DE52248C - Maschine zum Schleifen und Poliren von Bleistiften, Federhaltern und ähnlichen Gegenständen - Google Patents

Maschine zum Schleifen und Poliren von Bleistiften, Federhaltern und ähnlichen Gegenständen

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Publication number
DE52248C
DE52248C DENDAT52248D DE52248DA DE52248C DE 52248 C DE52248 C DE 52248C DE NDAT52248 D DENDAT52248 D DE NDAT52248D DE 52248D A DE52248D A DE 52248DA DE 52248 C DE52248 C DE 52248C
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DE
Germany
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machine
pins
frame
pencils
polishing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52248D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. und C. HARDTMUTH in Budweis, Böhmen
Publication of DE52248C publication Critical patent/DE52248C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mittelst deren runde Stifte, wie Bleistifte, Federhalter und ähnliche Gegenstände, glatt geschliffen und in genaue cylindrische Form gebracht werden, so dafs unmittelbar darauf das Poliren vorgenommen werden kann. «
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem Rahmen, welcher eine beliebige Anzahl Einspannvorrichtungen trägt, zwischen welchen die Stifte mittelst einer Centrirvorrichtung geordnet, eingesetzt und hierauf eingespannt werden, wonach durch Ingangsetzen der Maschine die Bleistifte um ihre Längenachse rotiren, während der Rahmen sich hin- und herbewegt. Zum Schleifen dient eine mit Glaspapier oder dergleichen überzogene Walze, welche an die Stifte gedrückt wird und beim Poliren zu entfernen ist.
Das Poliren wird, während sich der Rahmen mit den rotirenden Bleistiften hin- und herbewegt, auf gebräuchliche Weise von Hand aus besorgt.
In der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechend construirte Maschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Längenansicht und
Fig. 2 eine Oberansicht derselben,
Fig. 3 die drehbare Einspannvorrichtung im Längenschnitt und
Fig. 4 eine Oberansicht derselben sammt Centrirrahmen,
Fig. 5 einen Theil der Einspannvorrichtung mit eingestelltem Centrirrahmen im Querschnitt,
Fig. 6 eine Stirnansicht der Schleifwalze.
. Wie eingangs erwähnt, werden sämmtliche Stifte, während sie sich um ihre Achse drehen, nach ihrer Längenrichtung hin- und herbewegt.
Zu diesem Zwecke ist die Einspannvorrichtung auf einem Rahmen A angeordnet, welcher in einem Gestell C verschiebbar ist.
Die Einspannvorrichtung, Fig. 3 und 4> be~ steht für jeden einzelnen Stift aus zwei sich gegenüberstehenden und drehbar gelagerten Spindeln α und b, welche an ihren vorderen Enden zum Festhalten des Stiftes mit Spitzen oder Einspannklauen versehen sind. Derartige Spindeln können in beliebiger Anzahl und gleichen Abständen von einander angeordnet sein. Die Spindeln b sind in ihrem Lager B verschiebbar und wird die Verschiebung nach aufsen durch einen Bund b1 begrenzt. Durch Federn i>2, welche zugleich die Körnerlager b3 für die Spindeln b tragen, werden letztere in herausgeschobener Stellung, Fig. 4, erhalten.
Damit die Stifte auf einmal und richtig centrirt zwischen die Spindeln α und b eingespannt werden können, ist unterhalb des zwischen letzteren liegenden Raumes ein Rahmen D angeordnet, welcher auf einer Führung d2 ruht und mittelst des Hebels d3 gehoben und gesenkt werden kann. In gehobener Stellung wird der Hebel durch die Sperrfeder d* festgehalten.
Dieser Rahmen D besitzt links und rechts aufrechtstehende Leisten, in welchen Aussparungen d1 angeordnet sind, durch welche, wenn der Rahmen gehoben ist, die Spindeln α und b eintreten können. An diese Leisten anschliefsend sind zwei Platten angebracht, die mit Vorsprüngen versehen sind, zwischen welche die zu schleifenden Stifte eingelegt werden. Der
mittlere Raum des Rahmens D ist freigelassen, um dem Block k, dessen Zweck weiter unten angegeben ist, Durchlafs zu gewähren.
Um die Stifte bequem in die Räume dl zwischen den erwähnten Vorsprüngen der Rahmenplatten einlegen zu können, ist das Lager B der Spindeln b längs Führungen £>4 verschiebbar. Nachdem dieses Lager nach aüfsen verschoben wurde und die Stifte E in den gehobenen Rahmen D eingelegt sind, rückt man das Lager B mittelst des Excenterhebels bs wieder zurück, wobei die Spindeln b durch die Ausschnitte d der Rahmenleisten eindringen, so dafs die Stifte, welche genau in der Richtung der Spindelachsen liegen, zwischen den Spindeln α und b eingespannt werden. Hierauf wird der Rahmen D wieder gesenkt. Damit die zwischen den Spindeln α und b eingespannten Stifte in Rotation gebracht werden können, trägt jede Spindel α innerhalb des Lagerständers A1 ein Schneckenrad al, und sämmtliche Spindeln α werden durch eine mit den Rädern al in Eingriff stehende Schraubenspindel λ2 in Umdrehung versetzt.
Die Hin- und Herbewegung des Rahmens A erfolgt von der Antriebswelle f durch ein-Kurbelrad F. Um einen ruhigen Gang zu erzielen, ist die Pleuelstange flf2 durch eine Stange f3, Fig. ι, gestützt, welche bei der Bewegung des Rahmens oscillirt.
Von der Antriebswelle f führt ein Riemen g zu einem Vorgelege g1, von welchem aus die Bewegung durch einen elastischen Riemen h auf die Schraubenspindel α1 übertragen wird.
Zum Schleifen der Stifte ist an der Rahmenführung C zwischen zwei Armen i die um eine Achse i1 aufklappbare und durch ein Gewicht P belastete Walze i3 gelagert. Auf der Walze ist ein Glaspapier aufgespannt, welches bei herabgesenkter Walze, Fig. i, auf die eingespannten und in beschriebener Weise in Bewegung gesetzten Stifte einwirkt, wobei die früher erwähnte Unterlage K ein Durchbiegen verhindert. Beim Einspannen der Stifte mufs diese Walze selbstverständlich nach rückwärts umgelegt werden. Um ein Drehen der Walze i3 zu verhindern und zu ermöglichen, dafs nach dem Abnutzen der wirksamen Fläche des Glaspapiers ein noch unbenutzter Theil desselben eingestellt werden kann, ist an der Achse der Walze ein Sperrrad angebracht, in welches eine Sperrklinke i4, Fig. i, eingreift.
Das Einspannen des Glaspapiers auf der Walze i3, welche mit einem weichen Ueberzug i5, Fig. 6, versehen sein kann, läfst sich sehr leicht bewerkstelligen, indem man die um Scharniere i6 drehbaren gezahnten Einspannbacken ϊ1 am Griff z8 erfafst und aufhebt. Das Festhalten des Glaspapiers veranlassen auf die Arme v> der Einspannbacken einwirkende Federn i10.
Nachdem die Stifte geschliffen sind, entfernt man die Walze und schreitet zum Poliren. Dieses Poliren wird auf bekannte Weise vorgenommen und derart bewirkt, dafs man den mit Politur getränkten Lappen in der Mitte der Stifte auflegt und denselben langsam von einer Seite der Maschine quer zur anderen führt. Da die Stifte rotiren und sich hin- und herbewegen, so wird die Oberfläche derselben gleichmäfsig polirt.
Da die Politur mehrmals aufgetragen wird und es zur Herstellung einer reinen Politur und ununterbrochenen Arbeit erforderlich ist, dafs die zuerst polirten Stifte bereits trocken sind, bevor die Politur zum zweiten Mal aufgetragen wird, so ist es vortheilhaft, zum Poliren eine besondere Maschine zu verwenden, welche mehr Stifte aufzunehmen vermag als die Schleifmaschine.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    f. Eine Maschine zum Schleifen und Poliren runder Stifte, wie Bleistifte, Federhalter und dergleichen, ! gekennzeichnet durch einen hin- und herbeweglichen Rahmen A, der mit einer Anzahl Einspannvorrichtungen a b versehen ist, zwischen welche die Stifte E eingesetzt werden, und die beim Betriebe der Maschine in Umdrehung gerathen, so dafs die Stifte nebst einer hin- und hergehenden auch eine Rotationsbewegung ausführen.
  2. 2. Bei einer Maschine der unter i. angegebenen Art zum raschen, genauen Einstellen der Stifte E in die zum Einspannen geeignete Lage ein unter dem Rauni zwischen den Einspannvorrichtungen angeordneter heb- und senkbarer Rahmen jD, welcher mit Vertiefungen dl zur Aufnahme der Stifte und seitlichen Ausnehmungen d versehen ist, die bei gehobener Stellung des Rahmens mit den Spindeln α b der Einspannvorrichtungen correspondiren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52248D Maschine zum Schleifen und Poliren von Bleistiften, Federhaltern und ähnlichen Gegenständen Expired - Lifetime DE52248C (de)

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