DE76994C - Schwingendes Räderwerk für Bogeniichtregelung - Google Patents

Schwingendes Räderwerk für Bogeniichtregelung

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DE76994C
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Germany
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oscillating gear
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DENDAT76994D
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P. SCHMIDT in Berlin N., Müllerstrafse 25
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1893 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an schwingenden, für Bogenlichtregelung bestimmten Uhrwerken, durch welche der sich ständig während des Betriebes verändernde Gewichtsunterschied zwischen der oberen und der unteren Kohle, der nur in gleichbleibender Gröfse als Triebkraft für das ganze Werk vollwerthig ist, in seinem schädigenden Einflufs auf den regelrechten Gang des Werkes unschädlich gemacht wird, unter Aufrechterhaltung einer von Hand zu bewirkenden Einstellung dieser Vorrichtung, unabhängig von dem Regelungswerk trotz seiner engen Beziehung zu derselben, aber abhängig von der ebenfalls freihändig ausführbaren Lageänderung der Kohlen zu einander.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Anordnung durch Fig. 1 in Vorderansicht, Fig. 2 und 3 in Seitenansicht, Fig. 4 in Draufsicht dargestellt, während Fig. 5 die Stellvorrichtung für die Kettenscheibe und Fig. 6 und 7 die Sperrradanordnung zeigen, durch welche das Verstellen der letzteren von Hand ermöglicht wird.
Die lose auf ihrer Drehachse α sitzende Kettenscheibe b ist auf der einen Seite mit einer Schnecke c und auf der anderen mit dem Sperrrad d fest verbunden. Erstere greift in das Schneckenrad e, dessen Achse f an ihrem unteren Ende mit einem Zahnrad g ausgestattet ist, welches durch seinen Eingriff in ein kleines Trieb h die Drehbewegung einer über die ganze Länge des Schwingrahmens i geführten und in. den Schmalstegen desselben gelagerten Schraubenspindel k veranlafst. Ein als Mutter auf der letzteren angeordnetes, durch eine Führungsstange / am Drehen verhindertes Gegengewicht wird durch diese Anordnung längs jenes Rahmens in der zur Schwingachse desselben rechtwinklig liegenden Richtung verschoben.
Die ebenfalls auf dem Rahmen i parallel zu seiner Schwingachse lagernde Welle α hat an ihrem einen Ende eine Scheibe η und auf dem anderen das Sperrrad 0, beide in fester Verbindung mit ihr. Scheibe η trägt den durch Feder p beeinflufsten Sperrkegel q, welcher in die Zähne des Sperrrades d eingreift, und Sperrrad 0 überträgt seine Bewegung auf das lose auf Achse α drehbare Zahnrad r durch den an letzterem befindlichen, mittelst Feder s angedrückten Sperrkegel t.
Um die Scheibe b ist die an ihren beiden Enden die Kohlenhalter tragende Kette u so oft umgeschlungen, dafs ihr Gleiten auf der Oberfläche des Scheibenkranzes ausgeschlossen erscheint. Die Drehbewegung derselben zum Betriebe des ganzen Werkes erfolgt durch den Gewichtsunterschied zwischen der in den Haltern angebrachten oberen schwereren und der unteren leichteren Kohle. Dieser Unterschied kann nur als gleichbleibende Gröfse zur richtigen Wirkung kommen. Sie ist indefs im vorliegenden Falle durch das ungleiche Verbrennen der Kohlen einer steten Aenderung unterworfen und mufs deshalb zum Zweck eines richtigen Arbeitens des ganzen Werkes ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich erfolgt durch das Gegengewicht m,
dessen Lageveränderung in Bezug auf die Schwingachse des Rahmens i den schädigenden Einflufs des veränderlichen Gewichtsunterschiedes zwischen den Kohlen aufhebt.
Bei der angegebenen Aufhängeform der Kerzenhalter ist ein selbstthätiges, vom Regelungswerk unbeeinflufstes Herabsinken der oberen schwereren Kohle ausgeschlossen, weil der Sperrkegel q die Kettenscheibe b in Verbindung mit der Achse α und damit in Beziehung zu dem Zahnrad r hält, welches die Triebkraft auf das Regelungswerk übermittelt.
Wohl kann der betreffenden Kohle indessen eine diesbezügliche Bewegung, sowie solche in entgegengesetzter Richtung von Hand gegeben werden. Im ersten Falle wird das Gesperre am Zahnrad r und im letzteren das an der Scheibe η eine solche zugleich mit der zwangläufigen Verschiebung des Gegengewichtes in die der jedesmaligen Kohlenlage entsprechende Gleichgewichtsstellung zulassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein 'schwingendes, für Bogenlichtregelung bestimmtes Räderwerk, bei welchem ein Ausgleich der durch die ständige Aenderung der Triebkraft eintretenden, den regelrechten Gang des Werkes schädigenden Wirkung erreicht wird durch die Einstellung eines in der Längsrichtung des. Schwingrahmens (i) rechtwinklig zur Drehachse desselben verschiebbaren Gegengewichtes fm) und durch die zwangläufige Bewegung desselben durch die von dem Gewichtsunterschied zwischen oberer und unterer Kohle getriebene und mit dem Regelungswerk in bedingungsweiser Verbindung stehende Kettenscheibe (b), unter Aufrechterhaltung einer von Hand zu bewirkenden Verschiebbarkeit dieses Gewichtes, unabhängig von dem Regelungswerk , aber abhängig von der ebenfalls freihändig ausführbaren Lageänderung der Kohlen zu einander.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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