DE30437C - Sicherheitsschlofs für Schubladen - Google Patents

Sicherheitsschlofs für Schubladen

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DE30437C
DE30437C DENDAT30437D DE30437DA DE30437C DE 30437 C DE30437 C DE 30437C DE NDAT30437 D DENDAT30437 D DE NDAT30437D DE 30437D A DE30437D A DE 30437DA DE 30437 C DE30437 C DE 30437C
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DE
Germany
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drawer
drawers
security lock
latch
cranks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30437D
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English (en)
Original Assignee
L. WATRIN in Saargemünd
Publication of DE30437C publication Critical patent/DE30437C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/0018Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
    • G07G1/0027Details of drawer or money-box
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/46Locks or fastenings for special use for drawers
    • E05B65/461Locks or fastenings for special use for drawers for cash drawers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
L. WATRIN in SAARGEMÜND. S i c Ii e r h e i t s s c h I ο fs für Schubladen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1884 ab.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt nach χ -y des Häuptapparates,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben;
Fig. 3 ist eine Grundansicht;
Fig. 4 sind die an der unteren Kastenfläche befindlichen Hebelvorrichtungen, .
Fig. 5 und 6 Details der Schaltvorrichtung des Warners und
Fig. 7 Details der Platten 5.
Der Apparat besteht aus zwei Haupttheilen, dem Körper A und der Klinke K. Diese letztere ist an der Tischplatte über der Schublade drehbar befestigt und neigt infolge ihrer Schwere gegen A.
In A sind die kleinen Cylinder Ci1 α2 α3 ai as eingepafst, an welchen die Kurbeln e sich befinden. Unterhalb der Cylinder α befinden sich die Schraubenfedern/ in A und an CL1 a.2 . .. a5 befestigt. Die Cylinder λ, . . . ah sind an ihren oberen Enden vertical geschlitzt zur Aufnahme der Platten s.
Die Kurbeln stehen mit dem Gestänge, Fig. 4, in Verbindung. A ist in den Lagern L1 und L2 drehbar. Die Feder F drückt gegen A1 A1 , hält A von dem Vornüberschlagen ab und ist in der Schublade befestigt, Fig. 2 und 3. C ist ein kräftiger Holzknaggen an der hinteren Schubkastenwand.
An der Hinterwand von A ist die Klinke k um i drehbar befestigt, Fig. 5. Die Rippe c bildet ein Auge, in welchem k auf- und niedergleiten kann, Fig. 2 und 6; h ist ein Hammer, welcher von k durch den Knaggen Zi1 gespannt wird.
Die Schraubenfeder f dient dazu, den Hammer gegen die Glocke zu schlagen.
Die Leisten Z1 und Z2 begrenzen den Hub der Kurbeln, so dafs sich dieselben nur um go° drehen lassen, und führen die Zugstangen r; sie sind an der unteren Schubkastenfläche angebracht.
Der Apparat functionirt in der Weise, dafs ein Hervorziehen der Schublade nur dann möglich ist, wenn die Platten die Stellung von Ci1 a3 a5, Fig. ι bis 3, haben. Alsdann streicht' die Klinke mit ihren Ausschnitten längs der Platten hin und der Schubkasten kann geöffnet werden.
Haben die Platten dagegen die Stellung, wie <22 und a4 in Fig. 1 bis 3 zeigen, so stöfst die Klinke gegen dieselben, drückt sie beim Vorziehen des Schubkastens mitsammt A zurück, so dafs die Klinke k an Zj1 anstöfst, Zz1 zurückdrückt und dadurch die Feder J1 spannt, so dafs der Warner in Thätigkeit kommt. Hiernach stöfst aber A auch schon gegen C und ein weiteres Vorziehen des Schubkastens ist unmöglich geworden.
Die Klinke k springt beim Zurückschieben des Kastens über die geneigte Fläche von H1 wieder nach vorn.
Um den Schubkasten öffnen zu können, müssen die Platten a2 und <24 denen von (J1 a.6 a5 parallel gestellt werden. Dies geschieht dadurch, dafs man die Kurbeln mit Hülfe der mit Taster versehenen Zugstangen r, Fig. 4, um 900 dreht. Die Spiralen f dienen dazu, die Cylinder α wieder in die ursprüngliche Lage zurückzubringen.
Die Anordnung von fünf Platten s ermöglicht 31 verschiedene Stellungen.

Claims (1)

  1. Patent-ANspruch:
    Ein Schubladenschlofs, bei welchem nach richtiger Einstellung der durch Kurbeln e und Stangen r drehbaren Cylinder U1 a.2 . . . die in denselben befestigten Platten s die Einschnitte der an der Tischplatte angebrachten Klinke K beim Oeffnen passiren können, bei nicht richtiger Einstellung aber vor die Klinke K sich legen, wodurch eine Drehung des Gehäuses A um L1 Z2 bis zur Berührung mit C bewirkt und mittelst k und h1 der Hammer h in Thätigkeit gesetzt wird, während ein weiteres Ausziehen der Schublade verhindert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30437D Sicherheitsschlofs für Schubladen Expired - Lifetime DE30437C (de)

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