DE544728C - Wasserdichter Verschluss fuer flache Badetaschen - Google Patents

Wasserdichter Verschluss fuer flache Badetaschen

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DE544728C
DE544728C DE1930544728D DE544728DD DE544728C DE 544728 C DE544728 C DE 544728C DE 1930544728 D DE1930544728 D DE 1930544728D DE 544728D D DE544728D D DE 544728DD DE 544728 C DE544728 C DE 544728C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/22Watertight containers for use while swimming

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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein wasserdichter Verschluß für flache Badetaschen, deren Öffnung durch Einschieben der Tasche durch den Schlitz einer Hülse und Einklemmen mittels einer Walze zwischen der letzteren und der Hülse bewirkt wird. Das Neue besteht darin, daß die Walze, an welcher der über die Taschenöffnung zurückgeschlagene Decklappen befestigt ist, in der die Walze in geringem Abstand umgebenden Hülse drehbar gelagert und die Hülse derart federnd ausgebildet ist, daß die Klemmung durchAufrollen des Decklappens c der Tasche und die Sicherung in der geschlossenen Stellung durch Einklemmen des Decklappens zwischen Walze und Hülse, beim Nachlassen der Elastizität der Hülse oder bei Abnutzung des Stoffes durch weiteres Aufrollen bewirkt wird. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß das Dichthaltungsvermögen gewahrt wird, wenn auch infolge längeren Gebrauchs die einzelnen Teile infolge Verschleißes nicht mehr ihre Dehnbarkeit und Stärke besitzen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. ι zeigt in der \Torderansicht, Abb. 2 in einer seitlichen Ansicht die Badetasche zusammen mit dem Verschluß. Abb. 3 zeigt die Hülse in Ansicht, Abb. 4 im Schnitt nach X-X (Abb. 3), Abb. 5 die Walze in Ansieht, Abb. 6 dieselbe im Schnitt nach Y-Y (Abb. 5). Abb. 7 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel der Walze in Ansicht, Abb. 8 dieselbe im Schnitt nach Z-Z (Abb. 7) dar. Abb. 9 veranschaulicht einen Schnitt quer durch den Verschluß mit einer Walze nach Abb. S, Abb. 10 einen ähnlichen Schnitt bei einer Walze nach Abb. 7.
Die Badetasche besteht aus einem flachen Beutel, der durch Zusammenkleben der Ränder der Stofrblätter α und b hergestellt ist. Der nicht verklebte obere Rand von α bildet die Öffnung υ der Tasche, während b in einen die Breite der Öffnung besitzenden Decklappen c übergeht, dessen Ende vorteilhaft durch einen aufgeklebten Querstreifen verstärkt werden kann.
Der Decklappen c wird an der stabförmigen Walze e des Verschlusses befestigt und dabei so zurückgeschlagen, daß sein freies Ende die Öffnung ν der Tasche überdecken kann. Die Hülse/ (Abb. 3 und 4), die die Walze e in kurzem Abstand umgibt, besitzt einen Längsschlitz g, der die Hülse federnd macht und durch den sowohl das zur Tasche führende als auch das freie Ende des Deck-
lappens c hindurchgezogen werden. Durch Verdrehen der Walze e werden diese beiden Lappenteile auf der Walze so weit aufgerollt, bis die Öffnung der Tasche in den Raum zwischen Walze und Hülse geraten ist, der durch den bereits aufgewickelten Teil des Decklappens wesentlich verengt worden ist. Unter der Einwirkung des federnden Druckes der Hülse / wird die Öffnung ν nun wasserdicht abgeschlossen.
Die Befestigung des Decklappens c an der Walze e kann in verschiedener Weise erfolgen. Nach den Abb. 5. und 6 besitzt die an einem Ende mit einem Griff h versehene Walze einen axialen Schlitz i, dessen Breite gleich ist der doppelten Stärke des Gewebes, aus dem der Decklappen c besteht. Durch Aufschrauben des Drehgriffs k auf das andere, Gewinde / tragende Ende der Walze wird der an einer beliebigen Stelle in den Schlitz gesteckte Decklappen festgeklemmt fAbb. 9). Letzterer wird nun durch Festhalten der Hülse f und Drehen des Griffes h auf der Walze aufgewickelt. Statt mit einem Längsschlitz kann die Walze mit einer im Querschnitt kreisförmigen, durchlaufenden Nut / versehen werden, in die an der gewünschten Stelle der Decklappen und in diesen ein an seinen Enden durch Scheiben m abgeschlossenes Stäbchen η gelegt wird (Abb. 10), wobei der Abstand zwischen den Scheiben m größer ist als die Länge und ihr Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Walze. Durch die auf die Walzenenden aufgeschraubten Muttern p, deren zylindrische Bohrungen q mittels passender Stopfen r dicht verschlossen sind, wird der Stab η und damit der Decklappen daran gehindert, aus der Nut I herauszufallen. Die Muttern können nur so weit abgeschraubt werden, als es die in ihre Bohrungen q ragenden Scheiben m gestatten, wodurch verhindert wird, daß die Muttern η vollständig entfernt werden und der Verschluß auseinanderfällt. Ohne den \^erschluß lösen zu müssen, kann die Länge der Tasche durch Ziehen am Decklappen c verändert werden.
Ebenso wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel haben auch hier die Muttern ρ Ansätze s, auf denen die Hülse f auf ruht, die nach Aufrollen der Tasche durch Festhalten der einen und Schrauben der zweiten Mutter festgeklemmt werden kann, um beiderseits ein selbsttätiges Öffnen des Verschlusses unmöglic'h zu machen.
Das Material der Tasche wird vorteilhaft aus mit Gummi oder öl wasserdicht imprägniertem Stoff bestehen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Wasserdichter Verschluß für flache Badetaschen, deren Öffnung durch Einschieben der Tasche durch den Schlitz einer Hülse und Einklemmen mittels einer Walze zwischen der letzteren und der Hülse verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (e), an welcher der über die Taschenöffnung (v) zurückgeschlagene Decklappen (c) befestigt ist, in der die Walze in geringem Abstand umgebenden Hülse (f) drehbar gelagert und die Hülse (/) derart federnd ausgebildet ist, daß die Klemmung durch Aufrollen des Decklappens (c) der Tasche und die Sicherung in der geschlossenen Stellung durch Einklemmen des Decklappens zwischen Walze und Hülse, beim Nachlassen der Elastizität der Hülse oder bei Abnutzung des Stoffes durch weiteres Aufrollen bewirkt wird.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Walze (e) Drehgriffe (h, k, p) angeordnet sind, welche die axialen Verschiebungen der Hülse (f) auf der Walze O) verhindern.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (e) einen Schlitz (J) von solcher Breite aufweist, daß der Decklappen (c) darin festgeklemmt wird.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (e) eine im Querschnitt kreisförmige Längsnut (Z) besitzt, in der der Decklappen (c) mittels eines am Herausgleiten aus der Nut (/) gehinderten Stäbchens (n) festgehalten wird.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Stäbchens (n) Scheiben (m) angeordnet sind, deren Durchmesser größer ist als der Walzendurchmesser, deren Abstand voneinander größer ist als die Länge der Walze (e) und die in durc'h Stopfen (r) dicht verschließbaren Bohrungen, (q) der mit der Walze (c) verschraubten Muttern (P) derart liegen, daß die Muttern nur um ein begrenztes Stück abgeschraubt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544728D 1929-08-21 1930-02-12 Wasserdichter Verschluss fuer flache Badetaschen Expired DE544728C (de)

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DE (1) DE544728C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811600C (de) * 1950-02-16 1951-08-23 Bruno Denz Wasserdichter Verschluss fuer Badetaschen
US2672388A (en) * 1951-09-11 1954-03-16 Latino V Sinson Clothesbag holder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811600C (de) * 1950-02-16 1951-08-23 Bruno Denz Wasserdichter Verschluss fuer Badetaschen
US2672388A (en) * 1951-09-11 1954-03-16 Latino V Sinson Clothesbag holder

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