DE718326C - Fuellbleistift mit einem oder mehreren verschiebbaren Minenhaltern - Google Patents

Fuellbleistift mit einem oder mehreren verschiebbaren Minenhaltern

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DE718326C
DE718326C DEN41822D DEN0041822D DE718326C DE 718326 C DE718326 C DE 718326C DE N41822 D DEN41822 D DE N41822D DE N0041822 D DEN0041822 D DE N0041822D DE 718326 C DE718326 C DE 718326C
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DE
Germany
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lead
sleeve
adjustment rod
guide tube
mine
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Expired
Application number
DEN41822D
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English (en)
Inventor
Bernhard Naegele Jr
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/10Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units
    • B43K24/12Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operating by means sliding in longitudinally-slotted casings

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Füllbleistift mit einem oder mehreren verschiebbaren Minenhaltern Die Erfindung bezieht sich auf Füllbleistifte mit einem oder mehreren Minenhaltern, von denen jeder durch einen in einem Längsschlitz der Mantelhülse geführten Steg mit einem Stellglied verbunden ist, das beispielsweise aus einem Wipphebel oder aus einem Schiebeknopf o. dgl. bestehen und in den Endstellungen des Minenhalters in entsprechenden Rasten des Führungsschlitzes festgehalten werden kann. Bei den bisher bekannten Bleistiften dieser Art ist in der Regel ein Vorschub der Mine aus ihrem Halter nur durch Verdrehen des vorderen Teiles des Minenhalters oder durch eine ähnliche Maßnahme möglich, wozu in jedem Falle der Bleistift mit der einen Hand gehalten und die Vorschubbewegung mit der anderen Hand ausgeführt werden muß.
  • Es ist auch schon ein Füllbleistift bekanntgeworden, bei welchem die Mine mittels einer besonderen Ausstoßvorrichtung in der Endstellung des Minenhalters noch weiter nach vorn gedrückt werden kann. Zu diesem Zweck sind zwei voneinander getrennte Stellvorrichtungen vorhanden, von welchen die eine nur den Minenhalter, die andere nur die Ausstoßvorrichtung bewegt. Dies bedingt die Anordnung eines ziemlich langen Schlitzes in der Mantelhülse zum Durchtritt der Stellvorrichtung, was besonders bei Mehrfarbenstiften eine erhebliche Schwächung der Mantelhülse zur Folge hat. Auch ist eine Feinabstufung des Minenvorschubes bei dieser bekannten Anordnung nicht möglich, weil die jeweilige Vorschublänge durch die Zahnteilung der in der Mantelhülse vorgesehenen Verzahnung bestimmt wird, die aus Festigkeitsrücksichten nicht unter ein bestimmtes Maß sinken kann.
  • Von diesen bekannten Füllbleistiften unterscheidet sich der Füllbleistift nach der Erfin- Jung vor allem dadurch. daß zum 1"orschub des in Schreibstellung zu bringenden Minenlialters und zur Betätigung der -Nachstellvorrichtung für die Mine nur ein gemeinsamer Schieber erforderlich ist. Dieser Schieber ist erfindungsgemäß mit einer auf dem M:inenführungsrohr entgegen der Wirkung einer Rückholfeder axial verschiebbaren Hülse vc-rbunden, die auf einen an sich bekannten, vom hinteren Halterende her innerhalb des Minenführungsrohres verschiebbaren MinenAachstellstab derart kraftschlüssig einwirkt, daß sie, nachdem durch den Schieber der Minenhalter bis zum Auftreffen des Minenführungsrohres auf einen Anschlag der Mantelhülse vorgeschoben worden ist, beim weiteren Vorwärtsbewegen des Schiebers auf dem Minenführungsrohr nach vorn gleitet und dabei den Minennachstellstab und -damit die Mine mitnimmt, während sie nach Freigabe des Schiebers durch die Rückholfeder wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht wird, wogegen der Minennachstellstab in der vorgeschobenen Stellung verbleibt.
  • Zweckmäßig wird die Verscliielieliiilse an ihrem vordren Ende mit einem eingebogenen Rand versehen. mit welchem sie finit am Minennachstellstah vorgesehenen und durch einen Längsschlitz des Minenführungsrohres freigelegten Zähnen in Eingriff steht. Die Teilung dieser Zähne kann nach Belieben gewählt werden. Vorteilhaft wird der gezahnte Teil des \ achstellstabes sägeblattähnlich gestaltet und an seinem vorderen und hinteren Ende mit zylindrischen Ansätzen versehen, finit welchen er innerhalb des Minenführungsrohres geführt wird. Minenfizhrungsrohr und Schiebehülse werden durch Längsschlitzung radial federnd gemacht. An der Eingriffstelle des Hülsenrandes in die Zähne des Minennachstellstabes und am hinteren Ende weist das Minenführungsrohr zweckmäßig je eine Eindrückung in Gestalt einer Ringnut auf, von welchen in die eine der Rand und in die andere eine rillenförmige Eindrückung der Schiebehülse eingreifen.
  • Durch entsprechende Ausbildung der gegenseitigen Eingriffsverhältnisse wird eine Lösung der hleminung zum Zwecke eines Zurückscliiebens der Vorschubstange und zugleich eine Begrenzung des Vorschubes auf ein geeignetes Maß erzielt. Ein leichter Druck auf den Stellschieber genügt, um die Mine allmählich je nach dem Fortgang des Abschreibens nach außen zu schieben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt; es zeigen Fig. i einen Teillängsschnitt durch einen fVeeliselbleistift, Fig.2 in vergrößertem Maßstab einen Minenhalter im Längsschnitt, Fig. 3 einen Teil der Mantelhülse des Bleistiftes in Ansicht und Fig. .I einen Querschnitt nach der Linie A--.1 in Fig. :2.
  • In Fig. i ist ein Minenhalter in Schreibstellung gezeigt, in welcher er mit einem Absatz i an einem Anschlag der durch Längsschlitze federnd gestalteten Spitze 2 der Mantelhülse 3 anliegt.
  • Der Minenhalter besteht ini einzelnen aus dem Minenführungsrohr .I, durch dessen vorderes gleichfalls geschlitztes Ende 5 die Mine 6 federnd festgehalten wird, aus der Hülse;, welche mittels einer eingedrückten Querrille starr mit dem Fortsatz 9 verbunden ist, und aus dem Minennachstellstab io, der zwei zylindrische Endstücke ii und 12 aufweist und in seinem mittleren prismatischen Teil an einer Seite mit Zähnen 13 versehen ist, die über den Umfang der zylindrischen Endstücke vorstehen.
  • _11s Stellglied bzw. Schieber ist beispielsweise ein Wipphebel 14 vorgesehen, der um eine Achse 15 schwenkbar an dem Steg 16 befestigt ist, der in einem Längsschlitz 17 der Mantelhülse 3 verschiebbar ist. Der Wippliebel wird in der Sperrstellung mit seiner Nase i S jeweils durch eine unter Spannung innen an der Bleistifthülse anliegende gebogene Flachfeder i9, durch deren Schlitz 30 der Steg 16 hindurchgesteckt ist, in die Rast i des Sdilitzes 17 gezogen.
  • Die Hülse 7 greift mit ihrem vorderen eingebogenen Rand 2o in die Zähne 13 des Minennachstellstabes io kraftschlüssig ein, und zwar so, daß sie bei ihrer V orwärtsbeivegung den Minennachstellstab mitnimmt, ivälirend der Rand 20 bei der Rückwärtsbewegung der Hülse 7 über die schrägen Zahnflanken nach rückwärts gleiten und in die nächstfolgende Rast einschnappen kann. ohne den Minennachstellstab mitzunehmen. Die Vorschubbewegung der Hülse 7 wird dadurch bewerkstelligt, daß der Wipphebel 14 nach Erreichung der Schreibstellung des :Minenlialters (siehe Fig. i) in der Rast 2 1 der Mantelhülse 3 noch um ein kurzes Stück nach vorn geschoben wird, wodurch infolge des Festhaltens des Minenführungsrohres .4 durch die :Mantelspitze 2 die Relativbewegung zwischen den Teilen .I und 7 bewirkt wird.
  • Bei dieser Bewegung gleitet der eingebogene Rand 2o der Hülse 7 in einer ringförmigen Nut 22 des Minenführungsrohres d. nach vorn. Wird daraufhin der Wipphebel oder Verschiebeknopf wieder freigegeben, so geht die Hülse 7 unter Wirkung der Druckfeder 23, welche sich einerseits gegen den starr mit der Hülse 7 verbundenen Fortsatz 9 und andererseits gegen das hintere Ende des Minenführungsrohres 4 stützt, wieder um eine Zahnteilung zurück, während -der Minennachstellstab io infolge der Bremswirkung der radial federnden Eindrückung 22 in der jeweils um eine Zahnlänge vorgeschobenen neuen Lage festgehalten wird.
  • Der Minennachstellstab io kann nach Bedarf wieder zurückgeschoben werden, beispielsweise zum Einführen einer neuen Mine. Hierzu wird der Wipphebel oder Verschiebeknopf 14 in dem Führungsschlitz der Mantelhülse bzw. in dessen Verlängerung 2.I so weit vorgeschoben, bis die Wipphebelnase 18 am vorderen Ende der Rast 2 1 aufgehalten wird. In dieser Stellung liegt der eingebogene Rand 2o der -Hülse 7 vorn außerhalb der ringnutartigen Eindrückung 22 und wird dadurch infolge der Anordnung eines oder mehrerer Längsschlitze 25 so weit aufgespreizt, daß er nicht mehr in die Zahnrasten eingreift, so daß die Vorschubstange beliebig verschoben werden kann.
  • Die zylindrischen Teile ii und 12 des Minennachstellstabes io dienen zu seiner Führung innerhalb des Minenführungsrohres 4, erstere zugleich als Stütze für den dickwärtigen Teil der Mine, die lose eingesetzt und nur durch die Federung an der Mündung 5 festgehalten wird.
  • Zur Längsführung zwischen der Hülse 7 und dem Minenführungsrohr q. dient eine Längsrille 26, die in einen Schlitz 27 des Minenführungsrohres greift.
  • Durch eine ringnutartige Eindrückung 28 am inneren Ende des Minenführungsrohres 4 und eine in diese eingreifende rillenartige Eindrückung 29 der Hülse 7 wird die gegenseitige Bewegung dieser beiden Teile auf das gewünschte Maß begrenzt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllbleistift mit einem oder mehreren durch in Längsschlitzen der Mantelhülse geführte Schieber in die Schreibstellung vorschiebbaren Minenhaltern, in deren Minenführungsrohr ein vom hinteren Halteren-de her zu verschiebender Mirnennachstellstab angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zum Verschieben der Minenhalter dienende Schieber (i4, 16) mit einer auf dem Minenführungsrohr (4) entgegen der Wirkung einer Rückholfeder (23) axial verschiebbaren Hülse (7) verbunden ist, die auf den Minennachstellstab (io) derart kraftschlüssig wirkt, daß sie, nachdem durch den Schieber (i4, 16) der Minenhalter bis zum Auftreffen des Minenführungsrohres (4) auf einen Anschlag (2) der Mantelhülse (3) vorgeschoben worden ist, beim weiteren Vorwärtsbewegen des Schiebers auf dem Minenführungsrohr nach vorn gleitet und den Minennachstellstab und damit die Mine mitnimmt, während sie (7) nach Freigabe des Schiebers (i4, i6), ohne den Minennachstellstab mit zurückzunehmen, durch die Rückholfeder (23) wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht wird.
  2. 2. Füllbleistift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) am vorderen Ende einen eingebogenen Rand (2o) aufweist, mit dem sie mit am Minennachstellstab (io) vorgesehenen und durch einen Längsschlitz (27) des Minenführungsrohres (4) freigelegten Zähnen (i3) in Eingriff steht.
  3. 3. Füllbleistift nach den Ansprüchen i und 2, *dadurch gekennzeichnet, daß der gezahnte Teil des Minennachstellstabes (io) sägeblattähnlich gestaltet ist und am vorderen und hinteren Ende zylindrische Führungsfortsätze (11, 12) aufweist. .I.
  4. Füllbleistift nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Minenführungsrohr (4) und die Hülse (7) längs geschlitzt sind und dadurch in radialer Richtung federn.
  5. 5. Füllbleistift nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Minenführungsrohr (4) an der Eingriffstelle des Hülsenrandes (2o) in die Zähne (i3) des Minennachstellstabes (io) und am hinteren Ende je eine ringnutartige Eindrückung (22 bzw. 28) aufweist, in ,deren erstere :der Rand (2o) und in deren letztere eine rillenartige Eindrückung (29) der Hülse (7) greift.
  6. 6. Füllbleistift nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) eine längs verlaufende Eindrükkung (26) aufweist, mit der sie (7) im Längsschlitz (27) des Minenführungsrohres (4) axial geführt ist.
DEN41822D 1938-03-31 1938-03-31 Fuellbleistift mit einem oder mehreren verschiebbaren Minenhaltern Expired DE718326C (de)

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DE (1) DE718326C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826712C (de) * 1949-07-12 1952-01-03 Georg Meier Jun Fuellstift
DE1097859B (de) * 1954-05-12 1961-01-19 Bernhard Naegele Jun Wechselschreibstift

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826712C (de) * 1949-07-12 1952-01-03 Georg Meier Jun Fuellstift
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