DE221286C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE221286C DE221286C DENDAT221286D DE221286DA DE221286C DE 221286 C DE221286 C DE 221286C DE NDAT221286 D DENDAT221286 D DE NDAT221286D DE 221286D A DE221286D A DE 221286DA DE 221286 C DE221286 C DE 221286C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- string
- strings
- bar
- pins
- strips
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 221286 -■ KLASSE 51 b. GRUPPE
Die meisten der bisher üblichen Konstruktionen für Streichklaviere, bei denen die bewegliche
Saite gegen ein endloses Streichband bewegt wird, haben den Nachteil, daß, wenn die Saite in Schwingungen versetzt wird, diese
sich nicht nur auf den Resonanzboden, sondern auch auf die Bewegungsvorrichtung der Saite
übertragen und dadurch auf die Stärke und Klangfarbe des Tones einen ungünstigen Einnuß
ausüben.
Diese Übelstände sollen nunmehr dadurch beseitigt werden, daß beide Enden der Saiten
mit den Stegen des Resonanzbodens in Berührung stehen und somit alle nennenswerten
Vibrationen auf diesen allein übertragen, wobei beim Anheben der Saiten an das Streichband
die Spannung der Saite unverändert erhalten bleibt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigt: Fig. 1 die Anordnung und Lagerung einer Saite in Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht
der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
Wie ersichtlich, ist über dem Resonanzboden ι und ohne denselben zu berühren der
Stimmstock 2 angeordnet, der mit den Stimmnägeln 3 und kurzen starken Lagerbolzen 4
aus Metall versehen ist. Für jede Saite 5 ist eine besondere Leiste 6 vorgesehen, die an
ihrem hinteren Ende einen Lagerstift 7 trägt, der sich gegen eine im Stirnende des betreffenden
Bolzens 4 befindliche, als Lager ausgebildete Ausnehmung 8' stützt. Die Saite ist
über den oberen Steg 9 geführt, auf dem sie in bekannter Weise durch Stifte 10, io1 gehalten
wird.
Das vordere Ende der Leiste 6 trägt einen Metallbeschlag 11, der durch Ausschnitte 12
des vorderen Steges 13 hindurchgeht, ohne diesen jedoch zu berühren. Eine im Kopf
des Beschlages 11 befindliche Stellschraube 14 dient zur Einstellung der Leiste in ihrer Höhenlage
und stützt sich in eine Vertiefung 15 der Taste 16.
Das vordere Ende der Saite liegt an der glatten, zweckmäßig mit einer Lederunterlage
versehenen Fläche 13' des Ausschnittes des vorderen Steges 13 an (Fig. 3) und gleitet
beim Anheben der Saite entlang dieser Fläche, ohne dieselbe zu verlassen.
Wird nun die Leiste 6 und mit ihr die aufgespannte Saite 5 durch Anschlagen der Taste
gehoben, so gelangt die Saite mit dem endlosen Streichband 18 in Berührung (punktierte
Linien Fig. 2) und wird zum Ertönen gebracht.
Um die Saite ständig mit der Fläche des vorderen Steges in Berührung zu halten, sowie
um beim Loslassen der Taste sie von dem Streichband wieder zu entfernen, ist eine
auf die Leiste 6 wirkende Feder 19 vorgesehen.
Damit ferner beim Anheben der Saite gegen das Streichband keine Spannungsänderung eintreten
kann, müssen der Drehpunkt 8' der Leiste 6 und der Stift 10' für die Saite in ein
und derselben Horizontal- und einer zur Saite senkrechten Vertikalebene liegen.
Durch die beschriebene Anordnung ist, wie ersichtlich, erreicht, daß die Saite nur mit
ihrem vorderen Ende, bei 21', mit der Leiste 6
.in Verbindung steht, und zwar auch hier erst nach dem Verlassen ihrer Widerlagsfläche 13',
so daß die Leiste keinerlei den Ton schädigende Schwingungen erfährt oder auf den Resonanzboden
übertragen könnte.
Zur reinen Intonation sind in bekannter Weise an der Saite in bestimmten Punkten
kleine Gewichte 20 aus weichem Material befestigt, die gewissermaßen insofern als Dämpfer
wirken, als sie die harmonischen Obertöne abdämpfen und dadurch den Grundton der Saite
verstärken sollen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Streichklavier mit gegen ein endloses Streichband beweglichen Saiten, bei welchem für jede Saite eine mit dem Resonanzboden nicht in Berührung kommende Leiste vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (6) sich an ihren hinteren Enden mittels Stifte (7) gegen am Stimmstock befindliche Lagerbolzen (4) stützen, , deren Drehpunkte (8') in gleicher Horizontal- und zur Saite senkrechten Vertikalebene mit den zugehörigen Stegstiften (10') der Saiten liegen, während die Saiten mit ihren vorderen Enden auf den Köpfen der Leisten befestigt sind.
- 2. Streichklavier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Steg mit Ausschnitten versehen ist, durch welche die Leisten (6) mit den Saiten hindurchgehen, wobei letztere ständig gegen die eine Fläche je eines Ausschnittes anliegen und beim Anhub entlang dieser Fläche sich verschieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE221286C true DE221286C (de) |
Family
ID=482277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT221286D Active DE221286C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE221286C (de) |
-
0
- DE DENDAT221286D patent/DE221286C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE221286C (de) | ||
| AT16229B (de) | Apparat zum Stimmen von Tasteninstrumenten. | |
| DE160626C (de) | ||
| AT85504B (de) | Vorrichtung an Musikinstrumenten, deren Saiten durch Hämmer oder mit dem Finger angeschlagen werden, um den erzeugten Ton zu verändern. | |
| DE16551C (de) | Neuerungen an Streichinstrumenten | |
| DE41906C (de) | Mechanik für Harfenpiano's | |
| DE422022C (de) | Klaviermechanik | |
| DE101353C (de) | ||
| DE958979C (de) | Tasteninstrument | |
| DE20827C (de) | Neuerungen an Pianofortes | |
| DE147250C (de) | ||
| DE133879C (de) | ||
| DE18590C (de) | Neuerungen an Klavieren mit Klanggabeln | |
| DE299979C (de) | ||
| DE208508C (de) | ||
| DE21212C (de) | Ton-Moderator für Pianino's, tafel- und flügeiförmige Pianoforte's | |
| DE49841C (de) | Oktavenkuppelung für Pianino's | |
| DE111399C (de) | ||
| DE656665C (de) | Piano mit einem horizontalen rechteckigen Saitenrahmen | |
| DE198526C (de) | ||
| DE69763C (de) | Uebungsapparat für Klavierspieler | |
| DE90630C (de) | ||
| AT21191B (de) | Saiteninstrument. | |
| DE190003C (de) | ||
| DE47292C (de) | Neuerung an Klavierharfen. ^~ |