DE198243C - - Google Patents

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DE198243C
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DE
Germany
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universal bracket
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type levers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms
    • B41J7/30Preventing rebound or clash of levers or type members

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198243 KLASSE 15 g. GRUPPE
in BERLIN.
für Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vor- - richtung zum Auslösen von aneinander hängengebliebenen Typenhebeln für Schreibmaschinen. Wenn solche Typenhebel zusammenschlagen, so wurden dieselben bisher dadurch zurückgeworfen, daß man die Typenhebel mit den Fingern faßte und auseinanderbewegte. Die Finger wurden hierbei beschmutzt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß
ίο der Universalbügel für das Schaltwerk des Papierschlittens zum Zurückwerfen der Typenhebel benutzt wird, indem man durch Vermittlung eines Stoßgliedes Stöße auf ihn ausübt. Bei besonderer Ausgestaltung kann das Stoßglied auch zur Verriegelung der Schreibmaschine benutzt werden, indem es die Bewegung des Universalbügels begrenzt. An und für sich ist es zwar bekannt, den Universalbügel für die Sperrung der Maschine zu benutzen, doch geschah dies bisher nur in den Endstellungen des Papierwagens durch diesen selbst, während gemäß der Erfindung durch Abnahme eines Handgriffes eine dauernde Verriegelung stattfinden soll, so daß es vom Willen des die Maschine Bedienenden abhängig ist, ob andere Personen noch auf der Maschine schreiben sollen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die für die Erfindung als wesentlich in Betracht kommenden Teile einer Schreibmaschine. Im vorliegenden Fall ist eine Schreibmaschine mit herausnehmbarem Typenkorb gewählt.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht auf den als Ruhelager für die Typenhebel dienenden Bügel und auf die für die Erfindung in Betracht kommenden darunterliegenden Teile.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die mit Handgriff ausgerüstete Stoßvorrichtung, und Fig. 4 ist eine obere Ansicht derselben.
Die Typenhebel der Schreibmaschine, welche im vorliegenden Fall durch Zahnradübersetzung angetrieben werden, schlagen in bekannter Weise von vorn gegen die Papierwalze f. Mit b ist der Universalbügel bezeichnet, welcher durch Vermittlung der Stangen i, k den Klinkenträger % der Schaltvorrichtung für den Papierwagen in bekannter Weise zu bewegen hat. Damit eine genaue Bewegungsübertragung vom Bügel b erzielt wird, darf dieser Bügel b nicht um eine Achse schwingen, sondern wird von einer Geradführung c, d, e gehalten, die zu beiden Seiten der senkrechten Symmetrieebene der Maschine vorgesehen ist. Es ist also im vorliegenden Fall eine Parallelogrammführung vorhanden. Die Typenhebel liegen im Ruhezustande mit ihrem freien Ende auf dem kreisförmig ausgebildeten, mit einem Lederpolster versehenen Lager a. Drückt man eine beliebige Taste nieder, so nimmt diese den Bügel b mit und bewegt ihn gemäß Fig. 1 durch seine Geradführung nach rechts, wodurch die Bewegung auf den Klinkenträger %
der Schaltvorrichtung zu stände kommt, h ist das Hauptgestell der Maschine.
Die Stoßvorrichtung ist folgendermaßen beschaffen: Dem Lenkerhebel c der Geradführung auf der einen Sehe der Maschine steht ein Bolzen I gegenüber, welcher in einer Hülse q geführt ist und unter Federspannung steht, so daß er gewöhnlich die Lage gemäß Fig. I oder Fig. 4 einnimmt. Der Bolzen besitzt einen Stift t, welcher sich in einem Längsschlitz der Hülse q bewegt und in der linken Endlage in einer Aussparung ρ festgelegt werden kann. Zum Bewegen des Bolzens oder Anschlages / dient ein Knopf mit einer Stange m. Hat man den Bolzen / in die linke Endlage nach Fig. 3 gelegt, so steht er dicht vor dem Lenkerhebel c der Geradführung. Es ist demnach ersichtlich, daß man die Tasten nicht vollkommen herunterdrücken und damit auch die Typen der Typenhebel nicht zum Anschlag an die Walze / bringen kann, weil der Universalbügel b am Ausschlagen gehindert ist.
Diese erläuterte Stoßvorrichtung dient dazu, zwei Typenhebel, die gegeneinander geschlagen sind und aneinander hängengeblieben sind, -voneinander zu lösen, ohne daß man sie mit dem Finger berührt. Bekanntlich ist das Lösen solcher aneinander hängengebliebener Typenhebel, wenn man kein Werkzeug zur Hand hat, eine unangenehme Aufgabe, weil die Finger gefärbt werden. In diesem Fall genügt jedoch ein etwas heftiger Druck auf den Knopf m, wodurch bewirkt wird, daß der Lenkerhebel c der Geradführung und damit der U.niversalbügel b gemäß Fig. 2 heftig nach links bewegt werden. Da, wenn sich zwei Typenhebel verfangen haben, die entsprechenden senkrechten Arme der Tastenhebel nicht in die äußerste, in Fig. 1 gezeichnete Lage gelangen, sondern mehr nach rechts stehen, so werden sie von dem Bügel b getroffen , in ihre normale Lage gemäß Fig. 1 zurückgeschleudert, und die Typenhebel fallen auf ihre Polster zurück. Eine in der Hülse q angeordnete Feder η sorgt dafür, daß der Handgriff m in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.
Die Ausführungsform könnte auch so getroffen werden, daß man statt des Knopfes m eine Hebelanordnung verwendet. Statt der bolzenartigen Anordnung / könnten andere, in ihrer wirksamen Endstellung . feststellbare, durch Stoß oder Druck wirkende Einrichtungen in den Bereich des Universalbügels oder dessen Führungsglieder gebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Auslösen von aneinander hängengebliebenen Typenhebeln für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anschlagen an den Universalbügel unter Vermittlung eines Stoßgliedes (I) das Auslösen der Typenhebel erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das den Universalbügel (b) beeinflussende Stoßglied (I) unter Federspannungsteht, in seiner Endlage verriegelt werden kann und einen abnehmbaren Handgriff besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff für das als Anschlag dienende Stoßglied
(I) in dem als Auflager für die Typen dienenden Träger (a) gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT198243D Active DE198243C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048931B (de) * 1953-05-27 1959-01-22 Jardine John Ltd Typenhebelbewegungsvorrichtung an einer Schnellschreibmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1048931B (de) * 1953-05-27 1959-01-22 Jardine John Ltd Typenhebelbewegungsvorrichtung an einer Schnellschreibmaschine

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