DE139693C - - Google Patents

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DE139693C
DE139693C DENDAT139693D DE139693DA DE139693C DE 139693 C DE139693 C DE 139693C DE NDAT139693 D DENDAT139693 D DE NDAT139693D DE 139693D A DE139693D A DE 139693DA DE 139693 C DE139693 C DE 139693C
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Germany
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chain
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coal face
cutting
coal
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/06Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains anchored at one or both ends to the mine working face
    • E21C29/10Cable or chain co-operating with a winch or the like on the machine

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5b.
Kohlenstoßes.
Bei bekannten zum Schneiden sowohl eines Kopfschrams als eines Flankenschrams eingerichteten Messerketten-Schrä'mmaschinen ist ein besonderes Führungsbett angeordnet, auf dem die Schränivorrichtung unter der Wirkung, der in die Vorschubkette eingreifenden Antriebskettennuß beim Flankenschram vorrückt. Das besondere Führungsbett ist notwendig, um die Schrämvorrichtung beim Flankenschram am Zurückweichen vom Kohlenstoß zu hindern.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung kommt dies besondere Führungsbett in Wegfall und dadurch wird wegen des entsprechend geringeren Gewichts der Gebrauch der Maschine nicht unwesentlich erleichtert. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubkette von der Verankerungsstelle am Anfange des zu unterschrämenden Kohlenstoßes aus zu der auf dem Vorschubschlitten gelagerten Antriebskettennuß und von hier nacheinander über eine am hinteren Ende und eine am vorderen Ende des Vorschubschlittens gelagerte Rolle zur Verankerungsstelle am Ende des Kohlenstoßes geführt ist.
Fig. ι zeigt die Oberansicht der Vorrichtung beim Schneiden eines Kopfschrams. Fig. 2 ebenfalls die Oberansicht beim Schneiden eines Flankenschrams und Fig. 3 und 4 zeigen schematisch. die Oberansicht der Vorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen beim Schneiden eines Flankenschrams.
Beim Schneiden eines Kopfschrams (Fig. 1) ist auf dem vorderen Rahmenteil 2 der Halter 14 befestigt, der die Messerkettenführung 15 in 40
Stellung hält. Letztere ist an dem einen Ende als Bogenführung ausgebildet, trägt nach unten bezw. oben gerichtete Außenränder 17 und wird von einem Vorschubschlitten 18 getragen, der an den Seiten des Rahmens Auflage hat.
Für den Antrieb der Messerkette ist auf dem Vorschubschlitten ) 8 ein Elektromotor 19 angeordnet, dessen senkrechte Welle ein Trieb 22 trägt, das in ein größeres Stirnrad 23 eingreift. Das Kettenrad 25, um welches die in der Führung 15 geführte Messerkette geschlungen ist, kann nach Bedarf mit dem.Antrieb in Verbindung gebracht oder ausgerückt werden. Durch ein passendes Zwischengetriebe wird die Welle 5 getrieben, auf welcher die Kettennuß 3 sitzt, um welche die über die Kettenräder 8 und 9 nach den Anschlußstellen weitergehende Leitkette 4 führt, an welcher die Kettennuß 3 langsam rollt. Bei dieser Anordnung kann die Messerkettenführung 15 nach vorn oder nach der Seite langsam verschoben werden. .
Für den Vorschub nach vorn bezw. zum .Schneiden eines Kopfschrams ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Vorschubkette 4 bei 6 an das vordere Ende des Rahmens 2 angeschlossen. Die Vorschubkette 4 führt nach rückwärts über das Keltenrad 8, dann weiter über die auf Welle 5 sitzende Antriebskettennuß 3 und schließlich über das Kettenrad 9, und das Ende der Vorschubkette 4 wird in einer Gabel 7 am hinteren Rahmenteil' 1 gehalten.
Beim Gange des Motors rücken Vorschubschlitten 18 und Messerkette 10 auf dem Führungsrahmen vorwärts und es wird in die
Stirnseite des Kohlenstoßes ein Kopfschram geschnitten.
Für einen Flankenschram ist das vordere Ende der Vorschubkette 4 mit der Verankerung 11 am Ende des zu unterschrämenden Kohlenstoßes verbunden, die einen Haken für den Anschluß der Messerkette 10 trägt. Das eine Ende der Ankerschiene 11 wird in den Kohlenstoß eingetrieben und das andere Ende
ίο legt sich an denselben an.
An einem am Vorschubschlitten 18 befindlichen Arme 12 ist eine Kettenrolle 13 angeordnet, die für den Nichtgebrauch in die Lage Fig. ι und für den Gebrauch in die Lage Fig. 2 gebracht werden kann; in der Gebrauchsstellung ist ihre Achse aufrecht.
Die Vorschubkette 4 führt von der Kettenrolle 13 rückwärts über das Kettenrad 8, weiter über die Kettennuß 3, das folgende Kettenrad 9 und dann nach dem Kettenrade 16 (Fig. 2), welches auf der Achse der Einstellverankerung am Anfang des zu unterschrämenden Kohlenstoßes sitzt und zum Spannen der Vorschubkette 4 dient.
Auf der Achse des Schaltrades 20 sitzt ein Schaltarm 21 mit Klinke zur Drehung der Achse fest. Eine Sperrklinke verhindert beim Spannen der Vorschubkette eine Rückwä'rtsdrehung des Kettenrades 16.
Wenn die Führung mit der Messerkette 10 für das Schrämen vorbewegt ist, wie in Fig. 2, so ist der Vorschubschlitten 18 mit der Antriebsvorrichtung auf dem Rahmen vorwärts gegangen und er befindet sich auf dem vorderen Rahmenteil 2. Bevor mit dem Schrämen nach der Seitenrichtung, also mit dem Schneiden eines Flankenschrams begonnen wird, wird der hintere Rahmenteil 1 von dem vorderen Rahmenteil 2 entfernt, und darauf die Vorrichtung, wie in Fig. 2, zusammengesetzt.
Die Leitkette 4 führt von der in den Kohlenstoß eingetriebenen Ankerschiene 11 über das Kettenrad 13 und die Kettenräder 8, 3, 9 nach der Verankerungsstelle am Ende des Kohlen-Stoßes. Mittels des Schaltarmes 21 wird das Schaltrad 20 und das damit verbundene Kettenrad 16 gedreht, um die Vorschubkette 4 zu spannen. Alsdann kann die Maschine mit dem Schrämen beginnen. Nach Einrücken des Antriebes wird die Messerkette 10 auf der ganzen Schnittlänge lediglich unter Wirkung der Vorschubkette im Schnitt gehalten.
Bei Anordnung der Vorschubkette 4, wie dargestellt, wird auf den Rahmen eine Art Hebelwirkung übertragen und die Messerkette gegen die zu schneidende Wand gehalten, ohne daß eine Querschiene oder eine sonstige Vorrichtung nötig ist, um dies zu vermitteln.
Wird die Vorschubkette angezogen, so wird auch die Maschine mit angezogen und umgekehrt, wird die Vorschubkette nachgelassen, so wird auch die Maschine nachgelassen. Wünscht man andererseits die Winkeleinstellung Fig. 3 mit bezug auf die Wand des Kohlenstoßes zu verändern, so daß die Maschine mit der Riehlung ihres Vorganges einen spitzen Winkel bildet, wie in Fig. 4 in vollen Linien dargestellt, so wird die Vorschubkette 4 gekürzt. Wünscht man die Maschine in entgegengesetztem Sinne einzustellen, wie in Fig. 4 punktiert dargestellt, so gibt man der Vorschubkette durch Nachlassen eine entsprechend größere Länge, so daß die linke hintere Ecke der Maschine bis in die gewünschte Stellung vorrücken kann.
Dieses verschiedene Einstellen der Maschine ist hauptsächlich dadurch ermöglicht, daß das Kettenrad 13, über welches die Vorschubkette 4 führt, und ebenso die Antriebskettennuß 3, über welche die Kette weiter führt, an aufrechten Achsen derart angeordnet sind, daß die Vorschubkette 4 nicht nur eine seitliche Bewegung der Maschine zuläßt, sondern in der verschiedensten. Weise sich einstellen läßt (Fig. 3 und 4), ohne daß ihre Tätigkeit dabei unterbrochen würde, da sie um die Achse des Kettenrades 13 eine Schwingung machen kann und durch das Kettenrad 9 in Richtung gehalten wird.
Ist ein Schräm vollendet, so zieht man die Messerkettenführung mit der Messerkette durch Drehen des Handrades 24 zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur selbsttätigen Fortbewegung von Messerketten - Schrämmaschinen längs eines Kohlenstoßes, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschubkette (4) von der Verankerungsstelle (16) am Anfange des zu unterschrämenden Kohlenstoßes aus zu der auf dem Vorschubschlitten (18) gelagerten Antriebskettennuß (3) und von hier nacheinander über eine am hinteren Ende und eine am vorderen Ende des Vorschubschlittens gelagerte Rolle (8 bezw. 13) zur Verankerungsstelle (11) am Ende des Kohlenstoßes geführt ist, zum Zwecke, ohne besonderes Führungsbett beim Flankenschram ein Zurückweichen der Schrämvorrichtung vom Kohlenstoß zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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DE (1) DE139693C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19819004C2 (de) * 1998-04-28 2001-12-13 Ingo Scheer Vorrichtung zum Verteilen eines Fluids

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19819004C2 (de) * 1998-04-28 2001-12-13 Ingo Scheer Vorrichtung zum Verteilen eines Fluids

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