DE229902C - - Google Patents

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DE229902C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 229902 -KLASSE 8/. GRUPPE
in M.-GLADBACH.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Einführen des Meßbandes an Meß- und Wickelmaschinen, welche während des Fortschreitens des Gewebes das einzuführende Meßband quer zur Stoffbahn allmählich verschiebt.
Bei einer der bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art erfolgt der Antrieb durch das von dem Gewebe gezogene Meßband selbst, welches
ίο dadurch aber eine unerwünschte Spannung erleidet.
Andere bekannte Vorrichtungen zum Einführen des Meßbandes, welche ihren Antrieb vom Zählwerk oder von einer umlaufenden Walze der Meßmaschine erhalten, sind derart eingerichtet, daß dem Meßband keinerlei Arbeitsleistung und übermäßige Anspannung zugemutet wird, sind aber an Maschinen, in welchen das Gewebe über einen Tisch gezogen wird und denen die umlaufenden Teile fehlen, nicht ohne weiteres anwendbar.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende, in sich" zusammenhängende Vorrichtung wird nach Art der bekannten Meßrädchen mit ihren Antriebsrädchen auf das fortschreitende Gewebe aufgelegt, wodurch die Rädchen in Umdrehung versetzt werden und mittels geeigneten Getriebes das Meßband quer zur Gewebebahn verschieben.
Die neue Vorrichtung bietet gegenüber bekannten Vorrichtungen die Vorteile, daß durch dieselbe keine unerwünschte Spannung des Meßbandes erfolgt, daß sie an Maschinen mit und ohne umlaufende Walzen angewendet werden kann, und daß eine besondere Anpassung und Verschraubung an der betreffenden Maschine nicht erforderlich und abwechselnde Verwendung einer einzigen Vorrichtung für mehrere Meß- und Wickelmaschinen mit Leichtigkeit ermöglicht ist.
Die neue Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig, 2 in einer Draufsicht als Beispiel dargestellt.
Das Gewebe α wird in der Pfeilrichtung über den Tisch b gezogen (Fig. 1). Auf das Gewebe α sind die auf der Achse c befestigten Rädchen d aufgesetzt. Achse c dreht sich in Lagern e des Rahmens g. Eine an der Meßmaschine angeordnete Stange f mit Stellring h dient zum Anhängen des die ganze Vorrichtung tragenden Rahmens g. Auf der Achse c ist eine Schnecke i angebracht, welche in ein auf dem Zapfen k drehbares Schneckenrad I eingreift. Rad / trägt einen Zapfen m mit Rolle n, welche den Hebel 0 um den Zapfen p schwingt.
Auf dem über die Nabe des Hebel 0 hinaus verlängerten Zapfen p ist eine Platte q aufgesetzt, welche die Meßbandrolle r aufnimmt. Stifte s, t, u, υ und Stangen oder Leisten x, y dienen zur Führung des Meßbandes ζ.
Beim Fortschreiten des Gewebes α werden die Rädchen d gedreht und bringen durch Schnecke i, Schneckenrad I und Rolle η den Hebel 0 zum Schwingen, wodurch der Einlauf
des von dem Hebel ο geführten Meßbandes ζ allmählich quer zur Gewebebahn verschoben wird.
Die Meßbandrolle kann auch auf einem in dem erforderlichen Abstand von der Achse angeordneten Zapfen m aufgesetzt werden und eine Kreisbewegung mitmachen, um dadurch den Einlauf des Meßbandes quer zur Gewebebahn zu verschieben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einführen des Meßbandes an Meß- und Wickelmaschinen für Gewebe, gekennzeichnet durch einen das Getriebe (i, I, m, n, o) zur allmählichen Querverschiebung des Meßbandes tragenden Rahmen (g), der an einem Ende (g1) drehbar gelagert ist und sich am anderen Ende mittels der von der Gewebebahn in Umlauf versetzten Antriebsräder (d) des Getriebes auf das Gewebe stützt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus einem von einer auf der Welle (c) der Antriebsräder (d) sitzenden Schnecke (i). angetriebenen Schneckenrad (I) besteht, das mittels eines Zapfens (m) einen das Meßband (z) führenden Hebel (0) hin und her bewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßband- ■ rolle unter Fortfall des Führungshebels (0) auf einer Verlängerung des Zapfens (m) oder auf diesem selbst angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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