DE112376C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE112376C DE112376C DENDAT112376D DE112376DA DE112376C DE 112376 C DE112376 C DE 112376C DE NDAT112376 D DENDAT112376 D DE NDAT112376D DE 112376D A DE112376D A DE 112376DA DE 112376 C DE112376 C DE 112376C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- cylinder
- carriage
- spindles
- spindle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 5
- 238000009499 grossing Methods 0.000 claims 1
- 238000002791 soaking Methods 0.000 claims 1
- 241000779819 Syncarpia glomulifera Species 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000001739 pinus spp. Substances 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 229940036248 turpentine Drugs 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/68—Record carriers
- G11B3/70—Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers
Landscapes
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die durch den Aufnahmestift
auf Phonographenwalzen hervorgebrachten Eindrücke entfernen und die Walze für eine neue
Aufnahme bereit machen soll.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung mit weggenommener vorderer Spindel h;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Die Vorrichtung besteht aus einem etwas konisch gestalteten Cylinder α, welcher die aus
einem Gemisch von Wachs und Harz oder dergl. bestehende Phonographenwalze b aufnimmt.
Der Cylinder α wird vermittelst einer Kurbel c, mit deren Achse c1 ein Zahnrad d
verbunden ist, dessen Aufgabe weiterhin beschrieben wird, in Umdrehung versetzt. Gelagert
ist die Achse c l drehbar in dem Ständer e,
der senkrecht auf der Grundplatte e' steht.
Der Cylinder α ist hohl und dient als Behälter für eine Flüssigkeit, die im Stande ist,
die Walzenmasse aufzulösen. Die Einfüllung geschieht durch das Ventil f, nachdem dieses
zurückgedrückt worden ist. Durch eine dahinter liegende Feder wird das Ventil f auf
seinen Sitz geprefst. f1 ist ein mit dem Ventil/
verbundener Knopf, der aus dem Ventilgehäuse herausragt.
Dem Ständer e steht ein anderer e2 gegenüber
und zwischen beiden sind die Spindeln h und h' drehbar gelagert. Ihre Umdrehung
empfangen sie von Zahnrädern g, g-1, die auf
den Spindelenden befestigt sind und mit dem Zahnrade d in Eingriff stehen. . Mit diesen
Spindeln h, h1 können Stifte i, i1 eines
Bügels j in Eingriff gebracht werden. Dieser Bügel j ist beij1 schwingbar an dem Schlitten /
befestigt und eine Feder k hält den Bügel stets im Anschlag mit der einen oder anderen
Spindel, deren eine linksgängig, die andere dagegen rechtsgängig ist und sich gegen einander
drehen. Der Schlitten / umgreift die Schiene m, die zusammen mit den Bolzen r
die Ständer e und e1 mit einander verbindet.
Auf dem Schlitten ist ein nachgiebiger Schalenhalter η mit der Schale ηl befestigt,
und in der Schale ist ein Stoffbausch oder Polster ο angebracht.
Soll nun eine Walze zu neuem Gebrauche vorbereitet werden, so wird sie über den Cylinder
α geschoben. Die Kurbel c wird sodann gedreht, und da der Schlitten vermittelst der
Stifte des schwingbaren Bügels so mit einer der Spindeln h l gekuppelt ist, dafs ein Vorschub
längs der Walze erfolgt, so wird bei der Drehung der Kurbel die Walze gedreht und zugleich der Schlitten vorwärtsbewegt.
Das Polster 0 gelangt unter das Ventil/ und der Knopf /' wird, wenn er bei der Umdrehung
über das Polster 0 hinweggleitet, von diesem angehoben, so dafs von der im Cylinder
α vorhandenen Flüssigkeit (Benzin, Terpentin oder dergl.) eine geringe Menge auf das
Polster und in die Schale nl fliefst. Bei der
Weiterbewegung des Schlittens wirkt das getränkte Polster auf die Walzenoberfläche ein
und bringt die Masse zur Auflösung, so dafs sich die feinen Eindrücke vollständig verwischen.
Am Ende der Spindel h1 ist eine Scheibe ql
excentrisch befestigt, welche, wenn der Schlitten /
bis dahin vorgerückt ist, gegen eine Nase schlägt und dadurch bei dem nächsten Umgange
den Bügel j umlegt, so dafs anstatt des Stiftes i, der zuvor mit der Spindel h in Eingriff
stand, jetzt der Stift i1 in die Spindel h1
eingreift. Da die Spindel h ein der Spindel h 1
entgegengerichtetes Gewinde hat, so wird sich der Schlitten jetzt wieder zurückbewegen und
die Walze wird nochmals bearbeitet.
Die Ungleichheiten in der Walzenstärke werden durch die Feder η 2 ausgeglichen,
welche das Polster stets gegen die Walze zu drücken bestrebt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Glätten phonographischer Walzen durch eine Lösungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dafs die Walze (b) auf einem als Flüssigkeitsbehälter ausgebildeten Cylinder (α) in Umdrehung versetzt wird, während gleichzeitig die vermittelst Zahnräder in entgegengesetzten Richtungen gedrehten Spindeln (h, h l) durch abwechselnden Eingriff der Stifte ft, i 1J eines kippbaren Bügels einen mit diesem verbundenen Schlitten I dadurch unter der Walze in deren Längsrichtung hin- und herbewegen, dafs an den Spindeln (h, hl) excentrisch befestigte Scheiben vorhanden sind, welche . den Bügel (j) .umlegen, so dafs der andere Stift (i) oder (i1) mit der anderen Spindel (h) oder (h 1J gekuppelt und nun von dieser der Schlitten (I) wieder zurückgeführt wird, wobei ein auf dem Schlitten befestigtes Polster das Ventil (f) des Cylinders (α) für kurze Zeit öffnet, sich dadurch mit der Lösungsflüssigkeit tränkt und unter Bestreichung der Walze (b) deren Eindrücke verwischt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112376C true DE112376C (de) |
Family
ID=382043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112376D Active DE112376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112376C (de) |
-
0
- DE DENDAT112376D patent/DE112376C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112376C (de) | ||
| DE955863C (de) | Vorrichtung zum Befeuchten und Foerdern der Papierbahn in hektographischen Flachdruckadressiermaschinen | |
| DE143829C (de) | ||
| DE421763C (de) | Vorrichtung zum Praegen von Metallgegenstaenden | |
| DE167744C (de) | ||
| DE55000C (de) | Maschine zum Schleifen und Poliren eckiger Bleistifte, Federhalter und ähnlicher Gegenstände | |
| DE360870C (de) | Maschine zum Schleif-Polieren von gewoehnlichen Tischmessern | |
| DE562402C (de) | Vorrichtung zum Einfaerben der Typen von Schreibmaschinen | |
| DE21036C (de) | Blechschleif- und Poürmaschine | |
| DE445779C (de) | Vorrichtung zum Bewegen der Greifer an Haltzylinderschnellpressen | |
| DE226313C (de) | ||
| DE654560C (de) | Praegemaschine fuer Adressdruck- oder aehnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestaenge, das in die Strecklage bewegt wird | |
| DE52248C (de) | Maschine zum Schleifen und Poliren von Bleistiften, Federhaltern und ähnlichen Gegenständen | |
| DE569363C (de) | Papierhaltevorrichtung fuer Schreibmaschinen | |
| DE432038C (de) | Adressier- oder aehnliche Druckmaschine mit feststehendem Druckarm | |
| DE336502C (de) | ||
| DE136491C (de) | ||
| DE966742C (de) | Vorrichtung zum Beleimen der Ruecken von gehefteten Buechern oder Broschueren | |
| DE611776C (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten der Umflaeche und der ebenen Stirnflaechen von zylindrischen Werkstuecken | |
| DE595249C (de) | Fadenbuchheftmaschine, bei der der Buchblockstapel nach dem Heftprozess durch Zerschneiden der Schlussfaeden in einzelne Buchblocks zerlegt wird | |
| DE157923C (de) | ||
| DE86745C (de) | ||
| DE181485C (de) | ||
| DE164746C (de) | ||
| DE496726C (de) | Vorrichtung zum zentrischen und senkrechten Halten des Pinselringes zur Pinselstielmitte bei der Herstellung von Ringpinseln |