DE117202C - - Google Patents

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DE117202C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/08Operation of gates; Combined operation of gates and signals
    • B61L29/18Operation by approaching rail vehicle or train
    • B61L29/22Operation by approaching rail vehicle or train electrically
    • B61L29/222Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors
    • B61L29/224Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors using rail contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 117202 KLASSE 2Oi.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. August 1899 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt ein. selbstthätiges Oeffnen und Schliefsen der Wegschranke durch den Eisenbahnzug mittelst eines durch elektromagnetische Wirkung bewegten Gewichts heb eis. Gegenüber bereits bekannten Anordnungen dieser Art ist hier zwischen dem betreffenden Elektromagneten und dem anderen entsprechenden Angriffspunkte ein Flaschenzug eingeschaltet, wodurch bewirkt wird, dafs ein vor dem Elektromagneten ruhender Anker beim Schliefsen oder Oeffnen der Wegschranke im Anziehungsbereiche des Magneten bleibt, während ein mit dem Flaschenzug verbundener Hebelarm einen entsprechenden gröfseren Weg zurücklegt.
Die Wegschranke ist aus eisernen Gelenkstücken hergestellt, welche nach Art einer sogenannten Nürnberger Scheere zusammengesetzt sind.
Fig. ι stellt einen Querschnitt, .
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Säule a mit Achse q dar.
Fig. 3 zeigt die Befestigung des Gelenkstückes e auf der Achse q. . Fig. 4 zeigt die Schranke in geschlossener Lage. ■ .
Fig. 5 giebt einen Grundrifs der ganzen Anlage.
Die Achse q ruht auf den beiden Lagern /1 und trägt auf einem Vierkant h das Gelenkstück e (Fig. 3). Mittelst eines Bundes ο und der Muttern k und ρ wird die Achse in ihrer Lage festgestellt. Auf einem zweiten, vierkantig ausgebildeten Theil trägt die Achse q das Winkelgestell n. Auf ihrem runden Theile r ist ein beweglicher Hebel d gelagert, an dessen oberem Ende sich ein Gewicht s befindet.
An dem oberen Querstück des Winkelgestells η sind zwei Dorne t und U1 angeordnet, gegen welche sich das Gewicht je nach der Richtung seiner Bewegung anlegt. In der hohlen Säule α sind zwei Längsschlitze u und ν angebracht. In Schlitz u bewegt sich ein Zapfen oder eine Gleitrolle des Gelenkstückes f auf und ab, während durch den anderen Schlitz ν die Gelenkstücke e und f beim Oeffnen der Schranke in das Innere der Säule eintreten.
Zum Zwecke der Auslösung sind die in je eine elektrische Leitung eingeschalteten Elektromagnete m und Wi1 (bezw. m2 und m3) vorgesehen. Vor denselben ruhen die Anker c und C1 (bezw. C2 und C3).
Die ganze Wegschrankenanlage ist in dem Grundrifs der Fig. 5 übersichtlich dargestellt. Die Schranke ist in
schlossen.
Um das Gewichtshebelwerk in Bewegung zu setzen, ohne dafs sich der jeweilige Anker aus dem magnetischen Felde entfernt, ist je ein Flaschenzug zwischen jedem Anker und dem unteren Hebelarm von d oder άλ angeordnet, und zwar so, dafs das erforderliche Seil an dem unteren Theile des Hebelarmes befestigt ist und der Anker starr an den Kloben des Flaschenzuges festsitzt.
Das Schliefsen und Oeffnen der Schranke spielt sich wie folgt ab:
dieser Darstelluno; se-
Die Lokomotive eines beispielsweise von links kommenden Zuges passirt in einer angemessenen Entfernung vor dem Wegübergange einen Schienencontactapparat. Hierdurch wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, in welchen die Elektromagnete in und m.2 eingeschaltet sind (Fig. 5). Letztere ziehen die entsprechenden Anker c und C2 an sich. Hierbei legen die unteren Arme der Hebel d und dx infolge der Wirkung der Flaschenzüge i und z2 einen solchen Weg zurück, dafs das je an dem oberen Ende des Hebels befestigte Gewicht s an der Säule α in der Richtung des Pfeiles g hinübergeworfen wird und sich vor den Dorn ^1 legt. Das Winkelgestell η und somit auch die Wegschranke selbst setzt sich jetzt durch den Druck des Gewichtes nach derselben Richtung hin in Bewegung und schliefst den Uebergang ab (Fig. 4).
Die elektrische Leitung bleibt natürlich infolge der bekannten Einrichtung des Schienencontactapparates nur für wenige Augenblicke geschlossen.
Nach dem Durchfahren des Ueberganges schliefst die Lokomotive in einer bestimmten Zeit durch einen anderen Schienencontactapparat denjenigen Stromkreis, in welchen die Elektromagnete Jw1 und Jn3 eingeschaltet sind. Die Anker C1 und C3 werden dann angezogen, und das Gewicht s wird nach der entgegengesetzten Seite hinübergeworfen. Sobald es den Dorn t erreicht hat, wird das Gestänge ef zusammengezogen, und die Schranke giebt den Uebergang wieder frei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen und Oeffnen von Eisenbahn-Wegschranken auf elektromagnetischem Wege mit Hülfe von Gewichtshebeln, gekennzeichnet durch' die Einschaltung eines Flaschenzuges zwischen Elektromagnet und Gewichtshebelwerk.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4787890A (en) * 1986-01-10 1988-11-29 Fresenius Ag Feeding system for enteral feeding

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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