DE3812834C2 - Fensterbeschlag für Drehkippfenster - Google Patents
Fensterbeschlag für DrehkippfensterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fensterbeschlag für Drehkippfen
ster mit einem im Flügel gelagerten Handgriff-Getriebe für
Schließ-, Dreh- und wenigstens eine Kippstellung mit davon aus
gehenden senkrechten und waagerechten Gestängeteilen zum An
trieb von Verschluß-, Lager- und Steuergliedern, wobei in der
Kippstellung eine Begrenzungsstange oder -schere für den Kipp
winkel zwischen der oberen waagerechten Getriebestange und dem
Blendrahmen in gelenkiger Verbindung steht, wobei auf der obe
ren Getriebestange eine zweite einen Haltebolzen tragende Be
grenzungsstange gelagert und ein Druckzapfen befestigt ist, und
wobei der Blendrahmen einen Lageranschlag aufweist, der mit dem
Haltebolzen kuppelbar ist.
Bei einer aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 77 17 109
bekannten Ausstellvorrichtung für Kipp-Schwenkflügel von Fen
stern der eingangs bezeichneten Art ist außer dem am Rahmen in
der lotrechten Schwenkachse des Flügels angelenkten und am Flü
gel schwenk- und schiebbar geführten Ausstellarm ein im Bereich
der öffnungsseitigen oberen Ecke des Flügels angeordneter Zu
satz-Ausstellarm vorgesehen, um besonders breite oder auch hohe
und damit schwere Flügel in der Kippstellung gegenüber äußeren
Kräften besser zu sichern. Der Zusatz-Ausstellarm ist einenends
schwenkbar am Stellgestänge und anderenends mindestens für den
Kippbetrieb mit einer im Rahmen befestigten Schiebeführung ge
kuppelt. Zu diesem Zweck trägt der Ausstellarm einen Kupplungs
bolzen, mit dem er zur Vorbereitung der Kippstellung in einen
einseitig offenen Führungsschlitz der Schiebeführung hinein
gleitet. Ist der Ausstellarm von der Schiebeführung entkuppelt,
so liegt er parallel zur Stulpschiene und wird in dieser Lage
durch einen in eine Öffnung des Ausstellarms eindringenden,
federbelasteten Rundkopfbolzen gehalten. Eine gegenüber der
normalen Kippstellung verkleinerte Kippstellung ist mit
diesem bekannten Beschlag nicht möglich.
Weiterhin ist bei einem Drehkippfenster nach DE-OS 30 41 399
bekannt, die Größe des durch eine übliche Ausstellstange be
stimmten Kippöffnungsspaltes wahlweise auf einen wesentlich
kleineren Wert zu reduzieren, bei dem der Raum über längere
Zeit hinweg noch ausreichend belüftet wird, jedoch nicht aus
kühlt. Zu diesem Zweck ist auf dem oberen Schenkel des Eckum
lenkungsgehäuses ein als Blattfeder ausgebildeter Hebel mit
seinem einen Ende befestigt, während sein anderes Ende ein
Feststellglied trägt, das zur Fixierung des reduzierten Kipp
öffnungsspaltes mit einem am Blendrahmen befestigten Halteglied
zusammenwirkt und mit diesem dadurch in Eingriff kommt, daß ein
am beweglichen Federband der Eckumlenkung befestigter und durch
einen Schlitz der Stulpschiene hindurchragender Steuernocken
durch Verstellen des Handhebels in die Spalt-Kippstellung ange
hoben und damit der Hebel aktiviert wird. Wenn in diesem Zu
stand der Flügel gekippt wird, gleitet das an dem Blattfeder
hebel sitzende Feststellglied über das am Blendrahmen feste
Halteglied, um dort in einen Spalt einzurasten und den Flügel
in der Spalt-Kippstellung festzulegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fensterbeschlag
für Drehkippfenster der eingangs bezeichneten Art zu verbessern
und dahingehend auszugestalten, daß der Flügel außer der durch
eine übliche Ausstellstange bestimmten Kippneigung noch eine
zusätzliche verringerte Kippneigung erhält, die durch einfache
zwangsläufige Betätigung einer betriebssicheren Konstruktion
einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- - daß die zweite Begrenzungsstange neben dem durch die erste Begrenzungsstange oder -schere begrenzten Kippwinkel einen kleineren Kippwinkel begrenzt,
- - daß in der Wegstrecke des Druckzapfens zwischen der Stellung "Drehen" und der Stellung "Kippen" ein nach unten gerichteter Wölbungsabschnitt einer im Blendrahmen längsgeführten Blattfe der hineinragt,
- - und daß der Lageranschlag im Blendrahmen längsgeführt ist und eine Freigabestellung und eine den Haltebolzen in der Blendrahmen ebene haltende Sperrstellung aufweist und durch den Druckzapfen beim Überfahren der Wölbung des Wölbungsabschnittes der Blatt feder von dieser in seine Sperrstellung verschiebbar ist, aus der er durch Kupplung mit dem Haltebolzen am Ende der Drehung der zweiten Begrenzungsstange in die dem kleineren Kippwinkel entsprechende Kippstellung des Flügels automatisch in die Frei gabestellung gelangt.
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung des vorgeschlagenen Fensterbe
schlages entsteht zwangsläufig die Wirkung, daß durch Drehen
des Handgriffes in die Stellung "Kippen" der bewegliche An
schlag nach Überfahren der Federwölbung automatisch in seine
Sperrstellung gelangt, womit der Haltebolzen der zweiten, kür
zeren Begrenzungsstange durch den Anschlag festgehalten wird
und der Fensterflügel nur auf den kleineren Kippwinkel einge
stellt werden kann. Ist dagegen der größere Kippwinkel er
wünscht, so braucht der zunächst gekippte Flügel nur an den
Blendrahmen angelehnt zu werden, um dabei oder schon vorher die
zweite Begrenzungsstange in die Flügelebene zurückzuführen. Da
bei gelangt der Haltebolzen aus seinem Eingriff mit dem beweg
lichen Anschlag, der bereits durch den vorangegangenen Kippvor
gang in seine Freigabestellung überführt worden ist. Der mit
dem nun folgenden Kippen des Flügels erreichbare größere Kipp
winkel wird durch die nach dem Stand der Technik vorgesehene
Begrenzungsstange bestimmt.
Eine andere unabhängige Lösung vorgenannter Aufgabe ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
- - daß die zweite Begrenzungsstange neben dem durch die erste Begrenzungsstange oder -schere begrenzten Kippwinkel einen kleineren Kippwinkel begrenzt,
- - daß der Weg des durch die obere Getriebestange bewegten Druckzapfens an einer im Blendrahmen gelagerten Klinke vorbei führt,
- - daß der Lageranschlag im Blendrahmen längsgeführt ist und eine Freigabestellung und eine den Haltebolzen in der Blendrah menebene haltende Sperrstellung aufweist, in die der Lageran schlag federnd vorgespannt ist und aus der er durch Kupplung mit dem Haltebolzen am Ende der Drehung der zweiten Begren zungsstange in die dem kleineren Kippwinkel entsprechende Kipp stellung des Flügels automatisch unter Überwindung der Feder vorspannung in die Freigabestellung gelangt,
- - und daß die den Lageranschlag in der Freigabestellung fest haltende Klinke durch die Bewegung des Druckzapfens zwischen seiner Stellung "Drehen" und seiner Stellung "Kippen" entrie gelbar ist und damit der vorgespannte Lageranschlag in seine Sperrstellung zurückkehrt.
Im Unterschied zur zuerst beschriebenen Lösung ist bei dieser
Bauart eine zusätzliche Zwangsläufigkeit durch die Feder vorge
sehen, die den beweglichen Anschlag in seine Sperrstellung vor
spannt. Damit ist sichergestellt, daß der bewegliche Anschlag
während des Betriebs automatisch in seine Sperrstellung gelangt
und somit den Haltebolzen der Begrenzungsstange festhält. Hier
bei wird die Kippöffnungsbewegung des Flügels bis zum kleineren
Kippöffnungswinkel dazu ausgenutzt, daß mit Hilfe der kürzeren
Betätigungsstange der bewegliche Anschlag wie zuvor in seine
Freigabestellung gelangt, dann aber durch die Klinke in ge
spanntem Zustand verriegelt wird. In diesem Zustand bleibt die
erfindungsgemäße Kippneigungs-Begrenzung außer Wirkung, denn
der Fensterflügel kann jetzt unter Anwendung der ohnehin vor
handenen Kippstange oder Kippschere in die größere Kippneigung
gebracht und auch wieder geschlossen werden. Spätestens bei der
nächsten Betätigung des Handgriffes von der Stellung "Drehen"
in die Stellung "Kippen" wird durch den Entriegelungsteil in
Form einer an der oberen Getriebestange befestigten Druckrolle
oder dergleichen die Klinke entriegelt und somit der bewegliche
Anschlag von seiner Feder in die Sperrstellung bewegt. Die
Klinke kann auch so ausgelegt sein, daß ihre Entriegelung bzw.
Freigabe schon erfolgt, wenn beim Schließen des Fensters der
Druckzapfen an der Klinke vorbeibewegt wird.
Weitere Ausgestaltungen des Fensterbeschlages nach der Erfin
dung bilden die Gegenstände der Unteransprüche 3 bis 7.
Ausführungsbeispiele von Fensterbeschlägen gemäß der Erfindung
sind anhand der Zeichnungen in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Blendrahmen mit einem Fen
sterflügel in zwei Kippstellungen,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Bereich eines Blendrah
mens und Fensterflügels, in dem die erfindungsgemäße
Kippstellvorrichtung untergebracht ist,
Fig. 3 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform, die
teilweise derjenigen nach Fig. 2 ähnlich ist, und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Variante der Ausführungsform
nach Fig. 3.
Fig. 1 zeigt einen Blendrahmen 10, dessen Flügel 12 mit Hilfe
eines Drehkippbeschlages nach dem Stand der Technik in die mit
ausgezogenen Linien gezeigte Kippstellung gelangt, die durch
eine zum Drehkippbeschlag gehörende Begrenzungsstange A oder
einen dem gleichen Zweck dienenden Scherenbeschlag festgelegt
ist. Mit unterbrochenen Linien ist in Fig. 1 der Flügel in
einer begrenzten Kippstellung dargestellt, in der er durch eine
kürzere Begrenzungsstange 28 festgehalten wird.
Das durch eine Umlenkung vom Handhebelgetriebe aus betätigte
obere Kantengetriebe 14 des Flügels 12 enthält eine Getriebe
stange 16. Auf der Getriebestange 16 ist ein Rollzapfen 18 be
festigt, dessen Rolle nach oben aus dem Kantengetriebe 14 her
ausragt, in deren Weg ein am Blendrahmen 10 befestigtes
Schließblech 20 liegt. In der in Fig. 2 gezeigten Stellung be
finden sich Getriebestange 16 und das Kantengetriebe in der
Stellung "Schließen". Im Kantengetriebe 14 ist die Getriebe
stange 16 nach oben durch eine Abeckung 22 verschlossen, die
Öffnungen 24, 25 und 26 enthält. Die Öffnung 24 dient zum
Durchtritt des Rollzapfens 18 und die Öffnung 25 zum Durchtritt
eines an der Begrenzungsstange 28 befestigten Anschlußzapfens
30. Die Begrenzungsstange 28 ist normalerweise z. B. mittels
einer nicht gezeigten Feder oder Rastfedereinrichtung auf die
gezeigte Ruhestellung innerhalb der Flügelebene ausgerichtet.
Durch die Öffnung 26 der Abdeckung 22 erstreckt sich ein Druck
zapfen 34, der an seinem oberen Ende mit einem Druckkörper oder
einer Rolle 36 versehen sein kann. Die Öffnungen 24, 25 und 26
haben jeweils eine ausreichende Länge, damit die dort hindurch
tretenden Zapfen unbehindert mit dem Kantengetriebe zwischen
den Stellungen "Schließen", "Drehen", "Kippen" bewegt werden
können, die für den Druckzapfen 34 mit unterbrochenen Linien
angedeutet sind.
Entsprechende drei Stellungen sind für einen auf der Begren
zungsstange 28 befestigten Haltebolzen 32 eingezeichnet, dem
ein beweglicher Anschlag 50 zugeordnet ist, der mit einem obe
ren Führungsabschnitt 54 in einer im oberen Blendrahmenteil
angeordneten Schiene 40 geführt ist. Der Anschlag 50 ist im Be
reich der Ausnehmung 51 der Schiene 40 frei verschiebbar und
liegt an seiner linken Seite am freien Ende 48 einer Blattfeder
38 an, die in der Schiene 40 längsgeführt ist.
Das linke Ende 44 der Blattfeder 38 ist z. B. durch eine Schrau
be an der Schiene 40 festgelegt, so daß eine
Längung nur in Richtung auf das rechte Ende 48 möglich ist.
Durch eine Öffnung 46 in der Unterseite der Schiene 40 er
streckt sich ein Wölbungsabschnitt 42 der Blattfeder 38, der in
die Wegstrecke des Druckzapfens 34 zwischen dessen Stellung
"Drehen" und Stellung "Kippen" hineinragt.
Wird die Getriebestange 16 zwischen den Stellungen "Drehen" und
"Kippen" gemäß Fig. 2 nach links bewegt, so streckt der Druck
zapfen 34 den Wölbungsabschnitt 42 und bewegt das Ende 48 der
Blattfeder 38 in die Ausnehmung 51, wodurch sich der Anschlag
abschnitt 56 des Anschlages 50 vor den Haltebolzen 32 der Be
grenzungsstange 28 schiebt, die bei der Getriebetätigung eben
falls gemäß Fig. 2 mit nach links bewegt worden ist. In dieser
Stellung ist die Kippstellvorrichtung so aktiviert, daß bei
Öffnen des Flügels dessen Kippwinkel durch die Begrenzungsstan
ge 28 bestimmt wird. Durch Kippen des Flügels 12 wird über die
Begrenzungsstange 28 der Anschlag 50 in die in Fig. 2 gezeigte
Stellung zurückbewegt, so weit dies die Blattfeder 38 erlaubt,
so daß beim nachfolgenden Schließen des Flügels aus seiner
Kippstellung der Haltebolzen 32 aus dem Eingriff mit dem An
schlagabschnitt 56 des Anschlages 50 herausbewegt wird und bei
erneutem Kippen nunmehr der längere Begrenzungshebel A gemäß
Fig. 1 oder eine andere Begrenzungseinrichtung zur Wirkung
kommt.
Bei dem schematisch gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3,
wo z. B. ähnliche Bauteile mit vergleichbaren Funktionen wie in
Fig. 2 zur Anwendung kommen, ist der im oberen Blendrahmen
längsgeführte Anschlag 50 direkt oder mittelbar mit einer in
der Blendrahmenebene wirkenden Feder 66 verbunden, die längs
einer Führung 64 verschiebbar ist, mit ihrem einen Ende an
einer Anschlagfläche 68 anliegt und den Anschlag 50 normaler
weise nach rechts in die eingezeichnete Sperrstellung vor
spannt. In der Sperrstellung befindet sich der Anschlag 50 mit
dem auf dem freien Ende der Begrenzungsstange 28 sitzenden Hal
tebolzen 32 zwangsläufig in Eingriff, indem er ähnlich wie bei
der Ausführung nach Fig. 2 den Haltebolzen 32 wie eine nach
einer Seite geschlossene Lagerschale überfaßt.
Der Haltebolzen 32 kommt dadurch aus dem Eingriff mit dem be
weglichen Anschlag 50 heraus, daß der Flügel zunächst in die
durch die Begrenzungsstange 28 begrenzte Kippstellung gebracht
wird. Bei dieser Kippbewegung zieht der Flügel 12 über die Be
grenzungsstange 28 und deren Haltebolzen 32 den Anschlag 50 ge
gen die Kraft der Feder 66 nach links. Nahe der Endstellung des
Anschlages 50, die dem durch die Begrenzungsstange 28 bestimmten
Kippwinkel des Flügels entspricht, ist am Blendrahmen 10 eine
Rasteinrichtung in Form einer um eine waagerechte oder, wie ge
zeigt, senkrechte Achse 60 schwenkbare Klinke 62 vorgesehen,
die mit einem Hakenende 65 den Anschlag 50 an einem Ansatz 55
in seiner gegen die Feder 66 gespannten Freigabestellung fest
hält. Die Klinke 62 ist z. B. um ihre Schwenkachse 60 zum Ein
griff mit dem Ansatz 55 federnd vorgespannt.
Der bewegliche Anschlag 50 kommt aus seiner Freigabestellung
für den Haltebolzen 32, wenn der Haltebolzen mit der Begren
zungsstange 28 durch Zurückkippen des Flügels in Richtung auf
die Schließstellung bezüglich Fig. 3 nach rechts bewegt wird.
Grundsätzlich kann die Begrenzungsstange 28 durch eine nicht
gezeigte, z. B. um ihren Anschlußzapfen 30 (Fig. 2) wirksame Fe
der in die Rahmenebene vorgespannt sein. Zur Verminderung der
Reibung und zum leichten Verstellen der Begrenzungsstange 28
und des beweglichen Anschlages 50 können der Haltebolzen 32 und
der Anschlag 50 mit einem Rollring oder anderen reibungsmin
dernden Mitteln versehen sein. Sobald sich der Haltebolzen 32
aus dem Eingriff mit dem Anschlag 50 entfernt hat, was schon
durch ein kürzeres Zurückkippen des Flügels bewirkt wird, ist
der Flügel zum Kippen in den größeren Kippwinkel frei.
Wenn die Getriebestange 16 ähnlich Fig. 2 von der Stellung
"Drehen" nach links in die Stellung "Kippen" gebracht wird, be
wegt sich der auch in Fig. 3 angedeutete Druckzapfen 34 mit
seiner Rolle 36 an einer seitlichen Anlaufschräge der Feder
klinke 62 vorbei, verschwenkt diese um ihre Achse 60 und setzt
den bis dahin festgehaltenen Anschlag 50 zur Bewegung in seine
Sperrstellung frei, in der er sich vor den Haltebolzen 32
schiebt. In der Freigabestellung des Anschlages 50 befindet sich
das zur Betätigung ausgebildete Oberteil bzw. die Rolle 36 des
Druckzapfens 34 in einer seitlichen Ausnehmung der Klinke 62,
nachdem er diese zuvor über deren Anlaufschräge aus dem Weg ge
drückt hat.
Fig. 4 zeigt eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 3, wo
bei der bewegliche Anschlag 50 wie zuvor mittels- einer Druckfe
der 66 innerhalb des Blendrahmens in der gezeigten Sperrstel
lung gehalten ist, in der er sich vor dem Haltebolzen 32 befin
det. Der im Blendrahmen 10 verschiebbare Führungsabschnitt 54
des Anschlages 50 besitzt eine biegsame oder gelenkige Verlän
gerung 70 mit einer Klinke 72. Indem man den Flügel 12
in den begrenzten Kippwinkel verstellt, wird wie bei den oben
beschriebenen Ausführungsbeispielen mit Hilfe der von der Be
grenzungsstange 28 ausgeübten Zugkraft der Lageranschlag 50 ge
mäß Fig. 4 nach links bewegt, und zwar entgegen der Vorspannung
der Druckfeder 66, die ein Verbindungsteil zwischen Lageran
schlag 50 und Klinke 72 umgibt. Die Druckfeder 66 stützt sich
einerseits an einem Anschlag 78 ab, der in den Führungskanal
für die Klinke innerhalb des 31 Blendrahmens hineinragt, und liegt
andererseits an einem Vorsprung 80 des Verbindungsteils an.
Im Weg der Klinke 72 ist eine Ausnehmung 74 im Blendrahmen
vorgesehen, in die sie mit einem Hakenvorsprung einrastet, wenn der
Anschlag 50 in seine Freigabestellung nach links in Fig. 4 be
wegt wird. Wird der Flügel um einen geringen Weg in Schließ
richtung zurückgekippt, entfernt sich die Begrenzungsstange 28
mit dem Haltebolzen 32 vom Anschlag 50 und kann dann aufgrund
der an ihr wirksamen Federvorspannung - in Drehrichtung um den
Zapfen 30 - in die Flügelebene zurückschwenken. Die Begren
zungsstange 28 ist dann unwirksam, und der Flügel kann nunmehr
seinen größeren Kippwinkel erreichen.
Wie zuvor ist auf dem Druckzapfen 34 eine Rolle 36 gelagert,
die bei Betätigung des Handgriffes aus der Stellung "Schließen"
in die Stellung "Kippen" an einem Entriegelungsglied 76 vorbei
geführt wird, das in der Ausnehmung 74 geführt ist und den
Hakenvorsprung der Klinke 72 freisetzt, damit der Lageranschlag
50 unter der Kraft der Druckfeder 66 in seine Sperrstellung
gelangt.
Claims (7)
1. Fensterbeschlag für Drehkippfenster mit einem im Flügel ge
lagerten Handgriff-Getriebe für Schließ-, Dreh- und wenigstens
eine Kippstellung mit davon ausgehenden senkrechten und waage
rechten Gestängeteilen zum Antrieb von Verschluß-, Lager- und
Steuergliedern, wobei in der Kippstellung eine Begrenzungsstan
ge (A) oder -schere für den Kippwinkel zwischen der oberen waa
gerechten Getriebestange (16) und dem Blendrahmen (10) in ge
lenkiger Verbindung steht, wobei auf der oberen Getriebestange
(16) eine zweite einen Haltebolzen (32) tragende Begrenzungs
stange (28) gelagert und ein Druckzapfen (34) befestigt ist,
und wobei der Blendrahmen (10) einen Lageranschlag (50) auf
weist, der mit dem Haltebolzen (32) kuppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die zweite Begrenzungsstange (28) neben dem durch die erste Begrenzungsstange (A) oder -schere begrenzten Kippwinkel einen kleineren Kippwinkel begrenzt,
- - daß in der Wegstrecke des Druckzapfens zwischen der Stellung "Drehen" und der Stellung "Kippen" ein nach unten gerichteter Wölbungsabschnitt (42) einer im Blendrahmen (10) längsgeführten Blattfeder (38) hineinragt,
- - und daß der Lageranschlag (50) im Blendrahmen (10) längsgeführt ist und eine Freigabestellung und eine den Haltebolzen (32) in der Blendrahmenebene haltende Sperrstellung aufweist und durch den Druckzapfen (34) beim Überfahren der Wölbung des Wölbungs abschnittes (42) der Blattfeder von dieser in seine Sperrstel lung verschiebbar ist, aus der er durch Kupplung mit dem Halte bolzen (32) am Ende der Drehung der zweiten Begrenzungsstange (28) in die dem kleineren Kippwinkel entsprechende Kippstellung des Flügels (12) automatisch in die Freigabestellung gelangt.
2. Fensterbeschlag für Drehkippfenster mit einem im Flügel ge
lagerten Handgriff-Getriebe für Schließ-, Dreh- und wenigstens
eine Kippstellung mit davon ausgehenden senkrechten und waage
rechten Gestängeteilen zum Antrieb von Verschluß-, Lager- und
Steuergliedern, wobei eine Begrenzungsstange (A) oder -schere
für den Kippwinkel sowohl mit der oberen waagerechten Getriebe
stange (16) als auch mit dein Blendrahmen (10) in gelenkiger
Verbindung steht, wobei an der oberen Getriebestange (16) eine
zweite einen Haltebolzen (32) tragende Begrenzungsstange (28)
gelagert und ein Druckzapfen (34) angeschlossen ist, und wobei
der Blendrahmen (10) einen Lageranschlag (50) aufweist, der mit
dem Haltebolzen (32) kuppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die zweite Begrenzungsstange (28) neben dem durch die erste Begrenzungsstange (A) oder -schere begrenzten Kippwinkel einen kleineren Kippwinkel begrenzt,
- - daß der Weg des durch die obere Getriebestange (16) bewegten Druckzapfens (34) an einer im Blendrahmen (10) gelagerten Klin ke (62, 72) vorbeiführt,
- - daß der Lageranschlag (50) im Blendrahmen (10) längsgeführt ist und eine Freigabestellung und eine den Haltebolzen (32) in der Blendrahmenebene haltende Sperrstellung aufweist, in die der Lageranschlag (50) federnd vorgespannt ist und aus der er durch Kupplung mit dem Haltebolzen (32) am Ende der Drehung der zweiten Begrenzungsstange (28) in die dem kleineren Kippwinkel entsprechende Kippstellung des Flügels automatisch unter Über windung der Federvorspannung in die Freigabestellung gelangt,
- - und daß die den Lageranschlag (50) in der Freigabestellung festhaltende Klinke (62, 72) durch die Bewegung des Druckzapfens (34) zwischen seiner Stellung "Drehen" und seiner Stellung "Kippen" entriegelbar ist und damit der vorgespannte Lageran schlag in seine Sperrstellung zurückkehrt.
3. Fensterbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die zweite Begrenzungsstange (28) zur Veränderung des
Kippwinkels mit ihrem Anschlußzapfen (30) an der oberen waage
rechten Getriebestange (16) auswechselbar bzw. über versetzte
Anschlußzapfen befestigbar ist, ohne die Lagebeziehung des Hal
tebolzens (32) zum beweglichen Lageranschlag (50) zu verändern.
4. Fensterbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Lageranschlag (50) einen im oberen Blendrahmen
aufgenommenen Führungsabschnitt (54) mit einem davon nach unten
in die Höhe des Haltebolzens (32) der Begrenzungsstange ragen
den Anschlagabschnitt (56) aufweist, der aus einer zur Kipp
richtung quer verlaufenden Sperrfläche sowie einer in Kipprich
tung bzw. quer zum Fenster verlaufenden Mitnehmerfläche be
steht, über die der Anschlag vom Haltebolzen (32) in die Frei
gabestellung bewegbar ist.
5. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Druckzapfen (34) einen in der
oberen waagerechten Getriebestange (16) befestigten Zapfenab
schnitt und einen aus dem oberen Kantengetriebe herausragenden,
als abgerundeter Zapfen oder Rolle (36) ausgebildeten Betäti
gungsabschnitt zur Betätigung der Blattfeder (38) bzw. zum Öff
nen der Klinke (62) aufweist.
6. Fensterbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Lageranschlag (50) zusammen mit der Klinke (72) längsgeführt ist,
- - daß im Weg der Klinke (72) im Blendrahmen (10) eine Ausneh mung (74) vorgesehen ist, die die Klinke und den Lageranschlag (50) entgegen dessen Federvorspannung in der Freigabestellung festhält,
- - und daß über den Druckzapfen (34) der waagerechten oberen Ge triebestange (16) ein der Ausnehmung zugeordnetes Entriege lungsglied (76) betätigbar ist, um die Klinke (72) und den mit ihr verbundenen Lageranschlag zur Bewegung in die Sperrstellung freizusetzen.
7. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die zweite Begrenzungsstange (28) zur
Drehung um ihren Anschlußzapfen (30) auf der Getriebestange
(16) in eine Richtung federnd vorgespannt ist, in der sie in
die Flügelebene gelangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3812834A DE3812834C2 (de) | 1987-04-16 | 1988-04-18 | Fensterbeschlag für Drehkippfenster |
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|---|---|---|---|
| DE3713040 | 1987-04-16 | ||
| DE3812834A DE3812834C2 (de) | 1987-04-16 | 1988-04-18 | Fensterbeschlag für Drehkippfenster |
Publications (2)
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| DE3812834A1 DE3812834A1 (de) | 1988-11-03 |
| DE3812834C2 true DE3812834C2 (de) | 1994-06-01 |
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ID=6325840
Family Applications (1)
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