verstellbar.
In Fig. 16 wird gezeigt, dafs der. Buffer Pu und die Schiene S auf einem und demselben Arm des Balanciers angeordnet werden können. Fig. 17 zeigt den hierzu gehörigen Winkel w1 vergröfsert. Dieser Winkel wx ist unterhalb seines freien Schenkels mit einer grofsen Oeffnung versehen, so dafs in der Ruhelage der Buffer Pu darin genügend Platz hat. In der Thätigkeit kommt der Buffer gegen das obere Ende des Winkels w1 zu stehen und hemmt dadurch bei heftigem Zuschlagen der Thür.
Fig. 18 zeigt einen Hebel B ähnlich wie in Fig. 10 und 12, nur wird derselbe hier durch Federn, F und F1, in der waagrechten Lage gehalten, soweit es der Anschlagstift α zuläfst. Wird der Balancier B durch die Thür aus seiner Lage gebracht, so bringt ihn die Kraft der Federn wieder in die Anfangslage zurück. Hierzu genügt auch eine Feder; um jedoch zu zeigen, dafs es auf die Art der Feder nicht ankommt, sind zwei verschiedene Federn gezeichnet.
In Fig. 19 dient statt des früher gezeichneten Pendels ein verstellbarer Winkel K bezw. k'k\
dessen untere Flächen k und kl gegen die Thür wirken.
Fig. 20 zeigt, wie statt des Winkels K auch ein entsprechend grofses Rad angewendet werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Der in den Fig. ι bis 9 dargestellte Thürbuffer, bei welchem der durch das pendelnde Anschlagstück P aus seiner Ruhelage gebrachte Balancier B mit dem elastischen Buffer Pu vor Vollendung des Thürschlusses zusammentrifft, wodurch das heftige Zuschlagen der Thür gehindert wird.
2. Die in den Fig. 10 bis 17 dargestellte Modification dieser Construction, nach welcher der mit Buffer Pu versehene und zugleich den verstellbaren Anschlagpendel P oder die Schiene S tragende Balancier B am Thürkämpfer angebracht ist, während sich die Anschlagwinkel w* und wl an der Thür befinden. . j
3. Die in den Fig. 18 bis 20 dargestellte Anordnung der Federn FF1 an dem Balancier.B und der Ersatz des Pendels P durch das Anschlagstück K mit den schrägen Flächen k1 kL bezw. durch die Rolle K, Fig. 20.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33226D Thürbuffer Active DE33226C (de)

Publications (1)

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DE33226C true DE33226C (de)

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DENDAT33226D Active DE33226C (de) Thürbuffer

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DE (1) DE33226C (de)

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