DE1802C - Kontinuirliche Bremse für Eisenbahnwagen - Google Patents

Kontinuirliche Bremse für Eisenbahnwagen

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DE1802C
DE1802C DE1802DA DE1802DA DE1802C DE 1802 C DE1802 C DE 1802C DE 1802D A DE1802D A DE 1802DA DE 1802D A DE1802D A DE 1802DA DE 1802 C DE1802 C DE 1802C
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DE
Germany
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brake
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enables
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railway cars
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Foelsche Bau Direktor A D und B Lange Ober Ingenieur
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Foelsche Bau Direktor A D und B Lange Ober Ingenieur
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/04Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting directly on tread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

1877.
Klasse 20
J. FÖLSCHE und BRUNO LANGE in MAGDEBURG. Continuirliche Bremse für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1877 ab.
Die Handhabung und Wirkung des Bremsklotzes K, Blatt I, Fig. 1 und 2, ist bereits in der Patentschrift No. 615 ausführlich beschrieben.
Die Bremse wird continuirlich, indem sie mittelst Frictionsscheiben durch das Wagenrad eingerückt wird, wie dies Blatt I, Fig. 2, zeigt.
Auf der vierkantigen Axe α α sitzen die Excenter c c fest und befinden sich zwei bewegliche Scheiben, die durch Federn an die Räder des Wagens gedrückt werden und sich dann durch Reibung an dem Rade im Sinne der jedesmaligen Richtung der Bewegung des Wagens drehen, so dafs die Bremsklötze angezogen werden.
Die Einrückung der Scheiben geschieht durch einen Kniehebel H von den Punkten abc aus, je nachdem die Bremse beim Rangiren von beliebiger Seite des Wagens oder beim Fahren, vom Bocke aus bewegt werden soll. Die Arretirung findet statt, indem der Kniehebel über die gestreckte Lage gebracht wird, in welcher Stellung er einen Anschlag hat und feststeht. Er spannt dann die- Federn an, welche die Scheiben an die Räder drücken. Die Arretirung wird von den Punkten abc egal gelöst, indem der Kniehebel H in die ursprüngliche Lage zurückgestellt wird. Die Scheiben werden dann durch Gegenfedern von den Rädern abgedrückt und durch die Kette g in ihre frühere Lage zurückgebracht, wodurch sich Excenter und Bremsklötze ebenfalls in die ursprüngliche Lage zurückstellen. In Blatt I, Fig. 3, ist die Vorrichtung auf gewöhnliche Bremsklötze angewendet. Die Axe, auf welcher die Frictionsscheiben sitzen, wickelt hier eine Kette K1K1 auf, welche den Kniehebel W1 W-anzieht und dadurch die Bremsklötze an die Räder drückt.
Die Hebel der continuirlichen Bremse befinden sich an der Seite der Wagen (Rangirbremse) und auf dem Bock (Fahrbremse). Die Uebertragung der Kraft Pm auf die Hemmung der Räder richtet sich nach der Länge des Hebelarmes der Scheiben und der Excentricität der Excenter. Sie ist zu ca. 10 . Pm = 10 . 66 a/3 = 666^3 K= PiY angenommen. Der Reibungs-Coefficient Q der Scheibe gegen das Rad ist aus Experimenten zu y3 ermittelt.
Die Hebel A, Blatt II, werden durch den Feuermann in Bewegung gesetzt. Es kann dies durch ein Vacuum geschehen, dessen Anlage auf Blatt II punktirt ist, oder, was der Einfachheit wegen vorzuziehen ist, auf mechanischem Wege, durch eine Kette, die durch den Haspel H von dem Feuermann oder durch die Tenderaxe bewegt wird, während der Locomotivführer die Hebel χ zurückwirft und die Bremsen der Maschine und des Tenders dadurch einrückt. Wird der Haspel gedreht, so ziehen sich die elastischen Knoten B der Kette, Blatt II, durch die Oesen der Hebel A, werfen den Hebel zurück und rücken die Bremsen ein.
Die Knoten B sind elastisch, aus Gummi oder Holz und Gummi gefertigt; sie ziehen sich durch die Oesen nur bei Anwendung einer bestimmten Kraft, die die Bremse einrückt.
Gelöst werden die Bremsen auf das Signal des Führers durch die Bedienung des letzten Wagens. Zerreifst der Zug, so rücken die Bremsen vermittelst der Kette von selbst ein.
Die Kette kann auch mit den Wagen so in Verbindung gebracht werden, dafs jeder einzelne Wagen gebremst werden kann.

Claims (7)

Pa tent-Ansprüche:
1. Die Uebertragung der Kraft des sich bewegenden Rades durch Frictionsscbeiben auf die. Bremse.
2. Die Arretirung der Bremse und die Lösung derSperrung von verschiedenenPunkten(izi c).
3. Der Winkelhebe], welcher zur Ein- und Ausrückung der Bremse, benutzt wird.
4. Die Anwendung der continuirlichen Bremse als Fahr- und Rangirbremse gleichzeitig.
5. Die Construction, welche eine gleichmäfsige Handhabung der Bremse von verschiedenen Stellen ermöglicht (a b c).
6. Die Construction, welche die Rückstellung der Bremse auf ihren Nullpunkt durch die Kette bewirkt.
7. Die Construction, welche die Bewegung der Hebel verschiedener Wagen durch eine Zugleine ermöglicht.
Alles im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1802DA 1878-12-03 1877-12-03 Kontinuirliche Bremse für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE1802C (de)

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