DE187137C - - Google Patents

Info

Publication number
DE187137C
DE187137C DENDAT187137D DE187137DA DE187137C DE 187137 C DE187137 C DE 187137C DE NDAT187137 D DENDAT187137 D DE NDAT187137D DE 187137D A DE187137D A DE 187137DA DE 187137 C DE187137 C DE 187137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
cleaning
suction
cover
fan
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT187137D
Other languages
English (en)
Publication of DE187137C publication Critical patent/DE187137C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/02Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
    • A47L5/04Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

e>\A\ni\\c\yi\i c'a leu lam Ia.
0''ImJi1Hu]I' bet cVviivmlmni
KAISERLICHES «BÜ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 187137 KLASSE Se. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11.JuIi 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Blasbalg, der zum Betriebe von pneumatischen Entstaubungsanlagen dienen soll.
Derartige Entstaubungsanlagen sind bekannt; sie bestehen aus einem einfach oder doppelt wirkenden Blasbalg, an dessen Saugestutzen ein Schlauch befestigt ist, der andererseits ein Saugemundsti'ick trägt.
Indem das Saugemundstück über die zu
ίο reinigenden Gegenstände, wie Teppiche, Tapeten, geschnitzte und gepolsterte Möbel usw. hin und her geführt wird, saugt der Blasbalg die auf den Gegenständen lagernden Staub- und Schmutzteile an, so daß eine staubfreie Reinigung erfolgt.
Die in den Blasbalg eingesaugte Luft wird durch den Druckstutzen desselben wieder ausgestoßen. An den Druckstutzen können Filterbeutel usw. angeschlossen werden, welche den Staub zurückhalten, die gereinigte Luft jedoch entweichen lassen.
Auf dem Wege durch den Blasbalg scheiden größere Schmutzteile, Wollfiocken usw. aus, die nach und nach den Blasbalg anas füllen und ihn schließlich in seiner Arbeitsleistung behindern.
Deswegen wird es notwendig, den Blasbalg, der zum Betriebe von Entstaubungsanlagen dienen soll, ganz besonders dahin durchzubilden, daß eine schnelle und bequeme Reinigung seines Innern und ganz besonders auch seiner Ventile ermöglicht wird.
Ein derartiger Blasbalg bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Blasbalg während seiner Arbeitsleistung, Fig. 2 zeigt die obere Ansicht des Blasbalgcs, Fig. 3 zeigt die obere Ansicht der im Blasbalg verwendeten Druckventile, und Fig. 4 zeigt eine Ajisicht des behufs seiner Reinigungaußer Betrieb befindlichen Blasbalges.
Die Decke 1 eines gewöhnlichen zylindrischen Lederblasbalges 2 ist mit der Reinigungsklappe 3 versehen. Mit der Reinigungsklappc 3 ist die Kolbenstange 4 fest verschraubt, welche sich in der Nabe 5 führt. Diese ist wiederum auf der Tischplatte 6 des Tisches 7 aufgeschraubt. Die Reinigungsklappe 3 ist mit der Blasbalgdecke 1 durch einen auf der Kolbenstange befestigten und um diese drehbaren Riegel 8 leicht lösbar verbunden. Der Riegel trägt nach verschiedenen Richtungen zeigende Gabeln 9 und 10 an seinen Enden, welche sich um Schrauben 11 und 12 legen, die in der Decke 1 befestigt sind.
■Auf den Schrauben sitzen Flügelmuttern 13 und 14. Durch Niederschrauben derselben wird der Riegel 8 und die Klappe 3 fest gegen die Deckel gepreßt (siehe Fig. 1 und 2).
Der Boden 15 des Blasbalges 2 ist mit dem Saugeventil 16 und dem Druckventil 17 ausgerüstet. Der Blasbalgboden 15 ist auf einen prismatischen Querbalken 18 aufgeschraubt. Dieser enthält die Vertikalbohrungen 19 und 20, weiche mit den öffnungen" der Sauge- und Druckventile des Blasbalgcs kommunizieren. In diese Vertikalbohrungen münden Horizontalbohrungen 21 und 22 ein, in welche die Sauge- und Druckstutzen 23 und 24 eingelagert sind. Auf dem Druckstutzen 24 ist der Filterbeutel 25 und auf dem Saugestutzen 23 der Saugeschlauch 26 mit dem Saugemundstück 27 hefestigt.
Der Querbalken 18 ist rechtwinklig zu seiner Längsachse bei 28 durchbohrt. In
diese Bohrung ist die Welle 29 (siehe auch Fig. 4) drehbar eingelagert. Die Enden der Welle sind in den Querleisten 30 des Tischgestells 7 eingelagert.
Durch die Welle 29 wird der Blasbalgboden 15 unverrückbar festgehalten, während die Blasbalgdecke 1 durch die Kolbenstange 4 auf und nieder bewegt wird. Die Kolbenstange erhält ihren Antrieb auf die bekannte Weise vermittels der Schleife 31 und der Kurbel 32 der in dem Lagerblock 33 eingelagerten Welle 34 und der Handkurbel 35.
Der vorstehend beschriebene Blasbalg ist ein einfach wirkender. Um ein doppelt wirkendes Gebläse zu erhalten, wird ein zweiter Blasbalg 36 genau der gleichen Konstruktion wie der Blasbalg 2 mit seinem Boden auf die untere Seite desQuerbalkens 18 derart aufgeschraubt, daß die Öffnungen der in dem Boden angeordneten Saug- und Druckventile mit den Bohrungen 19 und 20 des Querbalkens kommunizieren. Dadurch sind
. beide Blasbälge als ein einziger Körper starr miteinander verbunden. Überdies sind beide Blasbälge durch Stangen $J und 38, welche die Decken beider Blasbälge miteinander starr verbinden und an der Außenseite der Blasbälgc entlang laufen, gekuppelt. Die Kupplung ist eine derartige, daß der eine Blasbalg aufgezogen, der andere Blasbalg zusammengedrückt ist. Dadurch wird bei jedem Hub des Blasbalgcs durch den Saugstutzen Luft angesaugt, durch den Druckstutzen Luft ausgestoßen.
Wenn sich im Innern des Blasbalgcs Schmutz angesammelt hat, so löst man die Flügelmuttern 13 und 14 und dreht den Riegel 8 etwas ab. Dadurch wird die Reinigungsklappe 3 aus ihrer Verbindung mit der Decke 1 des Blasbalges gelöst. Der Blasbalg läßt sich nun, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, herunterdrücken, während die Reinigungsklappe oberhalb desselben stehen bleibt. Nunmehr läßt sich der Blasbalg bequem um die Welle 29 frei herumdrehen, wie dies gleichfalls in Fig. 4 gezeigt ist. Dreht man ihn um i8o°, so daß die Reinigungsöffnung nach unten zeigt, so wird ohne weiteres der Schmutz aus dem Blasbalg herausfallen. Dreht man ihn nun um etwa 500, so kann man bequem in das Innere des Blasbalges hineinsehen und mit der Hand hineinfassen. Da beide Ventile, sowohl das Sauge- als auch das Druckventile, am Boden des Blasbalgcs angeordnet sind, so können dieselben nach dem Andrehen des Blasbalges auf das allerbequemste gereinigt und untersucht werden.
Die starre Verbindung beider Blasbälge vermittels des Querbalkens 18 ist von Bc- 6q deutsamkeit, da der zweite Blasbalg ohne weiteres an der Drehbewegung des anderen Blasbalges teilnimmt und deswegen gleichfalls bequem gereinigt werden kann.
Um die Druckventile leicht herausziehen und reinigen zu können, bestehen dieselben, wie in Fig. 3 dargestellt ist, aus einem Rohrstück 39, das in eine passende Ausbohrung des Blasbalgbodens hincingedrückt ist. Das Rohrstück ist mit der Öffnung 40 versehen, und diese wird durch die Ventilklappe 41 abgedeckt.
Zusammengekuppelte Blasbälge mit gemeinsamem Mittclboden sind gleichfalls bekannt. Dieselben weisen jedoch keine Einrichtung auf, um dieselben behufs ihrer Reinigung abzudrehen. Hierdurch unterscheiden sich dieselben von der vorliegenden Erfindung.
Diese ist "ganz besonders darauf gerichtet, eine gründliche und bequeme Reinigung des Blasbalginnern, der Ventile und der Luftwege herbeizuführen. Dieses Ziel ist dadurch erreicht, daß die Bälge um den gemeinsamen Mittelboden drehbar und durch je eine vermittels eines Deckels verschließbare Öffnung in ihren äußeren Böden zugänglich sind. Da die mit der Antriebsvorrichtung des Gebläses verbundene Zugstangc mit dem Vcrschlußdcckel des einen Balges starr verbunden ist, der Deckel jedoch von der Blasbalgdecke trennbar ist, so kann der Blasbalg nach der Trennung des Deckels ohne weiteres um den gemeinschaftlichen Mittclboden gedreht werden.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß der Blasbalg sowohl in senkrechter als auch in horizontaler oder schräger Lage an dem Gestelltisch angeordnet sein kann, ohne daß dadurch die vorbeschriebene Arbeitsweise irgendwie geändert wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Doppelbalggebläse mit gemeinsamem Mittelboden für Staubabsaugeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bälge um
; den gemeinsamen Mittelboden drehbar und durch je eine vermittels eines Deckels verschließbare Öffnung in ihren äußeren Böden zugänglich sind.
2. Doppelbalggebläse nach Anspruch 1, »10 dadurch gekennzeichnet, daß die dasselbe mit der Antriebsvorrichtung verbindende Zugstange mit dem Verschlußdeckel des einen Balges verbunden ist und die Geradeführung des Gebläses im Betrieb "5 bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT187137D Active DE187137C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE187137C true DE187137C (de)

Family

ID=450853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT187137D Active DE187137C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE187137C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE187137C (de)
AT28965B (de) Blasbalg für pneumatische Entstäubungsanlagen.
DE309877C (de)
DE201004C (de)
AT258848B (de) Faltmaschine
DE627760C (de) Staubsauger mit von Hand anzutreibender, doppelt wirkender Kolbenpumpe
AT34058B (de) Apparat zum Entstauben von Teppichen u. dgl.
DE84437C (de)
DE883211C (de) Verstaeuber fuer pulverfoermige Stoffe
DE730779C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
AT46054B (de) Tragbarer Staubsauger.
DE176772C (de)
DE915200C (de) Haengeklappe fuer den Verschluss von Auslauftrichtern bei Baggern, Foerdergeraeten od. dgl.
DE270393C (de)
DE505724C (de) Heu-Entstaubungsmaschine
AT160537B (de) Kippvorrichtung für Selbstentlader.
AT134146B (de) Staubsauger mit Handantrieb.
DE811412C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Heu- und Strohpressen, insbesondere Schwingkolbenpressen
DE217153C (de)
DE427960C (de) Pressluftschraemwerkzeug
DE70359C (de) Pneumatische Schützenschlag-Vorrichtung für Webstühle
DE1287767B (de)
DE485891C (de) Buegelpresse fuer Kleidungsstuecke, Waesche o. dgl.
DE226756C (de)
AT30416B (de) Vorrichtung zum Reinigen von Setzkästen.