DE100658C - - Google Patents

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DE100658C
DE100658C DENDAT100658D DE100658DA DE100658C DE 100658 C DE100658 C DE 100658C DE NDAT100658 D DENDAT100658 D DE NDAT100658D DE 100658D A DE100658D A DE 100658DA DE 100658 C DE100658 C DE 100658C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G25/00Lap-forming devices not integral with machines specified above

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES /Δ\ ij ΛΙ
PATENTAMT.
. KLASSE 76: Spinnerei.
Die Krempeln, bei denen der vom Abnehmer kommende Flor zu einem quer zur Krempel abgelieferten Bande gelegt wird und wobei in diesem Bande die Fasern folglich quer zu seiner Längsrichtung liegen, haben alle auf einem Tisch hin und her bewegte Walzen, welche den Flor über einander schichten und die Florlagen auf einander drücken, sogenannte Leg- oder Mangelwalzen. Bei diesen Einrichtungen werden nun entweder zwei solcher Walzen w benutzt, wie Fig. 10 veranschaulicht, zwischen welche der Flor durch ein Paar endloser Tücher / eingeleitet wird, oder es wird nach Fig. 11 nur eine Walze Wx angewendet, die abwechselnd den zufallenden Flor von beiden Seiten aufwalzt. Bei der letzteren Einrichtung kann die Zuführung des Flores an die Legwalze W1 ebenfalls durch Lattentücher/ erfolgen, wie Fig. 12 zeigt.
Allen diesen Einrichtungen ist gemeinschaftlich eine schwingende Bewegung, welche die hin- und hergehende Bewegung der Legwalzen und damit das schichtenweise Uebereinanderlegen des Flores vermittelt. Diese Bewegung erfolgt von Kurbelscheiben k aus mittelst Lenkstangen 5 auf schwingende Arme v, in deren unteren Enden die Walzen w oder W1 durch Lenkstangen angeschlossen sind. Die schwingende Bewegung erfolgt dauernd in gleicher Weite, d. h. die Gröfse der Hin- und Herbewegung der Legwalzen ist gleichbleibend, und dies ist ein Umstand, der bestimmte Nachtheile ergiebt und dessen Beseitigung den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. . .. .
Durch diese gleichbleibende Schwingung wird der Flor so auf einander gelegt, dafs die Ränder der einzelnen Schichten stets genau über einander zu liegen kommen, und dadurch werden Bänder von rechteckigem Querschnitt gebildet, welche bei ihrem Aneinanderlegen auf dem Zuführtisch der nächsten Krempel eine abgestufte Materialvorlage ergeben, die wieder eine ungleichmä'fsige Materialzuführung in die Krempel und dadurch ein ungleichmäfsiges Product derselben zur Folge hat.
Fig. ι veranschaulicht den Querschnitt des bei gleichbleibender Schwingung des Florlegapparates erhaltenen Faserbandes, wenn der Flor hin und her auf einander gelegt wird, gemäfs der Einrichtung in Fig. 1.0, und Fig. 6 giebt entsprechend den Längsschnitt der mit diesem Bandquerschnitt erhaltenen Materialvorlage auf dem Zuführtisch der nächsten Krempel wieder.
In gleicher Weise zeigt Fig. 2 den Bandquerschnitt, wenn bei der Einrichtung Fig. 10 die einzelnen Florschichten getrennt werden, und Fig. 7 den Längsschnitt der Materialvorlage. Mit den Florlegeei.nrichtungen in Fig. 1 1 und 12 werden die Florschichten auch getrennt und wird dabei eine Abstufung des rechteckigen Bandquerschnittes erzielt, wie Fig. 3 veranschaulicht. Trotz dieses aus zwei schwachen Seitenrechtecken und einem starken Mittelrechteck bestehenden Bandquerschnittes wird selbst bei vollkommenster Ineinanderschmiegung der Bandlagen auf dem Zuführtisch der nächsten Krempel keine vollkommen gleich starke und deshalb gleichmä'fsige Ma-. terialvorlage erzielt, wie Fig. 8 erkennen läfst.
Dieser Uebelstand wird nun vermieden, wenn man den Weg der Florlegewalzen veränderlich macht, also die schwingende Bewegung des Florlegers in wechselnder Weite vor sich gehen läfst.
Die Schwingung wird abwechselnd in grofser und kleiner Weite ausgeführt, und dadurch werden die einzelnen Florschichten im Bande verschieden breit, so dafs das Band einen Querschnitt mit abgeschwächten Seiten erhält, wie die Fig. 4 und 5 zeigen.
Indem sich dann diese scharfen Ränder der Bandlagen auf dem Zuführtisch der nächsten Krempel an einander fügen, wird eine vollkommen gleichmäfsige Materialvorlage erzielt, wie Fig. 9 zeigt.
In den Fig. 13 und 14 sind nun zwei Einrichtungen zur Erzielung einer ab- und zunehmenden Schwingung von Florlegern, was den Gegenstand der vorliegenden Erfindung in sich fafst, dargestellt.
Hierzu wird entweder der Anschlufsgelenkzapfen e der Stange s (Fig. 10 bis 12) am Arme ν oder der Zapfen ο für diese Stange. an der Kurbelscheibe k selbstthätig während des Ganges des Florlegers verstellt. Bei der Einrichtung Fig. 13 sitzt der Anschlufszapfen e für die Kurbellenkstange in einem Schlitzbogen des Armes ν und wird in diesem von der Kurbelscheibe h mit der Lenkstange i so verstellt, dafs der AngrifFshebelarm des Zapfens e am Schwingungsarme ν ein abwechselnd grofser und kleiner wird und dementsprechend der Arm ν verschieden weit ausschwingt. Die Kurbelscheibe h wird von der Welle A der Kurbelscheibe k aus durch einen Riemen (oder Kette) mit der Scheibe B und einem Zahnradvorgelege c d aus in Drehung versetzt. Die Schwingung wird also dauernd abwechselnd, und durch Veränderung der Zähnezahl des Rades c läfst sich dies so regeln, dafs der Uebergang von der weiten zur engen Schwingung stets genau nach der seitlichen Abführung des gelegten Faserbandes um die Krempel oder Florbreite eintritt, um einen dauernd gleichmäfsigen Bandquerschnitt zu erhalten.
Bei der Einrichtung Fig. 14 ist der Kurbelzapfen 0 verstellbar, d. h, derselbe erhält dauernd einen verschiedenen Radius, und damit wird die Ausschwingung des Florlegers ebenfalls abwechselnd. Der Kurbelzapfen 0 wird einestheils in einem radialen Schlitz m der Kurbelscheibe k (vergl. den Querschnitt derselben in Fig. 15), anderenteils in einer excentrischen Ringnuth η des Rades R geführt. Letzteres wird von der Kurbelscheibe k aus bei deren Drehung durch den daran sitzenden Zahnkranz jRj und ein Zahnradvorgelege rl r in rückbleibende Drehung gegen die der Kurbelscheibe versetzt und dadurch der Kurbelzapfen im Schlitz m herein- und herausgeschoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Florleger für Krempeln., welche das Fasermaterial seitlich als Band mit quer zu dessen Längsrichtung liegenden Fasern abliefern, bei welchem die Schwingung durch eine selbstthätige Verstellung der Endzapfen der Kurbellenkstange eine ab- und zunehmend veränderliche wird, um ein Band mit abge^ schärften Seitenbegrenzungen zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE100658C (de)

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