DE14231C - Schlagwerk für Uhren - Google Patents

Schlagwerk für Uhren

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DE14231C
DE14231C DENDAT14231D DE14231DA DE14231C DE 14231 C DE14231 C DE 14231C DE NDAT14231 D DENDAT14231 D DE NDAT14231D DE 14231D A DE14231D A DE 14231DA DE 14231 C DE14231 C DE 14231C
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DE
Germany
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arm
pin
hammer
striking
hammer handle
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Active
Application number
DENDAT14231D
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English (en)
Original Assignee
O. O. Lo-VAAS in Mofs (Norwegen)
Publication of DE14231C publication Critical patent/DE14231C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1880 ab.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt das Schlagwerk von der Vorderseite gesehen dar, wobei die Vorderplatte behufs Sichtbarmachung der verschiedenen zusammenwirkenden Theile fortgelassen ist. Die dargestellte Lage der Theile entspricht dem angehaltenen Zustande der Uhr. Fig. 2 ist eine Seiten- und Fig. 3 eine Vorderansicht des Schlagwerkes.
Das Hemmungsrad α hat 78 Zähne und wird durch Gewicht oder Federkraft getrieben. Beim Schlagen der Uhr schwingt der Anker b mit seinem nach oben stehenden Arme c um die Drehaxe w'; es wird dann die auf der Axe w des Hemmungsrades befindliche Trommel T durch das Gewicht G oder Federkraft gedreht, die Zähne des Rades α gleiten unter den Krampen ί des Ankers b fort und schlagen diese Krampen nach einander in eine folgende Zahnlücke ein, was die Schwingung des Ankers zur Folge hat.
Auf der oberen Schwingungsaxe w" des Hammerstieles d sitzt eine Scheibe S, die unten einen Stift s' und oben einen um das Uhrgehäuse herumgreifenden Arm A trägt. Der vorher genannte Arm c des Ankers b greift mittelst einer Kerbe über diesen Stift sl und überträgt die Ankerschwingungen dadurch auf den Hammerstiel d sowie auch auf den Arm A, so dafs der unten am Stiele d befestigte Hammer jedesmal die Glocke e einmal anschlägt, wenn der Ankerarm c eine Hin- und Herschwingung gemacht, d. h. das Hemmungsrad a um einen Zahn unter dem Ankerkrampen s vorgerückt ist. Die Glocke kann infolge dessen bei einer Umdrehung von a 78 mal ertönen.
Auf der Axe w des Hemmungsrades ist eine Schlagscheibe / befestigt, welche die Vertheilung der Schläge des Hammers bewirkt. Die Scheibe trägt zu diesem Zwecke an ihrer Peripherie zwölf Ruhekerben, die in Abständen von einander angeordnet sind, welche der Anzahl der nach Verlauf einer jeden Stunde abzugebenden Schläge entsprechen, d. h. innerhalb des Centriwinkels dieser durch die Kerben gebildeten Bogenstücke der Schlagscheibe liegt auf dem Hemmungsrade eine Anzahl von Zähnen, welche die betreffende Stunde angiebt, so dafs also fünf Schläge abgegeben werden, wenn die fünfte Stunde verflossen ist, sieben Schläge, wenn die siebente verflossen ist u. s. w. ,
Nach Verlauf jeder Stunde wird nämlich der Niederfallarm g durch einen Stift i der Minutenröhre, Fig. 3, mittelst des zweiarmigen Hebels h gehoben und dadurch der Krampen s" dieses Armes aus der betreffenden Kerbe der Schlagscheibe gerückt. Nun beginnt das Gewicht G oder eine Triebfeder das Hemmungsrad α zu drehen und die Uhr schlägt so lange, bis der Krampen s" in eine folgende Kerbe niederfällt. Hierbei schwingt mit dem Hammerstiele d der Arm A ebenfalls hin und her. A ist mit einem über die Schwmgungsebene des Niederfallarmes g nach innen hin vortretenden Stift s'" versehen, der indessen bei gehobenem Niederfallarme unter demselben bezw. an demselben vorbei schwingen kann. Durch die Einwirkung des Hebels h auf diesen Stift s'" erhält der Hammer seine erste äufserste Erhebung, durch welche der eine der beiden Ankerkrampen tiefer in das Steigerad α gedrückt wird, worauf dann das weitere Schlagen durch den Anker b erfolgt.

Claims (1)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    Ein Schlagwerk für Uhren, bestehend aus einem durch Gewicht oder Federkraft zu treibenden Hemmungsrade a in Verbindung mit einem Anker b, der durch einen Arm c den Hammerstiel der Uhr in Schwingung versetzt, so dafs bei einer Umdrehung von a 7 8 Schläge abgegeben werden, welche durch die Einwirkung einer Schlagscheibe / und eines dieselbe auslösenden Niederfallarmes g auf sämmtliche 12 Stunden richtig zur Vertheilung gelangen.
    Die Auslösungsvorrichtung des Schlagwerkes, bestehend aus dem Stift i der Minutenröhre, dem zweiarmigen Hebel h, Niederfallarm g mit Krampen s" und dem mit der Axe des Hammerstieles verbundenen Arme A mit dem Stift s"', welch' letzterer bei gehobenem Niederfallarm frei schwingen kann und die erste Erhebung des Hammers vermittelt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14231D Schlagwerk für Uhren Active DE14231C (de)

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