DE187137C - - Google Patents
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- DE187137C DE187137C DENDAT187137D DE187137DA DE187137C DE 187137 C DE187137 C DE 187137C DE NDAT187137 D DENDAT187137 D DE NDAT187137D DE 187137D A DE187137D A DE 187137DA DE 187137 C DE187137 C DE 187137C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/02—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
- A47L5/04—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels
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Description
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KAISERLICHES «BÜ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 187137 KLASSE Se. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Blasbalg, der zum Betriebe von pneumatischen
Entstaubungsanlagen dienen soll.
Derartige Entstaubungsanlagen sind bekannt;
sie bestehen aus einem einfach oder doppelt wirkenden Blasbalg, an dessen Saugestutzen
ein Schlauch befestigt ist, der andererseits ein Saugemundsti'ick trägt.
Indem das Saugemundstück über die zu
ίο reinigenden Gegenstände, wie Teppiche, Tapeten, geschnitzte und gepolsterte Möbel
usw. hin und her geführt wird, saugt der Blasbalg die auf den Gegenständen lagernden
Staub- und Schmutzteile an, so daß eine staubfreie Reinigung erfolgt.
Die in den Blasbalg eingesaugte Luft wird durch den Druckstutzen desselben wieder ausgestoßen.
An den Druckstutzen können Filterbeutel usw. angeschlossen werden, welche den Staub zurückhalten, die gereinigte Luft
jedoch entweichen lassen.
Auf dem Wege durch den Blasbalg scheiden größere Schmutzteile, Wollfiocken usw.
aus, die nach und nach den Blasbalg anas füllen und ihn schließlich in seiner Arbeitsleistung
behindern.
Deswegen wird es notwendig, den Blasbalg, der zum Betriebe von Entstaubungsanlagen dienen soll, ganz besonders dahin durchzubilden,
daß eine schnelle und bequeme Reinigung seines Innern und ganz besonders auch seiner Ventile ermöglicht wird.
Ein derartiger Blasbalg bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt
durch den Blasbalg während seiner Arbeitsleistung, Fig. 2 zeigt die obere Ansicht des
Blasbalgcs, Fig. 3 zeigt die obere Ansicht der im Blasbalg verwendeten Druckventile, und
Fig. 4 zeigt eine Ajisicht des behufs seiner Reinigungaußer Betrieb befindlichen Blasbalges.
Die Decke 1 eines gewöhnlichen zylindrischen Lederblasbalges 2 ist mit der Reinigungsklappe
3 versehen. Mit der Reinigungsklappc 3 ist die Kolbenstange 4 fest
verschraubt, welche sich in der Nabe 5 führt. Diese ist wiederum auf der Tischplatte 6
des Tisches 7 aufgeschraubt. Die Reinigungsklappe 3 ist mit der Blasbalgdecke 1 durch
einen auf der Kolbenstange befestigten und um diese drehbaren Riegel 8 leicht lösbar
verbunden. Der Riegel trägt nach verschiedenen Richtungen zeigende Gabeln 9 und 10
an seinen Enden, welche sich um Schrauben 11 und 12 legen, die in der Decke 1
befestigt sind.
■Auf den Schrauben sitzen Flügelmuttern 13
und 14. Durch Niederschrauben derselben wird der Riegel 8 und die Klappe 3 fest
gegen die Deckel gepreßt (siehe Fig. 1 und 2).
Der Boden 15 des Blasbalges 2 ist mit dem Saugeventil 16 und dem Druckventil 17
ausgerüstet. Der Blasbalgboden 15 ist auf einen prismatischen Querbalken 18 aufgeschraubt.
Dieser enthält die Vertikalbohrungen 19 und 20, weiche mit den öffnungen"
der Sauge- und Druckventile des Blasbalgcs kommunizieren. In diese Vertikalbohrungen
münden Horizontalbohrungen 21 und 22 ein, in welche die Sauge- und Druckstutzen 23
und 24 eingelagert sind. Auf dem Druckstutzen 24 ist der Filterbeutel 25 und auf
dem Saugestutzen 23 der Saugeschlauch 26 mit dem Saugemundstück 27 hefestigt.
Der Querbalken 18 ist rechtwinklig zu seiner Längsachse bei 28 durchbohrt. In
diese Bohrung ist die Welle 29 (siehe auch Fig. 4) drehbar eingelagert. Die Enden der
Welle sind in den Querleisten 30 des Tischgestells 7 eingelagert.
Durch die Welle 29 wird der Blasbalgboden 15 unverrückbar festgehalten, während
die Blasbalgdecke 1 durch die Kolbenstange 4 auf und nieder bewegt wird. Die Kolbenstange erhält ihren Antrieb auf die bekannte
Weise vermittels der Schleife 31 und der Kurbel 32 der in dem Lagerblock 33 eingelagerten
Welle 34 und der Handkurbel 35.
Der vorstehend beschriebene Blasbalg ist ein einfach wirkender. Um ein doppelt
wirkendes Gebläse zu erhalten, wird ein zweiter Blasbalg 36 genau der gleichen Konstruktion
wie der Blasbalg 2 mit seinem Boden auf die untere Seite desQuerbalkens 18
derart aufgeschraubt, daß die Öffnungen der in dem Boden angeordneten Saug- und Druckventile
mit den Bohrungen 19 und 20 des Querbalkens kommunizieren. Dadurch sind
. beide Blasbälge als ein einziger Körper starr miteinander verbunden. Überdies sind beide
Blasbälge durch Stangen $J und 38, welche
die Decken beider Blasbälge miteinander starr verbinden und an der Außenseite der Blasbälgc
entlang laufen, gekuppelt. Die Kupplung ist eine derartige, daß der eine Blasbalg
aufgezogen, der andere Blasbalg zusammengedrückt ist. Dadurch wird bei jedem
Hub des Blasbalgcs durch den Saugstutzen Luft angesaugt, durch den Druckstutzen Luft
ausgestoßen.
Wenn sich im Innern des Blasbalgcs Schmutz angesammelt hat, so löst man die
Flügelmuttern 13 und 14 und dreht den Riegel 8 etwas ab. Dadurch wird die Reinigungsklappe
3 aus ihrer Verbindung mit der Decke 1 des Blasbalges gelöst. Der
Blasbalg läßt sich nun, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, herunterdrücken, während die
Reinigungsklappe oberhalb desselben stehen bleibt. Nunmehr läßt sich der Blasbalg bequem
um die Welle 29 frei herumdrehen, wie dies gleichfalls in Fig. 4 gezeigt ist. Dreht man ihn um i8o°, so daß die Reinigungsöffnung
nach unten zeigt, so wird ohne weiteres der Schmutz aus dem Blasbalg herausfallen.
Dreht man ihn nun um etwa 500, so kann man bequem in das Innere des
Blasbalges hineinsehen und mit der Hand hineinfassen. Da beide Ventile, sowohl das
Sauge- als auch das Druckventile, am Boden des Blasbalgcs angeordnet sind, so können
dieselben nach dem Andrehen des Blasbalges auf das allerbequemste gereinigt und untersucht
werden.
Die starre Verbindung beider Blasbälge vermittels des Querbalkens 18 ist von Bc- 6q
deutsamkeit, da der zweite Blasbalg ohne
weiteres an der Drehbewegung des anderen Blasbalges teilnimmt und deswegen gleichfalls
bequem gereinigt werden kann.
Um die Druckventile leicht herausziehen und reinigen zu können, bestehen dieselben,
wie in Fig. 3 dargestellt ist, aus einem Rohrstück 39, das in eine passende Ausbohrung
des Blasbalgbodens hincingedrückt ist. Das Rohrstück ist mit der Öffnung 40 versehen,
und diese wird durch die Ventilklappe 41 abgedeckt.
Zusammengekuppelte Blasbälge mit gemeinsamem Mittclboden sind gleichfalls bekannt.
Dieselben weisen jedoch keine Einrichtung auf, um dieselben behufs ihrer Reinigung abzudrehen.
Hierdurch unterscheiden sich dieselben von der vorliegenden Erfindung.
Diese ist "ganz besonders darauf gerichtet, eine gründliche und bequeme Reinigung des
Blasbalginnern, der Ventile und der Luftwege herbeizuführen. Dieses Ziel ist dadurch erreicht,
daß die Bälge um den gemeinsamen Mittelboden drehbar und durch je eine vermittels eines Deckels verschließbare Öffnung
in ihren äußeren Böden zugänglich sind. Da die mit der Antriebsvorrichtung des Gebläses
verbundene Zugstangc mit dem Vcrschlußdcckel des einen Balges starr verbunden ist,
der Deckel jedoch von der Blasbalgdecke trennbar ist, so kann der Blasbalg nach der
Trennung des Deckels ohne weiteres um den gemeinschaftlichen Mittclboden gedreht werden.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß der Blasbalg sowohl in senkrechter als
auch in horizontaler oder schräger Lage an dem Gestelltisch angeordnet sein kann, ohne
daß dadurch die vorbeschriebene Arbeitsweise irgendwie geändert wird.
Claims (2)
1. Doppelbalggebläse mit gemeinsamem Mittelboden für Staubabsaugeanlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bälge um
; den gemeinsamen Mittelboden drehbar und durch je eine vermittels eines Deckels
verschließbare Öffnung in ihren äußeren Böden zugänglich sind.
2. Doppelbalggebläse nach Anspruch 1, »10
dadurch gekennzeichnet, daß die dasselbe mit der Antriebsvorrichtung verbindende
Zugstange mit dem Verschlußdeckel des einen Balges verbunden ist und die Geradeführung des Gebläses im Betrieb "5
bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187137C true DE187137C (de) |
Family
ID=450853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187137D Active DE187137C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187137C (de) |
-
0
- DE DENDAT187137D patent/DE187137C/de active Active
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