DE355367C - Vorrichtung zum OEffnen und Verschieben von UEbersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriffes - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Verschieben von UEbersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriffes

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DE355367C
DE355367C DEW57732D DEW0057732D DE355367C DE 355367 C DE355367 C DE 355367C DE W57732 D DEW57732 D DE W57732D DE W0057732 D DEW0057732 D DE W0057732D DE 355367 C DE355367 C DE 355367C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 b GRUPPE
(W57732111168b)
Alfons Wetter in Stuttgart.
Vorrichtung zum Öffnen und Verschieben von Übersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriffes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und Verschieben von Übersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriffes, durch den das Fenster beim Öffnen von der Regenleiste abgezogen und beim Verschieben nach unten oder oben bis zum Loslassen des Griffes vom Federdruck des Druckrahmens, der auf Laufrollen übertragen wird, entlastet ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß
S55367
beim Ziehen an dem Handgriff eine mit ihm fest verbundene Welle, auf deren beiden Enden sich je ein mit Laufrollen versehener Winkelhebel befindet, sich dreht, wobei durch seitlich am Fensterdruckrahmen um Zapfen drehbar angeordnete Schienen, die sich mit ihrem unteren freien Ende gegen einen Zapfen des äußeren Fensterrahmens stützen, der oben drehbar aufgehängte Druckrahmen unten zurückgedrückt und das Fenster durch an sich bekannte Mitnehmer von der Regenleiste abgezogen wird, so daß es abwärls gleiten kann. In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht des Fensters mit teilweisem Längsschnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt bei geschlossenem Fenster und
Abb. 3 einen Querschnitt mit heruntergezogenem Handgriff und von der Regenleiste abgezogenem Fenster.
Die Welle δ, an deren beiden Enden sich die Winkelhebel c, c1 mit den Laufrollen d, d1 befinden, ist mit dem Griff α fest verbunden und drehbar oben am Fensterrahmen gelagert. Die seitlich am Fensterdruckrahmen um Zapfen f drehbar angeordneten Schienen e stützen sich mit ihren unteren freien Enden gegen einen an dem äußeren Fensterrahmen befestigten Zapfen g. Beim Ziehen an dem bei geschlossenem Fenster in Mittelstellung stehenden Griff α (Abb. 2) dreht sich die Welle b mit den an ihren beiden Enden befindlichen und mit Laufrollen d, d1 versehenen Winkelhebeln c, c1 bis zum Anschlag des Griffes, wobei sich die Laufrollen d1 an die Fensterführungsleisten anlegen und die Laufrollen d die Schienen e um den Zapfen f in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung drehen. Hierdurch wird, da sich das untere freie Ende : der Schienen e gegen einen an dem äußeren Fensterrahmen befestigten Zapfen g stützt, der oben mittels zweier Scharniere h drehbar aufgehängte Fensterdruckrahmen unten in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung zurückgedrückt, wobei er das Fenster durch an sich bekannte Mitnehmer von der Regenleiste abzieht. In , dieser Stellung wird der Federdruck vom Druck- : rahmen durch die Zapfen f auf die Schienen e und von diesen auf die Laufrollen d, d1 übertragen und das Fenster selbst entlastet, so daß ; es leicht in die gewollte Stellung verschoben werden kann. Beim Loslassen des Griffes a stellt sich die Welle δ mit Griff und Winkelhebeln selbsttätig wieder in ihre Mittelstellung nach Abb. 2, das Fenster wird wieder durch den Druckrahmen gegen seine Führungsleisten gepreßt und in seiner jeweiligen Lage festgehalten.
Beim Heben oder Schließen des Fensters wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang, nur das hierbei der Griff α bis zum Anschlag in die in. Abb. 2 punktiert gezeichnete obere Stellung gedruckt wird, die Laufrollen d sich an die Fensterführungsleisten legen und die Laufrollen d1 die Schienen e und den Fensterdruckrahmen in die Stellung nach Abb. 3 bringen.
Bei der beschriebenen Vorrichtung können die Federn zum Druckrahmen so stark ausgeführt werden, daß leichtere Fenster, auch wenn sie keine Gewichtsausgleichung haben und schwere Fenster mit Gewichtsausgleichung, auch wenn diese ungleich wirkt, in jeder gewollten Zwischenstellung nach dem Loslassen des Griffes so fest angepreßt werden, daß sie stehenbleiben und mit dem Griff doch leicht verschoben werden können.

Claims (1)

  1. 80 Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Öffnen und Verschieben von Übersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriff es.durch den das Fenster beim Öffnen von der Regenleiste abgezogen und beim Verschieben nach unten oder oben bis zum Loslassen des Griffes vom Federdruck des Druckrahmens, der auf Laufrollen übertragen wird, entlastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ziehen an dem Handgriff (α) eine mit ihm fest verbundene Welle (δ), auf deren beiden Enden sich je ein mit Laufrollen (d, d1) versehener Winkelhebel (c, c1) befindet, sich dreht, wobei durch seitlich am Fensterdruckrahmen um Zapfen (f) drehbar angeordnete Schienen (0), die sich mit ihrem unteren freien Ende gegen einen Zapfen (g) des äußeren Fensterrahmens stützen, der oben drehbar aufgehängte Druckrahmen unten zurückgedrückt und das Fenster durch an sich bekannte Mitnehmer von der Regenleiste abgezogen wird, so daß es abwärts gleiten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW57732D 1921-02-17 1921-02-17 Vorrichtung zum OEffnen und Verschieben von UEbersetzfenstern bei Eisenbahnwagen mittels eines drehbar angeordneten Handgriffes Expired DE355367C (de)

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