DE67123C - Handdrehbohrmaschine für Gruben und Steinbrüche - Google Patents
Handdrehbohrmaschine für Gruben und SteinbrücheInfo
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- DE67123C DE67123C DENDAT67123D DE67123DA DE67123C DE 67123 C DE67123 C DE 67123C DE NDAT67123 D DENDAT67123 D DE NDAT67123D DE 67123D A DE67123D A DE 67123DA DE 67123 C DE67123 C DE 67123C
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- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 7
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B15/00—Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
- E21B15/006—Means for anchoring the drilling machine to the ground
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S: Bergbau.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Handbohrmaschinen, welche eine Erleichterung
der Aufstellung der Bohrmaschine und des Bohrens selbst bezwecken, und zwar beziehen
sich diese Neuerungen einerseits auf die Lagerung der Bohrspindel im Gehäuse, die
Befestigung dieses Gehäuses im Bohrgestell und andererseits auf eine eigenartige Anordnung des
Bohrgestelles selbst.
Die Fig. 1 bis 4 beiliegender Zeichnung veranschaulichen
die Lagerung der Bohrspindel im Gehäuse.
C bezeichnet die Bohrspindel, D D1 ist eine zweitheilige Mutter, deren unterer Theil D1
fest angeordnet ist, während der obere Theil D mittelst der Kröpfung der Welle E durch
den Hebel F, der durch das Gelenk G mit der Welle E verbunden ist, im Gehäuse, auf-
und abbewegt werden kann.
Fig. ι zeigt die obere Mutterhälfte -D in der
höchsten und
Fig. 2 in der tiefsten Stellung. Beide Figuren stellen senkrechte Schnitte durch die Spindelachse
dar, während
Fig. 4 einen Querschnitt der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Hinteransicht der Fig. 2 veranschaulichen.
Das Spindelgehäuse J ist von einem Bügel H auf beiden Stirnseiten so umfafst, dafs, wenn
die obere Mutterhälfte D nach oben bewegt wird, sich der Bügel H ebenfalls mit nach
oben bewegt. Bei der Stellung nach Fig. 2 umfassen beide Mutterhälften D D1 die Bohrspindel
C Letztere ruht auch zugleich auf dem Bügelring H auf jeder der beiden Stirnseiten
aufserhalb des Gehäuses J auf.
Wird nun, wie die Stellung Fig. 1 zeigt, die gekröpfte Welle E nach oben gedreht, so hebt
sich die obere Mutterhälfte D von der Spindel C ab, und letztere wird zugleich durch
den Bügel H aus dem Gewinde der unteren Mutterhälfte herausgehoben. In dieser Stellung
Fig. ι und 4 kann also die Bohrspindel unabhängig von der Mutter D D1 im Gehäuse J
frei nach rechts und links verschoben werden, während in der Stellung Fig. 2 und 3 die
Spindel von dem Gewinde der Mutter D D1 fest umschlossen ist und nun durch Drehung
der Bohrspindel um deren Achse eine seitliche Verschiebung bezw. eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung
derselben bewirkt werden kann.
Das Gehäuse J wird vermittelst der Zapfen KK drehbar im Bohrgestell gelagert.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen besondere Einrichtungen des Bohrgestelles;
Fig. 8 und 9 zeigen Einzeltheile, und die
Fig. 10 und 11 bringen die Gesammtanordnung
zur Anschauung.
L bezeichnet den Hauptring des Bohrgestelles aus gewalztem Profileisen, in welchem
die Verlängerungsschienen M verstellt werden können. In letzteren ist die durch Gewinde
und Gelenkhebel O verstellbare Spitze N angeordnet, während die Spitze P am Rahmen L
befestigt ist. Der mittlere Theil des Rahmens L trägt den verstellbaren Schlitten mit seitlichen
Verstärkungen RR und R1R1; vermittelst der
ersteren wird die Feststellung des Schlittens Q
auf dem Rahmen L bewirkt (s. Fig. 8), während die unteren Verstärkungen R1JR1 zur
Aufnahme der Tragzapfen K K des Bohrspindelgehäuses J dienen.
Wird der Hebel S nach rechts bewegt, so geht der Zapfen S1 nach rechts, S" nach links,
die Schiene T dreht sich um die Achse T\ und die Knaggen U und U1 gehen nach einwärts,
so dafs der Schlitten Q. sich auf dem Rahmen L verschieben läfst.
Die Feststellung der Verlängerungsschienen M im Rahmen L ist aus Fig. 7 und der Einzeldarstellung
Fig. 9 ersichtlich; dieselbe wird durch Klinken V mit Zapfen W bewirkt.
Die gesammte Anordnung, Aufstellung und Handhabung der Bohrmaschine ergeben sich
aus der Zasammstellung Fig. ι ο und 11.
Man bringt den Gestellrahmen L in die Strecke zwischen Decke und Boden, verschiebt
die Verlängerungsschiene M in geeigneter Weise nach oben, sichert dieselbe durch die Klinke V
und Zapfen W und dreht dann den Gelenkhebel O so lange, bis die Spitzen N und P
fest in das Gestein eingedrungen sind, worauf das Bohrgestell fest sitzt. Hierauf wird das
Bohrgehäuse J mit den Tragzapfen in den Schlitten Q eingesetzt und letzterer durch die
Knaggen U U1 in geeigneter Höhe im Rahmen festgestellt. Nun wird der Hebel F so bewegt,
bis die Mutterhälften DD1 die gröfste Entfernung
von einander haben, und dann die Bohrspindel C mit dem Bohrhebel X und dem
Bohrer Y eingezogen, worauf durch Schliefsen der Mutterhälften DD1 der Bohrapparat befestigt
wird. Das Arbeiten kann nun leicht und ohne Zeitverlust stattfinden, indem das Vorwärtsdringen des Bohrers durch Handhabung
des Hebels X und ein rasches Zurückschieben des Bohrers durch Aufschliefsen der
Mutter D D ' bewirkt wird.
Claims (3)
1. Eine Handdrehbohrmaschine für Gruben
und Steinbrüche, bei welcher die Bohrspindel (C) in einem Spindelgehäuse (J)
gelagert ist, welches eine die Bohrspindel umfassende zweitheilige Mutter (D D1J enthält,
deren Untertheil (D') fest angeordnet ist, während der obere Theil (D). durch
eine gekröpfte Welle (E) im Gehäuse (J) auf- und abbewegt werden kann, wobei
ein Bügel (H) das Spindelgehäuse (J) auf beiden Stirnseiten so umschliefst, dafs derselbe,
wird die obere Mutterhälfte (D) nach oben bewegt, ebenfalls mit nach oben
geht, zum Zweck, die Bohrspindel (C) je nach Bedarf freigeben oder festlegen zu
können.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Handbohrmaschine
die Befestigung des Gehäuses (J) vermittelst der Zapfen (K K) in einem
Bohrgestell, welches aus dem Gestellrahmen (L) besteht, dessen mittlerer Theil
einen verstellbaren Schlitten (Q) trägt, der mit seitlichen Verstärkungen (R R und R1 R1)
ausgestattet ist, von denen (R R) zur Feststellung des Schlittens (Q) auf dem Rahmen
(L) dienen, während diejenigen R1R1
zur Aufnahme des Tragzapfens (K) des Bohrspindelgehäuses (J) bestimmt sind.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Handbohr-^
maschine die Anordnung eines Bohrgestelles, welches aus einem Hauptrahmen (L) besteht,
in welchem die, eine einstellbare Spitze (N) tragenden Verlängerungsschienen (M) geführt und feststellbar angeordnet
sind, und welches einen Schlitten (Q) umfafst, der vermittelst seiner seitlichen
Verstärkungen (R R) an dem Bohrgestell festgelegt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67123C true DE67123C (de) |
Family
ID=340780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67123D Expired - Lifetime DE67123C (de) | Handdrehbohrmaschine für Gruben und Steinbrüche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67123C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4073796A (en) * | 1974-12-26 | 1978-02-14 | A. H. Robins Company, Inc. | N-(1-substituted-3-pyrrolidinyl)-1-naphthalene carboxamides |
-
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- DE DENDAT67123D patent/DE67123C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4073796A (en) * | 1974-12-26 | 1978-02-14 | A. H. Robins Company, Inc. | N-(1-substituted-3-pyrrolidinyl)-1-naphthalene carboxamides |
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