DE614500C - Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbaellen - Google Patents

Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbaellen

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DE614500C
DE614500C DEK122585D DEK0122585D DE614500C DE 614500 C DE614500 C DE 614500C DE K122585 D DEK122585 D DE K122585D DE K0122585 D DEK0122585 D DE K0122585D DE 614500 C DE614500 C DE 614500C
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tension spring
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TERRA KUBISCH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B65/00Implements for throwing  ; Mechanical projectors, e.g. using spring force
    • A63B65/12Ball-throwing apparatus with or without catchers ; Mechanical projectors, e.g. using spring force
    • A63B65/122Hand-held mechanical projectors, e.g. for balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Bibüotheek
Bur. Ll L-^snd
1925
AUSGEGEBEN AM
19. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 614500
KLASSE 77 a GRUPPE 26 n
Terra Kubisch in Berlin-Wilmersdorf
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1931 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 28. Januar 1931.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen bzw. Ergänzungen der im Hauptpatent 600 382 beschriebenen Ballspielvorrichtung, die sich als Geschicklichkeitsspiel für eine Person, als Gesellschaftsspiel für mehrere Personen eignet.
Zunächst besteht eine wesentliche Verbesserung der Vorrichtung darin, daß an Stelle der jiort zum Anspannen und Loslassen der Blattfeder verwendeten drehbaren Sperrklinke ein zum Arm des Abzugshebels winkelrecht stehendes Metallband tritt, das an seinem vorderen Ende zu einer Nase umgebogen ist, so daß das federnde Metallband als Mitnehmer für die Blattfeder zu verwenden ist. Dadurch wird ein drehbar gelagerter Mitnehmer entbehrlich, wie dieser in dem Hauptpatent vorgesehen ist.
Wertvoll sind ferner Anbringung und Konstruktion des Auffangnetzes; während bei dem Hauptpatent das Netzwerk in einem starren Rahmen eingespannt zu denken ist, werden nunmehr die Netzfäden zwischen Ringe verschiedener Größe ohne Einschaltung von Verbindungsstreben o. dgl. gezogen. Diese Ringe werden nun in die Einbuchtungen von Metallstäben eingeklemmt, die an dem Kasten des Gerätes befestigt und etwa durch Federwirkung gehalten werden. Dadurch wird erreicht, daß der Apparat bei der Verpackung sich wesentlich günstiger gestaltet, und ferner wird das Auffangnetz in der neuen Anordnung dauerhafter sein, da die Spannung der Fäden bei einem mit dem Netzwerke verbundenen starren Rahmen o. dgl. im Laufe der Zeit nachlassen wird. Da bei der neuen Ausführung die Netzfäden stets neu gespannt werden, wird daher durch die vorgenommenen Verbesserungen dieser Nachteil vermieden.
Der Handgriff des' Gerätes wird ferner abnehmbar eingerichtet, und zwar derart, daß durch Einschrauben des Handgriffes gleichzeitig die dem Antrieb des Balles dienende Blattfeder mit befestigt wird. Diese ist ferner in ihrer axialen Richtung verschiebbar und verstellbar, so daß der Feder eine verschiedene Vorspannung gegeben werden kann. Dadurch vermag man den Ball in verschiedene Höhen und Weiten zu schleudern, so daß das Spiel gleichzeitig im Freien und auch im Zimmer zweckentsprechend benutzt werden kann.
Um die Bälle vor Beschädigung durch den Schlag der Feder im Augenblick des Hochschleuderns zu schützen, wurde die Blattfeder an der Berührungsstelle mit dem Balle mit einer Gummiauflage oder einem Stoff ähnlicher Beschaffenheit (doppelter Schlauchgummi) versehen, der den Schlag der Feder
auf den Ball wie ein Polster abzubremsen in der Lage ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des verbesserten Ballspielgerätes, und zwar zeigt Abb. ι eine .Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb. 3 Einzelheiten.
Das Auffangnetz besteht aus einem großen oberen Ringe1 und einem kleineren unteren Ring α2, zwischen denen das Netzwerk eingespannt ist. z. B. zeigen die Abb. 1 und 2 die beiden Ringe. Die zur Befestigung des Netzes bzw. der Ringe dienenden Seitenstäbe i6bis 3*, möglichst aus elastischem Stoff, zeigen unten Ausbuchtungen c zum Einklemmen des unteren Ringes und werden an der Seitenfläche des Kastens d befestigt.
Die Befestigung besteht darin, daß die mit federnden Enden versehenen Stäbchen, auch Metallbänder o. dgl., in Ösen gesteckt werden; oder es kann die Befestigung auf irgendeinem anderen dem gleichen Zwecke dienenden Wege erfolgen, wobei es nur von. Wichtigkeit ist, daß die zum Befestigen des Netzes dienenden Träger leicht abnehmbar angebracht werden können. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Netz einerseits ohne Schwierigkeiten abgenommen werden kann, andererseits nimmt das Netz, da es kein starres Gebilde darstellt, bei der Verpackung geringen Raum ein, und schließlich wird die Spannung der Netzfäden bei jedesmaligem Gebrauch des Spieles erneut hergestellt.
Das so beschriebene Auffangnetz sitzt auf einem Hohlraum e, einem Metallkasten o. dgl., der mit einem Holzteile ei o. dgl. verbunden ist, an dem sich der abnehmbare Handgriff/ befindet; dieser ist an seiner oberen Fläche mit einem Gewindestift 11 versehen, der in einen am Holzteile d befestigten kleinen Metallkasten ο verschraubt wird. Auf dem Boden des Metallkastens d befindet sich ein Ring σ, auf den der abschußbereite Ball zu liegen kommt. Dieses ausgestanzte Loch gibt dem Ball eine ruhige und genau zentrierte Lage. Den Antrieb erfährt der Ball durch eine Blattfeder h, die gleichzeitig mit dem Handgriff an dem kleinen Metallkasten 0 befestigt wird. Zu diesem Zwecke trägt die Blattfeder ein längliches Auge m, das auf den Durchmesser des Gewindestiftes η abgestimmt ist, so daß die Blattfeder zugleich mit dem Holzgriff/ befestigt wird. ' ' -
Die Blattfeder A ist ferner in axialer Richtung verschiebbar und kann vermöge des Auges m von länglichem Querschnitt in verschiedenen Stellungen festgeklemmt werden. Durch die Führung der Blattfeder h durch ein zweites Langloch m1, in welchem ein Nocken ρ gleitet, wird eine seitliche Verschiebung vermieden.
Die Spannung der Feder wird durch den Spannhebel / vermittelt, der durch einen Armk mit dem Mitnehmer/ verbunden ist. Letzterer sitzt etwa winkelrecht oder auch in anderer· geeigneter Lage auf dem Arm k und besteht aus einem federnden Metallblättchen von Bandstahl o. dgl. Es ist wichtig, daß dieses an seinem oberen Ende zu einer Nase umgebogene Mitnehmerstück/ starr mit dem Verbindungshebel k verbunden ist. Wird nun der Spannhebel/ betätigt, so greift der als Mitnehmer ausgebildete Bandstahl/ auf die Spannfeder, spannt dadurch die Feder, bis schließlich das Mitnehmerstück von der Spannfeder im Augenblick höchster Spannung abgleitet. Dieser Augenblick wurde in Abb.·! gestrichelt eingetragen.
Nach erfolgtem Abschuß ist nunmehr die Spannfeder in die normale Lage zurückgekehrt, und man kann die Vorrichtung dadurch wieder schußbereit machen, daß man das obere Ende des federnden Mitnehmers/ durch Betätigen des Spannhebels / gegen die untere Fläche der Spannfeder h stößt, so daß durch die Federwirkung die untere Fläche des umgebogenen Mitnehmerstückchens wieder auf die Oberkante der Blattfeder h zu liegen kommt, wodurch das Gerät von neuem wieder schußbereit ist. go
Der Spannhebel/ ist auch noch mit einer Schraubenfeder r gekoppelt, die man am besten auf dessen Drehachse setzt, wodurch der Spannhebel nach erfolgtem Abschuß von selbst in seine Ruhelage zurückkehrt und infolge Federwirkung des umgebogenen Mitnehmerstückchens das Gerät von selbst wieder schußbereit macht.
Um einer Zerstörung der Spielbälle durch den Federschlag vorzubeugen, wird das vordere Federende mit einer Gummiauflage q versehen oder einem Stoffe mit ähnlichen elastischen Eigenschaften. Die doppelte schlauchartige Gummiauflage wirkt bei dem Schlage der Feder wie ein Polster und verhindert somit eine Zerstörung der Bälle. Selbstverständlich muß der Gummischlauch q oder die an seine Stelle tretende Polsterung in einer solchen Entfernung von der Vorderkante der Feder angebracht werden, daß'das no Mitnehmerstück/ ungehindert auf dem Bandstahle selbst gleiten kann, so daß die Freigabe der Spannfeder in keiner Weise durch die Anbringung der Polsterung behindert wird. t .115
Dadurch, daß das hintere Ende der Feder mit zwei Augen m und m1 von länglichem ■Querschnitt versehen und die Feder selbst durch Gewindestift λ gleichzeitig mit dem Handgriff/ festgeklemmt wird, vermag man iao die Feder festzuklemmen. Durch die Verstellbarkeit der Feder wird erreicht, daß die Frei-
gäbe · der Feder früher oder später erfolgt, je nachdem wie letztere eingestellt wird, so daß bei schwacher Einstellung das Spiel im Zimmer und bei Einstellung mit stärkerem Schlag im Freien benutzt werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbällen o. dgl.
ίο nach Anspruch 3 des Patents 600382, dadurch gekennzeichnet, daß das Anspannen und die Freigabe der gespannten Feder (A) durch Vermittlung eines mit einem Arm (k) des Spannhebels (z) starr verbundenen, als Mitnehmer ausgebildeten biegefähigen Metallbandes (/) besteht, das an seinem freien Ende zu einer Nase umgebogen ist, welche nach hinreichendem Krümmen der Spannfeder (A) diese freigibt und beim Zurückgehen des Spannhebels (z) unter der Wirkung der Wickelfeder (r) gegen das inzwischen in Ruhelage gelangte untere Federende stößt und an diesem vorbeigleitend die Schießfeder (A) wieder von oben her erfaßt für neuerlichen Ballschuß.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (Al mit zwei Langlöchern (m, m1) versehen ist, durch deren erstes (m) der zum abnehmbaren Anbringen des Handgriffes (/) am Kasten (o) 'des Scliieß-* werkes dienende Schraubstift (n) greift unter gleichzeitigem längs einstellbaren Befestigen der Schießfeder (A), und durch deren zweites Langloch (m1) ein Vorsprung (/?) der Kastenunterseite greift zum Sichern der Lage der Schießfeder gegen seitliches Verschwenken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die an der Spannfeder (A) vorgesehenen Langlöcher (m, m1) die Feder (A) in axialer Richtung so verschiebbar gestaltet ist, daß ihre wirksame Länge veränderbar ist und das an ihrem freien Ende angreifende Mitnehmernasenmetallband (/) verschieden lange Wege zurücklegen muß, ehe die Freigabe der Spannfeder je nach ihrer · Einstellung früher oder später erfolgt. ihre Vorspannung also durch die Einstellung regelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch r bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende der Blattfeder (A) an der BalltreS-stelle mit einer elastischen Polsterungsauflage (17), z.B. in Form eines auf den Querschnitt der Spannfeder (A) aufgeschobenen doppelten Gummischlauches («7). versehen ist.
Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEK122585D 1931-10-21 1931-10-21 Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbaellen Expired DE614500C (de)

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DE (1) DE614500C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032141B (de) * 1954-08-19 1958-06-12 Georg Sautier Dipl Ing Pistolenartige Ballschleudervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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