DE14231C - Schlagwerk für Uhren - Google Patents
Schlagwerk für UhrenInfo
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- 238000009527 percussion Methods 0.000 claims description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
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Classifications
-
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- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
- G04B21/027—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1880 ab.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt das Schlagwerk
von der Vorderseite gesehen dar, wobei die Vorderplatte behufs Sichtbarmachung der
verschiedenen zusammenwirkenden Theile fortgelassen ist. Die dargestellte Lage der Theile
entspricht dem angehaltenen Zustande der Uhr. Fig. 2 ist eine Seiten- und Fig. 3 eine Vorderansicht
des Schlagwerkes.
Das Hemmungsrad α hat 78 Zähne und wird
durch Gewicht oder Federkraft getrieben. Beim Schlagen der Uhr schwingt der Anker b mit
seinem nach oben stehenden Arme c um die Drehaxe w'; es wird dann die auf der Axe w
des Hemmungsrades befindliche Trommel T durch das Gewicht G oder Federkraft gedreht,
die Zähne des Rades α gleiten unter den Krampen ί des Ankers b fort und schlagen diese
Krampen nach einander in eine folgende Zahnlücke ein, was die Schwingung des Ankers zur
Folge hat.
Auf der oberen Schwingungsaxe w" des Hammerstieles d sitzt eine Scheibe S, die unten
einen Stift s' und oben einen um das Uhrgehäuse herumgreifenden Arm A trägt. Der vorher
genannte Arm c des Ankers b greift mittelst einer Kerbe über diesen Stift sl und überträgt die
Ankerschwingungen dadurch auf den Hammerstiel d sowie auch auf den Arm A, so dafs der
unten am Stiele d befestigte Hammer jedesmal die Glocke e einmal anschlägt, wenn der Ankerarm c eine Hin- und Herschwingung gemacht,
d. h. das Hemmungsrad a um einen Zahn unter dem Ankerkrampen s vorgerückt ist. Die Glocke
kann infolge dessen bei einer Umdrehung von a 78 mal ertönen.
Auf der Axe w des Hemmungsrades ist eine Schlagscheibe / befestigt, welche die Vertheilung
der Schläge des Hammers bewirkt. Die Scheibe trägt zu diesem Zwecke an ihrer Peripherie
zwölf Ruhekerben, die in Abständen von einander angeordnet sind, welche der Anzahl
der nach Verlauf einer jeden Stunde abzugebenden Schläge entsprechen, d. h. innerhalb
des Centriwinkels dieser durch die Kerben gebildeten Bogenstücke der Schlagscheibe liegt auf
dem Hemmungsrade eine Anzahl von Zähnen, welche die betreffende Stunde angiebt, so dafs
also fünf Schläge abgegeben werden, wenn die fünfte Stunde verflossen ist, sieben Schläge, wenn
die siebente verflossen ist u. s. w. ,
Nach Verlauf jeder Stunde wird nämlich der Niederfallarm g durch einen Stift i der Minutenröhre,
Fig. 3, mittelst des zweiarmigen Hebels h gehoben und dadurch der Krampen s" dieses
Armes aus der betreffenden Kerbe der Schlagscheibe gerückt. Nun beginnt das Gewicht G
oder eine Triebfeder das Hemmungsrad α zu drehen und die Uhr schlägt so lange, bis der
Krampen s" in eine folgende Kerbe niederfällt.
Hierbei schwingt mit dem Hammerstiele d der Arm A ebenfalls hin und her. A ist mit einem
über die Schwmgungsebene des Niederfallarmes g nach innen hin vortretenden Stift s'"
versehen, der indessen bei gehobenem Niederfallarme unter demselben bezw. an demselben
vorbei schwingen kann. Durch die Einwirkung des Hebels h auf diesen Stift s'" erhält der
Hammer seine erste äufserste Erhebung, durch welche der eine der beiden Ankerkrampen tiefer
in das Steigerad α gedrückt wird, worauf dann das weitere Schlagen durch den Anker b erfolgt.
Claims (1)
- P ATENT-Ansprüche:
Ein Schlagwerk für Uhren, bestehend aus einem durch Gewicht oder Federkraft zu treibenden Hemmungsrade a in Verbindung mit einem Anker b, der durch einen Arm c den Hammerstiel der Uhr in Schwingung versetzt, so dafs bei einer Umdrehung von a 7 8 Schläge abgegeben werden, welche durch die Einwirkung einer Schlagscheibe / und eines dieselbe auslösenden Niederfallarmes g auf sämmtliche 12 Stunden richtig zur Vertheilung gelangen.Die Auslösungsvorrichtung des Schlagwerkes, bestehend aus dem Stift i der Minutenröhre, dem zweiarmigen Hebel h, Niederfallarm g mit Krampen s" und dem mit der Axe des Hammerstieles verbundenen Arme A mit dem Stift s"', welch' letzterer bei gehobenem Niederfallarm frei schwingen kann und die erste Erhebung des Hammers vermittelt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14231C true DE14231C (de) |
Family
ID=291334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14231D Active DE14231C (de) | Schlagwerk für Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14231C (de) |
-
0
- DE DENDAT14231D patent/DE14231C/de active Active
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