DE336330C - Pyrophorer Gasanzuender - Google Patents

Pyrophorer Gasanzuender

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DE336330C
DE336330C DE1920336330D DE336330DD DE336330C DE 336330 C DE336330 C DE 336330C DE 1920336330 D DE1920336330 D DE 1920336330D DE 336330D D DE336330D D DE 336330DD DE 336330 C DE336330 C DE 336330C
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DE
Germany
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gas lighter
push rod
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pyrophoric gas
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DE1920336330D
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Hofmann & Wild
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Pyrophorer Gasanzünder. . Bei den mit Klauenkupplungen versehenen Reibrädern von Gasanzündern ist der Durchmesser des Reibrades verhältnismäßig klein, so daß bei längerem Gebrauch. die Reibfläche rasch abgenutzt wird. Um nun eine möglichst große Reibfläche zu gewinnen, von welcher bei. dem Zündvorgang immer neue Flächen zur Wirkung kommen, ist gemäß'vorliegender. Erfindung die Antriebsvorrichtung für das Reibrad in das Innere eines als. Kranz ausgebildeten. Reibwerkzeuges verlegt. Hierdurch wird ermöglicht, einen Zahnkranz von verhältnismäßig großem Durchmessier zur Anwendung zu bringen. Durch diese Anordnung- wird ferner auch eine verhältnismäßig flache Bauart des Gasanzünders an der Zündstelle erreicht. Die weitere Ausgestaltung der Antriebsvorrichtung im Innern des Zahnkranzes besteht m einer hier angeordneten Scheibe mit sektorenförmigem Ausschnitt, in welchen ein sektorenförmiger Mitnehmer eingelegt ist. Zur Erzielung der im nachsteh.enden noch. näher beschriebenen Wirkung ist es dabei erforderlich, .daß der Ausschnitt der Scheibe oder der eingelegte sektorenförmige Miinelvner ungleich lange Kanten aufweist.
  • Der Erfindungsgegenstand. ist in - der Zeichnung veranschaulicht und es stellt dar: Fig. z einen Längsschnitt durch den Gasanzünder (Teile in der Normalstellung), Fig. 2 eine Seitenansicht @des-selben (Teile im Augenblick der Betätigung :des Gasanzünders) Fig. 3 Einzelteile des Gasanzünders in. der Normalstellung sowie in vergrößertem Maßstabe und Fig. q. dieselben Teile in einer anderen Lage ebenfalls in vergrößertem Mäßstabe. Eine Stange r von- beliebigem, zweckmäßig U-förmigem Querseli,nitt steckt mit ihrem unteren Ende in einem Handriff 2 und! ist an ihrem oberen Ende zur Aufnahme des Zereisenstückes röhrenförmig zusammengerollt. Eine Kappe 3 ist ,hier aufgesetzt und preßt mittels einer Feder in bekannter Weise das Zereisenstück gegen das Reibrad. Unterhalb dieses röhrenförmigen Teiles ist zwischen zwei Schenkeln der Stange z die Reibradvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einer um ,einen Bolzen q. .drehbaren Scheibe 3 mit einem sektorenförmigen Ausschnitt 6. Dieser Ausschnitt weist aus einem ,später noch erläuterten Grunde zwei verschieden lange Kanten auf. Um: diese Scheibe 5 ist das Reibwerkzeug in Form eines Kranzes 7 drehbar .gelagert. In dem Ausschnitt 6 ist ein Sektorenstück 8 von gleicher Stärke wie Scheibe 5 und Zahnkranz 7, aber von g& ringerer Flächenausrdehnung untergebracht. Dieses Sektorenstück hat entweder gleich lange Kanten oder die eine Kante ist eine Kleinigkeit kürzer als die andere; wesentlich ist, d'aß die radiale Ausdehnung etwas !größer als die kurze Kaute des; Ausschnittes 6 und kleiner als die lange Kante dieses Ausschnittes ist. Infolgedessen kann das Sektorenstück 8 -sich- in dem: Ausschnitt etwas bewegen. Inder einen Aüißenecke dieses Sektorenstückes ist eine Öffnung 9 vorgesehen, deren Zweck noch in folgendem beschrieben wird.
  • Neben der Stange i 'st nun eine Schubstange io von beliebigem, zweckmäßig auch U-förmigem Querschnitt angeordnet, welche durch eine an den Stiften 14 und 15 befestigte Zugfeder 13 stets an die Stange i angedrückt wird. Das eine Ende 1 i der Stange io ist abgeschrägt und etwas weiter innen ein zweckmäßig etwas schräger Schlitz i2 vorgesehen. Das andere Ende der Schubstange io umfaßt mittels zweier Flanschen die Reibraadvorrichtung und ist mittels eines durch die Öffnung g gesteckten Stiftes mit dem Sektorenstück 8 verbunden: Am Griffende der Stanigie i ist ein kleiner Handhebel i6 um einen Stift 17 verschwenkbar gelagert. Er umfaßt mittels seitlicher Flanschen beide Stangen i und io und weist in der Nähe des Drehpunktes 17 zwei Nasen 16 auf. An der Stelle der Schubstange io ist im Innern dieses Hebels ein Bolzen ig angeordhet, welcher bei der Normallage der Schubstange io in dem Ausschnitt 12 derselben liegt. Durch eine an diesem Bolzen ig und einem Stift 2i der Stange i befestigte Feder 2o wird der Handhebel in seiner gehobenen Lage gehalten und kehrt nach dem Verschwenken bei Betätigung des Gasanzünders wieder in diese zurück.
  • Es ist noch zu bemerken, daß oder Stift 15 auf beiden Seiten der Schubstange io etwas hervorragt, so daß die Nasen 18 beim Verschwenken des Hebels 16 hier gegenstoßen und dadurch Schubstange io von Stange i abheben können.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Sobald durch Druck auf den Hebel 16 dieser versehwenkt wird, zieht der in ,dem Ausschnitt i2 der Schubstange io liegende Bolzen ig letztere entlang der Stange i. Dabei drückt das Sektorenstück 8 mit einer Kante 22 auf die Scheibe 3, dreht sie um einen bestimmten Betrag und wandert selbst etwas nach dem Griff des Anzünders zu. Infolge der besonderen Ausgestaltung des Sektoren-Stückes 8 ist bei diesem Wandern zwischen seiner Außenkante 23 und dem Innenumfang des Zahnkranzes 7 etwas Spiel vorhanden, so daß diese Teile sich nicht berühren. Infolgedessen verbleibt bei dieser Bewegung der Schubstange auch der Zahnkranz 7 in Ruhe.
  • Sobald nun beim weiteren Verschwenken des Handhebels 16 die Nasen 18 mit den vorstehenden Enden des Stiftes 15 in Berührung kommen, wird die Schubstange io von der Stange i abgehoben Lind dadurch auch der Schlitz 12 aus dem Bereich ,des Bolzens ig entfernt, so daß die Schubstange io unter der Wirkung der Feder 13 zurückschniellt. Da die raid'iale Kante 22 des Sektorenstückes 8 größer ist als die Kante 24, klemmt sich die logenförmige Außenkante 23 in dem Zahnkranz 7 fest und kuppelt ihn dadurch mit der Schubstange io, so daß er unter gleichzeitiger Rückdirehung der Scheibe 5 rasch um einen gewissen Betrag in dien Richtung des Pfeiles 25 weitergedreht wird und dabei Funken erzeugt.
  • Auf diese Weise ist der Erfindungsgegenstand im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen von der Größe oder Schnelligkeit der Verschwenkung des Hebels 16 unabhängig und es wertheil unter dauerndem Weiterschalten des Reibwerkzeuges stets gleich große kräftige Funken erzeugt. .

Claims (2)

  1. PATENT-ANSTRÜCHE: -i. Pyrophorer Gasanzünder, - gekennzeichnet durch eine innerhalb des als Kranz ausgebildeten Reibwerkzeuges angeordneter mit einem sektorenförmigen ungleichseitigenAusschnitt verseheneScheibe (5), iri deren Ausschnitt ein sektorenförmiger, finit der Schubstange verbundener M itnehiner eingelegt ist.
  2. 2. Pyrophorer Gasanzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange durch einen Einschnitt (12) mittels eines Stiftes am Handhebel' während des Abziehens mitgenommen, am Ende der Abzugsbewegung aber -durch Nocken (18) ausgehoben wird.
DE1920336330D 1920-07-13 1920-07-13 Pyrophorer Gasanzuender Expired DE336330C (de)

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