AT158849B - Öffner für Kippflügel. - Google Patents

Öffner für Kippflügel.

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AT158849B
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Gretsch Unitas Gmbh
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Description


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   Die Erfindung betrifft einen Öffner für Kippflügel mit einem durch eine Handbedienungsstange verschwenkbaren und mit seinem Ende in einer   Schlitzführung   des Kippflügels gleitenden Druckarm. 



   Gemäss der Erfindung trägt die zur Befestigung der   Schlitzführung   am Kippflügel dienende
Bodenplatte eine durch einen in seiner   Schliesslage   gesicherten Riegel od. dgl. verschlossene Aus- nehmung, die bei   zurückgeschobenem   Riegel das Austreten des   Druekarmendes   aus der   Schlitzführung   gestattet. Es wird so eine einfache und leicht bedienbare Anordnung geschaffen, mittels deren der
Flügel von dem Druckarm gelöst werden kann, damit er zum bequemen Reinigen seiner Aussenfläche völlig ins Rauminnere niedergeklappt werden kann. 



   Es ist bei einem durch eine Handstange bedienbaren Fensteröffner bereits bekannt, am Fenster- flügel eine   Schlitzführung   anzuordnen, in der sich ein   Führungszapfen   des Öffnergestänges bewegt, und die eine seitliche Öffnung für den Austritt des Zapfens zwecks Entkuppeln des Flügels aufweist. 



   Diese Öffnung ist durch eine federnde Klappe abschliessbar, welche den Zapfen, wenn er an sie anstösst, austreten lässt. Es handelt sich bei dieser bekannten Anordnung aber nicht um einen Kippflügel und das Andrücken oder Abheben eines solchen mittels eines verschwenkbaren Druckarme, vielmehr nur um einen Fensterflügel, der mittels durch die Bedienungsstange zu öffnender und zu   schliessender  
Scheren parallel zu sich selbst bewegbar ist. Bei dieser Öffnungsvorrichtung ist die Schlitzöffnung an der Innenseite (Raumseite) des Fensters vorgesehen und der Flügel ist zum Umlegen für die Reinigung der Aussenseite anzuheben, ohne dass die Schlitzverriegelung überhaupt gelöst wird. 



   Durch die Erfindung wird nun ein leichtes Lösen des Flügels vom Antriebsgestänge ermöglicht, indem lediglich der Riegel   zurückgeschwenkt   werden braucht, worauf der Flügel sich vom Antriebsgestänge löst und aus der Öffnungsstellung weiter nach unten kippt. Ein Anheben des Flügels oder eine Verschiebung von Teilen des Antriebsgestänges ist dabei nicht erforderlich. 



   Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 ist eine Seitenansicht auf den Öffner bei geschlossenem Kippflügel und gestrichelt eingezeichnet bei dessen Öffnungslage. Fig. 2 zeigt eine'Ansicht der   Schlitzführung   von der Flügelmitte her. Fig. 3 und 4 veranschaulichen die   Schlitzführung   in Vorderansicht, einmal mit geschlossenem, das andere Mal mit geöffnetem Riegel. Fig. 5 endlich ist ein waagrechter Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 3. 



   Die Handbedienungsstange a, die durch einen nicht gezeichneten, in Handhöhe am Blendrahmen angeordneten Schwenkhebel auf und, nieder bewegt werden kann, wirkt über eine Gelenkstange b auf den Kurbelarm c einer Welle d, die den   Druckarm   e trägt. Dieser bewegt sich dabei mit seinem abgebogenen freien Ende (oder mit einem angesetzten   Zapfen)/in einer Schlitzführung ,/t,   die mittels ihrer Bodenplatte i an einem der Seitenschenkel des Kippflügels k befestigt ist. In der in Fig. 1 voll gezeichneten geschlossenen Lage des Flügels ist dieser dadurch gesperrt, dass das   Druckarmende t   sich in eine muldenförmige Vertiefung y der Schlitzwandung g einlegt. Der Kippflügel ist bei m ins Rauminnere zu in die gestrichelt eingezeichnete Lage ausschwenkbar.

   Mit ihm kann, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet, in bekannter Weise ein zweiter Flügel   k'gekuppelt   werden. Die Druckarmwelle d geht   zweckmässig   über die ganze Flügelbreite durch und trägt dann an jeder Flügelseite je einen Druckarm e, deren jeder in einer   Schlitzführung   g, h an jedem Seitenschenkel des Flügelrahmens sich bewegt. Die Welle d ist mittels Böcken   it, am   Blendrahmen gelagert. Beim Hoch-oder Niederbewegen der Bedienungsstange a schwenkt der   Druekarm   e mittels der Schlitzführung g, h den Kippflügel aus oder ein. 

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   Die   Sehlitzfilhrullg g, h ist   am Kippflügel h mittels der Bodenplatte i in soleher Weise befestigt, dass sie mit ihrem oberen Ende über den Kippflügel vorsteht. An dem vorstehenden Ende weist die Bodenplatte   i   eine   Ausnehmung ; ;   auf, die gewöhnlich, d. i. beim regelmässigen Betrieb des Öffners, durch die vorspringende Backe o eines Riegels p abgeschlossen ist, der schwenkbar an einem Lagerzapfen q der Bodenplatte i sitzt.

   Wird der Riegel p dagegen mittels des an ihm angeordneten Grifflappens r aus der insbesondere aus Fig. 3 ersichtlichen   Schliessstellung   in die Öffnungsstellung nach Fig. 4 geschwenkt, so gibt seine Backe o die Ausnehmung   it   frei, durch die nun bei in die Öffnungsstellung ausgekipptem Flügel der Druckarm e mit seinem abgebogenen   Ende t nach rückwärts   aus der Schlitzführung g,   h   austreten kann. Er gibt damit den Flügel k zum völligen Niederklappen und leichten Reinigen seiner Aussenfläche frei. Umgekehrt kann dann der Flügel wieder hochgeklappt, das Druckarmende in die Schlitzführung eingeführt und der Riegel geschlossen werden, worauf der Flügel wieder in üblicher Weise geöffnet und geschlossen werden kann. 



   Damit der Kippflügel beim Erreichen der Öffnungsstellung (Fig. 1 rechts) und hierauf bereits   zurückgeschwenktem   Riegel nicht unvermutet, also ohne durch die Hand gehalten zu sein, niederfallen kann, ist die Ausnehmung   ?   in der Bodenplatte i etwas vor bzw. unter dem oberen Ende s der Schlitzführung, in welcher sich das Druekarmende fängt, angeordnet ;

   anschliessend ist bei geringer Niederbewegung des Druckarmendes e, das dabei wieder vor die Ausnehmung it gelangt, das völlige Niederklappen des Flügels   k möglich.   In die Bodenplatte i ist eine Blattfeder   t   eingelagert, die gegen den Riegel drückend, diesen insbesondere in seiner Schliessstellung sichert, wogegen die Sicherung in seiner 
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 ein geräuschvolles Einfallen des   Druekarmendes   in die Mulde verhütet und in ähnlicher Weise auch durch ihr in den Schlitz vorstehendes oberes Ende x einen sanften Anschlag des Druckarmendes am   Gleitführungsoberende bzw.   in der Rast s herbeiführt. 



   Bei entsprechend geänderter Anordnung des Antriebsgestänges kann der Öffner auch für Kippflügel Verwendung finden, die an ihrem oberen Ende angelenkt sind. Dass die Schlitzführung über den Kippflügelrahmen vorsteht, ist kein zwingendes Erfordernis. Statt dessen kann zur Ermöglichung des freien Austritts des Druekarmendes unter der Ausnehmung in der Bodenplatte der   Schlitzführung   im Rahmenholz eine Aussparung vorgesehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Öffner für Kippflügel mit einem durch eine Handbedienungsstange versehwenkbaren und mit seinem Ende in einer Sehlitzführung des   Kippflügels   gleitenden Druekann, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Befestigung der   Schlitzführung   (g,   h)   am   Kippflügel   (k) dienende Bodenplatte (i) eine durch einen in seiner   Sehliesslage   gesicherten Riegel od. dgl. (p) verschlossene Ausnehmung   (n)   aufweist, die bei zurückgeschobenem Riegel (p) das Austreten des Druckarmendes (f) aus der Schlitzführung (g,   li)   gestattet.

Claims (1)

  1. 2. Öffner nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (n) vor dem oberen Ende (s) der Schlitzführung (g, h) angeordnet ist.
AT158849D 1938-05-14 1938-05-14 Öffner für Kippflügel. AT158849B (de)

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