DE657228C - Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl. - Google Patents

Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl.

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DE657228C
DE657228C DEST53999D DEST053999D DE657228C DE 657228 C DE657228 C DE 657228C DE ST53999 D DEST53999 D DE ST53999D DE ST053999 D DEST053999 D DE ST053999D DE 657228 C DE657228 C DE 657228C
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DEST53999D
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ALBIN HUGO STARK
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ALBIN HUGO STARK
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Klaviatur für Harmoniken o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Klaviatur für Harmoniken, deren :einzeln herausnehmbare, auf Schneiden gelagerte Tasten von je einer Feder nach dem Niederdrücken in die Ruhelage zurückgebracht werden.
  • Der Erfindung gemäß sind die als Blatt-oder Stabfedern ausgebildeten Federn in der Längsrichtung der Tasten unter diesen angeordnet. Sie stützen sich in einem Schlitz des Tastenlagersteges ab und sind in einen schwenkbar auf oder in dem hinteren Tastenende gelagerten Bügel eingehängt, so daß die Feder mit der Taste lösbar verbunden ist.
  • Eine derartige Ausbildung ergibt eine einfache billige Bauart bei leichter Ein- und Ausbaumöglichkeit de!: Taste und störungsfreien geräuschlosen Betrieb. Der Geräuschlosigkeit dient insbesondere das Einhängen der Federenden in den an der Taste schwingbar gelagerten Bügel, da dieser Bügel beim Niederdrücken der Taste ausschwingt, so daß die Feder in bezug ,auf den Bügel selbst eine Verschiebung nicht erleidet und infolgedessen Geräusche ausgeschlossen sind. Eine besonders einfache und auch sonst vorteilhafte Bauart ergibt sich, wenn der Steg einen Teil eines u-förmigen Rähmchens bildet, dessen Flansche als seitliche Führuügsbleche für die Taste dienen. Dabei bilden der Steg, die seitlichen Führungsbleche sowie der 111 einen Schlitz des vorderen Tastenendes :eingreifende Führungssteg vorteilhaft einen zusamm--nhängenden Teil, an dem auch die Feder befestigt ist. Um die Mechanikerarbeit von der eigentlichen Tischlerarbeit getrennt halten zu können und zu diesem Zweck den Zusammenbau der Tastatur unabhängig vom Bau des Gehäuses fertigstellen zu können, ist es vorteilhaft, die einzelnen Tasten auf einer gemeinsamen Grundplatte der Reihe nach anzuordnen, so daß sie mit dieser gemeinsamen Grundplatte ,als Ganzes in das Gehäuse eingesetzt werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel . des Erfindungsgegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Tastenanordnung von der Seite gesehen, Abb. 2, 3 rund 5 verschiedene Ausführungen einer Einzelheit, Abb. q. einen Schnitt gemäß - IV-IV der Abb. i.
  • Die Taste i trägt in üblicher Weise an einem Arm 2 eine Ventilklappe ,3 für die Steuerung einer öffrnung ¢. Normalerweise wird die Klappe 3 auf die Öffnung .4 gedrückt, und zwar mittels einer Feder 5. Zum Öffnen der Ventilklappe 3 ist das vordere Ende ja der Taste herunterzudrücken. Dabei sches enkt die ganze Taste um einen Steg 6, und das hintere Tastenende iv wird unter Überwindung des Widerstandes der Feder 5 angehoben.
  • An den Steg 6 schließen seitlich, und zwar zu beiden Seiten der Taste i, Führungsbleche ; an, die eine Seitenverschiebung der Taste verhüten. Außerdem ist auch noch das vordere Tastenende ja gegen Seitenverschlebung geführt. Zu diesem Zweck ist es mit einem senkrechten Schlitz (vgl. Abb.4) versehen, in den von unten sein senkrechter Führungssteg 2 hineinragt. Der Schlitz ist int einer weichen Ausfütterung 9 aus Filz o. dgl; ausgekleidet. An dieser Stelle ist, um die Schlitzhöhe klein zu halten, die Taste mit einer Aussparung#io versehen.
  • Bei dem dargestellten Beispiel sind der Steg 6, die Seitenbleche 7 und der Führungssteg 8 aus -,einem Stück hergestellt und als ein gemeinsames Böckchen i i ausgebildet, das z. B. durch Schrauben an den zur Aufnahme der Tastatur dienenden Boden 12 befestigt ist.
  • Um die Klaviaturen leicht ohne die Klavia.-turgehäuse anfertigen zu können, empfiehlt es sich, bei der Herstellung der Klaviatur die einzelnen Lagerböckchen i i auf einem besonderen Brettehen i 2a der Reihe nach anzuordnen (vgl. Abb. i und 4). Das Böckchen i i trägt auch gleichzeitig die Feder 5, die sich in Längsrichtung der Taste i unter dieser erstreckt und die als Stab- oder Blattfeder ausgebildet ist. Die Feder stützt sich in den Steg 6 ab; der zu diesem Zweck bei 13 durchlocht ist.
  • Die Verbindung der Feder 5 mit der Taste i erfolgt in der Weise, daß die Feder in einen von dem hinteren Tastenende ib getragenen Bügel 14 o. dgl. eingehängt wird. Der Bügel ist aber nicht starr an der Taste befestigt, sondern pendelartig schwenkbar an dieser angeordnet, um zu verhüten, daß bei der Bewegung der Taste i die Feder 5 in den Bügel 14 gleitet. Dadurch würden leicht störende Nebengeräusche verursacht werden.
  • Bei. dem Beispiel nach Abb. 2 ist der Bügel zu einem Ring geschlossen und in eine Querrille des Tastenendes ib reingehängt. Es wäre auch möglich, den Bügel U-förmig auszubilden, den einen waagerechten Schenkel in eine Querbohrung der Taste reinzuschieben und auf den unteren waagerechten Schenkel die Feder 5 aufzulegen. Bei dem Beispiel nach Abb.2 kann der Einbau in der Weise erfolgen, daß beim überschieben des Bügels 14 über das Tastenende ib auch die Feder 5 eingeführt wird. Statt dessen kann auch zunächst der Bügel 14 eingehängt, alsdann ausgeschwenkt werden, rum beim Zurückschwenken die angehobene Feder zu untergreifen. Ein weiteres Beispiel zeigt Abb. 3. Hier ist der Bügel i ¢ nicht völlig geschlossen, im übrigen aber genau so aufgehängt wie bei dem Beispiel nach Abb.2. Der untere waagerechte Schenkel trägt an einer Seite noch einen kleinen Ansatz 5a, um ein lienultergleiten der Feder zu verhüten.
  • Der Bügel 14 kann auch in der in Abb. 5 veranschaulichten Weise ausgebildet, d. h. mit einem nach oben über die Taste herüberragenden Finger i 4a versehen werden, der ein Ausschwenken des Bügels erleichtert. In diesein Falle ist nach Abb. 5 der in die Querrille des Tastenendes iv eingelassene Schenkel des Bügels i4c noch mit einem Plättchen i-j aus Leder, Filz o. dgl. abgedeckt, um ein Austreten des Schenkels aus der Querrille zu verhüten und den Zusammenbau sowie etwaige: Instandsetzung zu erleichtern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Klaviatur für Harmoniken o. dgl., deren einzeln herausnehmbare, auf Schneiden gelagerte Tasten von je einer Feder nach dem Niederdrücken in die Ruhelage zurückgebracht -werden, dadurch gekennzeichnet, daß die als Blatt- oder Stabfedern ausgebildeten Federn (5), in der Längsrichtung der Tasten (i) unter diesen angeordnet, sich in einem Schlitz (i3) des.Tastenlagersteges (6) abstützen sowie m einem schwenkbar auf oder in dem hinteren Tastenende (ib) gelagerten Bügel (i4) reingehängt sind, so daß die Feder mit der Taste lösbar verbunden ist.
  2. 2. Klaviatur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (6) einen Teil eines U-förmigen Rähmchens bildet, dessen Flansche (7) als seitliche Führungsbleche für die Taste dienen.
  3. 3. Klaviatur nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (6), die seitlichen: Führungsbleche (7) sowie der in einen Schlitz des vorderen Tastenendes (ia) reingreifende Führungssteg (8) einen zusammenhängenden Teil (Böckchenii) bilden, an dem auch die Feder (5) befestigt ist.
  4. 4. Klaviatur nach Anspruch i -und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tastenlager (i i) auf einer gemeinsamen Grundplatte (i 2a) der Reihe nach angeordnet sind.
DEST53999D 1935-10-11 1935-10-11 Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl. Expired DE657228C (de)

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DEST53999D DE657228C (de) 1935-10-11 1935-10-11 Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl.

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DEST53999D DE657228C (de) 1935-10-11 1935-10-11 Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl.

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DE657228C true DE657228C (de) 1938-02-26

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DEST53999D Expired DE657228C (de) 1935-10-11 1935-10-11 Klaviatur fuer Harmoniken o. dgl.

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DE (1) DE657228C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875429C (de) * 1942-07-05 1953-05-04 Matth Hohner A G Harmonikafabr Klaviatur fuer Handharmoniken und aehnliche Tasten-Instrumente
US2826953A (en) * 1954-03-04 1958-03-18 Scherer Karl Keyboard for musical instruemnts, in particular for accordions

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875429C (de) * 1942-07-05 1953-05-04 Matth Hohner A G Harmonikafabr Klaviatur fuer Handharmoniken und aehnliche Tasten-Instrumente
US2826953A (en) * 1954-03-04 1958-03-18 Scherer Karl Keyboard for musical instruemnts, in particular for accordions

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