DE19247C - Speisevorrichtung für Krempeln - Google Patents
Speisevorrichtung für KrempelnInfo
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- DE19247C DE19247C DENDAT19247D DE19247DA DE19247C DE 19247 C DE19247 C DE 19247C DE NDAT19247 D DENDAT19247 D DE NDAT19247D DE 19247D A DE19247D A DE 19247DA DE 19247 C DE19247 C DE 19247C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G23/00—Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
EMIL LAUCKNER in GÖRLITZ. Speise-Vorrichtung für Krempeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1882 ab.
Zweck der auf beiliegenden Zeichnungen dargestellten Vorrichtung ist es, den Krempeln die
Wolle vollständig regelmäfsig zuzuführen, ohne Anwendung von Eintrittswalzen und ohne dabei,
wie bisher, eine Kreuzung der Faser vornehmen zu müssen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht des Vorlegeapparates an der Rohmaschine,
Fig. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung, mittelst derer der Flor zum Band gebildet und
dieses in Wickelform gebracht wird.
Fig. 3 ist die zu Fig. 2 gehörige Vorderansicht.
Fig. 4 zeigt im Verticalschnitt die Speisevorrichtung
der Rohmaschine, .
Fig. 5 zeigt im Verticalschnitt die Speisevorrichtung der Pelzkrempel,
Fig. 6 zeigt in der Seitenansicht diese Speisevorrichtung an der Pelzkrempel.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach A-B in Fig. 4.
Ein bestimmtes, vorher abgewogenes Quantum Wolle wird in den Füllkasten α gethan, von
der- Stachelwalze b erfafst und gegen den Hackerkamm c geführt. Von diesem streicht
die mit Sägezähnen versehene Walze d die Wolle ab und kämmt sie gegen das c gegenüberliegende
Hackerblatt c1, wodurch eine Streckung der Faser, Glattlegen derselben und
Lösung der Kletten und anderer der Wolle anhaftenden fremden Körper gleichzeitig bewirkt
wird.
Von d wird die Wolle durch die Walze e abgenommen und dem Tambour f zugeführt.
Von dem Peigneur g der Rohmaschine, Fig. 2, wird der Flor in der bekannten Weise
durch den Hacker h abgelöst und nach dem Trichter i hin konisch zusammengezogen. Das
nun entstandene Band wird von dem Walzenpaar 0 ox dem endlosen Filzband k übergeben.
Dieses Filzband k ist über die Rollen ti1 bis n1
geführt und erhält seine Bewegung in beliebiger Weise. Nachdem das Florband über die Rollen n1
ne und «5 geführt ist, wird es bei der Rolle nA
abgenommen, durch den Trichter / geführt und der Wickelwalze p übergeben.
Auf / liegt, mit ihrer Achse in verticaler Führung gleitend, eine Wickelspule m, auf
welche sich das Florband spiralförmig aufwickelt. Dieses wird dadurch erreicht, dafs, während m
durch Friction von p aus mitgenommen und umgedreht wird, das Florband sich in der
Längsrichtung der Walzen m und p hin- und herbewegt.
Die Rolle «4 und der Trichter / ruhen nämlich
auf dem Gleitstück q, das sich in horizontalem Sinne an den beiden Führungsstangen w
und ze/1 führt. Die alternirende Bewegung des Gleitstückes q wird dadurch hervorgebracht,
dafs der Stift u, welcher an dem endlosen Riemen s befestigt ist, in einen verticalen Schlitz
des Gleitstückes q eingreift und die Bewegung des Riemens ί so auf q überträgt. Die Lager
ν der beiden Riemscheiben t des endlosen Riemens ί können verstellt werden, so dafs
eine beliebige Wickellänge erzielt wird.
Um einer schädlichen Streckung des Filzbandes k während der seitlichen Verschiebung
der Rolle «4 vorzubeugen, ist auch den Rollen »5
und n6 eine ausreichende Seitenbewegung auf den Wellen r und r1 und aufserdem der
Welle r1 noch eine Oscillation um χ gestattet.
Der Wickel, dessen Stärke durch das in den Kasten α geworfene Wollquantum regulirt ist,
wird jetzt, Fig. S, in den Kasten λ1 gesteckt,
wobei sich seine Achsenden in Schlitzen der Seitenwände des Kastens ax führen.
Der Wickel wird durch beliebige Mittel in Umdrehung versetzt und nun infolge seines
eigenen Gewichtes beständig Wolle zwischen die Hackerblättery und y1 durchgedrückt, von
wo sie dann wieder durch die Vorreifswalze ζ abgenommen, gegen y1 gekämmt, gestreckt
und glattgelegt und zur Pelzkrempel weitergeführt wird.
Bei vorstehender Einrichtung, die für jede Art Faserstoff bei Krempeln und Wölfen an
wendbar ist, sind die Eintrittswalzen vollständig
vermieden, welche bekanntlich hauptsächlich zur Verkürzung ' des Materials beitragen,
und gleichzeitig wird der Tambourbelag erheblich geschont.
Claims (2)
1. Die Zuführung des Fasermaterials zu Krempeln mittelst einer Stahlzahnwalze aus einem
Vorrathsbehälter, in dessen Boden diese Walze durch einen mit Stahlkämmen armirten
Schlitz hindurchgreift.
2. Die aus der Zeichnung ersichtlichen beiden Einrichtungen dieser Zuführung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19247C true DE19247C (de) |
Family
ID=296076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19247D Active DE19247C (de) | Speisevorrichtung für Krempeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19247C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082795B (de) * | 1955-09-28 | 1960-06-02 | Dr Ernst Fehrer | Beschickungsvorrichtung fuer Maschinen zur Verarbeitung von Haaren, Fasern od. dgl. zu Polstermaterial |
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- DE DENDAT19247D patent/DE19247C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082795B (de) * | 1955-09-28 | 1960-06-02 | Dr Ernst Fehrer | Beschickungsvorrichtung fuer Maschinen zur Verarbeitung von Haaren, Fasern od. dgl. zu Polstermaterial |
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