DE40041C - Decrescendo- und Crescendo-Zug an Pianinos - Google Patents
Decrescendo- und Crescendo-Zug an PianinosInfo
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- DE40041C DE40041C DENDAT40041D DE40041DA DE40041C DE 40041 C DE40041 C DE 40041C DE NDAT40041 D DENDAT40041 D DE NDAT40041D DE 40041D A DE40041D A DE 40041DA DE 40041 C DE40041 C DE 40041C
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- Germany
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Links
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 claims description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/26—Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1886 ab.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, ein langsames Abnehmen und 'Wiederanschwellen
des Tones bei Pianinos in bequemer Weise zu ermöglichen, und zwar dadurch, dafs die Entfernung der Hammerruheleiste, also auch
der Hämmer van den Saiten allmälig geändert werden kann. Bei den gebräuchlichen Pianozügen,
bei welchen die Hammerleiste durch Niedertreten eines Pedals angehoben wird, ist
eine solche allmälige Bewegung, bei welcher sich z. B. der ganze Hub über mehrere Takte
ausdehnt, wegen des geringen Pedalhubes nicht zu erreichen. Dieser gebräuchliche Zug ermöglicht
daher wohl ein piano -Spiel, nicht aber ein decrescendo und crescendo.
Die dem genannten Zwecke dienende, unter dem Boden der Klaviatur angebrachte Vorrichtung
ist in Fig. 1 in der Unteransicht dargestellt. Ein um die senkrechte Achse c drehbarer
Hebel a, dessen Seitenansicht in Fig. 2 gezeigt ist, kann mit dem linken Knie des
Spielenden aus der ausgezogenen Lage allmälig in die punktirte Stellung gedreht werden.
Das hintere Ende desselben greift über die
schiefe Ebene eines um eine horizontale Achse drehbaren Hebels b, Fig. 1 und 3, und bewegt
diesen bei der erwähnten Drehung ebenfalls aus der ausgezogenen in die punktirte Lage,
Fig. 3, wobei der letztere mittelst der Druckstange d in bekannter Weise die Hammerleiste
anhebt.
Wie ersichtlich, kann hierbei der Ausschlag des Hebels α beliebig grofs genommen werden,
wenn danach nur die Abschrägung des Hebels b so gewählt wird, dafs die Druckstange d den
erforderlichen Hub erhält.
Der Rückgang des Hebels α aus der punktirten in die ausgezogene Lage kann entweder,
wie in Fig. 1 angegeben, durch eine Feder / oder auch mit dem Knie bewirkt werden.
Im letzteren Falle wäre dem Hebel α etwa die in Fig. 4 gezeichnete Gestalt zu geben. Durch
Anbringung einer Feder über dem Hebel b, etwa bei n, Fig. 3, kann man dem auf den
Stab d wirkenden Druck derart das Gleichgewicht halten, dafs die Hebel α und b in
jeder Lage in Ruhe bleiben, und ein Druck mit dem Knie nach der einen oder anderen
Richtung nur bei einer Aenderung der Tonstärke nöthig ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Form des Hebels b werden bei der Bewegung des Knies
nach links, nach dem Bafs hin, die Hämmer den Saiten genähert, die Töne also allmälig
leiser und leiser. Würde man dem Hebel dagegen die Form Fig. 5 geben, so würde dieselbe
Wirkung bei der Bewegung des Knies nach rechts,, nach dem Discant hin, eintreten.
Zweckmäfsig kann mit dem beschriebenen Mechanismus die in Fig. 6 angegebene Einrichtung
verbunden werden. Dieselbe dient dazu, die beim allmäligen Anheben der Hammerleiste
stattfindende Entlastung der Tasten möglichst auszugleichen, indem dabei ein ebenso
allmälig. wachsender Drück auf die Tasten ausgeübt wird. Ueber den Tasten sind Federn
angebracht, welche sich gegen eine gemeinschaftliche Leiste g stützen.
Letztere wird jederseits durch einen Arm h gehalten, der um einen seitlich eingeschlagenen
Stift ζ drehbar ist. Ein im Stab d befestigter Stift s greift unter den am Bafsende befindlichen
Arm /(,'so dafs beim Anheben der
Hammerleiste durch den Stab d auch zugleich h und g um i gedreht und die Federn stärker
gespannt werden. Sollen die Federn, wenn d sich in tiefster Lage befindet, gar keinen Druck
auf die Tasten ausüben, so kann dem Gewicht von g durch Bleistücke k, oder durch Federn,
das ,Gleichgewicht gehalten werden.
Die beiden Hebel α und b können auch
statt unter dem Boden' der Klaviatur im Sockel des Pianinos angebracht werden, wie in Fig. 7
dargestellt ist. In diesem Falle tritt nur an die Stelle des zweiarmigen Hebels α ein einarmiger
Hebel a.2. Das Wesentliche liegt auch bei dieser Construction darin, dafs der Angriffspunkt
des Fufses einen sehr grofsen Hub etwa 15 bis 25 cm, erhält, während bei dem
bekannten Pianozuge der Hub nur wenige Centimeter beträgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Decrescendo- und Crescendo-Zug für Pianinos, im wesentlichen bestehend aus zwei Hebeln, von denen der eine α durch das Knie oder den Fufs des Spielenden einen verhältnifsmäfsig grofsen Ausschlag in horizontaler Richtung erhält und dabei nach Art eines Keiles auf den einen Arm des zweiten Hebels b wirkt, während auf dem anderen Arm von b der Stab d ruht, mittelst dessen in bekannter Weise die Hammerruheleiste bewegt wird. Diese Anordnung auch in Verbindung mit einer Federleiste g, welche beim Anheben des. Stabes d so gedreht wird, dafs die auf die Tasten wirkenden Federn stärker gespannt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40041C true DE40041C (de) |
Family
ID=315624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40041D Expired - Lifetime DE40041C (de) | Decrescendo- und Crescendo-Zug an Pianinos |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40041C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016200483A1 (en) | 2015-06-12 | 2016-12-15 | Steinway, Inc. | Piano extended soft pedal |
-
0
- DE DENDAT40041D patent/DE40041C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016200483A1 (en) | 2015-06-12 | 2016-12-15 | Steinway, Inc. | Piano extended soft pedal |
| CN108028039A (zh) * | 2015-06-12 | 2018-05-11 | 施坦威股份有限公司 | 钢琴扩展柔音踏板 |
| EP3308375A4 (de) * | 2015-06-12 | 2019-02-20 | Steinway, Inc. | Erweitertes klavierpedal |
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