DE164472C - - Google Patents

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DE164472C
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lock disc
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/022Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using mechanical signalling device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kontrolluhr mit getrennt angeordnetem Alarm- und Gehwerk, welche nach Ablauf eines einstellbaren Zeitabschnittes durch ein Rasselklingelwerk ein hörbares Zeichen gibt. Neu ist dabei die Anbringung eines Schloßrades auf der Zeigerwelle, das einen teilbaren Fallenschlitz aufweist und damit jederzeit eine beliebige Zeigerstellung auf dem Zifferblatt ermöglicht, während die Auslösung des Alarmwerkes immer in einem bestimmten Augenblick erfolgt.
Fig. ι zeigt die Auslösung der übereinander angeordneten Uhrwerke in der Vorderansicht, d.h. vom Zifferblatte aus gesehen;
Fig. 2 läßt das Gehwerk im Schnitt und das Alarmwerk in der Seitenansicht erkennen, während
Fig. 3 die Schloßscheibe in tätiger Stellung veranschaulicht;
Fig. 4 und 5 machen die Lage der Werke in einem gemeinsamen Träger kenntlich.
Vom Gehwerk ist nur die Zeigerwelle a gezeichnet, die zugleich Aufzugswelle ist und vor dem Zifferblatt den Zeiger b, zwischen den Platinen die Zugfeder und das Motorrad c und hinter dem Gestell die Schloßscheibe d aufnimmt.
Das Alarmwerk, das für sich aufgezogen wird, hat in bekannter Weise einen Hammer in Bewegung zu setzen, sobald die Auslösung vom Gehwerk her erfolgt ist.
Die Uhr, die Beobachtungszwecken dient und für verhältnismäßig kurze Gangzeit bestimmt ist, wird mit der Zeigerstellung, die durch einen Schlüssel am Viereckzapfen e geschieht, sogleich aufgezogen. Der Zeiger wird hierbei von der Nullstellung um den zu kontrollierenden Zeitabschnitt abgedreht; bringt man ihn beispielsweise von der Nullstellung im Sinne der Zeigerbewegung auf 50, so braucht er 50 Minuten, um wieder in die Ruhestellung zurückzukehren und das Signal auszulösen. Bei dieser Drehung der Zeiger- , welle α kann sich das im Eingriff mit dem Unruhuhrwerk befindliche Motorrad c nicht mitdrehen, wird aber durch die zwei Federscheiben ff mit der Zeigerwelle α gekuppelt, um dann die Bewegung des Uhrwerkes auf den Zeiger zu übertragen. Während dieser Zeit dreht sich die Schloßscheibe d im Sinne des Pfeiles (Fig. 3) mit, und die Auslösung des Alarmwerkes erfolgt, sobald die Falle g in den Schlitz h einschnappt. Dieser Augenblick fällt mit dem Ablaufe des Gehwerkes zusammen, wenn also der Zeiger in die Nullstellung zurückgekehrt ist.
Zum Zwecke der Hebung der Falle g bei wiederholtem Zurückdrehen, d. h. Einstellen des Zeigers auf einen zu durchlaufenden Zeitabschnitt, ist der Schlitz h von zwei Scheiben gebildet; denn vor der auf der Zeigerwelle a festsitzenden Scheibe d, die die schraffierte Form hat, sitzt noch eine bewegliche Scheibe 0, deren Schlitz h die Aussparung von d links begrenzt. Wird somit der Zeiger im Sinne der Uhrzeigerbewegung aus der Nullstellung gedreht, so läßt die Falle g die Scheibe 0 zu-
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a.d. niederen Ruhr.
nächst nicht an dieser Drehung teilnehmen, da die linke Schlitzkante ρ von der Falle g festgehalten wird. Während der Drehung hebt aber die Kante q der Aussparung von d die Falle, und zwar mittels der am Ende der Aussparung vorstehenden Nase r, so hoch, daß sie auf der größeren Scheibe ο gleiten kann. In dieser sitzt ein Stift s, der sich in einem kreisförmigen Schlitz t der Schloßscheibe d führt. Die Scheibe ο wird unter dem Druck der Falle g beim Rückwärtsgehen des Zeigers so lange gebremst, bis sie durch Stift s und Schlitz t mitgenommen und wieder auf die Nullstellung gedreht wird, um den Schlitz h für den Abfall der Falle linksseitig zu begrenzen. Der Zeiger kann also von der Nullstellung ab beliebig weit gedreht werden, die Schloßscheibe wird den Fallenschlitz immer richtig einstellen.
Die kombinierte Schloßscheibenanordnung bietet den großen Vorteil, daß trotz des zeitlichen Aushebens der Falle g aus der Aussparung der beweglichen Scheibe 0 das Einfallen der ersteren plötzlich erfolgt, und zwar immer in dem Augenblick, in welchem der Zeiger in seiner Nullstellung angekommen ist.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Auslösung für Kontrolluhren mit kurzer Gangzeit mit auf der Zeigerwelle befestigter Schloßscheibenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß vor der auf dieser Welle festsitzenden Schloßscheibe (d) eine etwas größere bewegliche Scheibe (0) mit Einschnitt angeordnet ist> welche eine Bewegung des Zeigers aus der Nullstellung gestattet und so lange festgehalten wird, bis die Falle wieder unter dem Einflüsse der Nase (r) der Schloßscheibe (d) am Umfange der Scheibe (0) gleitet, um für die kommende Auslösung des Alarniwerkes vorbereitet zu sein.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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