DE23912C - Neuerung an Zithern - Google Patents

Neuerung an Zithern

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DE23912C
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Germany
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strings
zithers
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hand
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DENDAT23912D
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English (en)
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F. IDINGER in München, Holzstrafse 12^0
Publication of DE23912C publication Critical patent/DE23912C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/046Mutes; Mute holders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
FRIEDRICH IDINGER in MÜNCHEN. Neuerung an Zithern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1882 ab.
Die Neuerung betrifft die Tondämpfung. Zu diesem Zweck ist über den Begleitungssaiten · ein federnder, aus einer mit Sammet oder dergleichen überzogenen Holzleiste bestehender Dämpfer α angebracht, und zwar durch Federn b mit der rechtsseitigen Querleiste c der Zither verbunden. Diese Federn sind auf den Klammern d, welche gleiche Breite wie die Federn haben, befestigt, und der Dämpfer wird mittelst dieser Klammern, die auf die Querleiste aufgesteckt werden und so diese und den Saitensteg umfassen, befestigt und in der aus Fig. 4 ersichtlichen Lage gehalten. Er kann daher nach Belieben ohne weiteres entfernt werden. Die Begleitungssaiten sind dabei so angebracht, dafs für jede Saite, je nach ihrer Stärke, der Steg mehr oder weniger eingeschnitten ist, d. h. dafs eine vollkommen ebene Saitenoberfläche entsteht und die Differenz in der Stärke der Saiten nur unten erscheint.
Bei den gewöhnlichen Zithern kann die Dämpfung angespielter Saiten nur durch Auflegen der Hand bezw. der Firiger des Spielers bewirkt werden, wogegen sie hier durch einen schwachen und beim Spiel nicht hinderlichen Druck auf den Dämpfer mit Leichtigkeit erreicht wird. Der Spieler hat bei dieser Zither, da der kleine Finger der rechten Hand nicht mehr auf die Querleiste aufgelegt werden kann, die Hand mehr zu strecken, so dafs sie vom Gelenk ab mehr auswärts und mit dem Dämpfer beinahe parallel zu liegen kommt. Die innere Handfläche gleitet dabei während des Spielens über den Dämpfer. Diese Lage der Hand hat ebenfalls für den Spieler nichts Hinderliches; er wird sich bei einiger Uebung leicht daran gewöhnen und überdies bei einer mit ungewöhnlich vielen Saiten bespannten Zither die äufsersten Saiten leichter erreichen. Bei der oben erwähnten gleichen Oberfläche der Saiten wird er deren jede auch leichter greifen als bei gewöhnlichen Zithern, wo es wegen der ungleichen Oberfläche schwieriger ist, eine schwache Saite nach einer starken anzuspielen.
Eine weitere Neuerung besteht darin, dafs die Felder des Griffbrettes ähnlich einer Klaviatur in zweierlei Farben, am besten weifs, e, und schwarz, /, belegt sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Durch diese Unterscheidung der ganzen von den halben Tönen wird dem Lernenden eine Erleichterung und dem fertigen Spieler eine Beförderung der Sicherheit im Spiele gewährt, da hierbei auch noch dem Auge ein sicherer Anhaltspunkt gegeben ist und die Töne also leichter gefunden werden können.
Die Griffbrettsaiten sind nicht von der gleichen Länge wie die Begleitungssaiten, sondern der rechtsseitige Steg g der ersteren, welche auf einem bis nahe an denselben reichenden Saitenhalter h befestigt sind, ist um ca. 9 cm von dem Stege der letzteren einwärts gerückt. Durch diese Kürzung, in Verbindung mit einer solchen des Griffbrettes selbst, wird erst die richtige Stelle für den Anschlag im Allgemeinen (überhaupt und auch mit Rücksicht auf die Lage des Dämpfers) bezw. die richtige Klangfarbe
gewonnen und durch die Griffbrettkürzung überdies das sonst vorkommende hörbare Aufschlagen des Spielringes auf die Querstäbe des Griffbrettes vermieden. Die Töne, welche durch die Kürzung des letzteren, d. h. durch die Verminderung der Felder desselben wegfallen, werden durch geeignete Ergänzung der Griffbrettsaiten ersetzt. Diese sind hier: E doppelt, A, D, G, C, F.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein federnder Dämpfer, welcher aus einer mit Sammet oder dergleichen belegten Leiste besteht, mittelst der auf den Klammern d aufgelötheten Federn b und durch Aufstecken der ersteren auf die Querleiste c in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage gehalten wird und jederzeit entfernt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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