DE101500C - - Google Patents

Info

Publication number
DE101500C
DE101500C DENDAT101500D DE101500DA DE101500C DE 101500 C DE101500 C DE 101500C DE NDAT101500 D DENDAT101500 D DE NDAT101500D DE 101500D A DE101500D A DE 101500DA DE 101500 C DE101500 C DE 101500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
shoes
grinding
jaws
friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT101500D
Other languages
English (en)
Publication of DE101500C publication Critical patent/DE101500C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10 ψ\ Eisenbahnbetrieb.
B. A. PARTZSCH in DRESDEN. Gleis -Rangirbremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1898 ab.
Das bisher gebräuchliche Auffangen von abrollenden Eisenbahnwagen, und zwar hauptsächlich das mit Bremsschuhen, hat den wesentlichen Nachtheil, dafs dadurch die Wagen plötzlich angehalten werden und in allen Theilen einen starken Stofs erhalten, wodurch nicht nur Entgleisungen, Federbrüche und sonstige Beschädigungen der Wagen und der Güter, sondern auch Unglücksfä'lle vorkommen.
Das Auffangen der abrollenden Wagen mufs zur Vermeidung der vorangeführten Uebelstä'nde so vor sich gehen, dafs die Wagen, ohne dafs eine Begleitung derselben erforderlich ist, allmählich zum Stillstand gelangen.
Zu die'sem Zwecke werden neben den Schienen, und zwar vorzugsweise zu diesen schräg gestellte Reibungsschienen angeordnet, an welche Schleifbacken angedrückt werden. Diese Schleifbacken werden durch Zugstangen mit auf die Schienen aufgesetzten Walzen, Rollen, Schlepp- oder Vorlegeschuhen in Verbindung gebracht, welche beim Anlaufen der Wagenräder durch diese auf den Schienen fortgedrückt werden und dadurch das Mitschleppen der Schleifbacken an den schrägen Reibungsschienen sowie das Bremsen des Wagens herbeiführen.
Die Reibschienen können in verschiedener Lage zu den Schienen angebracht werden, und zwar entweder aufsen neben den Schienen oder zwischen denselben und entweder convergirend oder divergirend zu denselben. Die Gleis-Rangirbremse ist in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform im Querschnitt, bei welcher die Reibungsschienen zwischen den Fahrschienen angeordnet sind.
Die Reibungsschienen c sind auf einer Platte a bei d drehbar angeordnet und durch Kopfbolzen, welche in Bogenschützen d der Platte a geführt sind, in ihrer wagerechten Lage gesichert.
Die Schienen c werden durch Schneckenfedern /, welche über Bolzen e geschoben sind, gespreizt gehalten, so dafs zwischen den Schienen und den an dieselben anliegenden und durch ein Glied g verbundenen Schleifbacken h eine starke Reibung stattfindet. Sobald die auf die Schienen aufgelegten Schleppoder Vorlegeschuhe i von den anlaufenden Rädern verschoben werden, werden auch die durch Zugstangen k mit denselben verbundenen Schleifbacken h mitgenommen und eine Hemmung des abrollenden Wagens herbeigeführt. Das die Backen h verbindende Glied g hat dabei den Zweck, ein Ausweichen der Schleifbacken zu verhindern, so dafs beim Mitschleppen der Backen h unter Zusammendrückung der Federn f die Schienen c zussmmengedrückt werden.
Den Schleppschuhen i wird zweckmäfsig eine Ausrundung von einem den Halbmesser der Räder nicht übersteigenden Halbmesser gegeben, damit die Räder nur die Schleppschuhe fortschieben können, nicht aber auf dieselben auflaufen und dadurch Stöfse verursachen. Aufserdem sind die Schleppschuhe derart nach aufsen verbreitert und aus-
(2. Auflage, ausgegeben am 22. Septem
gespart, dafs ein Flantsch gebildet wird, der beim Angreifen des Rades ein seitliches Verschieben und Einklappen des Schleppschuhes nach innen verhindert.
Um bei Bedarf ein Abheben und Entfernen der Schleppschuhe von den Schienen / nach innen zu ermöglichen, bestehen die Zugstangen aus zwei zusammengelenkten Theilen.
Die Schienen c können auch unbeweglich befestigt sein; die Verbindungsstange g der Schleif backen wird dann durch eine zwischengeschaltete Feder oder dgl. nachgiebig gemacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Gleis - Rangirbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs durch das Fahrzeug mitgenommene Schleif- und Bremsbacken (h) an neben den Schienen vorgesehenen Reibflächen (c) entlang geschleppt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT101500D Active DE101500C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE101500C true DE101500C (de)

Family

ID=372198

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT101500D Active DE101500C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE101500C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2401670A1 (de) Verbesserungen an kraftfahrzeugtraegerschleppzuegen
DE101500C (de)
DE598102C (de) Strassenfahrgestell zum Befoerdern von Eisenbahnwagen
DE21757C (de) Eisenbahnwagenschieber
DE429226C (de) Strassenfahrzeug mit Fanggabeln zur Aufnahme von Radsaetzen und zugehoerigen Achslagern fuer Schienenbetrieb
DE26240C (de) Transport-Vorrichtung für Eisenbahnwagen
DE1080500B (de) Sperrvorrichtung fuer Foerderwagen
DE137922C (de)
DE360936C (de) Streckenblockierungsvorrichtung, insbesondere fuer Elektrohaengebahnen
DE935370C (de) Kupplung fuer Kleinbahnfahrzeuge, insbesondere fuer Foerderwagen
DE448037C (de) Rangieranlage
DE560C (de) Selbstthätige Bufferbremse für Eisenbahnfahrzeuge
DE487758C (de) Nach hinten verlaengerbare Ladebruecke fuer Anhaengewagen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE351799C (de) Foerderwagenbremse
DE82619C (de)
DE912226C (de) Verfahren zum Abbremsen von Grubenwagen-Zuegen und hierfuer ausgebildeter Grubenwagen im Unter- und UEbertagebetrieb im Bergbau
DE929615C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abkuppeln von Foerderwagen
DE33247C (de) Weiche für Feldbahnen, auf denen Doppelflanschräder zur Anwendung kommen
DE494592C (de) Foerderwagenbremse mit beweglichen, sich an die Radkraenze von oben andrueckenden und von Hand zu lueftenden Bremsschienen
DE469236C (de) Eisenbahnwagen mit unsymmetrisch abgeschraegten Kopfenden und verschiebbaren Stoesseln
DE956879C (de) Vorrichtung zum Abteilen von Foerderwagen
AT138057B (de) Schienenhängebahn mit zugweisem Fahrbetrieb.
AT102366B (de) Förderbahnweiche für spurkranzlose Räder.
AT33797B (de) Rangierbremse für Eisenbahnwagen.
DE78437C (de) Verbindung von Wagenober- und Untergestell zur Erleichterung des Anziehens