DE18142C - Vorrichtung zur Vermehrung des für die Zugkraft von Lokomotiven erforderlichen Reibungswiderstandes - Google Patents

Vorrichtung zur Vermehrung des für die Zugkraft von Lokomotiven erforderlichen Reibungswiderstandes

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DE18142C
DE18142C DENDAT18142D DE18142DA DE18142C DE 18142 C DE18142 C DE 18142C DE NDAT18142 D DENDAT18142 D DE NDAT18142D DE 18142D A DE18142D A DE 18142DA DE 18142 C DE18142 C DE 18142C
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locomotives
increasing
frictional resistance
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pulling power
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DENDAT18142D
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English (en)
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H. göbel in Ostrowo, Provinz Posen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/02Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels by auxiliary driving wheels; by temporary coupling or use of fly wheels or booster engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
H. GOEBEL in OSTROWO (Prov. Posen).
Reibungswiderstandes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. December 1880 ab.
Um die Vermehrung der für die Zugkraft einer Lokomotive erforderlichen Reibung herbeizuführen, ist am Tender und dem darauf folgenden Wagen der in folgendem dargestellte Apparat angebracht.
Die Achse / ist die letzte des Tenders und wird von Dampf kolben getrieben, ist also mit der Maschine gekuppelt.
Durch Kuppelstangen/2 wird die Blindachse/3 bewegt, auf welcher zwei Zahnräder /4 sitzen. Diese greifen in die Zahnräder/5, und diese sind auf die verschiebbare Achse F1, welche das Frictionsrad f trägt, aufgekeilt.
Am ersten Wagen, befindet sich die Blindachse /8, welche mit der ersten tragenden Achse des Fahrzeuges durch Lenkstangen gekuppelt ist und das Frictionsrad /9 trägt. Die Achsen des Wagens müssen unter sich gekuppelt sein.
Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, befindet sich die verschiebbare Achse F1 in zwei Lagern, deren jedes aus zwei Hälften besteht, die mittelst der Schraubenbolzen /10 fest verschraubt sind; auch trägt die vordere Hälfte des Achslagers den Ansatz/11; dieser Ansatz ist mit dem Hebel F, Fig. 1, durch einen Bolzen verbunden und greift an den Zughaken des Tenders. Ferner hat dieser Hebel einen Drehpunkt in dem Bolzen/13, und sitzt dieser fest in den beiden Barren /14.
Hebel F endet mit dem Bolzen /15. Dieser Bolzen ist mit einer Zugstange /16 verbunden, welche am unteren Theile des Achslagers des folgenden Wagens befestigt ist. Dieses Achslager umfafst die fest gelagerte Blindachse des Wagens.
Die Function des Apparates tritt erst dann ein, wenn die Wagen der Maschine- und dem Tender nicht genügend folgen; bevor dies nicht der Fall ist, tangiren sich die Frictionsräder nicht. Zu dem Behuf ist es erforderlich, dafs die Zugfedern so kräftig sind, dafs sie erst dann durchbiegen, wenn der Zugwiderstand ein zu grofser wird.
Die Function des Apparates ist folgende:
Wird der Widerstand des Trains gröfser als die vorher approbirte Tragfähigkeit der Federn vor ihrer Durchbiegung, so bewegt sich der erste Zughaken nach hinten und nimmt den Hebel F mit. Da dieser sich um den Punkt/13 dreht, so drückt er mittelst des Ansatzes /n die verschiebbare Achse F1 nach hinten, desgleichen das Frictionsrad f an das andere Frictionsrad /9. Damit dieses aber nicht ausweichen kann, hält es die Stange /16, während sich der Bolzen /15 nach vorn bewegt (siehe Fig. 6).
Um nun dem Arbeiter, welcher die Kuppelung besorgt, ein genaues Mafs zu geben, ist in der Verbindungsstange /16 eine Marke /19 mittelst des Meifsels eingehauen, und hat er bis dahin die Stellschraube /20 zu drehen. Nur um der verschiebbaren Achse F1 die Bewegung nach hinten zu gestatten, ist der leere Raum/21,
Fig. 8, belassen. Wird der Wagen vom Tender getrennt, so ist der Bolzen y15 herauszuziehen, oder es kann auch der Schraubenkopf f11 entfernt werden. Die obere Kuppelung ist wie gewöhnlich. Die Zugstange an dem dem Tender folgenden Wagen ist unelastisch an dem Wagen befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch die Hebel F F verschiebbare Achse F\ welche die Fnctionsscheibe f7 trägt und von der Kuppelimgsvorrichtung in der angegebenen Weise gegen die auf der Achse /8 befestigte Frictionsscheibe f3 angedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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