DE654560C - Praegemaschine fuer Adressdruck- oder aehnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestaenge, das in die Strecklage bewegt wird - Google Patents

Praegemaschine fuer Adressdruck- oder aehnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestaenge, das in die Strecklage bewegt wird

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DE654560C
DE654560C DEA81329D DEA0081329D DE654560C DE 654560 C DE654560 C DE 654560C DE A81329 D DEA81329 D DE A81329D DE A0081329 D DEA0081329 D DE A0081329D DE 654560 C DE654560 C DE 654560C
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DE
Germany
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handwheel
embossing machine
lever
arm
clutch
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DEA81329D
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English (en)
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Adrema Maschinenbau GmbH
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Adrema Maschinenbau GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Prägemaschine für Adreßdruck- oder ähnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestänge, das in die Strecklage bewegt wird Die Erfindung bezieht sich auf eine Prägemaschine für aus dünnem Blech beliebiger Art bestehende Adreß- oder ähnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelprägegestänge, durch das bei seinem Strecken die in zwei Typenrädern angeordneten Prägestempel aufeinander zu bewegt werden. Das Kniehebelprägegestänge wird von einer dauernd umlaufenden Scheibe aus nach dem Einrücken einer Kupplung zwischen der dauernd umlaufenden Scheibe und dem Antriebsgetriebe des Kniehebelgestänges in die Strecklage bewegt.
  • Bei allen bisher bekannten Prägemaschinen dieser Art ist ein besonderer Fußtritt zum Einrücken der Kupplung zwischen der dauernd umlaufenden Scheibe und dem Knieliebelgestänge angeordnet, so daß die Prägerin bei den bekannten Maschinen mittels des Einstellhandrades die Typenräder einzustellen und hierauf den Fußtritt zwecks Prägens zu bedienen hat.
  • Von diesen bekannten Prägemaschinen unterscheidet sich die Prägemaschine nach der Erfindung dadurch, daß sie keinen Fußtritt zum Einrücken der Kupplung hat, sondern daß das Einrücken der Kupplung und das Einklinken der üblichen Sperrklinke in das auf der Welle der Typenräder sitzende Zahnrad durch Schwenken des Einstellhandrades bewirkt wird, während das Wiederausrücken der Kupplung nach dem Zurückschwenken des Handrades selbsttätig, wie üblich, nach einer Umdrehung der durch die Kupplung mitgenommenen Antriebsscheibe für das Kniehebelprägegestänge erfolgt.
  • Durch diese neue Ausbildung der Prägemaschine wird ihr Bedienen wesentlich erleichtert und weiterhin erreicht, daß die Höhe des Sitzes der Bedienenden stets so gewählt oder eingestellt werden kann, wie dies mit Rücksicht auf ein bequemes Arbeiten mit der Prägemaschine entspricht, ohne daß bei dem Einstellen der Sitzhöhe darauf geachtet werden muß, daß auch der Fuß der Bedienenden den bisher vorhandenen Fußtritt bequem erreichen kann.
  • Zum Verbinden der Welle des Einstellhandrades mit der Welle der Typenräder wird bei der Prägemaschine nach der Erfindung in sehr vorteilhafter Weise ein Riemengetriebe, insbesondere Keilr iemengetriebe, benutzt, das die Verbindung der Typenräderwelle mit der Welle des Handrades auch in der geschwenkten Lage des Handrades ohne irgendwelche Schwierigkeiten aufrechterhält und das außerdem den Vorteil besitzt, daß der Antrieb der Typenräderwelle geräuschlos erfolgt. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung, soweit wie dies für das Verständnis der Erfindung notwendig ist, dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine Seitenansicht der Prägemaschine vor dem Einrücken der Antriebskupplung, Fig. 2 einen Teil der Prägemaschine nach der Fig. i in Seitenansicht in vergrößertem Maßstabe, F ig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht bei einer anderen Stellung der Teile, Fig.4 einen Querschnitt durch die Kupplung und Fig. 5 eine Stirnansicht bzw. einen Liingsschnitt der Fig. 4..
  • Bei der dargestellten Prägeniascliine sind in einem Gestell i die beiden übereinander angeordneten Typenräder 2 und 3 auf der geineinsamen Welle 4 drehbar gelagert. Die beiden Typenräder 2 und 3 tragen die Prägestempel 5 und 6.
  • Zum gemeinsamen Einstellen der Typenräder 2 und 3 in die für die jeweilige Prägung einer Type o. dgl. erforderliche Lage dient ein Handrad 7., Das Handrad 7 ist mit seiner Welle 8 in dein kürzeren Arm g eines Winkelhebels 9, i o drehbar gelagert, der seinerseits um eine waagerechte Achse ii schwingbar ist und den eine Feder 12 dauernd in der in Fig. 2 gezeichneten Lage zu halten sucht. Auf der Welle 8 des Handrades 7 sitzt ein Keilriemenrad 13, das durch einen zweckmäßig aus Gummi bestehenden Keilriemen 14 mit einem Keilriemenrad 15 verbunden ist, das auf der Welle 4 der beiden Typenräder 2, 3 sitzt. Auf dieser Welle 4 .sitzt außerdem noch ein Zahnrad 16.
  • Zum Anzeigen der jeweils eingestellten Typen hat die Prägemaschine, wie üblich, noch eine Anzeigescheibe 17, deren "Zeiger synchron mit den Typenrädern 2, 3 gedreht wird.
  • Zwecks Prägens einer Type in die in dem Adreßplattenhalter 18 eingelegte Adreßplatte werden die durch Drehen des oberen Typenrades 2 und des unteren Typenrades 3 an die Prägestelle gebrachten Stempel 5 uni 6 gegen die dazwischenliegende Adressendruckplatte geführt und scharf gegeneinandergedrückt.
  • Zu dem senkrechten Verschieben der oberen Stempel 5 in dem Typenrad .2 dient ein gelenkig an dem Gestell i der Prägemaschine, gelagerter Doppelhebel ig, während zu dein senkrechten Verschieben der unteren Stempel 6 ein ebenfalls an dem Gestell i der Prägemaschine schwingbar gelagerter Doppelhebel 2o dient.
  • An die Enden der beiden Doppelhebel i9, 20 greift ein Kniehebelgestänge 21, 2 2 an, mit dessen Kniegelenk ein bei 23 gelagerter Doppelhebel 24, 25 gelenkig verbunden ist. An den Arm 25 dieses Doppelhebels greift eine Zugstange 26 an, die mittels einer Kurbels(#heibe 27 hin und her verschoben wird.
  • # .Eine zwischen dem Gestell und der Ver-1Jiüdungsstelle des Hebels 1g mit dem Hebel 21 des Kniehebels angeordnete Wendelfeder 28 sucht den Kniehebel 21, 22, wenn er in die in Fig. i strichpunktiert gezeichnete Strecklage gebracht ist, wieder in die Anfangslage zurückzuführen bz w. unterstützt-dieses Zurückführen.
  • Die Kurbelscheibe 27 sitzt lose auf einer uraagerecliten Welle 2c9, auf der fest eine Riemenscheibe 3o mit einer mit der Scheibe 30 ein Stück bildenden oder mit dieser starr verbundenen Kupplungsscheibe 31 sitzt.
  • Die Kupplungsscheibe 31 hat eine Anzahl über ihren Umfang verteilter Löcher 32, während in der Kurbelscheibe 27 ein federbelasteter Bolzen 33 verschiebbar gelagert ist (s. Fig. 4.), der durch die Wirkung seiner Feder 34 das Bestreben hat, finit seinem aus der Scheibe 27 herausstehenden, abgeflachten Ende in eines der Löcher 3a einzuspringen, wodurch dann die Kurbelscheibe -2; mit der Antriebsscheibe 30 gekuppelt wird.
  • Ein mit seinem unteren, zugeschärften l@;nde 35 in der Regel vor den abgesetzten Teil des Kupplungsbolzens 33 greifender Arm 36 eines in dem Gestell der Vorrichtung um die Achse 37 drehbar gelagerten Doppelhebels 36, 38 hindert das Vorspringen der Kupplungsbolzen 33 aus der Lage nach der Fig.4 in die Kupplungslage.
  • An dem oberen Ende des Arnies 38 sitzt eine Sperrklinke 39, die mit dem Zahnrad 16 zusammenwirkt. Der Hebel 36, 38 ist durch die Stange 4o mit dem Arm io des Winkelhebels verbunden.
  • Die Antriebsscheibe 30 wird z.*B. durch den Riementrieb 41 dauernd angetrieben, und bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß ein Elektromotor 4.2 den Antrieb besorgt.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise der dargestellten Prägemaschine ist folgende: Durch Drehen des Einstellhandr ades 7 werden mittels des Keilrieinengetriebes 13, 14., i5 die Typenräder 2 und 3 in die gewünschte Prägelage gebracht. Hierauf wird <las Handrad 7 entsprechend der Fig. 3 um die Achse i i um einen geringen Winkel geschwenkt, was zur Folge hat, daß durch die Stange 4o der Doppelhebel 36, 38 aus der Lage nach Fig. 2 in die Lage nach der nach der Fig. 3 geschwenkt wird. Hierdurch wird bewirkt, daß zunächst die Sperrklinke 39 in das Zahnrad 16 zum Eingreifen gebracht wird und so die eingestellte Lage der Typenräder 2, 3 sichert. Gleichzeitig wird der untere Arm 36 des Doppelhebels 36, 38 aus der Stellung zurückgeschwenkt, in der er den Bolzen 33 in der entkuppelten Lage hält. Infolgedessen springt bei einer Stellung der Teile nach Fig.3 der Bolzen 34 in das nächst an ihm vorbeigehende Loch 32 der Scheibe 31, und es wird nunmehr die bisher stillstehende Kurbelscheibe 27 mitgenommen und verschiebt hierdurch die Stange 26 aus der Lage nach der Fig. i bzw. 2 bei ihrer ersten halben L?indrehung in die Lage nach Fig. 3 bzw. in die strichpunktierte Lage nach der Fig. t, was zur Folge hat, daß durch den I-lebel 24, 25 der Kniehebel :21, 22 gestreckt wird und durch die Hebel 19, 2o die Stempel 5 und 6 gegeneinandergedrückt werden und die eingestellte Type in die Druckplatte einprägen. Bei der -zweiten Hälfte der Umdrehung der Kurbelscheibe 27 wird durch (las Gestänge 26, 25,24 der Kniehebel 21, 22 wieder in die Anfangslage zurückgebracht.
  • Bevor die Kurbelscheibe 27 eine volle Umdrellung ausgeführt hat, ist das Einstellhandrad 7 aus der Lage nach der Fig. 3 in die Anfangslage nach der Fig.2 zurückgeschwenkt worden, und dieses hat zur Folge gehabt, daß der Hebel 36, 38 wieder in die in der Fig.2 gezeichniete Lage geschweilkt worden ist. Infolgedessen läuft etwa nach einer vollen Umdrehung der Scheibe 27 der Kupplungsbolzen 33 mit seinem vorderen Ende gegen die Keilfläche 35 an dem unteren Eil-de des Armes 36, wodurch der Kupplungsbolzen 33 entgegen seiner Feder 34 in die .Anfangslage entsprechend der Fig.4 zurückgeführt und somit die Kupplung zwischen der Kurbelscheibe und der dauernd umlaufenden Scheibe 27 unterbrochen wird.
  • Die Prägemaschine ist dann zu einer neuen Prägung bereit, die wieder in der vorher beschriebenen Weise vor sich geht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Prägemaschine für Adreßdruck- oder ähnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestänge, das von einer dauernd umlaufenden Scheibe aus nach dem Einrücken einer Kupplung zwischen der dauernd umlaufenden Scheibe und dem Antriebsgetriebe des Kniehebelgestänges in die Strecklage bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Kupplung und das Einklinken der üblichen Sperrklinke in das auf der Welle der Typenräder sitzende Zahnrad durch Schwenken des Einstellhandrades bewirkt wird, während das Wiederausrücken der Kupplung nach dem Zurückschwenken des Handrades selbsttätig, wie üblich, nach einer Umdrehung der durch die Kupplung mitgenommenen Antriebsscheibe für das hniehebelprägegestänge erfolgt.
  2. 2. Prägemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellliandrad (7) in dein kürzeren Arm (9) eines um eine waagerechte Achse (i i ) schwenkbaren Winkelhebels (9, i o) drehbar gelagert ist, dessen einer Arm (io) durch einen Lenker (40) mit einem in dein Gestell der Prägemaschine um eine waagerechte Achse schwenkbaren Doppelliebel (36,38) verbunden ist, so daß bei dein Schwenken des Handrades (7) der als Sperrklinke ausgebildete andere Arm (38) des Doppelhebels in das auf der Welle (,4) der beiden Räder sitzende Zahnrad (16) eingreift, während der erste, an seinem einen Ende schneidenartig ausgebildete Arm (36) des Doppelliebels aus seiner Ruhelage leerausgeschwenkt wird, in der er einen in der Antriebskurbelscheibe (27) des Kniehebelgestänges (21,22) verschiebbar gelagerten, federbelasteten Kupplungsbolzen (33 in der entkuppelten Lage zurückhält, so daß nach dem Schwenken des Doppelhebels (36, 38) der Kupplungsbolzen (33) in ein Loch (32) der dauernd umlaufenden Antriebsscheibe (30, 31) eindringen kann.
  3. 3. Prägemaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellgetriebe für die beiden Räder (2, 3) von einem Riementrieb, und zwar zweckmäßig einem Keilriementrieb (14), gebildet wird, dessen eines Rad (13) auf der in. dem Arm (9) des schwenkbaren Hebels (9, io) drehbar gelagerten Welle (8) des Handrades (7) und dessen anderes Rad (15) auf der Welle (4) der Typenräder (2, 3) sitzt.
DEA81329D 1936-12-09 1936-12-10 Praegemaschine fuer Adressdruck- oder aehnliche Druckplatten mit einem Einstellhandrad und einem Kniehebelgestaenge, das in die Strecklage bewegt wird Expired DE654560C (de)

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