DE509485C - Zweiteiliger Gelenkleisten - Google Patents

Zweiteiliger Gelenkleisten

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DE509485C
DE509485C DEB138835D DEB0138835D DE509485C DE 509485 C DE509485 C DE 509485C DE B138835 D DEB138835 D DE B138835D DE B0138835 D DEB0138835 D DE B0138835D DE 509485 C DE509485 C DE 509485C
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Germany
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toe
bolt
heel part
heel
parts
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DEB138835D
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ALGEMEENE EUROP COMMERCIEELE M
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ALGEMEENE EUROP COMMERCIEELE M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/023Hinge constructions for articulated lasts

Description

  • Zweiteiliger Gelenkleisten Es sind zweiteilige Leisten für die Herstellung von Schuhwerk bekannt, deren beide Teile, nämlich Zehen- und Fersenteil, durch einen nach einer Wellenlinie geführten Querschnitt voneinander getrennt und durch eine sich in einem Schlitz der Leistenteile bewegende lose Lasche beweglich, d. h. nicht zwangläufig miteinander verbunden sind, während sie durch eine durch den Fersenteil lose hindurchgehende und in den Zehenteil einschraubbare Schraube in ihrer Arbeitsstellung gehalten werden. Die Schraube hat dabei im wesentlichen die Berührungsflächen beider Leistenteile aufeinanderzupressen, so daß sie sich infolge der Wellenform dieser Flächen nicht gegeneinander verschieben können. Diese Leistenart hat aber den Nachteil, (laß die Laschenverbindung äußerst lose und wacklig ist, daß ferner die Schraube beim Ausleisten ganz herausgenommen werden rnuß und daher leicht verlorengeht und daß, da die Schraube sehr einseitig im Leisten liegt, die Verbindung nicht fest genug ist, um starken Beanspruchungen während des Arbeitens zu widerstehen, so daß sich die Schnittfuge in der Gelenkgegend des Leistens öffnet und der Leisten im Schuhwerk eine falsche Form annimmt.
  • Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen Leisten, einen sogenannten Scharnierleisten, bei dem, wie bekannt ist, beide Teile durch einen um den den Zehenteil waagerecht durchdringenden Scharnierbolzen herumgeführten, zylinderförmig gekrümmten Schnitt getrennt werden, so daß die Leistenteile beim Einknicken zwangläufig mit ihren zylindrischen Berührungsflächen aufeinander gleiten. Die Verbindung zwischen beiden Leistenteilen wird dabei durch eine sich in einem Schlitz des Zehenteils um den Scharnierbolzen bewegende Lasche hergestellt, die fest mit dem Fersenteil verbunden ist, während die Feststellung beider Leistenteile miteinander ebenfalls durch einen Schraubenbolzen erreicht wird. Das Neue besteht darin, daß der Schraubenbolzen oberhalb seines Gewindes mit einem Bund versehen ist, der in der Schließlage zum Teil in eine passende Bohrung des Zehenteils und zum Teil in eine gleiche Bohrung des Fersenteils eingreift. In der Bohrung des Fersenteils kann der Bolzen so weit zurückgezogen werden, daß das Gewindeende in ihr verschwindet.
  • Durch diese Einrichtung wird der Leisten in seiner Handhabung außerordentlich sicher und widerstandsfähig gegen Einknicken; er ist auch, da keine losen Teile vorhanden sind, dauernd gebrauchsfertig.
  • Der Leisten mit der neuen Sperrvorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt.
  • Der aus dem Zehenteil t und dem Fersenteil 2 bestehende Leisten ist durch einen Kreisbogenschnitt 3 geteilt und mit Anschlagflächen 4., 5 versehen. Die Leistenteile liegen mit zylindrisch gekrümmten Flächen aufeinander und sind durch eine Lasche 7 miteinander verbunden, die am Fersenteil durch Stifte 29 befestigt und um den Stift 6 des Zehenteiles drehbar ist. Die Lasche 7 des Fersenteils liegt entweder in derselben Ebene wie die noch zu beschreibende Feststellvorrichtung oder auch in einer zur dargestellten Schnittebene parallelen, vor oder hinter dieser gelegenen Ebene. Die Lasche 7 und die für sie notwendigen Schlitze im Zehen- und Fersenteil sind in der Zeichnung punktiert dargestellt.
  • Zur Feststellung beider Leistenteile gegeneinander ist im Fersenteil ein mittels des Griffknopfes 25 drehbarer Bolzen 24 dreh-und verschiebbar gelagert. Dieser Bolzen durchdringt in der Kammgegend den Fersenteil und ragt mit seinem mit Gewinde versehenen Ende 28 in den Zehenteil hinein. Dieser letztere ist zu diesem Zweck mit einer unverrückbar in ihm gelagerten Buchse 26 mit innerem Muttergewinde versehen, so daß beim Einsetzen des Bolzens 24 die beiden Leistenteile mit ihren Schnittflächen fest aufeinandergepreßt werden.
  • Zur weiteren Sicherung gegen Verschiebung besitzt der Bolzen 24 einen verstärkten Bund 27, für den sowohl im Zehenteil als auch im Fersenteil passende Bohrungen vorgesehen sind. In der Strecklage des Leistens und bei eingesetztem Bolzen 24. befindet sich der Bund 27 zum Teil in seiner Bohrung im Zehenteil, zum Teil in seiner Bohrung im Fersenteil und bildet dadurch eine wirksame Verdübelung der beiden Leistenteile gegeneinander, die jede Verschiebung unmöglich macht. Soll der Leisteneingeknickt werden, so wird der Bolzen 24 gelöst und durch eine Feder (nicht dargestellt) oder von Hand zurückgezogen, wobei der Bund 27 und das Ende des Bolzens vollkommen in die weite Bohrung des Fersenteils hineintreten. Der Leisten kann dann ohne Hindernis eingeknickt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweiteiliger Gelenkleisten, dessen Zehen-und Fersenteil durch eine sich in einem Schlitz des Zehenteiles bewegende Lasche verbunden sind und durch einen durch den Fersenteil hindurchrasenden und in den Zehenteil einschraubbaren Schraubenbolzen zueinander festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (24) oberhalb seines Gewindes (28) mit einem Bund (27) versehen ist, der in der Schließlage zum Teil in eine passende Bohrung des Zehenteiles und zum Teil in eine gleiche Bohrung des Fersenteiles eingreift, welch letztere so lang ist, daß der Bolzen nach Lösen aus der Mutter (26) so weit zurückgezogen werden kann, daß auch das Gewindeende (28) in ihr verschwindet.
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