DE185690C - - Google Patents
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- DE185690C DE185690C DENDAT185690D DE185690DA DE185690C DE 185690 C DE185690 C DE 185690C DE NDAT185690 D DENDAT185690 D DE NDAT185690D DE 185690D A DE185690D A DE 185690DA DE 185690 C DE185690 C DE 185690C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G21/00—Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
- C10G21/003—Solvent de-asphalting
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
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Description
•τϊί α i Λιτι Ti el je 11 cfotieuKi inla.
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j<^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185690 KLASSE 23 ft. GRUPPE
Dr. D. HOLDE in GR.-LICHTERFELDE-W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1903 ab.
In den Lieferungsbedingungen für Eisenbahnwagen-,
Lokomotivölen usw. ist meistens vorgeschrieben, daß die gewöhnlich dunkelfarbigen
Produkte in Petroleumbenzin vom spezifischen Gewicht 0,70 vollkommen und mit heller
Farbe löslich sein sollen. Bei manchem öl, wie z. B. demjenigen Wietzer Herkunft, ist aber
wegen des großen Asphaltgehaltes des Rohmaterials die Herstellung eines in Benzin mit
heller Farbe löslichen Schmieröls mit gewissen Schwierigkeiten und sehr erheblichen Raffinationsverlusten
verknüpft. Die Bese^tigurj des durch Benzin ausscheidenden Asphalts
(es handelt sich hierbei im allgemeinen nur um geringe, höchstens 1,5 Prozent betragende
Mengen harter, auf dem Wasserbade nicht schmelzbarer Asphaltstoffe) geschah bisher
in der Regel durch Behandlung der durch die Destillation von Leichtölen befreiten
»0 Rückstände mit konzentrierter Schwefelsäure. Bei dieser Behandlung scheiden sich aber
durch Einwirkung der konzentrierten Schwefelsäure beträchtliche Mengen weicherer benzinlöslicher
Asphaltstoffe und sonstiger verharzter Produkte aus. Die hierdurch entstehenden Ölverluste vermehren sich noch durch
die folgenden Auswaschungen der Säure.
Nach dem Verfahren von Daeschncr wird der in dem Öle vorhandene Asphalt
unter Vermeidung weiterer chemischer Einwirkungen auf das öl durch Säuren lediglich
durch Fuselöl ausgeschieden. Auch beidiesem Verfahren werden außer dem im Benzin unlöslichen · Asphalt noch beträchtliehe
Mengen weicher, in Benzin löslicher Asphaltstoffe mit ausgeschieden. Das Ver-40
fahren ist außerdem teuer, da die erforderlichen großen Mengen an Fuselöl (das mehrfache
Volumen des zu reinigenden Öles) schwer zu beschaffen sind.
Beim vorliegenden Verfahren wird die Entfernung des in Benzin unlöslichen Asphalts
•aus dem Rückstand der Rohöldcstillation bewirkt, ohne daß irgendwelche Mengen von
benzinlöslichem, also weichem Asphalt ausgeschieden wurden. Die Anwendung von
Säure ist bei dem Verfahren vollkommen vermieden.
Das Verfahren besteht darin, daß man aus dem zu behandelnden Material zunächst
durch eine gute, d. h. tunlichst ohne Zersetzung (Kracken) geführte Destillation die
Hauptmenge der abzudestillierendcn Schmicrölkohlenwasserstoffe
entfernt. Man kann die Destillation z. B. unter Verwendung von Wasserdampf oder von Dampf und Vakuum
vornehmen und erhält so einerseits ein asphaltfreies Destillat und andererseits einen
mit in Benzin unlöslichem Asphalt bcladcncn mehr oder weniger zähen bezw. harten Rückstand.
Dieser Rückstand wird nun mit Flüssigkeiten behandelt, in denen der harte Asphalt unlöslich, die schweren Petroleumkohlenwasserstoffe und weichen Asphaltstoffe
aber löslich sind. Man verwendet z. B. Pctroleumäther
oder leichtes Benzin, leichte Petroleumdestillate und dcrgl. Die Behändlung
geschieht derartig, daß man die oben erwähnten Destillationsrückstände mit dem
leichten Benzin usw., z. B. der sechsfachen Menge, gut mischt, wobei besonders darauf
zu achten ist, daß das Benzin usw. möglichst
zu allen Teilen des Rückstandes Zutritt erhält. Mau begünstigt die Einwirkung event,
durch Erwärmen und durch Rühren. Nachdem die Einwirkung genügend lange Zeit
stattgefunden hat, so daß die bcnzinlösliclicn Bestandteile des Rückstandes ganz ausgezogen
sind, trennt man die erhaltene Lösung von dem Rückstande und destilliert das
Lösungsmittel ab. Der* hierbei verbleibende
ίο Rückstand wird mit dem geeigneten Schmieröldestillate
gemischt. Man erhält dann ein in Benzin mit hellbrauner Farbe vollkommen oder nahezu vollkommen lösliches, für Schmierzwecke
außerordentlich geeignetes öl.
In der geschilderten Weise gelingt es, ohne irgendwie nennenswerte Verluste an
Schmierölsubstanz den harten, in Benzin unlöslichen Asphalt aus beliebigen asphaltrcichen
Rohölen, flüssigen und zähen oder
ao harten Rückständen zu entfernen. Man kann also durch geeignete Mischung mit
anderen ölen zu jeder Zeit jn Benzin mit heller Farbe lösliche Schmieröle herstellen.
Um an Benzin und dcrgl. zu sparen, wird
as man die Behandlung mit dem Lösungsmittel
portionsweise vornehmen, indem man zu-
• · nächst kleinere ölmengen mit Benzin usw.
behandelt, aus der gewonnenen Lösung das Benzin abdestilliert und das so wiedergewonnenc
Benzin zur Behandlung neuer Portionen verwendet.
Die Benzinmenge, welche nach dem vorliegenden Verfahren zur Abscheidung des
Asphalts notwendig ist, ist wesentlich geringer, als wenn man die Trennung des Materials
in abdcstillicrbarc Anteile und asphaltreichc Rückstände unterließe, während trotz
der bedeutenden Benzinersparnis eine wesentlich bessere Ausbeute an Schmieröl erhalten
wird, wobei noch der große Vorteil der Erzielung einer helleren Farbe der Benzinlösung
des Öles erreicht· wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von in •Benzin löslichen Schmierölen aus asphaltreichen flüssigen und zähen Rückständen der Mineralöldestillation, dadurch gekennzeichnet, daß man den Rückstand durch vorherige, unter Vermeidung von· Zersetzung durchzuführende Destillation vom größten Teil des Schmieröles befreit und den Rückstand so einerseits in Schmicröldcstillat und andererseits in sehr asphaltrciche, goudronartig zähe oder feste Destillationsrückständc (vom spezifischen Gewicht über 0,97) überführt, und daß man die letzteren Rückstände mit Benzin oder anderen Petroleumdestillatcn vom spezifischen Gewicht unter 0,70 behandelt, worauf aus der erhaltenen Bcnzinlösung, nach ihrer Abtrennung von dem ungelösten Teile, das Lösungsmittel abdestilliert und der nun verbleibende Rückstand in dem hellen asphaltfreien Schmieröldestillat • gelöst wirdi ■.'.;·<· .'..■.,'■·...·■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185690C true DE185690C (de) |
Family
ID=449505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185690D Active DE185690C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185690C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757556C (de) * | 1939-02-08 | 1953-12-14 | Julius Pintsch K G | Verfahren zur Gewinnung von Schmieroel aus Rueckstandsoel |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757556C (de) * | 1939-02-08 | 1953-12-14 | Julius Pintsch K G | Verfahren zur Gewinnung von Schmieroel aus Rueckstandsoel |
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