DE229875C - - Google Patents

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DE229875C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/08Operation of gates; Combined operation of gates and signals
    • B61L29/18Operation by approaching rail vehicle or train
    • B61L29/22Operation by approaching rail vehicle or train electrically
    • B61L29/222Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors
    • B61L29/224Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors using rail contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229875 KLASSE 2Qi. GRUPPE
Dr. MAX FRANZ in BRESLAU.
Elektrisch selbsttätig gesteuerte Schranke.
»Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für elektrisch selbsttätig gesteuerte Schranken zweigleisiger Bahnen mit zwei an jedem.Gleis angeordneten Streckenstromschließern, die außer mit den Steuermagneten der Schranke noch mit zugehörigen Schaltmagneten verbunden sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Stromkreise der zum Schließen der Schranke dienenden Streckenstromschließer
ίο über einen besonderen Magneten geführt sind, der einen von den übrigen Schaltmagneten zum Schließen der Stromkreise für den Öffnungsmagneten der Schranke gesteuerten gemeinsamen Schalter in einer Mittellage festhält, in der diese Stromkreise unterbrochen sind.
Fig. ι zeigt die Schließ- und öffnungsvorrichtung der Schranke.
Der Schrankenbaum α ist um den Punkt b drehbar gelagert und trägt ein Gegengewicht c. In seiner aufgerichteten Lage wird der Baum durch den Sperrhaken α, gehalten. Dieser Sperrhaken kann von dem Elektromagneten e angezogen werden, so daß der Baum vermöge seines Übergewichtes in eine wagerechte Lage geht. Befindet sich der Baum in dieser wagerechten Stellung und wird der Stromkreis des Elektromagneten f geschlossen, so wird das mit einer nach unten gehenden Nase versehene Eisenstück g angezogen, wodurch jeweils eine Kugel, im vorliegenden Falle die Kugel i, in die mit punktierten Linien angedeutete Höhlung h des unteren Baumendes hineinrollt und den Baum hierdurch wieder in seine aufrechte Lage bringt. In dieser Stellung rollt die in der Höhlung h befindliche Kugel auf die schräge Ebene k hinaus und schlägt beim Rollen gegen den Hebelarm I, wodurch der Hebel m um den Drehpunkt η gegen eine aus dem Behälter 0 stets nachrollende Kugel gedrückt wird und diese bis an die Nase des Stückes g vorschiebt, um den Baum von neuem wieder aufrichten zu können.
Die elektrische Steuerung der Schranke ist in Fig. 2 dargestellt, wobei ein zweigleisiger Betrieb auf den Gleisen p und q angenommen ist. Das Überfahren der Kontakte 1 und 4 würde demnach das Schließen der Schranke, der Kontakte 2 und 3 das öffnen der Schranke bewirken. Die durch die Kontakte 1 und 4 zu schließenden Stromkreise können an der Kontaktstelle 5 (Fig. 1 und 2) unterbrochen werden und sind, sobald die Schranke α geöffnet ist, durch das Kontaktstück r geschlossen (Fig. 1). Ist die Schranke α geschlossen, so wird der Stromkreis an der Kontaktstelle 5 unterbrochen und durch Schließen der Kontaktstelle 6 mittels des Kontaktstückes s (Fig. ι und 2) umgeleitet. Werden die Kontakte bei 1 geschlossen, wenn die Schranke geöffnet ist, so geht der Strom durch die Kontaktstelle 5 um den Magneten e und den Magneten ia. Hierdurch wird bewirkt, daß die Schranke geschlossen und der Schalter 7 von dem Magneten τα angezogen wird, wodurch ■ die Kontakte 8 und 9 geschlossen werden. Hat der Zug den Bahnübergang verlassen, so schließt er hinter der Schranke durch die Kontakte 2 einen Stromkreis, der den Magneten 2a umläuft und weiterhin den Magneten f, da die Leitung bis zu diesem
■ι j !'.<Γ.α if
an dem Kontakt 9 durch den Schalter 7 geschlossen wurde. Durch Erregung des Magneten f wird aber die Schranke geöffnet und durch Erregung des Magneten 2a werden gleichzeitig der Schalter 7 umgelegt, die Leitung an den Kontaktstellen 8, 9 unterbrochen und die Kontakte 10,11 geschlossen.
Derselbe Vorgang wiederholt sich, wenn in entgegengesetzter Richtung ein Zug über die Kontakte 4 und 3 fährt, nur daß in diesem Falle der Magnet \a erregt wird, der den Schalter 7 so einstellt, daß die Kontakte 10 und 11 überbrückt werden. Schließt der Zug den hinter der Schranke liegenden Kontakt 3, so wird wiederum auch der Magnet 3" erregt, der durch den Schalter 7 eine Verbindung zwischen den Kontakten 8 und 9 herstellt.
Der Schalter 7 ist aus folgenden Gründen vorgesehen. Hat z. B. ein Zug den Kontakt 1 überfahren, die Schranke also geschlossen, und hat einige Zeit' darauf ein entgegenkommender Zug den Kontakt 4 erreicht, so darf der erste Zug durch Schließen des Kontaktes 2 die Schranke nicht wieder öffnen können, weil der zweite Zug alsdann an der geöffneten Schranke vorüberfahren würde. Dies verhindern ein besonderer Magnet 12 und die aus Fig. 2 ersichtliche Schaltung.
Beim Überfahren der Kontaktstelle 1 wird die Schranke, wie zuvor beschrieben, geschlossen und damit auch der Kontakt 6; die Kontakte 5 sind geöffnet. Überfährt nun auf dem andern Gleis ein entgegenkommender Zug den Kontakt 4, so wird ein Stromkreis geschlossen, der über die Kontaktstelle 6 hinweg den Magneten 12 umläuft und über die Kontaktstelle 8, die zuvor durch Erregung des Magneten ia geschlossen wurde, nach dem Streckenkontakt 4 zurückläuft. Durch Erregung des Magneten 12 wird der Schalter 7 angezogen und in seiner Mittellage gehalten, wodurch die Kontakte 8, 9, 10 und 11 unterbrochen werden. Fährt nun der erste Zug über den Kontakt 2, so kann er trotz Schließens dieses Kontaktes die Schranke nicht öffnen. Es wird vielmehr nur der Magnet 2a erregt, da der das Öffnen der Schranke bewirkende Magnet f über die nicht geschlossene Kontaktstelle 9 auch nicht erregt wird. Der Schalter 7 ist vielmehr durch den Magneten 2a angezogen worden und hat die Kontaktstellen 10 und 11 geschlossen.
Fährt nun der zweite Zug über den Streckenkontakt 3, so muß die Schranke geöffnet werden, was insofern auch geschieht, als der Strom nicht nur den Magneten 3", sondern auch den die Schranke öffnenden Magneten/ umläuft-, da die Leitung zu diesem durch die Herstellung des Kontaktes bei 11 geschlossen ist. Wenn auch der Kontakt bei 11 durch Erregung des Magneten 3a infolge der Umschaltung des Schalters 7 sofort wieder geöffnet wird, so hat doch der Öffnungsmagnet f der Schranke bereits gewirkt.
Sollte der Fall eintreten, daß nach dem Überfahren der Kontakte 1 und 4 zwei Züge zu gleicher Zeit die Kontakte 2 und 3 schließen, so würden die Magnete 2 und 3 gleichzeitig erregt und der Schalter 7 in der Mitte zwischen beiden Magneten gehalten werden. Um dies zu verhindern, ist der Magnet 3a stärker als der Magnet 2a gemacht, so daß der Schalter 7 stets von dem Magneten 3a angezogen und so die Schranke in jedem Falle wieder geöffnet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltung für elektrisch selbsttätig gesteuerte Schranken zweigleisiger Bahnen mit zwei an jedem Gleis angeordneten Streckenstromschließern, die außer mit den Steuermagneten der Schranke noch mit zugehörigen Schaltmagneten verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise der zum Schließen der Schranke dienenden Streckenstromschließer (1, 4) über einen besonderen Magneten (12) geführt sind, der einen von den übrigen Schaltmagneten α, 2a, 3Λ, 4fl) zum Schließen der Stromkreise für den Öffnungsmagneten (f) der Schranke gesteuerten gemeinsamen Schalter (7) in einer Mittellage festhält, in der diese Stromkreise unterbrochen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Gedruckt in der Reichsdruckerei.
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