DE198951C - - Google Patents

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DE198951C
DE198951C DENDAT198951D DE198951DA DE198951C DE 198951 C DE198951 C DE 198951C DE NDAT198951 D DENDAT198951 D DE NDAT198951D DE 198951D A DE198951D A DE 198951DA DE 198951 C DE198951 C DE 198951C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

C· P- ι t. Λ Ο
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 198951 KLASSE 15 g. GRUPPE
Typenhebel-Bewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1906 ab.
Es sind Vorrichtungen. zum Bewegen der Typenhebel für Schreibmaschinen bekannt, bei denen die Verbindung zwischen dem Tasten- und dem Typenhebel durch eine Klinke erfolgt, wobei letztere den Typenhebel freigibt, sobald der Tastenhebel seinen Hub beendet hat, so daß der Typenhebel durch die ihm erteilte lebendige Kraft seinen Weg vollendet. Bei diesen bekannten Vorrichtungen
ίο kann jedoch dem nur mit dem eigenen Schwung anschlagenden Typenhebel nicht genügende Schlagwirkung gegeben werden, um mit der Maschine gewisse Sachen, z. B. mehrere Durchschläge, auf einmal schreiben zu können.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß durch Einstellen eines Zapfens der Tastenhebel mit dem Typenhebel in dauernden Eingriff gebracht werden kann, so daß der Tastenhebel während des ganzen Arbeitsvorganges mit dem Typenhebel in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist eine mit einer derartigen Antriebverbindung versehene Typenhebel-Bewegungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den senkrechten Längsschnitt einer Schreibmaschine, wobei sich die Typenhebel-Bewegungsvorrichtung in der Normallage befindet, während gemäß
Fig. 2 der Tastenhebel an dem Ende seiner Abwärtsbewegung sich befindet, aber mit dem Typenhebel noch in Verbindung steht.
Fig. 3 stellt den Tastenhebel in niedergedruckter Stellung dar, während der Typenhebel in seine Ausgangsstellung zurückgegangen ist.
Fig. 4 zeigt die Typenhebel-Bewegungsvorrichtung in der Druckstellung des Typenhebels, ohne daß eine Trennung zwischen Tasten- und Typenhebel stattgefunden hat.
Auf der Zeichnung stellt 1 den Rahmen dar, welcher den durch eine Stange 3" geführten Papierwagen 2 trägt. 4 stellt den Drehzapfen des Typenhebels 5 dar. Die Typenhebel sind in einem in senkrechter Ebene vor und unterhalb der Walze 6 liegenden Kreisbogen ■ gelagert und liegen in der Ruhelage (s.Fig. 1) auf einer kreisbogenförmigen Schiene7 auf, die mit einem weichen Belagversehen ist. Der Arm 8 des Typenhebels 5 ist mit einem Zapfen 9 versehen, an welchem eine wagerecht liegende Gelenkstange 10 angreift, während das andere Ende derselben bei 11 an dem oberen Ende des Zwischenhebeis 12 angelenkt ist. Der Zwischenhebel 12 ist wiederum mit seinem unteren Ende auf der Achse 13 drehbar angeordnet, die in dem Rahmen 1 der Schreibmaschine fest angeordnet ist. Eine Feder 14 drückt gegen die Rückseite des Zwischenhebels 12, wodurch der Typenhebel 5 nach dem Anschlage gegen die Papierwalze 6 in seine Ruhestellung zurückgebracht wird. Die Vorderseite des Winkelhebels 12 ist mit einer Aussparung 15 versehen, deren Zweck nachstehend beschrieben wird.
In dem unteren Teil des Rahmens 1 sind die Tastenhebel 17 auf einer Achse 16 schwingbar angeordnet und werden vermittels je einer
Feder ι Ja dauernd nach oben gedrückt. Beim Niederdrücken einer Taste 18 wird der zugehörige Hebel 17 durch eine quer unter den Tastenhebeln sich erstreckende Anschlagleiste 19 begrenzt.
Das hintere Ende jedes Tastenhebels 17 ist mit einer beweglichen Klinke 20 versehen. Das obere Ende dieser Klinke weist eine Nase 21 auf, welche in die Aussparung 15 des Zwischenhebels 12 greift und somit eine Verbindung zwischen dem Tastenhebel 17 und dem Typenhebel 5 darstellt. Eine Feder 22, welche mit ihrem einen Ende auf dem Tastenhebel 17 befestigt ist, greift mit ihrem freien Ende in eine Aussparung 23 der Klinke 20 und veranlaßt dadurch die Nase 21, in die Aussparung 15 einzugreifen, wenn der Tastenhebel in der Ruhestellung sich befindet. Bei Niederdrücken des Tastenhebels kommt die Klinke 20 außer Eingriff mit dem Zwischenhebel, sobald der Tastenhebel 17 in seiner Bewegung" durch die Anschlagleiste 19 gehemmt wird.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Angenommen, die Teile seien in der Lage, wie sie Fig. 1 veranschaulicht. Der Tastenhebel befinde sich in der Ruhelage, und die Nase 21 der Klinke 20 greife in die Aussparung 15 des Zwischenhebels 12, während der Typenhebel 5 sich in Ruhestellung befindet. Ein Druck auf die Taste 18 setzt die einzelnen Teile in Bewegung, bis sie die Stellung, wie sie in Fig. 2 wiedergegeben ist, erreicht haben, wobei der Tastenhebel 17 durch die Anschlagleiste 19 in seiner Abwärtsbewegung gehemmt ist. Der Typenhebel 5, die Gelenkstange 10 und der Zwischenhebel 12 schwingen nunmehr unabhängig von dem Tastenhebel 17 weiter, bis der die Typen tragende Kopf desselben die Walze 6 erreicht hat. Bei dieser Weiterbewegung gibt der Zwischenhebel 12 die Klinke 20 frei. Letztere wird vermittels der Feder 22 in die durch gestrichelte Linien wiedergegebene Stellung zurückgezogen (s. Fig. 2), Nach dem Anschlag der Type geht der Winkelhebel und der Typenhebel unabhängig von dem Tastenhebel 17 unter dem Einfluß der Feder 14 in seine Ruhestellung (s. Fig. 3) zurück. Nach der Freigabe des niedergedrückten Tastenhebels 17 kehrt auch dieser unter dem Einfluß der Blattfeder \ja in seine Ruhestellung (s. Fig. 1) zurück, und die Nase 21 der Klinke 20 wird vermittels der Feder 22 in die Aussparung 15 des Winkelhebels 12 eingedrückt. <■
Soll ein dauernder Eingriff zwischen Tastenu.nd Typenhebel hergestellt werden, so geschieht dies in folgender Weise:
Ein Zapfen 24, welcher exzentrisch an einer drehbaren Scheibe 25 angebracht ist, wird durch eine Vorrichtung derart gedreht, daß sich derselbe gegen das untere Ende 26 der Klinke 20 (s. Fig. 4) legt. Dadurch wird die Wirkung der Feder 22 auf die Klinke 20 aufgehoben.
Um die Nase 21 der Klinke 20 in der Aussparung 15 des Zwischenhebels 12 zu. halten, kann der Ausschlag des entsprechenden Tastenhebels durch Dreheinstellung der Anschlagleiste 19, welche die Abwärtsbewegung des Tastenhebels 17 begrenzt, vergrößert werden. Zn diesem Zweck ist die Anschlagleiste an ihren Enden vermittels exzentrischer Zapfen I9C an dem Rahmen der Maschine drehbar angeordnet. Die Anschlagleiste selbst ist mit zwei Anschlagflächen i9a, 19* versehen. Die eine, 19", hemmt den Tastenhebel in seiner Bewegung, bevor die Type die Papierwalze 6 berührt hat, während die andere, 19*, ermöglicht, daß der Tastenhebel mit dem Typenhebel während des Arbeitsvorganges in zwangläufiger Verbindung bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Typenhebel - Bewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen, bei der die Verbindung zwischen Tasten- und Typenhebel durch eine an dem Tastenhebel angeordnete, unter Federwirkung stehende Klinke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (20) an ihrem unteren Ende mit einem Vorsprung (26) versehen ist, gegen welchen ein an einer drehbaren Scheibe (25) befestigter Zapfen (24) sich derart legt, daß die Wirkung der Feder (22) aufgehoben wird und die Klinke in dauerndem Eingriff mit dem Zwischenhebel (12) bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR369837A (fr) 1907-01-22

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