DE484221C - Vorrichtung zum Werfen von Baellen - Google Patents

Vorrichtung zum Werfen von Baellen

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DE484221C
DE484221C DEL70264D DEL0070264D DE484221C DE 484221 C DE484221 C DE 484221C DE L70264 D DEL70264 D DE L70264D DE L0070264 D DEL0070264 D DE L0070264D DE 484221 C DE484221 C DE 484221C
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springs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/40Stationarily-arranged devices for projecting balls or other bodies
    • A63B69/407Stationarily-arranged devices for projecting balls or other bodies with spring-loaded propelling means
    • A63B69/408Stationarily-arranged devices for projecting balls or other bodies with spring-loaded propelling means with rotating propelling arm

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die dazu dient, auf mechanischem Wege Bälle, z. B. Tennisbälle oder ähnliche Spielbälte, zu werfen.
Die Vorrichtung ist besonders zur methodischen Ausübung bestimmter Schläge geeignet, bei der es notwendig ist, dem Spieler, der sich einüben will, eine große Zahl Bälle ungefähr an dieselbe Stelle zuzuwerfen. Diese Arbeit wird gewöhnlich mit Hilfe eines Lehrers ausgeführt, der dem Spieler Bälle zuwirft und sie in geeigneter Weise auffallen läßt. Die neue Vorrichtung macht einen Lehrer oder einen ausgebildeten Spieler entbehrlich. Die Vorrichtung kann vein einem Kinde bedient werden, und erforderlichenfalls kann sie mechanisch in Gang gesetzt werden, so daß sie vollkommen selbsttätig arbeitet.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, bei der die zugeführten Bälle durch ein unter Spannung zu setzendes , elastisches System geworfen werden. Gemäß der Erfindung besteht das elastische System aus einer oder mehreren Blattfedern, die mit einer Drehachse verbunden sind, bei deren Drehung die Federn zunächst durch einen Anschlag festgehalten und gespannt, bei weiterer Drehung aber vom Anschlage frei werden, so daß der Ball in ähnlicher Weise wie von einem Racket geschlagen und in der gewollten Richtung und auf der gewünschten Bahn fortgeschleudert wird. Die Spannung der Feder kann durch Verstellen des Anschlages derart verändert werden, daß die- Intensität des auftreffenden Schlages und damit die Form der Flugbahn des Balles in gewissen Grenzen verändert wird.
Die Bälle werden von dem elastischen System durch einen Zubringer zugeführt, der ohne Unterbrechung einen Ball nach dem anderen der Wirkung der Feder in der Weise aussetzt, daß die Vorrichtung eine große Anzahl Bälle schnell fortschleudern und daß der Zeitzwischenraum zwischen dem Werfen zweier Bälle nach Belieben geregelt werden kann.
Der Zubringer, der beispielsweise als Zuführungskanal ausgebildet sein kann, indem eine Anzahl Bälle hintereinander liegen, kann von einer zur Drehachse konzentrischen Platte getragen werden, auf der auch der einstellbare Anschlag angeordnet ist. Die Einstellung kann in der Weise erfolgen, daß der Ball, der von der Feder getroffen wird, eine verschiedene Stellung auf dem Wege dieser Feder einnehmen kann, wodurch die Anfangsrichtung und die Form der Flugbahn nach. Wunsch, geändert wird.
X>er Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß die maschinelle Einwirkung auf den Ball durch ein elastisches System derart aus-
geübt wird, daß diese Einwirkung in weitestem Maße derjenigen durch ein Racket gleichkommt. Der elastische Ball wird :durch ein elastisches Treibmittel, wie es bei der Ausübung des Tennisspiels tatsächlich vorkommt, fortgeschleudert und auf diese Weise die Elastizität des Balles ausgenutzt. Außerdem hat man die Möglichkeit einer doppelten Einstellung, die 'es gestattet, axif die Gestalt der Flugbahn einzuwirken.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht der Vorrichtung. Abb. 2 ist ein Schnitt nach A-A vom Abb. 1. Abb. 3 ist eine Teilansicht entsprechend der Abb. 1.
Abb. 4 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell α von geeigneter Form, das eine Hülse b trägt, in der sich eine Wellec frei drehen kann, auf der eine Handkurbel ίί aufgekeilt ist.
Auf dieser Welle ist eine kleine Trommel« aufgekeilt, auf der das Ende einer Blattfeder/, z.B. mittels eines Schraubbolzensf1, befestigt ist. Die Feder ist auf einem Teil der Oberfläche der Trommel aufge~ wickelt und geht in einen Arm g über, dessen Endeg·1 leicht gewölbt ist.
Dieses Endeg1 liegt einem Anschlag h gegenüber, der mit »einer Rolle zur Verminderung der Reibung versehen sein kann. Dieser Anschlag wird von einer Platte ζ getragen, die eine Anzahl Löcher h1 hat. Hierdurch ist es möglich, den Anschlag in eins der Löcher einzusetzen und dort mittels einer Flügelmutter A2 zu halten und auf diese Weise den Abstand zwischen dem Anschlag und dem Ball, der fortgeschleudert werden soll, zu regehi.
Ein anderer Anschlagt dient dazu, das Entspannen der Feder zu begrenzen. Der Ball/ ist der erste von einer Reihe von Ballen, die einen Zuführungskanal / füllen. In das untere Ende des Kanals ist ein Fenster m (Abb. .3) geschnitten, das den Durchtritt der Feder gestattet. Außerdem gestattet eine Öffnung an der vorderen Seite den Austritt des geschlagenen Balls.
Der Kanal/ wird von der Plattei getragen. Diese ist so angebracht, daß sie sich konzentrisch zur Achse c drehen kann. Sie wird in gewünschter Stellung mittels Halteschrauben 0 verriegelt, die in kreisbogenförmige Ausschnitte iß der genannten Platte eingreifen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Der Zuführungskanal/ wird mit Ballen aingefüllt.
Um das Fortschleudern der Bälle zu bewirken, genügt es, die Handkurbel^ zu drehen. Wenn die Feder £ gegen den Anschlag h stößt, wird sie festgehalten. Sie krümmt sich beim Spannen, bis sie vom Anschlag h freikommt. In diesem Augenblick entspannt sie sich und stößt mit Gewalt auf den Ball/, den sie dann nach vorn fortschleudert.
Der Ball wird sofort durch den nächstfolgenden ersetzt, der dann beim Drehen der Kurbel in gleicher Weise geschlagen wird. Durch Einstellen der "Neigung der Platte i mittels des Schräubbolzens ο kann die Anfangsrichtung des Balls und infolgedessen seine Flugbahn geändert werden.
Durch Veränderung der Stellung des Anschlags h auf der Platte i wird die Entfernung zwischen dem Anschlag und dem Ball und infolgedessen die Weglänge geändert, auf der sich die Feder frei entspannen kann, bevor sie auf den Ball stößt. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Balls auf seiner Flugbahn geändert.
Damit nach dem Fortschleudern eines ' Balls aus dem unteren Ende des Zuführuingskanals der folgende Ball den Platz des vorhergehenden einnimmt und nicht herausfallen kamm, ist das untere Ende des Kanals mit einem Schnabel^ versehen, der etwas vorsteht. Um den Austritt des Balls zu erleichtenn, kann der Schnabel gelenkartig angebracht und mit einer Rückzugfeder versehen sein.
Anstatt die Feder g durch die Handkurbel unmittelbar zu betätigen, wie es eben beschrieben worden ist, kämm ein Zwischengetriebe r, s, das strichpunktiert (Abb. 2) dargestellt ist, angebracht -werden. Die Handkurbel wird dann bei d1 aufgesetzt.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sie das Werfen regelmäßiger gestaltet, denn wenn man bei der mit ausgezogenen Linien dargestellten Vorrichtung die Handkurbel mit größerer oder geringerer Kraft bewegt, erzeugt man einen etwas verschieden starken Antrieb. Bei einem Vorschaltgetriebe kann diese Erscheinung nicht auftreten, und die Geschwindigkeit, mit der man die Handkurbel dreht, ist ausreichend gleichmäßig, so daß "die Bälle in gleichförmiger Weise geworfen werden.
Femer können an Stelle der einen Feder g zwei Federn g und g1 (Abb. 4) oder noch -mehr Federn angebracht werden. Diese Federn spannen sich einzeln nacheinander am Anschlag h und entspannen sich, indem sie gegen meinen Ball stoßen. Die Zahl der auf diese Weise geworfenen Bälle kann vierdoppelt werden. Diese Einrichtung verhindert einen Leerlauf der Vorrichtung während eines beträchtlichen Teils der Umdrehung, was bei einem Vorschaltgetriebe um so wichtiger ist,
als man mit der Handkurbel mehrere Umdrehungen machen muß, damit die Trommel der Federn eine Umdrehung macht.
An Stelle von zwei Federn können drei oder mehr Federn angebracht werden.
Vorstehende Anordnungen sollen nur ein Beispiel sein. Die Formen, Baustoffe, Abmessungen und Einzelanordnungen können geändert werden, ohne an. dem Prinzip der ίο Erfindung etwas zu ändern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Werfen von Bällen
    mit einem unter Spannung zu setzenden elastischen System und einer Zuführung für die Bälle, dadurch gekennzeichnet;, daß das elastische System aus einer oder mehreren Blattfedern (g, g1) besteht, die mit einer Drehachse (c) verbunden sind, bei deren Drehung die Feder durch einen Anschlag (Ä) zunächst festgehalten, bei weiterer Drehung aber vom Anschlag frei wird, so daß sie gegen den Ball trifft und ihn fortschleudert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskanal (/) und der einstellbar angeordnete Anschlag (A) von einer zur Achse (c) konzentrischen Platte (z) getragen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL70264D 1927-05-25 1927-11-25 Vorrichtung zum Werfen von Baellen Expired DE484221C (de)

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DEL70264D Expired DE484221C (de) 1927-05-25 1927-11-25 Vorrichtung zum Werfen von Baellen

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US (1) US1777976A (de)
DE (1) DE484221C (de)
FR (1) FR648809A (de)
GB (1) GB291044A (de)

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FR648809A (fr) 1928-12-14
GB291044A (en) 1928-10-04
US1777976A (en) 1930-10-07

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