DE260975C - - Google Patents

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DE260975C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F17/00Special devices for shifting a plurality of wings operated simultaneously

Landscapes

  • Hinges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 260975 -KLASSE 68 b. GRUPPE
Schiebegestänge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Flügelfenster mit senkbarem Oberflügel und zum öffnen dieses dienendem Schiebegestänge und besteht in einer Anordnung, die ermöglicht, den den 5 Oberflügel gegen den Fensterrahmen pressenden Druck, ohne den Flügel zu öffnen und den Handhebel des Schiebegestänges in die Offenlage zu bewegen, aufzuheben und den Flügel durch Senken mit dem Schiebegestänge außer
ίο Eingriff zu bringen. Trotzdem dann der Flügel durch das Schiebegestänge zwangläufig geöffnet und geschlossen werden kann, läßt es sich unabhängig von diesem verschieben. .
Der Erfmdungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den oberen Teil eines Doppelfensters in einem senkrechten Schnitt und in Vorderansicht. Die Fig. 3 stellt das Fenster ebenfalls in einem senkrechten Schnitt, aber mit geöffneten Oberflügeln dar. Fig. 4 zeigt einen Teil des Hebelmechanismus in größerem Maßstabe. *
Die Oberflügel 2 sind mit Stiften in Nuten 6 des Fensterrahmens geführt, Die Nuten sind gegenüber dem festen Kämpfer 10 zurückgekröpft, damit die Oberflügel beim Senken am Kämpfer vorbeigleiten können.
Das zum öffnen und Schließen der Oberflügel dienende Hebelgestänge besitzt einen Hebelarm 28, der an einem Ende in Reichhöhe zwischen zwei Lagerböcken 29 am Futterrahmen gelagert ist. Die Lager 29 haben winkelförmige Ausschnitte 31, und es kann der Stift 30 des Hebelarmes 28 zu dem später näher angegebenen Zweck entweder in dem unteren wagerechten oder in dem vorderen senkrechten Teil der Ausschnitte 31 ruhen. An dem Hebelarm 28 ist eine Stange 32 befestigt, deren anderes Ende mit einem. Sehenkel eines zwischen den Oberflügeln drehbar gelagerten Winkelhebels 33 verbunden ist. Der andere Schenkel des Hebels 33 trägt einen seitlichen Stift 34, der in ein oben offenes Schließblech 35 des Oberflügels eingreift.
Handelt es sich wie beim Ausführungsbeispiel um ein Doppelfenster, so ist ebenfalls nur ein Hebelsteller vorhanden. Der zweite Oberflügel ist dann durch einen Haken 36, der an dem einen Arm des Winkelhebels 33 drehbar gelagert ist und in eine Öse 37 des zweiten Oberflügels eingreift, mit dem Hebelsteller verbunden und muß daher der Bewegung des ersten Flügels folgen. Damit der Haken, falls der innere Oberflügel (Fig. 1) heruntergelassen ist, seine Lage beibehält, so daß er bei der Rückbewegung des Flügels wieder in die öse 37 einfällt, ruht er auf dem Stift 34, während ein am Futterrahmen befestigter Anschlag 38 verhindert, daß er von der Öse 37 nach oben gedrängt wird.
Die gleichen vorbeschriebenen Einrichtungen befinden sich mit Ausnahme des Handhebels 28, der Lager 29 und der Stange 32 auch auf der anderen Seite der Oberflügel, damit die Bewegung auf beiden Seiten gleichmäßig erfolgt und ein Ecken und Klemmen der Flügel in dem Futterrahmen nicht möglich ist. Die
Übertragung zu der zweiten Seite erfolgt durch eine Hebelanordnung 39, 40, 41, 42, 43.
Sollen die Oberflügel aus der geschlossenen Stellung (Fig. 1), in der der Stift 30 des Hebelarmes 28 in dem Ende des unteren wagerechten Teiles des Schlitzes der Lager 29 ruht, geöffnet werden, so wird der Handhebel 28 angehoben (Fig. 3). Dadurch wird der Winkelhebel 33 gedreht und bewegt die Flügel in die in Fig. 3 dargestellte Lage. Das Schließen erfolgt in umgekehrter Weise. Sollen die Flügel in den Nuten abwärts bewegt werden, was nur aus der geschlossenen Stellung geschehen kann, so wird der Stift 30 des Handhebeis 28 in den vorderen senkrechten Schlitz des Lagers 29 gebracht. Dadurch wird der Winkelhebel 33, dessen freies Ende den Flügel andrückt, etwas gelockert, so daß das Schließblech 35 des Flügels von dem Stift 34 abgezogen werden kann. Durch eine über eine Rippe 45 greifende Verbreiterung 44 des freien Endes des Winkelhebels wird der Stift 34 so gehalten, daß er bei der Aufwärtsbewegung des Flügels wieder in das Schließblech 35 eingreift.
Da der die beiden Oberflügel 2 verbindende Haken nicht am äußeren Flügel selbst, sondern an dem beim Senken dieses Flügels in seiner Lage verbleibenden Hebel 33 drehbar ist, so kann trotz des von oben her in die öse 37 eingreifenden Hakens 36 ohne weiteres nach Wunsch der innere oder äußere Flügel gesenkt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flügelfenster mit senkbarem Oberflügel und zum öffnen dieses dienendem Schiebegestänge, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Oberflügel verbundene Hebel (33) des Schiebegestänges mit einem Stift oder Nocken (34) in ein nach oben offenes Schließblech (35) des Flügels eingreift, und der zum Bewegen des Schiebegestänges dienende Handhebel (28) mit seinem Drehzapfen in winkelförmigen Schlitzen (31) seines Lagers ruht, um so den Handhebel in eine solche Lage bewegen zu können, daß, ohne den Flügel zu öffnen, der diesen gegen den Rahmen pressende Druck aufgehoben wird, wobei dann der Flügel, indem er sich mit dem Schließblech (35) vom Hebelgestänge abschiebt, ohne weiteres gesenkt werden kann.
2. Ausführungsform des Fensters nach Anspruch 1 mit zwei durch einen Haken zu verbindenden Oberfiügeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (36) an dem beim Senken in seiner Lage verbleibenden Hebel (33) des Schiebegestänges gelagert und durch einen über ihn greifenden Anschlag (38) und einen Stift (34), auf den er sich stützt, so gehalten wird, daß beim Hochschieben des einen der unabhängig voneinander senkbaren Oberflügel dieser ohne weiteres mit dem Haken in Eingriff kommt und mit dem anderen Flügel gekuppelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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