DE221286C - - Google Patents

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DE221286C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 221286 -■ KLASSE 51 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1909 ab.
Die meisten der bisher üblichen Konstruktionen für Streichklaviere, bei denen die bewegliche Saite gegen ein endloses Streichband bewegt wird, haben den Nachteil, daß, wenn die Saite in Schwingungen versetzt wird, diese sich nicht nur auf den Resonanzboden, sondern auch auf die Bewegungsvorrichtung der Saite übertragen und dadurch auf die Stärke und Klangfarbe des Tones einen ungünstigen Einnuß ausüben.
Diese Übelstände sollen nunmehr dadurch beseitigt werden, daß beide Enden der Saiten mit den Stegen des Resonanzbodens in Berührung stehen und somit alle nennenswerten Vibrationen auf diesen allein übertragen, wobei beim Anheben der Saiten an das Streichband die Spannung der Saite unverändert erhalten bleibt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Anordnung und Lagerung einer Saite in Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
Wie ersichtlich, ist über dem Resonanzboden ι und ohne denselben zu berühren der Stimmstock 2 angeordnet, der mit den Stimmnägeln 3 und kurzen starken Lagerbolzen 4 aus Metall versehen ist. Für jede Saite 5 ist eine besondere Leiste 6 vorgesehen, die an ihrem hinteren Ende einen Lagerstift 7 trägt, der sich gegen eine im Stirnende des betreffenden Bolzens 4 befindliche, als Lager ausgebildete Ausnehmung 8' stützt. Die Saite ist über den oberen Steg 9 geführt, auf dem sie in bekannter Weise durch Stifte 10, io1 gehalten wird.
Das vordere Ende der Leiste 6 trägt einen Metallbeschlag 11, der durch Ausschnitte 12 des vorderen Steges 13 hindurchgeht, ohne diesen jedoch zu berühren. Eine im Kopf des Beschlages 11 befindliche Stellschraube 14 dient zur Einstellung der Leiste in ihrer Höhenlage und stützt sich in eine Vertiefung 15 der Taste 16.
Das vordere Ende der Saite liegt an der glatten, zweckmäßig mit einer Lederunterlage versehenen Fläche 13' des Ausschnittes des vorderen Steges 13 an (Fig. 3) und gleitet beim Anheben der Saite entlang dieser Fläche, ohne dieselbe zu verlassen.
Wird nun die Leiste 6 und mit ihr die aufgespannte Saite 5 durch Anschlagen der Taste gehoben, so gelangt die Saite mit dem endlosen Streichband 18 in Berührung (punktierte Linien Fig. 2) und wird zum Ertönen gebracht.
Um die Saite ständig mit der Fläche des vorderen Steges in Berührung zu halten, sowie um beim Loslassen der Taste sie von dem Streichband wieder zu entfernen, ist eine auf die Leiste 6 wirkende Feder 19 vorgesehen.
Damit ferner beim Anheben der Saite gegen das Streichband keine Spannungsänderung eintreten kann, müssen der Drehpunkt 8' der Leiste 6 und der Stift 10' für die Saite in ein und derselben Horizontal- und einer zur Saite senkrechten Vertikalebene liegen.
Durch die beschriebene Anordnung ist, wie ersichtlich, erreicht, daß die Saite nur mit ihrem vorderen Ende, bei 21', mit der Leiste 6
.in Verbindung steht, und zwar auch hier erst nach dem Verlassen ihrer Widerlagsfläche 13', so daß die Leiste keinerlei den Ton schädigende Schwingungen erfährt oder auf den Resonanzboden übertragen könnte.
Zur reinen Intonation sind in bekannter Weise an der Saite in bestimmten Punkten kleine Gewichte 20 aus weichem Material befestigt, die gewissermaßen insofern als Dämpfer wirken, als sie die harmonischen Obertöne abdämpfen und dadurch den Grundton der Saite verstärken sollen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Streichklavier mit gegen ein endloses Streichband beweglichen Saiten, bei welchem für jede Saite eine mit dem Resonanzboden nicht in Berührung kommende Leiste vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (6) sich an ihren hinteren Enden mittels Stifte (7) gegen am Stimmstock befindliche Lagerbolzen (4) stützen, , deren Drehpunkte (8') in gleicher Horizontal- und zur Saite senkrechten Vertikalebene mit den zugehörigen Stegstiften (10') der Saiten liegen, während die Saiten mit ihren vorderen Enden auf den Köpfen der Leisten befestigt sind.
  2. 2. Streichklavier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Steg mit Ausschnitten versehen ist, durch welche die Leisten (6) mit den Saiten hindurchgehen, wobei letztere ständig gegen die eine Fläche je eines Ausschnittes anliegen und beim Anhub entlang dieser Fläche sich verschieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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