DE159453C - - Google Patents

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DE159453C
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coupling
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rod
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/22Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
    • B61G1/26Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings and coupling when the coupling halves and pushed together; Control devices therefor

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2Oe.
in DÜSSELDORF.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Kupplung mit Haken und senkrecht drehbarer Kuppelöse. Diese ist in der kuppelbereiten Stellung durch eine Sperrvorrichtung feststellbar, deren Auslösung beim Gegeneinanderfahren der Fahrzeuge durch Verschiebung der Buffer erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein mit der Kuppelöse verbundenes und mit der
ίο Sperrvorrichtung zusammenarbeitendes" Gestänge.
Fig. ι und 2 zeigen die offene bezw. geschlossene Kupplung in Seitenansicht. Fig. 3 und 4 sollen verschiedene Vorgänge bei Benutzung der Kupplung veranschaulichen. Fig. 5 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1. Fig. 6 ist ein Schnitt nach C-D der Fig. 2 nebst Ansicht von vorn. Fig. ia, 3a, 7 und 8 stellen Einzelheiten dar.
Die Kuppelglieder bestehen aus Haken und Öse, wie sie für Schraubenkupplung benutzt werden. An den Zughaken sind mittels Bolzen 3 Laschen 6 angelenkt, an deren vorderen Enden Doppelhebel 4 drehbar angeordnet sind. An den kürzeren Armen dieser durch das Querstück 41 (Fig. 8) verbundenen Doppelhebel greifen die Ketten 7 an, durch deren Zug die längeren Arme der Doppelhebel mit den Schlitzen 5 nach unten bewegt werden. Hierdurch werden die Arme 2, die mit der öse 1 fest verbunden sind, entsprechend gedreht, und die Öse 1 wird nach oben gerichtet, so daß sich der Haken des ankommenden Fahrzeugs unter die öse j schieben kann. An den Zughaken ist ferner j das Gestänge 22 angelenkt, das die Schraubenmutter 43 nebst der Schraubenspindel trägt. Befinden sich die Laschen 6 in wagerechter Lage, so ruht das Gestänge 22 auf dem Querstück 41 auf (Fig. ia), und an der Mutter .43 befestigte Winkel 23 (Fig. 7) bewirken, daß auch die Schraubenspindel in nahezu wagerechter Lage erhalten bleibt.
Die Ketten 7 sind zu dem einen gabelförmigen Ende einer Stange 8 geführt, deren anderes Ende unterhalb des Wagengestells drehbar befestigt ist. Auf einer gleichfalls unterhalb des Gestells liegenden Querwelle 12 sitzt ein Arm 13 mit einer Rolle 14, welche auf der Stange 8 aufliegt. Wird mittels einer Kurbei 11 die Welle 12 gedreht, so ändert sich hierdurch auch die Höhenlage der Stange 8, so daß durch entsprechendes Drehen der Welle die Stange 8 gesenkt und mittels der über die Rollen 21 (Fig. 6) geführten Seile 7 die gesamte Kupplung gehoben werden kann. Fig. ι zeigt die Anordnung in kuppelbereiter Stellung. Ein unter dem Arm 8 gelagerter, durch ein Gewicht 10 belasteter Hebel ist bestrebt, die Stange 8 in die wagerechte Lage hochzudrücken, um so die Gewichtswirkung der Stange aufzuheben und ein schnelles und sicheres Kuppeln zu ermöglichen, bevor die Wagen sich wieder voneinander entfernen. Um das von Hand angehobene Gestänge in der kuppelbereiten Lage zu halten, sind ana
Untergestell drehbar gelagerte Klinken 17 angeordnet, die hinter eine Einkerbung 16 von auf der Welle 12 sitzenden Scheiben 15 greifen. Beim Aufeinandertreffen der Wagen schieben sich die Buffer zurück, und ihre Stangen treffen auf die Klinken 17, wodurch diese aus der Einkerbung 16 der Scheiben 15 ausgerückt werden und die Welle 12 mit dem· die Stange 8 feststellenden Arm 13 freigegeben wird, so daß die Stange 8 gehoben und der Hebel 4 gesenkt wird (Fig. 2). Dabei fällt die Öse I in den gegenüberliegenden Haken und bewirkt so die Kupplung.
Beim Entkuppeln der Fahrzeuge werden die Kurbeln 11 von Hand weiter gedreht, als dies für das Kuppeln notwendig war. Dadurch wird die Stange 8 tiefer herabgesenkt, das Gestänge 22 wird in eine etwas höhere als die kuppelbereite Lage gebracht und in dieser Lage dadurch festgehalten, daß die Klinken 17 hinter eine zweite Nase 18 der Scheiben 15 fallen (Fig. 4). Die Verbindung der Öse 1 mit dem Kuppelhaken wird erst dann aufgehoben, wenn die Fahrzeuge von neuem gegeneinander fahren, da dann einerseits das Eigengewicht des Kuppel·· gestänges 22 auf das Querstück 41 wirkt und andererseits die Zugwirkung der Ketten 7 in Verbindung mit der Stange 8 die Drehung der öse ermöglicht, wenn bei dem erfolgenden Zusammenstoß der Wagen der Kuppelhaken dem Gestänge 22 genähert wird (siehe punktierte Stellung Fig. 4). Klinken 19 sind ferner auf eine Welle 29 aufgesetzt, die durch seitliche Handkurbeln 20 bewegbar ist. Nachdem das selbsttätige Entkuppeln stattgefunden hat, werden die Hebel 19 mittels der Handkurbel zurückgedreht, zum Zwecke, die Klinken 17 aus der Einkerbung 18 herauszuheben. Dadurch werden die Scheiben 15 und die Rolle 14 an den Armen 13 frei und das zur Wirkung kommende Eigengewicht des Kuppelgestänges bringt die Stange 8 in die wagerechte Lage, wobei diese die Rolle 14 und den Arm 13 mitnimmt und die Kurbeln 11 in die Anfangsstellung zurückbewegt.
Die Drehbarkeit der Klinken 19 wird durch Anschlagnasen 47 an den Klinken 17 (Fig. 2 und 4) begrenzt.
Die Sicherheitskupplung wird in der Weise angewendet, daß, wie in Fig. 3 rechts dargestellt, der Haken 30 schräg gestellt und durch Klinken 28 gehalten wird, die unter zwei auf einer Welle 24 (Fig. 3 a) sitzende Sperrscheiben 44 treffen. Zum Bewegen des Hakens 30 dienen die auf der Welle 24 seitlich am Wagen vorstehenden Kurbeln 25 und ein den Haken und die Welle verbindendes Gestänge 26, 27. Nachdem der Haken 30 hoch- und durch die Klinken 28 festgestellt ist, erfolgt die Bewegung des Kuppelgestänges 22 des anderen Wagens, wie bereits beschrieben, durch die Kurbeln 11. Die Kuppelöse 1 hebt hierbei den Haken 30 etwas an, und die Klinken 28 fallen von den Nasen 44 zurück, so daß der freigegebene Haken 30 in die Öse 1 einfallen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätige Kupplung mit beim Gegen-... ei η an der fahren der Fahrzeuge selbsttätig auslösbarer Feststellvorrichtung und selbsttätig aushebbarer Kuppelöse, gekennzeichnet durch eine am Wagen drehbar gelagerte und mit der Kuppelöse durch eine . Kette (7) verbundene Stange (8), die derart unter dem Einfluß eines auf der . Welle (12) der Feststellvorrichtung (17, 19) befestigten Hebels (13) und eines Gewichtshebels (10) Steht, daß sie von dem ersteren (13) entgegen der Wirkung des Gewichtshebels (io)in zwei verschiedenen-Stellungen, entsprechend der kuppelbereiten ,85 Stellung und der vorbereitenden Entkupplungsstellung der Kuppelöse, gehalten wird, während sie (8) unter dem Einfluß des letzteren (10) nach dem Lösen der Feststellvorrichtung (17, 19) sich nach go aufwärts bewegt, so daß die Kuppelöse in den Haken einfallen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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