DE672276C - Tuerschloss mit einer senkrecht zur Tuerebene verschiebbaren Drueckeranordnung - Google Patents
Tuerschloss mit einer senkrecht zur Tuerebene verschiebbaren DrueckeranordnungInfo
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- DE672276C DE672276C DESCH107684D DESC107684D DE672276C DE 672276 C DE672276 C DE 672276C DE SCH107684 D DESCH107684 D DE SCH107684D DE SC107684 D DESC107684 D DE SC107684D DE 672276 C DE672276 C DE 672276C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/24—Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
- Türschloß mit einer senkrecht zur Türebene verschiebbaren Drückeranordnung Türschlösser, bei denen zur Er zielung eimies leichten .und geräuschlosen Schließens die Falle um ihre Längsachse entgegen der Wirkurig einer Feder drehbar ist, sind bekannt. Mit ihrem hakenartig .ausgebildeten Kopf greift die Falle in Schließstellung hinter einen festen Ansatz des Schließbleches.
- Bei einer anderen bekannten Art mit drehbarer Falle wird die Falle zunächst in das Schließblech vorgeschoben und dann um. ihre Achse gedreht.
- Bei der zuerst beschriebenen Ausführung muß beim Zumachen der Tür die verhältnismäßig große Kraft der Fallenfeder Überwunden werden, .die die Falle heftig in ihre Schließlage zurückdreht und dabei ein Schlaggeräusch erzeugt. Bei dem anderen bekannten Schloß handelt es sich um eine Sonderausführung, die infolge ihres verwickelten Aufbaues nicht überall verwendbar ist.
- Bei Schloßanordnungen mit waagerecht verschiebbarer Falle ist :es auch schon bekannt, im Schließblech einen schwenkbaren Schließhaken vorzusehen, der beim Zumachen der Tür vor dem Fallenkopf ausweicht und beim Erreichen der Endlage sperrend über den Fallenkopf greift. Brei dieser Ausführung ist unter allen Umständen eine Feder für den Schließhaken erforderlich. Ferner bietet der Haken dem Fallenkopf eine verhältnismäßig große Anschlagfläche, die beim Auftreffen der Falle noch immer ein ziemlich starkes Schlaggeräusch hervorruft.
- Demgegenüber ist bei der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Feder vermieden wird und nur kleine Flächen aufeinandertreffen. Außerdem läßt sich die der Erfindung zugrunde liegende Anordnung in einfacher Weise mit einer auf Zugig und Druck wirkenden Auslösevorrichtung verbinden.
- Inder Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. i zeigt die Seitenansicht des @ürschloss.es, Fig. a und 3 zeigen Ansichten des Schließbleches von zwei Seiten.
- Feg. q. ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. z und 3.
- Fig. 5 ist eine Draufsicht auf das in Höhe der Falle in waagerechter Ebene durchschnittene Schloß: '.
- Fig. 6 ist .ein lotrechter Schnitt durch das Schloß nach der Linie A-A der Fig. i.
- Fig. 7, 8 und 9 veranschaulichen .die Stellung .der Falle und des Schiebers beim Schließen der Tür, bei :geschlossener Tür und beim Aufmachen der Tür.
- An der zwischen den Lagern e liegenden Fallenachse a ist der Zapfen h, befestigt, der durch. den :an der Schubstange d angebrachten Schubansatz c beim Verschieben der Drückeranbrdnung entgegen der Wirkung der Feder/ verschwenkt wird, wodurch auch die Fallenachse a und damit der an ihr ex?rA_;,, trisch angebrachte Fallenköpfg in Dreh@ga versetzt werden. Der Fallenkopf g dreist Form eines rechtwinkligen Dreiecks auf; sen Hypotenuse in der Grundstellung der Falle eine von unten nach oben ansteigende Gleitfläche für einen im- Schließblech q. lotrecht beweglichen Schieber bildet. Die eine in dieser Stellung der Falle lotrecht stehende Kathete des Dreiecks bildet die Sperranlage für den Schieber. Bei ausgelöster Falle dagegen ist diese Kathete, wie in Fig.9 veranschaulicht, schräg gestellt, so daß - sie beim Aufmachen der Tür den Schieber l nach oben drückt. Der Schieberl ist in seiner Führung m leicht verschiebbar gelagert; so daß er unter dem Einfluß seines' Eigengewichtes stets in seine Tieflage zurückfällt. Durch Stellschrauben n kann seine. Falltiefe geregelt werden.
- Das einen rechten Winkel bildende Schließblech q weist in beiden Schenkeln eine Aussparung:o auf, um dem Fallenkopf g Durchlaß zu gewähren.
- Beim Schließen der Tür bleibt die Falle in: ihrer Grundstellung. Der Fallenkopf g tritt in die doppelseitige Aussparung o des Schließbleches q ein, setzt sich mit seiner schrägen Fläche unter den Schieber l und hebt diesen an. Wenn die Tür vollständig geschlossen ist, fällt der Schieber dann hinter die lotrechte ,Seitenkante i, die nun beim Schließen als Sperranlage dient.
- Beim Öffnen .des Schlosses hingegen wird die Falle und damit der Fallenkopf' durch Ärschieben der Drückeranordnung verdreht. b,fe lotrechte Seitenkante i stellt sich schräg i2n einem Winkel von. etwa q.5°, wie in Fig. 9 gezeigt ist und hebt dadurch den Fallschieber Z etwas an.
- -Bei der nun einsetzenden Offnungsbewegung "der: Tür @ rutscht der Schieber an der nun ebenfalls als Gleitfläche dienenden Seitenkante i hoch und fällt nach dem Vorbeigleitendes Fadenkopfes g wieder in seine Ruhestellung herunter, bis er mit seinem oberen Ende an der Verstellschraube it aufsitzt.
Claims (1)
- YATENTANSPRUCII: Türschloß mit einer senkrecht zur Türebene verschiebbaren Drü.ekeranordnrung und einer durch- diese entgegen der Wirkung einer Feder um ihre Längsachse drehbaren Falle, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenkopf etwa die Form: eines rechtwinkligen Dreiecks hat, dessen in Grundstellung der Falle schräg von unten -nach oben ansteigende Hypotenuse als Gleitfläche beim Schließen :der Tür und dessen in dieser Lage lotrecht stehende Kathete als Sperranlage, dagegen bei ausgelöster Falle in geneigter Lage als Gleitfläche beim öffnen der Tür für einen im Schließblech lotrecht verschiebbar gelagerten Schieber dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107684D DE672276C (de) | 1935-08-08 | 1935-08-08 | Tuerschloss mit einer senkrecht zur Tuerebene verschiebbaren Drueckeranordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107684D DE672276C (de) | 1935-08-08 | 1935-08-08 | Tuerschloss mit einer senkrecht zur Tuerebene verschiebbaren Drueckeranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE672276C true DE672276C (de) | 1939-02-25 |
Family
ID=7448451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH107684D Expired DE672276C (de) | 1935-08-08 | 1935-08-08 | Tuerschloss mit einer senkrecht zur Tuerebene verschiebbaren Drueckeranordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE672276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11352815B1 (en) * | 2020-04-17 | 2022-06-07 | Nationwide Industries, Inc. | Keyless gate latch |
-
1935
- 1935-08-08 DE DESCH107684D patent/DE672276C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11352815B1 (en) * | 2020-04-17 | 2022-06-07 | Nationwide Industries, Inc. | Keyless gate latch |
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