DE3382C - Neuerungen an Schälmaschinen - Google Patents
Neuerungen an SchälmaschinenInfo
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- DE3382C DE3382C DENDAT3382D DE3382DA DE3382C DE 3382 C DE3382 C DE 3382C DE NDAT3382 D DENDAT3382 D DE NDAT3382D DE 3382D A DE3382D A DE 3382DA DE 3382 C DE3382 C DE 3382C
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- Germany
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J17/00—Household peeling, stringing, or paring implements or machines
- A47J17/14—Machines for peeling
- A47J17/16—Peeling machines with rotary fruit-holding spindles and fixed or movable peeler blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 34.
FRAUER & BAUMART in RÖDELHEIM bei FRANKFURT a. M.
Neuerungen an Schälmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1878 ab.
Diese Maschine hat den Zweck, die Arbeit beim Schälen von Kartoffeln, Rettigen, Gurken,
Aepfeln etc. zu erleichtern und gegenüber den schon bestehenden Maschinen eine gröfsere
Leistungsfähigkeit zu bieten.
Die Maschine ist in neun Figuren dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht.
Fig. 2 eine Seitenansicht.
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2 und Ansicht der Schraube mit Hebel,
von hinten gesehen.
Fig. 4 ein Theil, welcher gebraucht wird beim Schälen von Aepfeln.
Fig. 5 und 6 eine Einrichtung zur Verwendung der Maschine in directer Verbindung mit einer
Bohnenschneidmaschine der Erfinder (Reichs-Patent No. 1621).
Fig. 7, 8 und 9 die Einrichtung eines Messers zum Schälen für Aepfel.
In Fig. ι und 2 ist α das Gestell, welches
auf einer runden Scheibe steht und vermittelst einer Klammer oder auch durch Schrauben an
einem Tische etc. festgehalten wird. Das Gestell α hat eine Nabe al, in welcher sich eine
Welle bewegt, auf welcher das Zahnrad b sitzt. An dem anderen Ende der Welle ist
die Büchse bl mit Schraube b2 aufgeschraubt
und mittelst Schräubchen b3 festgestellt. Der in Fig. 4 gezeichnete Theil dient für denselben
Zweck. Eine Schraube c dient zum Transportiren des Messerhebels c', indem das an letzteren
befestigte Zahnstück d in das Schraubengewinde eingreift. Der Messerhebel cl hat ein Scharnier
c2, an dessen vorderem Ende das Messerstück cs angebracht ist. Dieses wird mit dem
Hebel cl durch die Feder e immer in seiner
Richtung fixirt und kann, weil das eine Ende des Scharniers ein längliches Loch hat, durch
die Schraube i4 vor- oder rückwärts gestellt
werden. An Stelle der Feder e kann auch eine Spiralfeder angebracht werden.
/ ist eine vierkantige Führungsstange, auf welcher sich der Hebel c1 verschieben kann;
sie trägt an einem Ende einen durchgehenden Zapfen, auf welchem eine Spiralfeder fl sitzt,
deren eines Ende in den Stellbogen /2 eingelegt und gestellt wird, je nachdem das Messer
fester oder loser auf die Kartoffel drücken soll. Der Hebel cx ist verbunden mit einem runden
Ansatz /°, um welchen ein Schieber /3 gepafst ist, in welchem sich der Hebel mit der Führungsstange drehen kann. Der Schieber /3 hat an
dem anderen Ende eine Bohrung, durch welche die Schraube c hindurchgeht und darin geführt
wird, und seitlich eine Nase /4, in welche sich ein Draht g legt. Dieser Draht hat seinen Drehpunkt
bei g1 und trägt einen Stift g2, auf
welchem die Feder h, welche auf gl befestigt
ist, aufliegt. Die Feder h drückt den Draht und dieser das Schiebstück mit dem Messerhebel
stets in der Richtung nach der Kurbel hin und dient dazu, wenn die Kartoffel fertig
geschält ist, vermittelst der Spiralfeder den Hebel cl herunterzudrücken. Das Zahnstück d
fährt dadurch aus der Schraube c heraus und der Hebel wird wieder in seine Anfangslage
geworfen.
Hiermit ist das lästige Rückwärtsdrehen oder Schieben überflüssig. Man rückt dann am
Grifft1 das Zahnstück wieder in die Schraube c
ein; der Hebel bewegt sich in seinem Scharnier c2, das Messer legt sich dann auf ein am
Gestell α angeschraubtes Zinkplättchen i und man kann dann wieder, nachdem man eine
neue Kartoffel aufgesteckt, weiter schälen. Die Kurbel k ist am Zahnrad k' angegossen und
dieses sitzt auf der Schraube c.
Fig. 5 zeigt das Gestell α zur Verwendung der Schälmaschine in Verbindung mit der oben
erwähnten Bohnenschneidmaschine der Erfinder. Der obere Mechanismus wird wie in Fig. 1 und 2
angewendet; // sind zwei angegossene Arme, an deren unterem Ende bei I1 der Draht g und
Feder h ihren Drehpunkt erhalten. Das Zahnrad b wird auf die Hauptwelle der Bohnenschneidmaschine
aufgeschraubt und greift dann genau in Zahnrad k1.
Fig. 6 ist die Hülse der Maschine, die mit zwei Schrauben bei m an das Gehäuse der Bohnenschneidmaschine
festgeschraubt wird, mi ist ein
durchgehender Schlitz, in welchem sich der Streifen η des Gestelles α verschieben läfst; derselbe
wird mittelst der Stellschraube η' verstellt
und gehalten.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen eine Einrichtung zum Schälen für Aepfel; das Messer hierzu mufs
breiter sein wie sonst und eine gerade Schneide haben, um den bestimmten Zweck vollständig
zu erreichen.
Die Einrichtung dieses Messers besteht aus zwei ineinander drehbaren Theilen, deren oberer
(Messerstück) am Scharnier c 2 angeschraubt werden
kann. ο ist das Messerstück, welches eine Nase ο' trägt, die sich in den länglichen Schlitz
des Scharnierstückes c2 legt und durch die Schraube i4 vor- oder rückwärts gestellt werden
kann, p ist der Messerhalter mit zwei Scheiben/1/2;
über Scheibe/1 kann sich der Halter vermittelst seines runden Ansatzes drehen, damit
die Schneide sich der Form des Apfels anschmiegen kann. Die Scheibe /2 hat ein viereckiges
Loch und ist auf den Messerhalter aufgenietet, q ist das Messer, welches einen
länglichen Schlitz q1 hat und mit Schräubchen q*
vor- oder rückwärts gestellt werden kann. Die obere Scheibe pl ist um ein Drittel ihres Umfanges
eingefeilt, in welchem Theil ein Stift r gleitet,, welcher, am Messerstück ο befestigt, dem
Messerhalter q eine Drehung so weit erlaubt, wie es erforderlich, um den Apfel ganz zu schälen.
Die Maschine bietet eine einfache Construction, ist leicht auch von ungeschickteren Personen zu
bedienen.
Claims (7)
1. Die gewundene Feder h, der Draht g mit
dem Schieberstück /3 als selbstthätig rückwirkend,
wie beschrieben.
2. Der Messerhalter cl mit dem Scharnier, wie
beschrieben.
3. Die Führungsstange / mit der Spiralfeder/1 und dem Stellbogen /2 zum festeren oder
loseren Drücken des Messers auf die Kartoffel, wie beschrieben.
4. Das Zahnstück d, in Verbindung mit dem Messerhebel, wie beschrieben.
5. Die Einrichtung zum Gebrauch der Maschine, in Verbindung mit einer Bohnenschneidmaschine.
6. Die Einrichtung des Messers zum Schälen von Aepfeln, wie beschrieben.
7. Die ganze Zusammenstellung der Maschine, wie beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3382C true DE3382C (de) |
Family
ID=282399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3382D Active DE3382C (de) | Neuerungen an Schälmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3382C (de) |
-
0
- DE DENDAT3382D patent/DE3382C/de active Active
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