DE118318C - - Google Patents

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DE118318C
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tobacco
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/14Machines of the continuous-rod type
    • A24C5/28Cutting-off the tobacco rod

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sicl\ auf eine Maschine zum Schneiden von Tabak in Strangform, bei welcher der Tabakstrang in bekannter Weise über ein rohrförmiges Zuführungsstück seitlich zugeführt und mittelst eines an dem Ende dieses Führungsstückes absetzend auf- und niederbewegten Messers, welches dem zugeführten Strang in der Laufrichtung ausweichen kann, zerschnitten wird. Es handelt sich gemäfs der Erfindung besonders um die Antriebsvorrichtung für den das Messer tragenden Schlitten, welche sich im Wesentlichen durch ein Reibradgetriebe kennzeichnet, welches nach erfolgter Schnittbewegung selbstthätig ausgelöst wird.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Maschine dargestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 ein Querschnitt einer Einzelheit.
Als Ausführungsbeispiel ist eine Maschine gewählt, welche unmittelbar am Auslaufende einer Tabakroll- und Drehmaschine angeordnet ist, um den dort gerollten Tabak zu zerschneiden. Am oberen Theil des Gestelles α ist gegenüber dem Auslaufende der Tabakroll- und Drehmaschine die rohrartige Tabakunterlage b angeordnet. Zu beiden Seiten derselben befinden sich die Führungsbolzen cc, welche den mit Messer- versehenen Schlitten e tragen. Die Bewegung des letzteren erfolgt mit Hülfe der Schubstange /, welche am Zapfen h der. Reibscheibe g angreift. Letztere ist auf einem schwingenden Hebel i gelagert, dessen winkelförmig gebogenes Ende an der Spitze klinkenförmig ausgebildet ist und durch eine Feder k in Eingriff mit dem Schaltrad / gehalten wird. Letzteres ist auf dem Bolzen m gelagert und hat den Zweck, den erwähnten Hebel i zur Seite zu drücken, wodurch die Reibscheibe g aufser Berührung mit der auf der Antriebswelle η sitzenden Reibscheibe 0 gebracht wird. Dieses Ausrücken erfolgt durch Vermittelung eines unter der Wirkung der Feder ρ stehenden Hebels q, dessen oberes Ende mit einer Schaltklinke r ausgerüstet ist, welche ihrerseits mit einem neben dem Schaltrad / auf derselben Achse sitzenden Schaltrade s in Eingriff steht. Der Messerschlitten e ist mit einem Knaggen t versehen, welcher am Ende der Aufwärtsbewegung des Messers zur Anlage an einem am Hebel q befindlichen Stift u kommt und bei der Weiterbewegung denselben derartig bewegt, dafs die Schaltklinke r die Schalträder s und / um einen Zahn weiter schaltet. Hierdurch wird in der bereits beschriebenen Weise der Hebel i ausgeschwungen, so dafs die Reibscheiben g und 0 aufser Berührung kommen und das Messer in seiner äufsersten Stellung stehen bleibt. Das Wiedereinrücken geschieht mit Hülfe eines Handhebels v, welcher auf der Achse m der Schalträder / und s gelagert ist und eine Schaltklinke n> trägt, mittelst deren die erwähnten Schalträder um einen Zahn weiter gedreht werden können. Sobald die klinkenförmig ausgebildete Spitze des Hebels i bei dieser Drehung der Schalträder die Spitze des Zahnes verläfst, wird sie durch die Feder k in die Zahnlücke hineingezogen und es er-
folgt nun die Weiterbewegung des Messerschlittens.
Um den Vorschub des Tabakstranges χ durch das Messer d, wenn dasselbe die Auslauföffnung der rohrartigen Unterlage b bedeckt, nicht zu unterbrechen, wird das untere Ende des Gestelles α mittelst der Achse y scharnierartig am Gestell \ der Roll- und Drehmaschine angebracht. Das obere Ende steht unter der Wirkung einer Feder ι, so dafs das Gestell dem Druck des Tabakseiles ausweichen kann und in seine Normalstellung zurückfällt, sobald sich das Messer wieder über das Ende der rohrartigen Unterlage b erhoben hat.
Die Feststellung des Messerschlittens geschieht durch einen Anschlag 2 am Hebel 2; derselbe greift- nach Ausrückung des Reibradgetriebes unter die untere Kante 3 des Knaggens t und hält hierbei den Messerschlitten e in seiner,, oberen Stellung so lange fest, bis der Hebel i durch die Schaltung des Handhebels ν sich wieder vom Messerrahmen - bezw. von dem Knaggen t wegbewegt hat.

Claims (1)

Patent-Ansprüche:
1.. Eine Maschine zum Schneiden von Tabak in Strangform, bei welcher der Tabakstrang über ein Führungsstück stetig zugeführt wird und das an dem Ende des letzteren absetzend auf- und nied erbewegte Messer dem seitlich zugeführten Strang in der Laufrichtung desselben ausweichen kann, : dadurch gekennzeichnet, dafs die Auf- und Niederbewegung des Messerschlittens (e) durch ein Reibradgetriebe (g 0) erfolgt, dessen getriebener Theil (g) an einem schwingenden Hebel (i) befestigt ist, welcher beim Hochgang des Schlittens selbstthätig ausgeschwungen wird, so dafs die Reibscheiben aufser Berührung kommen,' während gleichzeitig eine selbstthätige Sicherung des Schlittens in seiner Hochstellung erfolgt.
. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Fufs (a) derselben mit dem Abgebeende (\) einer Tabakroll- und Drehmaschine durch ein Scharnier (y) oder dergl. verbunden ist, welch letzteres unter der Wir-. kung einer sich gegen das Gestell der Maschine anlegenden Feder (1·) steht, zum Zweck, den Vorschub des Tabakstranges auch bei der tiefsten Stellung des Schneidemessers zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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