DE3880992T2 - Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomerierung. - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomerierung.

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DE3880992T2 DE88202719T DE3880992T DE3880992T2 DE 3880992 T2 DE3880992 T2 DE 3880992T2 DE 88202719 T DE88202719 T DE 88202719T DE 3880992 T DE3880992 T DE 3880992T DE 3880992 T2 DE3880992 T2 DE 3880992T2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B1/00Conditioning for facilitating separation by altering physical properties of the matter to be treated
    • B03B1/04Conditioning for facilitating separation by altering physical properties of the matter to be treated by additives

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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)
  • Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomeration.
  • Die am besten bekannten Verfahren zur Aufbereitung von Kohle basieren hauptsächlich auf dem Unterschied zwischen den physikalischen Eigenschaften der überwiegend organischen Substanz und der überwiegend anorganischen Substanz.
  • So können derartige Materialien beispielsweise auf Basis ihrer Teilchengrößen oder ihrer Dichten oder ihres verschiedenen elektrischen oder magnetischen Verhaltens getrennt werden.
  • Diese Verfahren sind nicht immer leicht anwendbar, wenn die physikalischen Eigenschaften der zu trennenden Materialien ähnlich sind. Eine Lösung dieses Problems ist durch die Ausnützung einer anderen Eigenschaft der zu trennenden Phasen gegeben: ihre verschiedenen Affinitäten zu Wasser, welche speziell beim Agglomerieren und bei Schaumflotationsverfahren ausgenützt werden.
  • Im speziellen besteht das Agglomerationsverfahren in der Bildung einer Wasser-Kohle-Dispersion, zu welcher unter Rühren eine organische Verbindung der Kohlenwasserstoffreihe zugefügt wird, um die Bildung agglomerierter Massen zu erzielen, welche hauptsächlich aus reiner Kohle und einer wässerigen Dispersion bestehen, welche eine feste Substanz enthalten, die von überwiegend anorganischer Natur ist. Treibstofföle auf Erdölbasis, schwere Öle aus der Destillation von Kohlepyrolyseteeren, Erdölmitteldestillate (wie Kerosin, Gasöl usw.) werden als organische Agglomerationsverbindungen verwendet.
  • Ein Nachteil eines derartigen Verfahrens besteht in der Tatsache, daß das das Agglomerieren der Kohle bewirkende Öl normalerweise im Produkt zurückbleibt, was eine bemerkenswerte Steigerung der Verfahrenskosten verursacht.
  • Anderseits wurde die eventuelle Rückgewinnung eines Agglomerationsmittels eine ökonomische Last darstellen, was im gleichen oder möglicherweise größeren Umfang lästig wäre, auf Grund der geringen Flüchtigkeit der genannten Produkte.
  • Um derartigen Nachteilen vorzubeugen, wurde von flüchtigen Kohlenwasserstofflösungsmitteln und ihren Derivaten als Agglomerationsmittel Gebrauch gemacht, welche Verbindungen nach dem Abtrennen der anorganischen Substanz zurückgewonnen werden können. Die verwendeten leichten Kohlenwasserstofflösungsmittel sind hauptsächlich n-Pentan, n-Hexan, Petrolether und ihre Fluorchlorderivate (Freone). Diese Lösungsmittel zeigen im allgemeinen größere Selektivitäten als schwere Lösungsmittel, sie weisen jedoch gegenüber letzteren den Nachteil einer geringeren Brückenbildungskraft auf, sodaß einige Kohlen mit ungünstigen Oberflächeneigenschaften zwar mit schwereren Ölen, nicht aber mit leichten Ölen agglomerieren.
  • Kürzlich wurde ein Agglomerationsverfahren in der vor der Prüfung veröffentlichten japanischen Patentpublikation (Kokai) JP 84/105089 offenbart, welches Verfahren zusammen mit einem Agglomerationsmittel (ausgewählt unter Paraffinöl, leichtem Öl (Benzin), Rohöl, Asphalt, Öl aus Kohleverflüssigung, Niedertemperaturteer, Hochtemperaturteer, allen Arten von Ölrückständen und Heizöl (das bevorzugte Lösungsmittel)) auch eine nicht-ionische, öllösliche Verbindung als Additiv verwendet, und insbesondere ethoxyliertes Nonylphenol in maximalen Mengen von 5 Gew.-%, bezogen auf das Agglomerationsmittel.
  • Nach den Angaben der Autoren der genannten Patentanmeldung ist das von ihnen offenbarte Verfahren durch höhere Agglomerationsgeschwindigkeiten gekennzeichnet, sowie durch geringere Mengen an verwendetem Agglomerationsmittel und stärkere Entwässerung (d.h. geringere Wasserkonzentrationen in dem agglomerierten Produkt), wobei durch das genannte Verfahren auch geringere Mengen von Asche im Endprodukt erhalten werden können.
  • Ein derartiges Verfahren stellt daher eine Verbesserung alleine im Hinblick auf die Verwendung der oben angeführten Produkte dar, es ist jedoch für eine ökonomische Rückgewinnung des Agglomerationsmittels auf Grund der geringen Flüchtigkeit der offenbarten Flüssigkeiten ungeeignet. Darüberhinaus wird von einer Möglichkeit einer Verarbeitung teilweise oxidierter Kohlen nichts erwähnt, welche Kohlen sonst nicht agglomerierbar sind.
  • Dieses letztgenannte Problem wurde durch andere Erfinder untersucht, so von D.V.Keller in der US-A-4 484 928, der die Verwendung von leichten oder schweren Agglomerationsmitteln, zusammen mit verschiedenen Additiven, wie Carboxylsäuren, Ölsäure und ihren Salzen, Aminen, Alkoholen und deren Derivaten und anderen, bei Agglomerationsverfahren, die an teilweise oxidierten Kohlen ausgeführt werden, beansprucht. Das in Rede stehende Patent beinhaltet auch die Verwendung eines ethoxylierten Phenols (die Zusammensetzung wird nicht offenbart) als eine Methode zur beträchtlichen Abkürzung der Agglomerationszeiten bei einer Kohle, die selbst agglomerierbar ist. Die Verwendung saurer oder basischer Produkte oder ethoxylierter Phenole ist jedoch keine Gewähr dafür, daß schwierige Kohlen agglomerierbar werden, da die Brückenbildungskraft der verwendeten Agglomerationsflüssigkeiten, wie Freone (Handelsmarke), n-Pentan, n-Hexan und Petrolether gering ist, was besser aus den Beispielen hervorgeht.
  • Die US-A-4 331 447 offenbart die Anwendung einer Mischung eines schweren Kohlenwasserstoffes mit einem grenzflächenaktiven Stoff als Agglomerationsmittel, wobei es sich bei den grenzflächenaktiven Mitteln um eine ethoxylierte Verbindung, eine propoxylierte Verbindung oder eine propxylierte und ethoxylierte Verbindung inklusive propoxylierten Alkylphenolen handelt.
  • Die US-A-4 484 928 offenbart die Verwendung von Mischungen eines leichten Kohlenwasserstoffes, wie Pentan und 2-Methylbutan, mit einem grenzflächenaktiven Mittel.
  • Die Anmelder haben überraschenderweise festgestellt, daß es durch Verwendung eines speziellen Agglomerationsgemisches ermöglicht wird, nicht agglomerierbare oder schwierig zu agglomerierende Kohlen sogar bei Vorliegen leichter Lösungsmittel zu agglomerieren, während gleichzeitig sehr gute Resultate bezüglich Selektivität und Wiedergewinnung erzielt werden.
  • Es ist eine Tatsache, daß hoch-flüchtige bituminöse Kohlen, wie die russiche und die kolumbianische, und sub-bituminöse Kohle, wie die italienische aus Sardinien (Sulcis), agglomeriert werden können, was mit Pentan alleine oder mit dem zugesetzten ethoxylierten Phenol auf Grund der geringen Oberflächenhydrophobie nicht der Fall ist, und dies trotz - bei Anwendung des Verfahrens der Erfindung - des begleitenden Vorteils der geringen Konzentration dieser Produkte, welche im Agglomerationslösungsmittel verwendet werden, was eine Wiedergewinnung erübrigen läßt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt daher ein Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomeration zur Verfügung, dadurch gekennzeichnet, daß das Agglomerationsgemisch aus:
  • (a) wenigstens einem unter leichten Kohlenwasserstoffen mit einem Siedepunkt von höchstens 70ºC ausgewählten Lösungsmittel in einer Menge von 2 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die zu agglomerierende Kohle;
  • (b) wenigstens einem nichtionischen, unter den öllöslichen Phenolverbindungen, Alkylphenolverbindungen, ethoxylierten Phenolverbindungen und ethoxylierten Alkylphenolverbindungen ausgewählten Additiv in einer Menge von 0,02 bis 1 Gew.-%, bezogen auf die betreffende Kohle, besteht, wobei das Additiv die allgemeine Formel:
  • aufweist, worin R-OH, das Substrat für die Propxylierung und für die fakultative Ethoxylierung,unter Phenol, monosubstituiertem Phenol, disubstituiertem Phenol ausgewählt ist, worin die Substituenten RI und RII, soferne vorhanden, gleich oder voneinander verschieden sind und unter Wasserstoff, Methyl, Ethyl und Propyl ausgewählt sind, x einen Wert von 2 bis 100 aufweist und y einen Wert von 0 bis 20 hat, wobei das Verhältnis x:y größer als 2,3 ist, wenn y einen anderen Wert als null hat.
  • Gemäß einem anderen Aspekt des Verfahrens der vorliegenden Erfindung enthält das Agglomerationsgemisch zusätzlich wenigstens ein schweres Agglomerationsmittel, ausgewählt unter von Kohle abgeleiteten Ölen mit einem Siedepunkt von 200ºC bis 400ºC und den Rückständen aus der Rohölverarbeitung oder Gemischen der vorstehend genannten Substanzen, in einer Menge von höchstens 3 Gew.-%, bezogen auf die zu agglomerierende Kohle.
  • Der bevorzugte Bereich der Lösungsmittelmenge liegt zwischen 3 und 20 Gew.-%, bezogen auf die Kohle, und bevorzugte Vertreter sind n-Pentan, n-Hexan und Petrolether.
  • Die bevorzugte Additivmenge bewegt sich im Bereich von 0,05 bis 0,3 Gew.-%, bezogen auf die zu agglomerierende Kohle.
  • Die öllöslichen propxylierten Phenol- oder Alkylphenolverbindungen können zusätzlich ethoxyliert sein, wenn dies so gewünscht wird.
  • Das bevorzugte Substrat für die Propoxylierung und für die fakultative Ethoxylierung ist Phenol als solches oder mono-substituiertes oder disubstituiertes Phenol, worin die Substituenten RI und RII sind.
  • Zuzüglich zu dem Additiv oder zu den Additiven, welche unter öllöslichen, propoxylierten (und fakultativ auch ethoxylierten) Phenol- oder Alkylphenolverbindungen ausgewählt sind, kann das Agglomerationsgemisch fakultativ auch aus anderen nicht-ionischen Additiven zusammengesetzt werden, ausgewählt unter den ethoxylierten Alkylphenolen.
  • Die öllöslichen ethoxylierten Verbindungen können unter den ethoxylierten Alkylphenolen, die eine Alkylgruppe von vorzugsweise 8 - 12 und noch bevorzugter von 8 - 10 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise mit 3 - 8 und noch bevorzugter von 3 - 5 Ethoxygruppen aufweisen, unter welchen das Octylphenol und Nonylphenol, welches mit 3 oder 4 Ethoxygruppen ethoxyliert ist, hier hauptsächlich erwähnt sind, ausgewählt sein.
  • Auch im Falle, daß die verwendeten Additive unter ethoxylierten Alkylphenolen ausgewählt sind, ist es vorzuziehen, daß die Gesamtmenge aller Additive nicht größer als 1 %, bezogen auf die Kohle ist.
  • Das schwere Co-Agglomerationsmittel oder die schweren Co-Agglomerationsmittel, welche fakultativ vorliegen können, sind vorzugsweise in Mengen von 0 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die Kohle, enthalten und noch bevorzugter zwischen 0,2 und 2 Gew.-%. Derartige Produkte, welche in so geringen Mengen verwendet werden, können in der aufbereiteten Kohle leicht ohne erhebliche wirtschaftliche Belastung verbleiben.
  • Von Kohle abgeleitete Öle können durch Pyrolyse erhalten werden oder durch Verkoken oder durch Hydroverflüssigung der Kohle selbst. Sie können speziell von Koksofenteer und noch spezieller durch Destillation von Koksofenteer erhalten werden.
  • Normalerweise können durch Destillation von Koksofenteeren abgeleitete Öle durch verschiedene aufeinanderfolgende Fraktionierungen durch Destillation erhalten werden.
  • So werden beispielsweise zwei Produkte, die als Coaggglomerationsmittel verwendet werden, bereits im ersten Destillationsgang erhalten, d.h. ein Rohanthracenöl aus der ersten Destillationsstufe (mit Siedepunkt zwischen 230 und 400ºC), und ein Anthracenöl aus der zweiten Destillationsstufe (Siedepunkt 270 - 400ºC), und ein leichteres Produkt, welches als solches nicht verwendet werden kann. Nach einer Entphenolisierung und weiterer Destillation können jedoch andere Schnitte vom genannten leichteren Produkt erhalten werden, wobei die schwersten Schnitte (das Gaswaschöl oder "Entbenzolisierungsöl", mit einem Siedepunkt von 235 - 300ºC und das "pastenartige" Anthracenöl (300 - 400ºC)) als Coagglomerationsmittel verwendbar sind.
  • Derartige, aus der Destillation von Koksofenkohleteer abgeleitete Öle können alleine oder als Gemische verwendet werden. Ein spezielles Gemisch derartiger Öle ist beispielsweise Creosotöl, welches aus Gemischen von Anthracenölen besteht.
  • Produkte, welche bei Raumtemperatur nicht flüssig sind ("pastenartige" Produkte), können als solche oder im verflüssigten Zustand nach vorangehender kontrollierter Kristallisation und Filtration des "pastenförmigen" Ausgangsproduktes verwendet werden.
  • Eine typische Zusammensetzung eines pastenartigen Anthracenöls wird in der folgenden Tabelle 1 angeführt. TABELLE 1 Haupteigenschaften und typische Zusammensetzung des pastenartigen Anthracenöls Verflüssigungstemperatur Destillationsbereich Dichte Ungefähre Zusammensetzung 5 % Acenaphthen und Fluoren 30 % Phenanthren 10 % Anthracen 10 % Carbazol 5 % Pyrene 2 % Produkte, die Heteroatome (N und O) enthalten; der Rest auf 100 besteht aus höheren Homologen der oben angeführten Produkte.
  • Die "fluidisierte" Variante enthält ungefähr weniger als 40 % Anthracen und Carbazol, während die höheren Homologen im filtrierten Produkt bleiben, da sie größtenteils flüssig sind.
  • Die restlichen Produkte aus der Erdölraffination können jene sein, die vom Sumpfprodukt der atmosphärischen Destillation kommen, aus der Vakuumdestillation oder von Crackverfahren. Diese genannten restlichen Produkte oder Sumpfprodukte können als solche verwendet werden oder sie können vorher mit Mitteldestillation (Gasöl, Kerosin usw.) "geflusht" werden.
  • Die "geflushten" Bodenprodukte werden normalerweise als Heizöle bezeichnet.
  • Die Stufen, aus welchen sich das Verfahren der vorliegenden Erfindung zusammensetzt, sind bereits bekannt, nämlich folgende:
  • - Mahlen der Kohle auf Teilchengrößen nicht größer als 4 mm, vorzugsweise nicht größer als 1 mm;
  • - Dispergieren der gemahlenen Kohle in Wasser bei einer Konzentration zwischen 5 und 30 Gew.-%, bezogen auf die Dispersion selbst;
  • - Zufügen des Agglomerationsgemisches als solches oder als zuvor bereitete Wasseremulsion zu der so gebildeten Dispersion;
  • - Rühren der Dispersion mit hoher Geschwindigkeit während einer Zeit von vorzugsweise im Bereich 1 bis 20 Minuten;
  • - gegebenenfalls Stabilisieren und Wachsenlassen der Koaleszenzprodukte durch sanftes Rühren während einer Zeit von vorzugsweise 1 bis 10 Minuten;
  • - Abtrennen der agglomerierten Masse von dem in der wäßrigen Phase dispergierten anorganischen Material durch Sieben und gegebenenfalls durch Waschen der agglomerierten Substanz, durch Abschöpfen oder durch Dekantieren.
  • Um die Bedeutung der vorliegenden Erfindung besser zu illustrieren, werden nachstehend einige Beispiele angeführt, die nicht als für die Erfindung limitierend betrachtet werden sollen.
  • Die folgende Tabelle illustriert einige Eigenschaften der Kohlen, die in den obigen Beispielen verarbeitet wurden; im speziellen werden zur besseren Differenzierung der drei Typen von hochflüchtiger bituminöser Kohlen die Vergleichsresultate hier angeführt, die aus der Analyse der Oberflächenzusammensetzung durch XPS (Röntgenstrahlen-Photospektrometrie) erhalten worden sind.
  • Es ist offensichtlich, daß die Kohlen aus Rußland und aus Kolumbien die geringste Tendenz zum Agglomerieren zeigen (wie dies in den folgenden Beispielen bestätigt wird), während bei der italienischen Kohle (von Sulcis) ein derartiger Aspekt bereits durch ihren Typ evident ist. TABELLE Prozentuelle Verteilung von Oberflächen-Oxygruppen Funktionelle Gruppen Russische Kohle Kolumbianische Kohle Polnische Kohle C/Cox-Verhältnis (Kohlenstoff/oxidierter Kohlenstoff) Gesamtaschen, Gew.-%
  • Beispiel 1
  • Eine hochflüchtige, bituminöse Kohle aus Rußland, welche 14 Gew.-% Asche enthält, wird auf eine maximale Korngröße von 750 um gemahlen.
  • 50 g der derartigen Kohle werden in 200 ml Wasser dispergiert und in einem geeigneten Reaktor gerührt, der mit Prallplatten und einem Doppelblatturbinenrührer ausgestattet ist,damit eine vollständite Benetzung der an anorganischem Material reichsten Phase erzielt werden kann.
  • Die Rührzeit beträgt 5 Minuten, bei einer Geschwindigkeit von 1.000 Umdrehungen pro Minute (UpM).
  • Nach Steigern der Geschwindigkeit auf 2.000 UpM wird das Agglomerationsgemisch zugesetzt, welches Gemisch aus 7 g leichtem Lösungsmittel (n-Hexan, 14 Gew.-%, bezogen auf die Kohlebasis (K.B.)), 0,05 g gemischten Cresolen (ortho-meta-para-Cresole), propoxyliert mit 6 (Durchschnitt) Oxypropyleneinheiten (0,1 Gew.-% K.B.) und 0,5 g eines handelsüblichen Heizöls (1 Gew.-% K.B.) besteht.
  • Das Rühren mit hoher Geschwindigkeit wird zwei Minuten lang durchgeführt, damit das Agglomerationsgemisch wirksam werden kann; dann wird das Gemisch während weiterer 5 Minuten bei 1.000 UpM gerührt, um eine weitere Steigerung der Größen der agglomerierten Produkte zu erzielen. Schließlich wird das agglomerierte Produkt durch Sieben mit einem Sieb mit einer Maschengröße von 750 u gewonnen.
  • Das agglomerierte Produkt ist durch bestimmte Gewichtsanteile und die Zusammensetzung (Aschengehalt) gekennzeichnet.
  • Die so erhaltenen Resultate waren folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 93,5 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 3,2 Gew.-%
  • Beispiel 2
  • Bezugnehmend auf Beispiel 1 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches aus n-Hexan (7 g; 14 Gew.-% K.B.), einem pastenförmigen Anthracenöl aus der Verarbeitung von Koksofenteeren (0,5 g; 1 Gew.-% K.B.) und einem propoxylierten Phenol mit 12 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,05 g; 0,1 Gew.-% K.B.) besteht.
  • Für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe wurden abermals 2 Minuten benötigt.
  • Die Ergebnisse waren folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 94 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 3,0 Gew.-%
  • Beispiel 3
  • Bezugnehmend auf Beispiel 1 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches aus n-Hexan (7 g; 14 Gew.-% K.B.), einem pastösen Anthracenöl (0,5 g; 1 Gew.-% K.B.) und gemischten Cresolen (ortho-meta-para-Cresole), propoxyliert mit 5 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,05g; 0,1 Gew.-% K.B.), besteht.
  • Für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe wurden abermals 2 Minuten benötigt.
  • Die Ergebnisse waren folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 94 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 3,0 Gew.-%
  • Beispiel 4 (Vergleich)
  • Bezugnehmend auf Beispiel 1 werden Agglomerationsgemische verwendet, welche nur n-Hexan in Mengen von 2,5 g (5 Gew.-% K.B.), 5 g (10 Gew.-% K.B.), 7,5 g (15 Gew.-% K.B.), 10 g (20 Gew.-% K.B.) und 15 g (30 Gew.-% K.B. ) enthalten.
  • Für alle genannten Mengen wurde kein übereinstimmendes Ergebnis erzielt, selbst nicht durch Prolongieren der Rührstufe bei hoher Geschwindigkeit bis 30 Minuten, und die Heizwertrückgewinnung hält sich in allen Fällen unter einem Gewichtsprozentsatz von weniger als 20 Gew.-%.
  • Beispiel 5 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 1 werden Agglomerationsgemische verwendet, welche aus n-Hexan und propxyliertem Phenol bestehen, welches 6 (Durchschnitt) Oxypropylengruppen in Mengen von 5 g (10 Gew.-% K.B.) und 0,025 g (0,05 Gew.-% K.B.), 20 g (40 Gew.-% K.B.) und 0,1 g (0,2 Gew.-% K.B.) enthält.
  • Für alle genannten Mengen wurde kein übereinstimmendes Ergebnis erzielt, selbst nicht durch Prolongieren der Rührstufe bei hoher Geschwindigkeit bis 30 Minuten, und die Heizwertrückgewinnung hält sich in allen Fällen unter einem Gewichtsprozentsatz von weniger als 20 Gew.-%. Das Beispiel zeigt, daß diese Art von Kohle den Zusatz einer kleinen Menge schweren Öls erfordert.
  • Beispiele 6 bis 8 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 1 werden 3 verschiedene Agglomerationsgemische verwendet, bestehend aus:
  • - n-Hexan (7 g; 14 Gew.-% K.B.) und Heizöl (0,5 g; 1 Gew.-% K.B.) (Beispiel 6);
  • - n-Hexan (6 g; 12 Gew.-% K.B.) und Heizöl (1,5 g; 3 Gew.-% K.B.) (Beispiel 7)
  • - n-Hexan (6 g; 12 Gew.-% K.B.) und Anthracenöl (1,5 g; 3 Gew.-% K.B.) (Beispiel 8).
  • Die Ergebnisse waren folgende: Beispiel Heizwertrückgewinnung, % Asche, Gew.-% Rührzeit bei hoher Geschwindigkeit
  • Beispiel 9
  • Eine hoch-flüchtige, bituminöse Kohle aus Kolumbien, die 10,5 Gew.-% Asche enthält, wird wie in Beispiel 1 verarbeitet, unter Verwendung des gleichen Agglomerationsgemisches wie jenes im genannten Beispiel.
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 10 Minuten.
  • Die Ergebnisse sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 95,2 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 2,2 Gew.-%
  • Beispiel 10
  • So wie in Beispiel 9 wurde ein Agglomerationsgemisch verwendet, bestehend aus n-Hexan (6 g; 12 Gew.-% K.B.), Heizöl (1,5 g; 3 Gew.-% K.B.) und propoxyliertem Phenol mit 6 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,1 g; 0,2 Gew.-% K.B.).
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 5 Minuten.
  • Die Ergebnisse sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 94,1 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 2,7 Gew.-%
  • Beispiel 11
  • So wie in Beispiel 9 wurde ein Agglomerationsgemisch verwendet, bestehend aus n-Hexan (7 g; 14 Gew.-% K.B.), Heizöl (0,5 g; 1 Gew.-%) und propxyliertem Phenol mit 12 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,05 g; 0,1 Gew.-% K.B.).
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 10 Minuten.
  • Die Ergebnisse sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 92,8 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 0 Gew.-%
  • Beispiel 12
  • So wie in Beispiel 9 wurde ein Agglomerationsgemisch verwendet, bestehend aus n-Hexan (7 g, 14 Gew.-% K.B.), einem Anthracenöl (0,5 g, 1 Gew.-% K.B.) und propxylierten Cresolen (ortho-meta-para-Cresole) mit 6 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,05 g, 0,1 Gew.-%, K.B.).
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 10 Minuten.
  • Die Ergebnisse sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 93,1 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 2,0 Gew.-%
  • Beispiel 13
  • So wie in Beispiel 9 wurde ein Agglomerationsgemisch verwendet, bestehend aus n-Hexan (7 g, 14 Gew.-% K.B.), Heizöl (0,5 g, 1 Gew.-% K.B.) und propxylierten Cresolen (ortho-meta-para-Cresole), die 10 (Durchschnitt) Propxyleneinheiten aufweisen, und welche zunächst (Block-)ethoxyliert wurden mit zwei Oxyethyleneinheiten (0,05 g, 0,1 Gew.-% K.B.)
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 10 Minuten.
  • Die Ergebnisse sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 93,1 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 2,0 Gew.-%
  • Beispiel 14 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 9 wurden Agglomerationsgemische verwendet, welche nur n-Hexan in Mengen von 2,5 g (5 Gew.-% K.B.), 5 g (10 Gew.-% K.B.), 7,5 g (15 Gew.-% K.B.), 10 g (20 Gew.-% K.B.) bzw. 15 g (30 Gew.-% K.B.) enthielten.
  • Für alle diese Mengen wurde kein übereinstimmendes Ergebnis erzielt, selbst nicht durch Prolongieren der Rürhstufe bei hoher Geschwindigkeit bis 30 Minuten, und die Heizwertrückgewinnung hält sich in allen Fällen unter einem Gewichtsprozentsatz von weniger als 20 Gew.-%
  • Beispiele 15 bis 17 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 9 wurden 3 verschiedene Agglomerationsgemisehe verwendet, bestehend aus:
  • - n-Hexan (7 g, 14 Gew.-% K.B.) und Heizöl (0,5 g, 1 Gew.-% K.B.) (Beispiel 15);
  • - n-Hexan (6,5 g, 13 Gew.-%, K.B.) und Heizöl (1 g, 2 Gew.-% K.B.) (Beispiel 16);
  • - n-Hexan (6 g, 12 Gew.-% K.B.) und Anthracenöl (1,5 g, 3 Gew.-% K.B.) (Beispiel 17).
  • Die Ergebnisse sind folgende: Beispiel Heizwertrückgewinnung, % Asche, Gew.-% Rührzeit bei hoher Geschwindigkeit
  • Beispiel 18
  • Eine sub-bituminöse italienische Kohle (aus Sulcis), welche bereits durch atmosphärische Mittel während langer Zeit konditioniert wurde und 22 % Asche enthält, wird, wie in Beispiel 1 ausgeführt, bearbeitet, jedoch unter Anwendung eines Agglomerationsgemisches, bestehend aus n-Hexan (6 g, 12 Gew.-% K.B.), Heizöl (1,0 g, 2 Gew.-% K.B.), Cresolen (ortho-meta-para- Cresole), propxyliert mit einer durchschnittlichen Zahl von 6 Propoxyleneinheiten (0,1 g, 0,2 Gew.-% K.B.):
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 8 Minuten.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 82 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 10 Gew.-%
  • Beispiel 19 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 18 werden Agglomerationsgemische verwendet, welche nur n-Hexan in Mengen von 2,5 g (5 Gew.-% K.B.), 5 g (10 Gew.-% K.B.), 7,5 g (15 Gew.-% K.B.), 10 g (20 Gew.-% K.B.) bzw. 15 g (30 Gew.-% K.B.) enthalten.
  • Für alle diese Mengen wurde kein übereinstimmendes Ergebnis erzielt, selbst nicht durch Prolongieren der Hochgeschwindigkeits-Rührstufe bis 30 Minuten, und die Heizwertrückgewinnung hält sich in allen Fällen unter einem Gewichtsprozentsatz von weniger als 20 Gew.-%.
  • Beispiel 20
  • Eine hoch-flüchtige bituminöse Kohle aus Polen, die 10,8 % Asche enthält, wird, wie in Beispiel 1 dargelegt, mit dem gleichen Agglomerationsgemisch wie in diesem genannten Beispiel verarbeitet.
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 30 Sekunden.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 95,5 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 4,0 Gew.-%
  • Beispiel 21
  • So wie in Beispiel 20 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches aus n-Hexan (7 g, 14 Gew.-% K.B.), Anthracenöl (0,5 g, 1 Gew.-% K.B.) und Phenol, propxyliert mit einer Durchschnittszahl von 12 Propxyleneinheiten (0,05 g, 0,1 Gew.-% K.B.), besteht.
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 30 Sekunden.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 95,0 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 4,2 Gew.-%
  • Beispiel 21
  • So wie in Beispiel 20 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches aus n-Hexan (7 g, 14 Gew.-%, K.B.), Anthracenöl (0,5 g, 1 Gew.-% K.B.) und Phenol, propxyliert mit einer Durchschnittszahl von 12 Propxyleneinheiten (0,05 g, 0,1 Gew.-% K.B.), besteht.
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 30 Sekunden.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 95,0 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 4,2 Gew.-%
  • Beispiel 22
  • So wie in Beispiel 20 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches aus n-Hexan (7 g, 14 Gew.-%, K.B.) und propoxyliertem Phenol mit 6 (Durchschnitt) Propoxyleneinheiten (0,025 g, 0,05 Gew.-% K.B.) besteht. Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 30 Sekunden.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 94,4 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 4,0 Gew.-%
  • Beispiel 23 (Vergleich)
  • So wie in Beispiel 20 wird ein Agglomerationsgemisch verwendet, welches nur n-Hexan (5 g, 10 Gew.-% K.B.) enthält.
  • Die für die Hochgeschwindigkeits-Rührstufe erforderliche Zeit beträgt 3 Minuten.
  • Die Resultate sind folgende:
  • Heizwertrückgewinnung 93 Gew.-%
  • Aschenprozentsatz 4,0 Gew.-%

Claims (2)

1. Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomeration, dadurch gekennzeichnet, daß das Agglomerationsgemisch aus:
(a) wenigstens einem unter leichten Kohlenwasserstoffen mit einem Siedepunkt von höchstens 70ºC ausgewählten Lösungsmittel in einer Menge von 2 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die zu agglomerierende Kohle;
(b) wenigstens einem nichtionischen, unter den öllöslichen Phenolverbindungen, Alkylphenolverbindungen, ethoxylierten Phenolverbindungen und ethoxylierten Alkylphenolverbindungen ausgewählten Additv in einer Menge von 0,02 bis 1 Gew.-%, bezogen auf die betreffende Kohle, besteht, wobei das Additiv die allgemeine Formel:
aufweist, worin R-OH, das Substrat für die Propoxylierung und für die fakultative Ethoxylierung, unter Phenol, monosubstituiertem Phenol, disubstituiertem Phenol ausgewählt ist, worin die Substituenten RI und RII, soferne vorhanden, gleich oder voneinander verschieden sind und unter Wasserstoff, Methyl, Ethyl und Propyl ausgewählt sind, x einen Wert von 2 bis 100 aufweist und y einen Wert von 0 bis 20 hat, wobei das Verhältnis x:y größer als 2,3 ist, wenn y einen anderen Wert als null hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Agglomerationsgemisch zusätzlich wenigstens ein schweres Agglomerationsmittel, ausgewählt unter von Kohle abgeleiteten Ölen mit einem Siedepunkt von 200ºC bis 400ºC und den Rückständen aus der Rohölverarbeitung oder Gemischen der vorstehend genannten Substanzen, in einer Menge von höchstens 3 Gew.-%, bezogen auf die zu agglomerierende Kohle, enthält.
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