DE137291C - - Google Patents

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DE137291C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/04Shoe-nailing machines with apparatus for separating the nails from a wire or from a strip of metal or other material

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Sohlennagelmaschinen, bei welchen ein von einer Rolle abgezogener Draht selbsttätig auf die bestimmte Länge abgeschnitten und in das vorher in das Werkstück gestochene Loch hineingetrieben wird.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs in einem Arbeitsgange das Nagelloch im Werkstück von einer Ahle vorgestochen und der Drahtstift durch einen mittels Curvenführung hin- und hergedrehten Block von einer Drahtrolle abgeschnitten, unter den Treiber geführt und von letzterem in das Werkstück eingeschlagen wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine, Fig. 2 eine Vorderansicht von Fig. 1, Fig. 3 ein theilweiser Verticalschnitt nach Linie X-X . von Fig. 2, Fig. 4 ein Verticalschnitt der Abschneidvorrichtung in der zum Abschneiden des Drahtstückes fertigen Stellung, Fig. 5 ein Verticalschnitt der Abschneidvorrichtung in der Stellung, in welcher das Drahtstück abgeschnitten und unter den Treiber geführt worden ist. Fig. 6 ist eine Ansicht der Antriebsvorrichtung für den Abschneider. Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht von Fig. 6, welche der geänderten Lage des Abschneiders in Fig. 5 entspricht.
ι ist ein mit Querstift 4 versehener Stempel,, der durch eine auf Welle 3 gelagerte Daumenscheibe 2 aufgehoben und dann mittels Feder 5 (Fig. 1) plötzlich gesenkt wird; 6 ist eine Ahle, welche das Nagelloch vorsticht. Diese Ahle ist aus dem Ende einer Platte 7 gebildet, die mit einem Schlitten 8 verbunden ist und sich mit demselben auf- und abbewegt. Der Schlitten wird mittels einer an der Treibwelle sitzenden Daumenscheibe 9, die sich zwischen zwei Stiften 10 und 11 dreht, bewegt. Bei der Niederbewegung des Schlittens wird die Ahle 6 zur Herstellung des Nagelloches in das Werkstück hineingetrieben. Hierauf wird sie mittels Winkelhebels 12 nach links bewegt, indem der Arm 15 desselben durch einen Querstift 16 gehoben wird. Sobald der Treiber 17 niedergeht, zieht die Feder 18 den Hebelarm 15 nach unten, wodurch auch der Arm 12 dieses Hebels in die Anfangslage zurückbewegt wird, wobei, wie weiter unten beschrieben, der Draht 31 der Abschneidvorrichtung zugeführt wird.
Sobald das Werkstück unter den Treiber 17 gelangt, wird die Ahle 6 durch die Aufwärtsbewegung des Schlittens 8 und folglich auch der Platte 7 zurückgezogen. Hierbei wird letztere durch eine Rolle 43, welche in einer Führung 19 gleitet, die in einer einstellbaren Platte 20 angeordnet ist, seitlich bewegt. Der Hebel 15 ist mittels Gelenkstange 21 mit einem kurzen Arm 22 verbunden, dessen anderes Ende mittels Zapfens 23 am Gestell der Maschine gelagert ist. Dieser Zapfen trägt ein Zahnrad 24, sowie ein durch eine Klinke 26 bethatigtes Schaltrad 25. Das Zahnrad 24 steht mit einem mit einer Rolle 28 verbundenen Zahnrad 27 in Eingriff. Zwischen der Rolle 28 und einer auf einem Arm 30 gelagerten Rolle 29 wird der Draht 31 zu der Abschneidvorrichtung geführt.
Letztere besteht aus einem an dem Ma-
schiiienvordertheil 44 festgeschraubten Block 32, sowie aus einein runden Block 33, welcher auf dem Ende einer ein Zahnrad 35 tragenden Hülse 34 (Fig. 3) gelagert ist. Das Zahnrad 35 steht mit einer Zahnstange 36 in Eingriff (Fig. 6 und 7), welche durch in einer Curvenführung 39 bewegliche, am Ende eines mit der Zahnstange verbundenen verticalen Armes 37 getragenen Rolle 38 dadurch hin- und herbewegt wird, dafs die Scheibe 40 von der Welle 3 angetrieben wird. Hierdurch wird der Block 33 in einer Kreisrichtung hin- und herbewegt.
Sowohl der Block 32 als auch der Block 33 sind mit je einer Führung 41 versehen zur Geradführung des Drahtes 31, und zwar derart, dafs der Draht in der in Fig. 4 veranschaulichten Lage durch den Block 32 hindurch in die Ausbohrung 41 des Blockes 33 geschoben wird. Sowie nun der Block 33 gedreht wird, wird das in der Bohrung 41 befindliche Stück Draht abgeschnitten und nach unten in die in Fig. 5 veranschaulichte Lage gebracht. Flier steht das Drahtstück direct unter dem Treiber 17 und direct über dem Loch, welches durch die Ahle schon vorgestochen ist. Denn ein Theil der Vorderflächc des runden Blockes 33 ist weggeschnitten, damit der Treiber weit genug gesenkt werden kann, um den Draht in das Werkstück vollständig hineinzutreiben und gleichzeitig zu ermöglichen, dafs die Ahle bei der Stellung des Blockes 33 nach Fig. 4 weit genug nach links bewegt werden kann, um die Löcher einzustecken. Durch die drehbare Hülse 34 ist eine feststehende Spindel 42 hindurchgesteckt und in einem Winkel 45 gelagert, der an dem Untertheil der Maschine festgeschraubt ist. Ein Theil der Spindel wird ebenfalls weggeschnitten, um einerseits zu verhindern, dais das Drahtstück beim Abschneiden aus der Bohrung 41 bei der Drehung des Blockes heraustreten kann und andererseits das Eintreten des Treibers in die Bohrung und auf den Nagel zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Nageln von Schuhwerk mittels Drahtstiften, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem Arbeitsgange das Nagelloch im Werkstück von einer Ahle (6) vorgestochen und der Drahtstift durch einen mittels Curvenführung hin- und hergedrehten Block (33) von einer Drahtrolle abgeschnitten, unter den Treiber (17) geführt und von letzterem in das Werkstück eingeschlagen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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